Flugüberbuchung und United Airlines

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markus-1969
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Flugüberbuchung und United Airlines

Beitrag von markus-1969 »

http://www.heute.de/united-airlines-pas ... 54116.html
Flug gebucht, Flug bezahlt - Platz im Flugzeug garantiert? Nicht in den USA, wo Fluggesellschaften ihre Strecken standardmäßig überbuchen. Ein Passagier von United Airlines wollte das nicht hinnehmen. Er wehrte sich lautstark und wurde gewaltsam aus der Maschine gezerrt. Ein Vorfall, der für Kritik sorgt.

http://edition.cnn.com/2017/04/10/trave ... index.html
United weighs a number of factors to determine which passengers would leave the flight, such as connecting flights and how long the delay will leave the customer at an airport, Hobart said.
United employees explained the situation to the man several times, Hobart said. When he refused they followed Department of Transportation protocol and called local law enforcement to forcibly remove him from the plane.
Im Iran berichtet man anders darüber:

http://www.presstv.ir/Detail/2017/04/11 ... ines-Munoz
The incident took place on Monday afternoon, when security staff tried to forcibly remove a 69-year-old man, who claimed to be a doctor, from a flight at Chicago’s O’Hare Airport.

[...]

At one point, he managed to run back to the plane with a bloody face, shouting, “I need to go home.” But this time the officers returned and took his seemingly unconscious body out of the plane using a stretcher.

[...]

One passenger said the man’s face was slammed against an arm rest, causing serious bleeding.
Wem erging es ebenso bei anderen Fluglinien ? Wie ist die Meinung der Wüstenschiff - Gemeinde dazu ?
landcruiser.
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Re: Flugüberbuchung und United Airlines

Beitrag von landcruiser. »

Je nach Quelle weichen die Schilderungen mehr oder weniger ab.

http://www.tagesschau.de/ausland/united ... s-107.html
Überbucht - aber niemand wollte gehen
Was war passiert? Der United Airlines-Flug am Sonntagabend von Chicago nach Louisville in Kentucky war - wie so viele Flüge in den USA - überbucht. Außerdem wollte die Fluggesellschaft kurzfristig vier zusätzliche Crew-Mitglieder mitnehmen, weil diese am nächsten Morgen in Kentucky sein mussten.
United Airlines suchte also nach Freiwilligen, die bereit waren, für 400 Dollar und eine kostenlose Hotelübernachtung auf ihren Flug zu verzichten. Doch auch als das Angebot auf 800 Dollar verdoppelt wurde, meldete sich niemand. Alle Passagiere wollten noch am Sonntagabend nach Hause fliegen.

Also wählte United Airlines vier Passagiere nach dem Zufallsprinzip aus und forderte sie auf, das Flugzeug zu verlassen. Drei gehorchten, doch der 69-jährige Mann weigerte sich. "Er war überhaupt nicht rebellisch", sagte Augenzeuge John Klaassen dem Sender CNN: "Als die Stewardess sagte, er müsse das Flugzeug verlassen, sagte er: Ich bin Arzt. Auf mich warten morgen Patienten. Ich muss zurück nach Louisville und bleibe im Flugzeug."

...
Daraufhin wurden die Flughafen-Polizisten gerufen. Einer von ihnen wurde wegen seines rabiaten Vorgehens mittlerweile beurlaubt. Zur Begründung sagte die Flugsicherheitsbehörde von Chicago: Der Vorfall sei nicht im Einklang mit dem standardmäßigen Prozedere in solchen Fällen gewesen.
....
Doch auch United Airlines habe sich unmöglich verhalten, kritisierte Douglas Kidd vom Verband der Fluggäste. Zwar habe United notfalls das Recht, Passagiere gegen ihren Willen aus überbuchten Fliegern zu entfernen. Unverständllich sei jedoch, warum man zuvor den Passagieren nicht die Höchstsumme von 1350 Dollar angeboten habe: "Es ist nicht nur ein PR-Desaster, sondern auch ein Beispiel dafür, wie man Passagiere, die schon im Flugzeug sitzen, nicht behandeln sollte."
Überbuchen und wieder aus dem Flieger aussteigen ist m.W. in den USA bei Inlandsflügen seit Jahren ein ganz normaler Vorgang.

Hier etwas eskaliert weil den Passagieren $ 800 zu wenig war gepaart mit Fehlverhalten von Subalternen.

Neben dem Einreiseprocedere, den teils originellen Rechtsanwendungen der dortigen "Staats"(oder auch County etc.)organe und dem gefährlichsten Clown der Welt mit einer der Gründe warum mich da nichts mehr hin zieht.
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