Di. 26.06 Nürnberg - Katharinenruine (D)
Mi. 27.06 Stuttgart - Festival der Kulturen (D)
Do. 28.06 Innsbruck - Treibhaus (AT)
Fr. 29.06 Zürich - Kaufleuten (CH)
Sa. 30.06 Köln - Summerstage (D)
"Seine Landsleute nennen ihn respektvoll den "Löwen von Ägypten". Doch geht von dem Sänger weniger Gefahr aus als vielmehr eine zärtliche Kraft, mit der er die traditionelle Musik ins Hier und Jetzt befördert. Geboren wurde Hakim 1962 in der südlich von Kairo gelegenen Kleinstadt Maghagha, wo ihn von Kindheit an die Sounds der sogenannten Sha'bi-Musik umspülten. So hatte er keine andere, aber auch keine schönere Wahl, als mit dieser in Kairos Arbeiterbezirken kultivierten Populärmusik als Achtjähriger seine Sängerkarriere zu initiieren. Wie viele Ägypter wurde er dabei vor allem von Ahmed Adaweyah inspiriert, dem Star dieses von Folklore und klassischer ägyptischer Musik inspirierten Genres. Wie Adaweyah und andere wichtige Vertreter des Sha'bi beherrschte auch Hakim sehr schnell die improvisierten, Mawal genannten Anfangsgesänge eines jeden Songs. Doch bald begnügte sich der junge Sänger nicht mehr mit dem Covern seiner Idole sondern öffnete diese Tanzmusik für neue Sounds und Instrumentierungen. Schon in seiner mit 14 Jahren gegründeten ersten eigenen Band ließen sich neben den traditionellen Instrumenten Tabla, Daf und Akkordeon auch Keyboard und Schlagzeug vernehmen. Zu einem kurzen Fremdgang weg von der Musik kam es, als der Ägypter auf Wunsch seines Vaters ein Kommunikationsstudium in Kairo aufnahm, das er 1983 abschloss. Doch kaum in seine Heimatstadt zurück gekehrt, zog es ihn wieder in musikalische Gefilde, und so gründete er eine neue Band. Seither wurde ein Erfolgsalbum nach dem anderen produziert und Hakim mit dem in der afrikanischen Musikwelt wohl wichtigsten Preis, dem Kora Award ausgezeichnet (2000) ... mehr
Weitere Afrika-Termine findet ihr im

http://www.hakim-online.com/
Gruß
Birgitt




