SSEMPEKE AMADINDA QUARTETT auf Tournee

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Birgitt
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SSEMPEKE AMADINDA QUARTETT auf Tournee

Beitrag von Birgitt »

Ssempeke Amadinda Quartett
Tour 2009

03.05.2009 - D - Bönen, Alter Förderturm
06.05.2009 - D - Düsseldorf, Jazzschmiede
07.05.2009 - D - Siegen, Alfred-Fissmer-Anlage
08.05.2009 - D - Remscheid, Teo-Otto-Theater
09.05.2009 - D - Aachen, Altes Kulturhaus
10.05.2009 - D - Bonn, Brotfabrik
12.05.2009 - D - Hagen, Offene Lutherkirche
13.05.2009 - D - Köln, Domforum
14.05.2009 - D - Wuppertal, Hauptkirche Unterbarmen
15.05.2009 - D - Dortmund, Dietrich-Keuning-Haus
17.05.2009 - D - Gelsenkirchen, Bleckkirche
18.05.2009 - D - Münster, Theater im Pumpenhaus
22.05.2009 - D - Detmold, Alte Schule am Wall
24.05.2009 - D - Kleve, Kolpinghaus
27.05.2009 - D - Hattingen, DGB Bildungswerk - Tagungszentrum
29.05.2009 - A - Wien, Sargfabrik
30.05.2009 - A - Diersbach, Inn Töne, Jazz am Bauernhof


Das Ssempeke Amadinda Quartett aus Uganda wurde im Umfeld des Ndere Kunstzentrum in Kampala gegründet, das gleichermassen Anker und Orientierungspunkt für Künstler aus dem ganzen Land ist. Eine der wichtigesten musikalischen Stile Ugandas ist die Amadinda Musik, die in Europa breite Aufmerksamkeit durch Komponisten wie John Cage und György Ligeti erhielt, die mit den „amadindas“, den ostafrikanischen Xylophonen gearbeitet haben.

Durch die einzigartige Verbindung zwischen Tonsprache und Wortbedeutung wurden Melodien und Texte seit dem präkolonialen Königreich Buganda im 14. Jahrhundert historisch exakt überliefert, so wie sie als Berichte zu Tagesereignissen entstanden. Damals war Muteesa I König und selbst leidenschaftlicher Xylophonspieler, der den Musikern einen hohen Stellenwert an seinem Hof einräumte. In der »königlichen Umzäunung« erklang das Holmxylophon „amadinda“ ("ama" = gross, "dinda" = Stimmung) zu verschiedenen Gelegenheiten. Die Stimmung ist pentatonisch mit einer Fünf-Ton-Skala, die aus den Noten F,G,A,C,D besteht.

Die Komponisten der Hofmusik von Buganda schufen Musik melodisch-rhythmischer Gestalt in bewusster künstlerischer Absicht. In stundenlanger Meditation komponierten sie auf der Bogenharfe „ennanga“, wobei der Harfenspieler die Kombinationen seiner Tonreihen und sich daraus entwickeln die Muster wie einen Dialog mit den Stimmen von Geistern und Ahnen erhörte.

Das ist auch der Ausgangspunkt für das Ssempeke Amadinda Quartett: Musik des Könighofs Buganda, dargeboten auf den originalen historischen Instrumenten ennanga (Bogenharfe), endongo (Leier), enderre (Kerbflöte) und dem amadinda erweitert durch die musikalischen Traditionen von Völkern, die ebenfalls rund um den Viktoria-See angesiedelt sind.



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Weitere Termine findet ihr wie immer im :arrow: Wüstenschiff-Kalender


Gruß
Birgitt
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