Regie: Asghar Farhadi
Iran 2011 - 123 min.
Kinostart: 14.07.2011
Simin und ihre Tochter wollen den Iran verlassen. Nader nimmt von dem Plan jedoch Abstand, weil er seinen kranken Vater nicht unbetreut zurücklassen möchte. Simin reicht daraufhin die Scheidung ein, ihre Klage wird jedoch abgewiesen. Sie zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus, während die Tochter sich dafür entscheidet, beim Papa zu bleiben. Nader engagiert für die Pflege seines Vaters eine junge Frau. Die schwangere Razieh übernimmt den Job, ohne ihrem Ehemann etwas zu sagen.
Hochgradig komplex in sozialen, psychologischen und politischen Hintergründen, gewann die rasant erzählte iranische Tragödie einer Trennung verdient den Goldenen Bären. Wie in seinem am Meer spielenden Drama "Elly...", kann sich Farhadi auf ein Schauspieler-Ensemble verlassen, das die Tiefe der Charaktere vorzüglich auslotet. Starkes und wuchtiges realistisches Kino, das im Arthouse-Kino reüssieren sollte ... mehr
Website mit weiteren Infos und Trailer:
Nader und Simin - Der Film

Dazu eine Kritik bei m&c
Gruß
Birgitt



