Antislamischer Film "Innocence of Muslims" und die Folgen
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Re: Antislamischer Film "Innocence of Muslims" und die Folge
Hab grad mal einen Teil dieses Films angeschaut, ist ja nur albern:
wenn wenigsten nicht überall im Hintergrund Autospuren in den Dünen wären ...
Wie man sich über sowas aufregen kann, entzieht sich meinem Verständnis. Außerdem denke ich, dass von denen, die da protestieren, eh kaum einer den Film gesehen hat. Ergo, es geht bei diesen Protesten eigentlich gar nicht um das Filmchen, sondern es dient nur als Anlaß. Der eigentliche Grund des Hasses ist meiner Meinung nach das Minderwertigkeitsgefühl der arabischen Welt gegenüber dem Westen.
wenn wenigsten nicht überall im Hintergrund Autospuren in den Dünen wären ...
Wie man sich über sowas aufregen kann, entzieht sich meinem Verständnis. Außerdem denke ich, dass von denen, die da protestieren, eh kaum einer den Film gesehen hat. Ergo, es geht bei diesen Protesten eigentlich gar nicht um das Filmchen, sondern es dient nur als Anlaß. Der eigentliche Grund des Hasses ist meiner Meinung nach das Minderwertigkeitsgefühl der arabischen Welt gegenüber dem Westen.
Re: Antislamischer Film "Innocence of Muslims" und die Folge
Ihr denkt von der westlichen Pseudointelektuellen warte her , und könnt nicht vorstellen daß diese Denkweise auf der Welt wohl immer noch die minderheit ist , da sich die meisten Menschen nicht den Luxus dieser Denkweise erlauben können es wird vom Alltag jeden Tag überholt bzw wiederlegt .
Der den Film Produziert hat bzw die es initiert haben kennt sich dagegen offensichtilich wohl sehr gut in der arabisch / islamischen Gefühlswelt aus , bin mal gespannt darauf wie es weiter geht da ballt sich gerade einiges auf mehreren Ebenen zusammen
diese Proteste sind nur eine der Kampfschauplätze .
Bin mit den Reaktionen auch nicht einverstanden , aber wenn man sich in die Menschen reindenken kann man schon verstehen wie es zu dieser Empörung kommt , das natürlich dann vor Ort von gewissen Kräften ( Salafisten etc. ) instrumentalisiert und in ihrem Sinne gesteuert wird .
Das nennt man Kausalität das Komische ist irgendjemand lässt aber den ersten Stein rollen , wir regen uns über die Folgen in der Kette auf und schwups stecken wir auch schon mit drin im Spiel , würde mich mich nicht wundern wenn da Jemand in sich reinlächelt und insgeheim die Hände reibt . Und ich behaupte mal das ist Politik und nicht diese oberflächliche Schmierentheater in den Parlamenten .
Der den Film Produziert hat bzw die es initiert haben kennt sich dagegen offensichtilich wohl sehr gut in der arabisch / islamischen Gefühlswelt aus , bin mal gespannt darauf wie es weiter geht da ballt sich gerade einiges auf mehreren Ebenen zusammen
Bin mit den Reaktionen auch nicht einverstanden , aber wenn man sich in die Menschen reindenken kann man schon verstehen wie es zu dieser Empörung kommt , das natürlich dann vor Ort von gewissen Kräften ( Salafisten etc. ) instrumentalisiert und in ihrem Sinne gesteuert wird .
Das nennt man Kausalität das Komische ist irgendjemand lässt aber den ersten Stein rollen , wir regen uns über die Folgen in der Kette auf und schwups stecken wir auch schon mit drin im Spiel , würde mich mich nicht wundern wenn da Jemand in sich reinlächelt und insgeheim die Hände reibt . Und ich behaupte mal das ist Politik und nicht diese oberflächliche Schmierentheater in den Parlamenten .
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Birgitt
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Youtube - Zugang zu Video in einigen Ländern gesperrt ...
Youtube will Schmähvideo nicht löschen - Urheber wieder freiDas Weiße Haus in Washington hatte am Freitag erklärt, es habe Youtube um eine Überprüfung gebeten, ob das Video gegen die Nutzungsbedingungen verstoße. Youtube erklärte daraufhin, das Video bewege sich eindeutig innerhalb der Richtlinien und werde daher nicht entfernt. Die Internetplattform gehört dem Konzern Google. Der Zugang zu dem Video wurde in Libyen und Ägypten gesperrt. Youtube berief sich dabei auf "die sehr sensible Lage" in diesen beiden Staaten. Später sperrte Youtube den Zugang zu dem Schmähfilm auch in Indien und Indonesien. Die Regierungen dieser Länder hatten darauf hingewiesen, dass das Video gegen Gesetze verstoße.
16.09.2012 - Berliner Morgenpost
In Sudan ist der Zugang zu Youtube seitens der nationalen Telekommunikationsgesellschaft komplett blockiert worden:
Sudan blocks Youtube over anti-Islam film - sourcesSudanese authorities have banned the video-sharing website Youtube in what appears to be an attempt to prevent people from watching an anti-Islam film that has been sparking protests across the Muslim world. Several sources confirmed to Sudan Tribune that access to Youtube in Sudan has been blocked since Sunday by the country’s National Telecommunication Corporation (NTC) which, according to its website, has the power to filter "hazardous" internet content.
16.09.2012 - Sudan Tribune
Gruß
Birgitt
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Alexander
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Re: Youtube - Zugang zu Video in einigen Ländern gesperrt ..
Gilt auch hier die Weisheit: der Klügere gibt nach, oder eher der Klügere gibt solange nach, bis dass er der Dumme ist?Birgitt hat geschrieben:Youtube will Schmähvideo nicht löschen - Urheber wieder frei
Die Menschen sind zu stur, um sich aufeinander zuzubewegen. So wird nie Ruhe und Frieden auf unserem blauen Planeten einkehren.
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Birgitt
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NATO wird nicht eingreifen ...
Anti-Islam film: NATO worried, but will not interveneNATO follows "with great concern" the protests triggered by the anti-Islam film, but has "no intention to interfere militarily in any of these countries"
17.09.2012 - ANSAmed
Wo eingreifen?
In allen Ländern, in denen gegen das Video protestiert wird?
Zeitgleich?
Das wäre aber eine logistische Herausforderung der besonderen Art ...
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Debatte über Anti-Islam-Video in Deutschland
Breiter Widerstand gegen FilmvorführungDie Frage eines möglichen Vorführverbots für den Anti-Islam-Film "Innocence of Muslims" in Deutschland wird weiter diskutiert. Anlass ist die Ankündigung der rechtspopulistischen Splitterpartei Pro Deutschland, das Video in Berlin in voller Länge aufführen zu wollen.
17.09.2012 - tagesschau
Medienrechtler gegen Vorführverbot des Mohammed-VideosDie Aufführung des umstrittenen Mohammed-Videos zu verbieten, hält der Medienrechtler Schwartmann für den falschen Weg. Der Staat dürfe sich nicht erpressbar machen, warnt Schwartmann im Interview mit tagesschau.de. Statt vorschnell zu handeln, seien in Ruhe Grundrechte gegeneinander abzuwägen.
17.09.2012 - tagesschau
Gruß
Birgitt
Re: Antislamischer Film "Innocence of Muslims" und die Folge
Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit kopiere ich mal den ganzen Text von Karim El-Gawahy hier rein, denn ich halte ihn fuer sehr lesenswert und richtig:
Ohnmacht über das Eigene
KAIRO taz | In den Medien macht gerade das Bild die Runde, in dem „die Muslime“ voller Hass „den Westen“ angreifen, untermalt von ein paar hundert, manchmal auch ein paar tausend Demonstranten, die auf den Emblemen westlicher staatlicher Souveränität herumtrampeln, während das Feuer lodert.
Gerne wird auch die Sequenz aus Khartum gezeigt, wo ein eifriger Rollstuhlfahrer fanatisch am Handpedal kurbelt, auf dem Weg zum Sturm der Deutschen Botschaft. Aber wird dieses Bild und diese Wahrnehmung der Wirklichkeit gerecht?
Sicher ist der Ärger über den provokativen Islam-Hass-Film unter vielen Muslimen groß. Eine derartige Verunglimpfung ihres Propheten überschreitet für viele eine rote Linie. Hinter so manchem Sturm auf die westlichen diplomatischen Vertretungen dürfte auch einiges mehr stecken als eine unmittelbare Wut auf das Machwerk im Netz. Es ist ein ganzer Rattenschwanz.
Dazu gehört nicht nur der angestaute Frust über eine häufig empfundene westliche Arroganz, die selbst vor dem für die Muslime Heiligsten nicht haltmacht, und die sich im politischen Umgang niederschlägt.Hinzu kommt die kollektive Erinnerung an westliche militärische Interventionen in der Region.
Arabischer Frühling
Eine Rolle spielt überdies das Gefühl der eigenen Ohnmacht. Der arabische Frühling produziert nicht schnell genug die gewünschte positive Veränderung und hat über Nacht weder Arbeitsplätze noch Wohlstand geschaffen. Und in Ländern wie dem Sudan hat er überhaupt noch nicht Einzug gehalten.
Dort hatten Demonstranten nach bekanntem Muster in den letzten Monaten immer wieder wegen der hohen Lebensmittelpreise gegen den Diktator Omar Baschir protestiert. Da kamen diesem die Ereignisse der vergangenen Tage als Ablenkungsmanöver vielleicht gerade recht.
Apropos Arabischer Frühling, dessen Ende viele so gerne auch im Zusammenhang mit den Angriffen auf die Botschaften prophezeien. Es gibt einen neuen Faktor, mit dem nun in dieser Region kalkuliert werden muss, und das ist die arabische öffentliche Meinung. Erinnern wir uns an den dänischen Karikaturen-Streit vor sechs Jahren.
Der gestürzte ägyptische Diktator Hosni Mubarak hatte die damaligen Proteste kurz zugelassen, um dann autokratisch den Deckel darauf zu setzten und sein übliches Credo „Wenn ihr Sicherheit und Stabilität wollt, dann unterstützt mich“ verlauten zu lassen.Die Diktaturen hatten aus den dänischen Karikaturen Nutzen gezogen.
Die öffentliche Meinung miteinkalkulieren
Sogar in Syrien durfte damals demonstriert werden. Die Diktaturen hatten das Ventil kurz geöffnet, nach dem Motto: „Besser die Menschen demonstrieren gegen das kleine Dänemark als gegen das eigene Regime."
Die heutigen Regierungen, politischen Parteien und Bewegungen in Kairo, Tripolis oder Tunis müssen sich dagegen demokratisch legitimieren. Sie wollen gewählt werden. Sie müssen die öffentliche Meinung berücksichtigen. Und genau deswegen ist die Reaktion auf den neusten Anti-Islam-Film auch ein Kampf um die Köpfe.
Wer gewinnt ihn? Die radikalen Islamisten und Salafisten, die vor den Botschaften ihr Unwesen treiben? Militante islamistische Gruppierungen wie Al-Qaida, die nun ihre Chance wittern, auf den fahrenden Zug aufzuspringen, nachdem sie mit dem Arabischen Frühling fast in Vergessenheit geraten waren?
Oder doch die moderaten, islamisch-konservativen Bewegungen, wie die ägyptische Muslimbruderschaft, die ursprünglich auch von dem Ärger gegen den Film profitieren wollte und die versuchte, diesen in einem friedlichen Millionen-Marsch zu kanalisieren, den sie dann aber vergangenen Freitag in allerletzter Minute abgesagte, aus Angst, die Lage nicht kontrollieren zu können?
Liberale und säkuläre Kräfte
Oder werden am Ende doch liberale und säkulare Kräfte einen Schritt nach vorne machen, weil viele Araber von dem Film genauso schockiert sind, wie von der Reaktion darauf? Hier von der "durchgedrehten islamischen Welt“ zu reden, ist viel zu simplistisch.
Es ist einfach, sich nur auf die paar hundert oder manchmal auch ein paar tausend Menschen zu konzentrieren, die die Botschaften medienwirksam in Schlachtfelder verwandelt haben. Der neuen Dynamik des Kampfes um die muslimischen und arabischen Köpfe wird diese Wahrnehmung allerdings nicht gerecht.
Ohnmacht über das Eigene
KAIRO taz | In den Medien macht gerade das Bild die Runde, in dem „die Muslime“ voller Hass „den Westen“ angreifen, untermalt von ein paar hundert, manchmal auch ein paar tausend Demonstranten, die auf den Emblemen westlicher staatlicher Souveränität herumtrampeln, während das Feuer lodert.
Gerne wird auch die Sequenz aus Khartum gezeigt, wo ein eifriger Rollstuhlfahrer fanatisch am Handpedal kurbelt, auf dem Weg zum Sturm der Deutschen Botschaft. Aber wird dieses Bild und diese Wahrnehmung der Wirklichkeit gerecht?
Sicher ist der Ärger über den provokativen Islam-Hass-Film unter vielen Muslimen groß. Eine derartige Verunglimpfung ihres Propheten überschreitet für viele eine rote Linie. Hinter so manchem Sturm auf die westlichen diplomatischen Vertretungen dürfte auch einiges mehr stecken als eine unmittelbare Wut auf das Machwerk im Netz. Es ist ein ganzer Rattenschwanz.
Dazu gehört nicht nur der angestaute Frust über eine häufig empfundene westliche Arroganz, die selbst vor dem für die Muslime Heiligsten nicht haltmacht, und die sich im politischen Umgang niederschlägt.Hinzu kommt die kollektive Erinnerung an westliche militärische Interventionen in der Region.
Arabischer Frühling
Eine Rolle spielt überdies das Gefühl der eigenen Ohnmacht. Der arabische Frühling produziert nicht schnell genug die gewünschte positive Veränderung und hat über Nacht weder Arbeitsplätze noch Wohlstand geschaffen. Und in Ländern wie dem Sudan hat er überhaupt noch nicht Einzug gehalten.
Dort hatten Demonstranten nach bekanntem Muster in den letzten Monaten immer wieder wegen der hohen Lebensmittelpreise gegen den Diktator Omar Baschir protestiert. Da kamen diesem die Ereignisse der vergangenen Tage als Ablenkungsmanöver vielleicht gerade recht.
Apropos Arabischer Frühling, dessen Ende viele so gerne auch im Zusammenhang mit den Angriffen auf die Botschaften prophezeien. Es gibt einen neuen Faktor, mit dem nun in dieser Region kalkuliert werden muss, und das ist die arabische öffentliche Meinung. Erinnern wir uns an den dänischen Karikaturen-Streit vor sechs Jahren.
Der gestürzte ägyptische Diktator Hosni Mubarak hatte die damaligen Proteste kurz zugelassen, um dann autokratisch den Deckel darauf zu setzten und sein übliches Credo „Wenn ihr Sicherheit und Stabilität wollt, dann unterstützt mich“ verlauten zu lassen.Die Diktaturen hatten aus den dänischen Karikaturen Nutzen gezogen.
Die öffentliche Meinung miteinkalkulieren
Sogar in Syrien durfte damals demonstriert werden. Die Diktaturen hatten das Ventil kurz geöffnet, nach dem Motto: „Besser die Menschen demonstrieren gegen das kleine Dänemark als gegen das eigene Regime."
Die heutigen Regierungen, politischen Parteien und Bewegungen in Kairo, Tripolis oder Tunis müssen sich dagegen demokratisch legitimieren. Sie wollen gewählt werden. Sie müssen die öffentliche Meinung berücksichtigen. Und genau deswegen ist die Reaktion auf den neusten Anti-Islam-Film auch ein Kampf um die Köpfe.
Wer gewinnt ihn? Die radikalen Islamisten und Salafisten, die vor den Botschaften ihr Unwesen treiben? Militante islamistische Gruppierungen wie Al-Qaida, die nun ihre Chance wittern, auf den fahrenden Zug aufzuspringen, nachdem sie mit dem Arabischen Frühling fast in Vergessenheit geraten waren?
Oder doch die moderaten, islamisch-konservativen Bewegungen, wie die ägyptische Muslimbruderschaft, die ursprünglich auch von dem Ärger gegen den Film profitieren wollte und die versuchte, diesen in einem friedlichen Millionen-Marsch zu kanalisieren, den sie dann aber vergangenen Freitag in allerletzter Minute abgesagte, aus Angst, die Lage nicht kontrollieren zu können?
Liberale und säkuläre Kräfte
Oder werden am Ende doch liberale und säkulare Kräfte einen Schritt nach vorne machen, weil viele Araber von dem Film genauso schockiert sind, wie von der Reaktion darauf? Hier von der "durchgedrehten islamischen Welt“ zu reden, ist viel zu simplistisch.
Es ist einfach, sich nur auf die paar hundert oder manchmal auch ein paar tausend Menschen zu konzentrieren, die die Botschaften medienwirksam in Schlachtfelder verwandelt haben. Der neuen Dynamik des Kampfes um die muslimischen und arabischen Köpfe wird diese Wahrnehmung allerdings nicht gerecht.
Gruesse aus Baharia
Stefanie
Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
Stefanie
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Re: Antislamischer Film "Innocence of Muslims" und die Folge
Weiter da:Wem nützt die Gewalt?
Eine Kolumne von Jakob Augstein
Eine neue Welle antiwestlicher Gewalt geht durch die islamische Welt. Wie bei allen Verbrechen muss man auch hier fragen: Wer profitiert davon? Zumindest versuchen die US-Republikaner und Israelis Kapital aus der Situation zu schlagen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 56233.html
Re: Antislamischer Film "Innocence of Muslims" und die Folge
Hier ein anderer Aspekt, wer so hinter der Verbreitung des Filmes steht und die Gruende dafuer:
Die Spur führt zu koptischen Nationalisten
http://www.faz.net/aktuell/anti-islamis ... 92541.html

Die Spur führt zu koptischen Nationalisten
http://www.faz.net/aktuell/anti-islamis ... 92541.html
...Eine Landkarte verrät, wie sich die Staatsgründer die Grenzen ihres Gebildes vorstellen: Den Muslimen bliebe das Nildelta, Alexandria soll aber die Hauptstadt des neuen koptischen Staats werden, der im Süden bis Luxor reicht. Das Land südlich davon soll Sudan zugeschlagen werden, das östliche Niltal Israel. Den Sinai wollen die koptischen Nationalisten für einen Staat der ägyptischen Juden reservieren. Ziel des Koptenstaats sei, die Christen Ägyptens „von der arabisch-islamischen Besatzung zu befreien“. ...
Gruesse aus Baharia
Stefanie
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Wolfgang K
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Re: Antislamischer Film "Innocence of Muslims" und die Folge
Also eigentlich alles eine innerägyptische Angelegenheit?Stefanie hat geschrieben:Hier ein anderer Aspekt, wer so hinter der Verbreitung des Filmes steht und die Gruende dafuer:
Die Spur führt zu koptischen Nationalisten
http://www.faz.net/aktuell/anti-islamis ... 92541.html
...Eine Landkarte verrät, wie sich die Staatsgründer die Grenzen ihres Gebildes vorstellen: Den Muslimen bliebe das Nildelta, Alexandria soll aber die Hauptstadt des neuen koptischen Staats werden, der im Süden bis Luxor reicht. Das Land südlich davon soll Sudan zugeschlagen werden, das östliche Niltal Israel. Den Sinai wollen die koptischen Nationalisten für einen Staat der ägyptischen Juden reservieren. Ziel des Koptenstaats sei, die Christen Ägyptens „von der arabisch-islamischen Besatzung zu befreien“. ...
Re: Antislamischer Film "Innocence of Muslims" und die Folge
Lass Deinen Kopf heile, du weißt doch sehr gut, dass das – insbesondere mit den genannten Grenzen – weder etwas mit der Realität zu tun hat, noch koptischer Mainstream ist.Stefanie hat geschrieben:![]()
Gruß,
Shmuel
„Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, ist die Neutralität eine kurzsichtige und unmoralische Konzeption!“ — John Foster Dulles
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Birgitt
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Ägyptens Justiz verfolgt Film-Macher / Profiteure des Zorns
Ägypten sucht Regisseur und US-Prediger per HaftbefehlDer in den USA produzierte anti-muslimische Film "Innocence of Muslims" ("Die Unschuld der Muslime") hat die ägyptische Justiz auf den Plan gerufen. Der Generalstaatsanwalt erließ Haftbefehle gegen den mutmaßlichen Regisseur Nakoula Basseley Nakoula, den islamfeindlichen US-Prediger Terry Jones und sechs ägyptische Kopten, die im Ausland leben [...] Das Vorgehen der ägyptischen Justiz hat hauptsächlich symbolische Bedeutung
18.09.2012 - tagesschau
Profiteure des ZornsDie Proteste gegen den als islamfeindlich empfundenen Film "Die Unschuld der Muslime" drücken verletzte religiöse Gefühle aus. Ebenso sind sie aber auch das Werk radikaler Ideologen, die ganz eigene Ziele verfolgen.
18.09.2012 - DW World
Gruß
Birgitt
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Re: Antislamischer Film "Innocence of Muslims" und die Folge
Damit es nicht langweilig wird:
"Charlie Hebdo" druckt Mohammed-Karikaturen
Die www Seite der Zeitschrift ist inzwischen offline. Was jetzt passieren wird ist leider auch klar...
"Charlie Hebdo" druckt Mohammed-Karikaturen
Die www Seite der Zeitschrift ist inzwischen offline. Was jetzt passieren wird ist leider auch klar...
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Kuno
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Re: Antislamischer Film "Innocence of Muslims" und die Folge
Mate; was ist denn nun die "westliche pseudointellektuelle Warte"?Mate hat geschrieben:Ihr denkt von der westlichen Pseudointelektuellen warte her
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Kommentar zu Mohammed-Karikaturen in Frankreich
Kein Grund, sich erpressen zu lassenDie Zeichnungen zeigen den Propheten Mohammed nackt, wie er seinen Hintern den Kameras entgegenstreckt. Sie sind geschmacklos und sie sind auch nicht besonders witzig. Vor allem aber sind sie brandgefährlich. Für das, wofür Frankreich und alle anderen westlichen Demokratien stehen: für die Meinungsfreiheit. Erst vor kurzem beleidigte das deutsche Magazin "Titanic" den Papst ähnlich, mit vollgepinkelter Soutane. Das fanden viele auch geschmacklos. Aber die katholische Kirche drohte anschließend nicht damit, Botschaften in die Luft zu sprengen. Sie machte sich mit einer Klage einigermaßen lächerlich - und das war's. Man muss die Meinung von Satireblättern ja nicht teilen. Aber wenn alles, was irgendjemanden beleidigt, darin nicht mehr veröffentlicht werden dürfte - dann wären wir wieder mitten in der schönsten Zensur.
19.09.2012 - tagesschau
Gruß
Birgitt



