Syrien | Demonstrationen und Proteste
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Kuno
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Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
Die Befreiung des Iraq durch die "Koalition der Willigen" darf man ruhig als gescheitert betrachten.
Afghanistan? Da druckst man noch rum aber seit ich gestern gelesen habe, dass es den USA egal sei, wenn nach ihrem Abzug noch der eine oder andere Colaautomat in die Haende der Taliban falle, weiss ich auch, dass selbst die USA fest damit rechnen, dass das Land bald wieder in den Haenden der Taliban ist.
In Libyen hat die NATO mit einem Riesenaufwand einzelne Pickups abgeschossen. Zu einer grunddemokratischen Einstellung hat das nicht gefuehrt und der heutigen Regierung in LY gelingt jeden Tag weniger - die Kriminellen auf der Strasse rauben mittlerweile sogar Botschaftskonvoys aus, ohne dass sie die Konsequenzen befuerchten muessen.
Und jetzt will man auch noch in Syrien eingreifen. Jeder bei uns, der nun schreit, "der Westen muss etwas tun" meint erst einmal nicht, dass er selber dabei sein will und moechte eigentlich sagen, dass die USA etwas tun sollen. Wer sich die Muehe macht, die Namen dieser Leute, die am lautesten schreien, zu notieren, der wird nachher feststellen, dass sie wieder Laut geben, wenn mal eine Rakete ins falsche Haus einschlaegt...
Aber egal. Nehmen wir einfach mal an, die USA wuerden eine der beliebten und ueberall geforderten Flugverbostszonen einrichten (und durchsetzen). Wuerde der Buergerkrieg in Syrien dadurch zuende gehen? Wuerden die Folterungen und Morde die die "Aktivisten" zB. an der kurdischen Bevoelkerung durchfuehren dadurch beendet werden? Oder wuerden Assads Truppen deshalb stark in ihren Aktivitaeten eingeschraenkt werden? Der Krieg wird nicht aus der Luft gefuehrt und ein Flugverbot wuerde nicht viel Aendern.
Ab wann wuerde "der Westen, der sich selber nicht beteiligen will" von den USA verlangen, dass sie mit Bodentruppen nach Syrien einmarschieren sollen? Der Praesident der USA hat ja die Eigenschaft, dass er sich gerne mal konkret aeussert, eine "rote Linie" definiert - und sich damit selber unter Druck setzt, etwas zu machen, was er gar nicht sollte...
Ich nehme an, dass ein Angriff des "Westens" recht rasch zu einem Erfolg fuehren wuerde.
Und dann? Wen moechte man als neue Regierung vorschlagen?
"Gemaessigte Extremisten"?
Wie moechte man sicherstellen, dass die Minderheiten im Land nicht nur beteiligt sondern erstmal am Leben gelassen werden (vor allem die Alawiten)?
Und wenn "der Westen" dann militaerisch auch eine blutige Nase gezogen hat (nur mit der dauernden Forderung nach Dialog wird es nicht gehen), dann ueberlasst man den Wiederaufbau des Landes Qatar und Saudiarabien - ganz einfach, weil Europa kein Geld mehr dafuer hat...
Afghanistan? Da druckst man noch rum aber seit ich gestern gelesen habe, dass es den USA egal sei, wenn nach ihrem Abzug noch der eine oder andere Colaautomat in die Haende der Taliban falle, weiss ich auch, dass selbst die USA fest damit rechnen, dass das Land bald wieder in den Haenden der Taliban ist.
In Libyen hat die NATO mit einem Riesenaufwand einzelne Pickups abgeschossen. Zu einer grunddemokratischen Einstellung hat das nicht gefuehrt und der heutigen Regierung in LY gelingt jeden Tag weniger - die Kriminellen auf der Strasse rauben mittlerweile sogar Botschaftskonvoys aus, ohne dass sie die Konsequenzen befuerchten muessen.
Und jetzt will man auch noch in Syrien eingreifen. Jeder bei uns, der nun schreit, "der Westen muss etwas tun" meint erst einmal nicht, dass er selber dabei sein will und moechte eigentlich sagen, dass die USA etwas tun sollen. Wer sich die Muehe macht, die Namen dieser Leute, die am lautesten schreien, zu notieren, der wird nachher feststellen, dass sie wieder Laut geben, wenn mal eine Rakete ins falsche Haus einschlaegt...
Aber egal. Nehmen wir einfach mal an, die USA wuerden eine der beliebten und ueberall geforderten Flugverbostszonen einrichten (und durchsetzen). Wuerde der Buergerkrieg in Syrien dadurch zuende gehen? Wuerden die Folterungen und Morde die die "Aktivisten" zB. an der kurdischen Bevoelkerung durchfuehren dadurch beendet werden? Oder wuerden Assads Truppen deshalb stark in ihren Aktivitaeten eingeschraenkt werden? Der Krieg wird nicht aus der Luft gefuehrt und ein Flugverbot wuerde nicht viel Aendern.
Ab wann wuerde "der Westen, der sich selber nicht beteiligen will" von den USA verlangen, dass sie mit Bodentruppen nach Syrien einmarschieren sollen? Der Praesident der USA hat ja die Eigenschaft, dass er sich gerne mal konkret aeussert, eine "rote Linie" definiert - und sich damit selber unter Druck setzt, etwas zu machen, was er gar nicht sollte...
Ich nehme an, dass ein Angriff des "Westens" recht rasch zu einem Erfolg fuehren wuerde.
Und dann? Wen moechte man als neue Regierung vorschlagen?
"Gemaessigte Extremisten"?
Wie moechte man sicherstellen, dass die Minderheiten im Land nicht nur beteiligt sondern erstmal am Leben gelassen werden (vor allem die Alawiten)?
Und wenn "der Westen" dann militaerisch auch eine blutige Nase gezogen hat (nur mit der dauernden Forderung nach Dialog wird es nicht gehen), dann ueberlasst man den Wiederaufbau des Landes Qatar und Saudiarabien - ganz einfach, weil Europa kein Geld mehr dafuer hat...
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Kuno
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Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
Ein Kommentar zu einem Zeitungsbericht haelt dies fest:
"Die "Aerzte ohne Grenzen" betreiben in dem ganzen Kriegsgeschrei ein undurchsichtiges Spiel.
Offenbar werden sie von Paris Kriegs-vorbereitend genutzt.
Die Hilfs-Organisation räumt selbst ein, derzeit in Damaskus überhaupt nicht präsent zu sein. Keiner ihrer Aerzte hat auch nur ein Opfer vor Ort gesehen, geschweige denn behandelt. Trotzdem wird die Welt beglückt mit Opfer-"Bestätigungen" seitens der MSF."
Weiss jemand ob die MSF aktuelle in Syrien praesent sind oder nicht?
----
Ich konnte mir die Frage eben selber beantworten:
"Nach Berichten von Mitarbeitern dreier Spitälern im Gouvernement Damaskus, die von der Hilfsorganisation MSF unterstützt werden, wurden dort am vergangenen Mittwochmorgen in einem Zeitraum von weniger als drei Stunden etwa 3.600 Patienten mit neurotoxischen Symptomen eingeliefert. 355 von ihnen sind nach Angaben der Spitalmitarbeiter gestorben."
Von den MSF: http://www.msf.ch/de/news/medienmitteil ... behandelt/
Nebenbei: Der Artikel der MSF liest sich etwas anders, als das, was grad in allen Medien verbreitet wird...
"Die "Aerzte ohne Grenzen" betreiben in dem ganzen Kriegsgeschrei ein undurchsichtiges Spiel.
Offenbar werden sie von Paris Kriegs-vorbereitend genutzt.
Die Hilfs-Organisation räumt selbst ein, derzeit in Damaskus überhaupt nicht präsent zu sein. Keiner ihrer Aerzte hat auch nur ein Opfer vor Ort gesehen, geschweige denn behandelt. Trotzdem wird die Welt beglückt mit Opfer-"Bestätigungen" seitens der MSF."
Weiss jemand ob die MSF aktuelle in Syrien praesent sind oder nicht?
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Ich konnte mir die Frage eben selber beantworten:
"Nach Berichten von Mitarbeitern dreier Spitälern im Gouvernement Damaskus, die von der Hilfsorganisation MSF unterstützt werden, wurden dort am vergangenen Mittwochmorgen in einem Zeitraum von weniger als drei Stunden etwa 3.600 Patienten mit neurotoxischen Symptomen eingeliefert. 355 von ihnen sind nach Angaben der Spitalmitarbeiter gestorben."
Von den MSF: http://www.msf.ch/de/news/medienmitteil ... behandelt/
Nebenbei: Der Artikel der MSF liest sich etwas anders, als das, was grad in allen Medien verbreitet wird...
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Alexander
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Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
Es gibt noch andere Player in Syrien, von den Russen einmal abgesehen. Wie sieht es mit den Chinesen aus? Sie halten sich derzeit zwar vornehmlich zurück, unterlaufen aber das westliche Ölembargo indem sie Erdöl aus Syrien kaufen.schnorr hat geschrieben:aber wer weiss, wie putin reagiert
Die Iraner stehen auch noch auf dem Plan. Auch wenn sie derzeit nur drohen. Inwieweit diese Drohungen ernst zu nehmen sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Das werdem vermutlich nicht einmal unsere Chefstrategen definitiv sagen können. Der Iran ist nicht wirklich berechenbar.
Iran warnt USA vor Eingreifen in Bürgerkrieg
Ein hochrangiger iranischer Militärführer hat die US-Regierung vor einem militärischen Eingreifen in Syrien gewarnt. "Wenn die Vereinigten Staaten diese rote Linie überschreiten, wird das ernste Konsequenzen für das Weiße Haus haben", sagte der stellvertretende Generalstabschef Massud Dschasajeri laut der Nachrichtenagentur Fars. Er reagierte damit auf die aktuelle Debatte über eine Militärintervention nach Berichten über den Einsatz von Chemiewaffen durch syrische Regierungstruppen nahe Damaskus. mehr...
Kuno, was meinst du mit "recht rasch"? So rasch wie in Libyen, oder so rasch wie im Irak, Afghanistan, Vietnam?Kuno hat geschrieben:Ich nehme an, dass ein Angriff des "Westens" recht rasch zu einem Erfolg fuehren wuerde.
Ich denke nicht, dass es so schnell gehen wird, wie Libyen. In Syrien gibt es andere Konstellation und andere Interessengruppen, die sich involvieren könnten, oder bereits involviert sind.
Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
Alexander, das kommt auf das Szenario an, welches du ansetzt. Ich gehe aber davon aus, dass die Syrische Armee einem angriff mit modernen Mitteln nur wenig entgegensetzten koennte - mit Erfolg meinte ich, dass man die Syrische Armee wohl recht schnell zusammenschiessen und handlungsunfaehig machen koennte. Das dies nicht zu einem dauerhaften Frieden fuehren wuerde ist klar.
Noch ein Gedanke: Wuerden wohl die, die jetzt einen Militaereinsatz gegen Assad fordern dies immer noch tun, wenn sich herausstellen wuerde, dass er es gar nicht war? Sollte man dann gegen die "Aktivisten" ebenfalls militaerisch vorgehen?
Noch ein Gedanke: Wuerden wohl die, die jetzt einen Militaereinsatz gegen Assad fordern dies immer noch tun, wenn sich herausstellen wuerde, dass er es gar nicht war? Sollte man dann gegen die "Aktivisten" ebenfalls militaerisch vorgehen?
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Guido3
Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
Das frage ich mich auch. Es macht wenig Sinn, dass Assad einen Giftgas-Angriff befohlen haben soll. Die Amerikaner haben das mehrfach als rote Linie definiert, bei deren Überschreiten die USA (und ggf. andere) militärisch einschreiten. Sollte Assad trotzdem mit Giftgas arbeiten, so hätte das etwas von Suizid.Kuno hat geschrieben:Noch ein Gedanke: Wuerden wohl die, die jetzt einen Militaereinsatz gegen Assad fordern dies immer noch tun, wenn sich herausstellen wuerde, dass er es gar nicht war? Sollte man dann gegen die "Aktivisten" ebenfalls militaerisch vorgehen?
Etwas anders sieht das für die Opposition/Rebellen aus. Wenn die ein Eingreifen der Westmächte zu ihren Gunsten wollten, dann wäre der sicherste Weg dafür, Assad einen Giftgas-Einsatz in die Schuhe zu schieben. Eine dritte Option könnte eigenmächtige Aktionen irgendwelcher durchgeknallter Leute bei Milizen sein, die zwar für Assad arbeiten, aber weitgehend eigenständig agieren.
Für die USA dürfte ein Eingreifen logistisch vergleichsweise unaufwändig sein. Die haben in der Gegend so viel Militärtechnik und Militärbasen: Irak, Türkei, Griechenland, Kuwait. Ein bisschen weiter weg, aber vermutlich teilweise auch nutzbar: Bahrein, Katar, VAE. Die müssen nicht großartig Truppen und Kriegsgerät verlegen. Alles schon da. Wenn man Assad dann weggebombt hat, erntet man im besten Fall wahrscheinlich ein ähnliches Chaos wie in Libyen und Ägypten.
Beste Grüße
Guido
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Wolfgang K
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Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
Ich würde mal - ganz vorsichtig ausgedrückt – sagen, dass in Syrien das „Chaos“ jetzt schon ein anderes Ausmaß hat.Guido3 hat geschrieben: Wenn man Assad dann weggebombt hat, erntet man im besten Fall wahrscheinlich ein ähnliches Chaos wie in Libyen und Ägypten.
Und daran würde auch keine Intervention was ändern glaube ich.
Die anderen Länder haben sich ihr mehr oder weniger großes Chaos (wobei Chaos derzeit allenfalls auf Libyen zutrifft) geschaffen nach dem sie ihre Potentaten abgesägt haben. Syrien befindet sich aber aus meiner Sicht schon in dem Zustand in den die anderen im allerschlimmsten Fall noch reinrutschen könnten.
In dem ganzen Propagandanebel fehlt mir jeder Durchblick wer vor wem zu beschützen sei und wer solchen Schutz von außen annehmen würde. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass Maßnahmen außer Hilfe für Flüchtlinge und zivile(!) Opfer zu vertreten sind.
Grüße
Wolfgang
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Götz Krieger
- Beiträge: 569
- Registriert: Do 10. Jan 2008, 22:16
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Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
Heckenschützen feuern auf UN-Inspektoren
Ihr Auftrag: den mutmaßlichen Einsatz von Giftgas in Syrien zu untersuchen. Doch kurz nach Beginn des Einsatzes sind die UN-Inspektoren von Heckenschützen angegriffen worden. Angesichts der Eskalation erhöhen Frankreich und Großbritannien den Druck auf US-Präsident Obama. Die Entscheidung über einen Militäreinsatz könnte eine Frage von Tagen sein.
UN-Inspektoren von Heckenschützen beschossen: Einem UN-Sprecher zufolge ist ein Fahrzeug des Inspektoren-Teams, das die Giftgas-Einsatz untersuchen soll, von Heckenschützen beschossen worden. Die Experten seien aber in Sicherheit. Das Fahrzeug werde jetzt ersetzt, dann werde das Team die Arbeit fortsetzen. Die UN-Experten haben sich am Morgen auf den Weg in das Umland von Damaskus gemacht, wo bei einem Chemiewaffen-Einsatz mehr als 1300 Menschen getötet worden sein sollen...
http://www.sueddeutsche.de/politik/syri ... -1.1754684
Gruß
Götz
Ihr Auftrag: den mutmaßlichen Einsatz von Giftgas in Syrien zu untersuchen. Doch kurz nach Beginn des Einsatzes sind die UN-Inspektoren von Heckenschützen angegriffen worden. Angesichts der Eskalation erhöhen Frankreich und Großbritannien den Druck auf US-Präsident Obama. Die Entscheidung über einen Militäreinsatz könnte eine Frage von Tagen sein.
UN-Inspektoren von Heckenschützen beschossen: Einem UN-Sprecher zufolge ist ein Fahrzeug des Inspektoren-Teams, das die Giftgas-Einsatz untersuchen soll, von Heckenschützen beschossen worden. Die Experten seien aber in Sicherheit. Das Fahrzeug werde jetzt ersetzt, dann werde das Team die Arbeit fortsetzen. Die UN-Experten haben sich am Morgen auf den Weg in das Umland von Damaskus gemacht, wo bei einem Chemiewaffen-Einsatz mehr als 1300 Menschen getötet worden sein sollen...
http://www.sueddeutsche.de/politik/syri ... -1.1754684
Gruß
Götz
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Alexander
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Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
Berlin drängt Staatengemeinschaft zum Handeln in Syrien
Die Bundesregierung drängt auf ein Handeln der internationalen Gemeinschaft, falls der mutmaßliche Einsatz von Giftgas in Syrien bewiesen wird. Sollte sich der Verdacht bestätigen, "dann wird Deutschland zu denjenigen gehören, die Konsequenzen für richtig halten", sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) mehr...
Unser Bundesaussenminister drängt die internationale Gemeinschaft in Syrien zum Handeln. Wie dieses Handeln aussehen soll, lässt er natürlich, wie meistens offen. Wenn es zu diesm "Handeln" kommen sollte, wird sich unsere Bundesregierung wieder raushalten, oder anders gefragt, wie würde Deutschland sich innerhalb der internationalen Gemeinschaft involvieren?
Grüsse
Alexander
Die Bundesregierung drängt auf ein Handeln der internationalen Gemeinschaft, falls der mutmaßliche Einsatz von Giftgas in Syrien bewiesen wird. Sollte sich der Verdacht bestätigen, "dann wird Deutschland zu denjenigen gehören, die Konsequenzen für richtig halten", sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) mehr...
Unser Bundesaussenminister drängt die internationale Gemeinschaft in Syrien zum Handeln. Wie dieses Handeln aussehen soll, lässt er natürlich, wie meistens offen. Wenn es zu diesm "Handeln" kommen sollte, wird sich unsere Bundesregierung wieder raushalten, oder anders gefragt, wie würde Deutschland sich innerhalb der internationalen Gemeinschaft involvieren?
Grüsse
Alexander
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Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
Es ist mal wieder unglaublich wie sehr die Medien auch im deutschsprachigen Raum die Kriegsrethorik vorantreiben.
Die Kommentarfunktion der Onlinemedien zeigen deutlich dass eine grosse Mehrheit der Kommentar Schreibenden sehr kritisch auf das geschriebene reagieren und nicht glauben dass Assad dem Giftgasangriff ausgeführt hat und auch erst einmal Beweise für den Einsatz sehen wollen.
Trotzdem wird weiterhin aus allen „Rohren“ von den Medien unkritisch berichtet.
Gerade heute Morgen im Radio auf dem Weg zur Arbeit war nur noch das Thema „wie die USA auf den Giftgas Angriff Assads reagieren soll“ und es wurde im ganzen Beitrag nicht ein einziges Mal hinterfragt – ob den Assad überhaupt hinter dem Einsatz von Giftgas steckt, oder ob der Giftgasangriff stattgefunden hat.
Wie können die Medien die Meinungen ihrer Kunden so ignorieren?
Wird lange genug derart einseitig kommuniziert, wird dann auch die Mehrheit der Bevölkerung es „eingetrichtert bekommen haben“ dass man "etwas tun" muss.
Das dieses "System" von Abläufen als Selbstläufer immer wieder "funktioniert" ist einfach unglaublich. Hinterher wird die Schuld bezüglich falschen Beweisen wieder den Geheimdiensten etc angehängt - die Medien erkennen anscheinend nicht dass sie jedesmal einen sehr gewichtigen Anteil hatten - ihre Funktion nicht wahrgenommen haben.
Surfy
Die Kommentarfunktion der Onlinemedien zeigen deutlich dass eine grosse Mehrheit der Kommentar Schreibenden sehr kritisch auf das geschriebene reagieren und nicht glauben dass Assad dem Giftgasangriff ausgeführt hat und auch erst einmal Beweise für den Einsatz sehen wollen.
Trotzdem wird weiterhin aus allen „Rohren“ von den Medien unkritisch berichtet.
Gerade heute Morgen im Radio auf dem Weg zur Arbeit war nur noch das Thema „wie die USA auf den Giftgas Angriff Assads reagieren soll“ und es wurde im ganzen Beitrag nicht ein einziges Mal hinterfragt – ob den Assad überhaupt hinter dem Einsatz von Giftgas steckt, oder ob der Giftgasangriff stattgefunden hat.
Wie können die Medien die Meinungen ihrer Kunden so ignorieren?
Wird lange genug derart einseitig kommuniziert, wird dann auch die Mehrheit der Bevölkerung es „eingetrichtert bekommen haben“ dass man "etwas tun" muss.
Das dieses "System" von Abläufen als Selbstläufer immer wieder "funktioniert" ist einfach unglaublich. Hinterher wird die Schuld bezüglich falschen Beweisen wieder den Geheimdiensten etc angehängt - die Medien erkennen anscheinend nicht dass sie jedesmal einen sehr gewichtigen Anteil hatten - ihre Funktion nicht wahrgenommen haben.
Surfy
Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
Surfy hat geschrieben:Es ist mal wieder unglaublich wie sehr die Medien auch im deutschsprachigen Raum die Kriegsrethorik vorantreiben.
Die Kommentarfunktion der Onlinemedien zeigen deutlich dass eine grosse Mehrheit der Kommentar Schreibenden sehr kritisch auf das geschriebene reagieren und nicht glauben dass Assad dem Giftgasangriff ausgeführt hat und auch erst einmal Beweise für den Einsatz sehen wollen.
Trotzdem wird weiterhin aus allen „Rohren“ von den Medien unkritisch berichtet.
Gerade heute Morgen im Radio auf dem Weg zur Arbeit war nur noch das Thema „wie die USA auf den Giftgas Angriff Assads reagieren soll“ und es wurde im ganzen Beitrag nicht ein einziges Mal hinterfragt – ob den Assad überhaupt hinter dem Einsatz von Giftgas steckt, oder ob der Giftgasangriff stattgefunden hat.
Wie können die Medien die Meinungen ihrer Kunden so ignorieren?
Wird lange genug derart einseitig kommuniziert, wird dann auch die Mehrheit der Bevölkerung es „eingetrichtert bekommen haben“ dass man "etwas tun" muss.
Das dieses "System" von Abläufen als Selbstläufer immer wieder "funktioniert" ist einfach unglaublich. Hinterher wird die Schuld bezüglich falschen Beweisen wieder den Geheimdiensten etc angehängt - die Medien erkennen anscheinend nicht dass sie jedesmal einen sehr gewichtigen Anteil hatten - ihre Funktion nicht wahrgenommen haben.
Surfy
Danke Surfy
.... kann ich sofort unterschreiben und mal ehrlich, wundert dich das wirklich noch
TuA
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Wolfgang K
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- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
- Wohnort: bei Mainz
Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
@surfy: Zustimmung was die Qualität der Berichterstattung betrifft.
Einen neuen Tiefpunkt hat ein Kommentator in der Süddeutschen erreicht:
In Syrien wurde Giftgas eingesetzt - das ist kaum noch zu widerlegen. Ist nun entscheidend, wer es eingesetzt hat? Nicht wirklich. Moralisch betrachtet, nein, denn wer die reine Lehre verfolgt und den Tabubruch unbedingt sanktionieren will, der muss nun eingreifen - ob gegen Oppositionsgruppen oder gegen das Assad-Lager. Realistisch betrachtet, macht es auch kaum einen Unterschied, wer die Granaten verschossen hat. Denn keine der Kriegsparteien wäre ein natürlicher Verbündeter des Westens, keiner steht für eine Ordnung, für die es sich auch militärisch zu kämpfen lohnte.
http://www.sueddeutsche.de/politik/gift ... .1754546-2
Der Schreiberling redet von der Glaubwürdigkeit und der eigenen Moral um die er sich Sorgen macht. Dass es darum geht einen Bürgerkrieg zu stoppen ist vollkommen egal.
Was mich am meisten bei der ganzen „Diskussion“ stört ist der Blickwinkel aus dem das kommt. Das zentrale der Berichterstattung ist nicht die Entwicklung oder das Ereignis sondern wie man sich dazu positioniert und dann die Positionen anderer zu kommentieren. Bedeutung des Weltgeschehens reduziert auf die Gelgenheit dem Publikum Positionen zu verkünden.
An die klare Aussage: Wer, wann, was und mit welchen Mitteln wagt sich keiner. Wehe man muss mal Position beziehen. Und wehe man würde mal zugeben, dass man nicht durchblickt und eigentlich nicht zuständig ist.
Und es sind großteil genau die Gleichen die nachher wenn jemand „was gemacht hat“ aufjaulen, weil man sich wieder eingemischt hat und es Opfer gekostet hat.
Anders als seinem unseligen Vorgänger erkennt man bei Obama schon eher eine Abwägung. Ich kann nur hoffen, dass er sich medial und innenpolitisch in nichts reintreiben lässt.
Warum fordert unsere Presse eigentlich nicht mal von Brasilien, dass man was tun müsse?
Einen neuen Tiefpunkt hat ein Kommentator in der Süddeutschen erreicht:
In Syrien wurde Giftgas eingesetzt - das ist kaum noch zu widerlegen. Ist nun entscheidend, wer es eingesetzt hat? Nicht wirklich. Moralisch betrachtet, nein, denn wer die reine Lehre verfolgt und den Tabubruch unbedingt sanktionieren will, der muss nun eingreifen - ob gegen Oppositionsgruppen oder gegen das Assad-Lager. Realistisch betrachtet, macht es auch kaum einen Unterschied, wer die Granaten verschossen hat. Denn keine der Kriegsparteien wäre ein natürlicher Verbündeter des Westens, keiner steht für eine Ordnung, für die es sich auch militärisch zu kämpfen lohnte.
http://www.sueddeutsche.de/politik/gift ... .1754546-2
Der Schreiberling redet von der Glaubwürdigkeit und der eigenen Moral um die er sich Sorgen macht. Dass es darum geht einen Bürgerkrieg zu stoppen ist vollkommen egal.
Was mich am meisten bei der ganzen „Diskussion“ stört ist der Blickwinkel aus dem das kommt. Das zentrale der Berichterstattung ist nicht die Entwicklung oder das Ereignis sondern wie man sich dazu positioniert und dann die Positionen anderer zu kommentieren. Bedeutung des Weltgeschehens reduziert auf die Gelgenheit dem Publikum Positionen zu verkünden.
An die klare Aussage: Wer, wann, was und mit welchen Mitteln wagt sich keiner. Wehe man muss mal Position beziehen. Und wehe man würde mal zugeben, dass man nicht durchblickt und eigentlich nicht zuständig ist.
Und es sind großteil genau die Gleichen die nachher wenn jemand „was gemacht hat“ aufjaulen, weil man sich wieder eingemischt hat und es Opfer gekostet hat.
Anders als seinem unseligen Vorgänger erkennt man bei Obama schon eher eine Abwägung. Ich kann nur hoffen, dass er sich medial und innenpolitisch in nichts reintreiben lässt.
Warum fordert unsere Presse eigentlich nicht mal von Brasilien, dass man was tun müsse?
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Kuno
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Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
Die Situation bezueglich des Militaerschlages der USA ist irgendwie verrannt. Praesident Obama hat das Problem, dass er vor einem Jahr die "rote Linie" definiert hatte und jetzt eigentlich losschlagen muesste. Die Kriegsbegeisterung der US-Buerger haelt sich aber offenbar in Grenzen. Die Europaeischen Verbuendeten gackern wieder einmal herum wie ein aufgeschreckter Huehnerhaufen und versuchen, ihre eigenen Interessen zu wahren (was sie ja eigentlich immer machen, wenn es mal um etwas geht - so war es schon 1453 als es darum ging, Konstantinopel zu retten). Aber eigentlich brauchen die USA die Unterstuetzung der Europaer gar nicht - es gibt mit denen eh nur Sprachprobleme und verschiedene Tankanschluesse zu klaeren. Wenn Europa die Flugplaetze zur Verfuegung stellen wuerde, dann wuerde das faktisch schon reichen - allerdings hofft man wahrscheinlich schon, dass auch die Englaender (mit unterwegs zweimal auftanken) ein paar Tornados schicken werden. Man kann dann wieder von den Streitkraeften der "Weltgemeinschaft" reden. Polen wird wahrscheinlich ein paar Soldaten und ein paar ihrer seltsamen Panzerwagen abstellen und Deutschland wird humanitaere Hilfe und die Foerderung des Dialogs zusichern. Die Schweiz wird sich irgendwann auch massgeben aeussern und erklaeren, dass man nach dem Ende des Konflikts zwei Grenzbeamte nach Istanbul schicken koennte, welche von dort aus mit ihrem Fachwissen den Friedensprozess positiv beeinflussen koennten (der Beitrag der Schweiz haengt aber von einem fakultativen Referendum des Parlaments ab und die SVP hat bereits angekuendet, dass sie dagegen eine Volksinitiative aufnehmen wird).
Ich nehme an, es wird so kommen, dass die kuerzlich nach Europa zurueckgekehrten UN Giftgasspezialisten feststellen werden, dass eine groessere Anzahl von Personen mit Substanzen in Beruehrung gekommen sind, welche unter anderem auch in Pflanzenduenger und Giftgas verwendet werden. Die Herkunft konnte nicht ermittelt werden und deshalb kann die Schuld nicht eindeutig an Assad gehaengt werden. Daraufhin wird Praesident Obama wieder eine starke Rede halten und mehrere Cruise Missiles nach Syrien schicken, welche eine verlassene Militaerkaserene und ein paar unbedeutende Stellungen der Regierungstruppen treffen werden. Eine weitere Rede wird erklaeren, dass jeder, der Giftgas verwendet eins auf die Kappe kriegt.
Ich nehme an, es wird so kommen, dass die kuerzlich nach Europa zurueckgekehrten UN Giftgasspezialisten feststellen werden, dass eine groessere Anzahl von Personen mit Substanzen in Beruehrung gekommen sind, welche unter anderem auch in Pflanzenduenger und Giftgas verwendet werden. Die Herkunft konnte nicht ermittelt werden und deshalb kann die Schuld nicht eindeutig an Assad gehaengt werden. Daraufhin wird Praesident Obama wieder eine starke Rede halten und mehrere Cruise Missiles nach Syrien schicken, welche eine verlassene Militaerkaserene und ein paar unbedeutende Stellungen der Regierungstruppen treffen werden. Eine weitere Rede wird erklaeren, dass jeder, der Giftgas verwendet eins auf die Kappe kriegt.
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Tarek el-Mahdy
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Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
Alexander, Guido, Kuno, Wolfgang.....
ich verfolge natürlich auch mit abstand das geschehen in Syrien und kann euch allen recht geben. Alles was die Medien irgendwie verbreiten, ist im thread erwähnt.
Was mich stutzig macht sind gewisse gerüchte welche hier nicht erwähnt wurden, ich habe dazu keine antworten, vielleicht könnte ja der eine oder andere da etwas finden, wie gesagt will gar keine Quellen angeben, da sie eventuell verkehrt sind, aber wenn man anhaltspunkte hat und anfängt diese nach zu gehen, findet man ja vielleicht das eine oder andere.
Zweite sache ist warum gewisse sachen von den Medien verschwiegen werden? Etwa absichtlich! Das werde ich nicht unbeding behaupten. Was ich aber behaupte ist das die Medien erstattung in den letzten Jahrzehnten grundsätzlich geändert haben, vorher war die Berichterstattung ein sehr schwieriges Geschäft, man musste informationen sammeln und recheren treiben. Heute lassen die meisten redaktionen keine zeit dazu, man muss berichten.
1- es gibt ein Gerücht das ein test angriff der USA am 28.8 auf syrein stattgefunden hat, 4 Raketen wurden von US schiff abgeschossen auf südsyrien und wurden von den Syriens Raketen auf halber strecke abgefangen. Zeitgleich ist eins der teuersten US Jagdflugzeug F22 erstmaliger im einsatz über nordjordanien abgeschossen wurden, von wo es auch gestartet ist. Logish macht es sinn, und erklärt das panik artige zurückschrauben von Obama. es ist der Beweis das syrien S300 und S400 raketen von russland erhalten hat. was dieser nicht angekündigte und verschwiegene Angriff falls er stattgefunden hat anstelle vom sofortigen start des US militärschlags in eine ratlosigkeit erstmal verwandelt hat, bis neue pläne und auch informationen vorliegen. Obama hat den schwarzen Peter dem Kongress in die schuhe geschoben. wenn jemand was darüber raus finden oder bestättigen kann wäre gut. sind jetzt 5 tage vergangen, es müsste wenn dann langsam durchsickern
ich verfolge natürlich auch mit abstand das geschehen in Syrien und kann euch allen recht geben. Alles was die Medien irgendwie verbreiten, ist im thread erwähnt.
Was mich stutzig macht sind gewisse gerüchte welche hier nicht erwähnt wurden, ich habe dazu keine antworten, vielleicht könnte ja der eine oder andere da etwas finden, wie gesagt will gar keine Quellen angeben, da sie eventuell verkehrt sind, aber wenn man anhaltspunkte hat und anfängt diese nach zu gehen, findet man ja vielleicht das eine oder andere.
Zweite sache ist warum gewisse sachen von den Medien verschwiegen werden? Etwa absichtlich! Das werde ich nicht unbeding behaupten. Was ich aber behaupte ist das die Medien erstattung in den letzten Jahrzehnten grundsätzlich geändert haben, vorher war die Berichterstattung ein sehr schwieriges Geschäft, man musste informationen sammeln und recheren treiben. Heute lassen die meisten redaktionen keine zeit dazu, man muss berichten.
1- es gibt ein Gerücht das ein test angriff der USA am 28.8 auf syrein stattgefunden hat, 4 Raketen wurden von US schiff abgeschossen auf südsyrien und wurden von den Syriens Raketen auf halber strecke abgefangen. Zeitgleich ist eins der teuersten US Jagdflugzeug F22 erstmaliger im einsatz über nordjordanien abgeschossen wurden, von wo es auch gestartet ist. Logish macht es sinn, und erklärt das panik artige zurückschrauben von Obama. es ist der Beweis das syrien S300 und S400 raketen von russland erhalten hat. was dieser nicht angekündigte und verschwiegene Angriff falls er stattgefunden hat anstelle vom sofortigen start des US militärschlags in eine ratlosigkeit erstmal verwandelt hat, bis neue pläne und auch informationen vorliegen. Obama hat den schwarzen Peter dem Kongress in die schuhe geschoben. wenn jemand was darüber raus finden oder bestättigen kann wäre gut. sind jetzt 5 tage vergangen, es müsste wenn dann langsam durchsickern
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Tarek el-Mahdy
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Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
2. das die Situation in Syrien anders ist als irgendwo anders. ist eigentlich klar. Somalien, Afganistan, Irak, Libyen etc diese länder waren isoliert bevor es zu einem Militärschlag kam, das ist keines Fall der Fall in Syrien.
Wenn man den "arabischen Frühling" betrachtet und Syrien damit verbindet, so ist die ausgangslage der arabischen Länder vor 2011 grundsätzlich verschieden, 1- von der Bevölkerung, 2 von der Politik 3. Wirtschaft 4 von der entstehung der länder,
als geschichtlich gesehen. Die ganzen arabischen Länder sind durch verträgen der damaligen Kolonialmächten entstanden, somit wurden die Völkergruppen und interessen auch nicht berücksitigt, gerade im Fall von Syrien und der Region wurde den Hause Saud bzw auch dem abkommen zwischen den Briten und Franzosen entschlossen. Das da spannungen schon immer bestanden haben und auch noch bestehen ist klar.
3. Syrien, wer sind eigentlich die Rebellen, es ist immer schön das man von rebellen redet. z.b in Tunis und Ägypten stand der AF unter einen guten stern des erfolgs da ein funken reichte und die massen auf die starsse gingen. Libyen und Syrien war anders, da musste gewalt her, Libyen mit dem voreiligen Frankreichsschlag hatte alles schnell ins rollen gebracht und die Aktion ist ERFOLGREICH zu ende gebracht wurden (o Bewertung) syrien fehlte diese militärische westliche Hilfe (bis jetzt) Im gegensatz zu libyen haben sie nicht den grossen zu lauf der bevölkerung.
Ok bitte hier werden möglichst infos gesucht was das lässt die Presse aus entweder absichtlich oder unabsichtlich, gerüchte sagen, es gibt die initiatoren, von denen man nicht viel weiss, dann gibt es ein teil des syrieschen Militärs - die Freie armee syriens (welche angeblich 90% aus MB bestehen soll) dann sollen el Qaida dort in den Kämpfen unterstützen, welche auch gegen Ghaddafi schon aktiv waren.
mir kommt hier gerade ein neuer gedanke, aber ich denke der sollte vielleicht in einem seperaten thread angesprochen werden, es gibt überhaupt keinen beweis für eine zusammenhang.
- egal die frage die sich einfach automatisch stellt warum schwenkt die Bevölkerung auf die seiten der rebellen wie in Libyen, der bürgerkrieg wie er in Syreingenannt wird geht schon seit über 2 jahre. Normalerweise würde es heissen das immer Mehr der bevölkerung gegen Assad kämpfen müssen und von Tag zu Tag stärker werden müssen?
4- warum Syrien zum ersten mal nicht alleine steht. Wer steht genau hinter Syrien, sicherlich Russland, China, IRan um die wihtigsten zu nenen. Wichtigsten Gegener, USA, Türkei, Frankreich, GB, bestimmt Israel um auch hier die wichtigesten zu nennen.
5. Gründe für den Konflikt und genau das ist glaube ich das wichtigste des ganzem. Wen man das löst dann hat man einen grossteil des Chaos gelöst. Antwort. Keine ahnung- was aufjeden Fall gelogen wäre, Menschenrechte, demokratie etc, dies sind nur die werkzeuge um eigene Interessen durch zu stossen sagen wir ein art Make-up
also was sind überhaupt die Gründe????
Anders da ich da nicht weiter komme, gehen wir erstmal über zu Fakten diese Liste könnte man weiter spinnen, aber die wichtigsten Faktoren
1- Iran seit jahren versucht die USA den Iran zu isolieren wegen dem Atomprogramm daher eventuell alle aktionen in den letzetn Jahren, Afganistan, Irak etc? Vielleicht auf jeden Fall kein Geheimnis war das Assaad einer der letzen offensichtlichen unterstützer Irans war und noch ist.
2- Russland, Syrien ist der letzte sowejt stützpunkt zum Mittelmeer, wenn Russland Syrien verliert, so ist das Mittelmeer aus dem einfluss bereicht russlands komplett verschwunden.
offfen zur ergänzung
Wenn man den "arabischen Frühling" betrachtet und Syrien damit verbindet, so ist die ausgangslage der arabischen Länder vor 2011 grundsätzlich verschieden, 1- von der Bevölkerung, 2 von der Politik 3. Wirtschaft 4 von der entstehung der länder,
als geschichtlich gesehen. Die ganzen arabischen Länder sind durch verträgen der damaligen Kolonialmächten entstanden, somit wurden die Völkergruppen und interessen auch nicht berücksitigt, gerade im Fall von Syrien und der Region wurde den Hause Saud bzw auch dem abkommen zwischen den Briten und Franzosen entschlossen. Das da spannungen schon immer bestanden haben und auch noch bestehen ist klar.
3. Syrien, wer sind eigentlich die Rebellen, es ist immer schön das man von rebellen redet. z.b in Tunis und Ägypten stand der AF unter einen guten stern des erfolgs da ein funken reichte und die massen auf die starsse gingen. Libyen und Syrien war anders, da musste gewalt her, Libyen mit dem voreiligen Frankreichsschlag hatte alles schnell ins rollen gebracht und die Aktion ist ERFOLGREICH zu ende gebracht wurden (o Bewertung) syrien fehlte diese militärische westliche Hilfe (bis jetzt) Im gegensatz zu libyen haben sie nicht den grossen zu lauf der bevölkerung.
Ok bitte hier werden möglichst infos gesucht was das lässt die Presse aus entweder absichtlich oder unabsichtlich, gerüchte sagen, es gibt die initiatoren, von denen man nicht viel weiss, dann gibt es ein teil des syrieschen Militärs - die Freie armee syriens (welche angeblich 90% aus MB bestehen soll) dann sollen el Qaida dort in den Kämpfen unterstützen, welche auch gegen Ghaddafi schon aktiv waren.
mir kommt hier gerade ein neuer gedanke, aber ich denke der sollte vielleicht in einem seperaten thread angesprochen werden, es gibt überhaupt keinen beweis für eine zusammenhang.
- egal die frage die sich einfach automatisch stellt warum schwenkt die Bevölkerung auf die seiten der rebellen wie in Libyen, der bürgerkrieg wie er in Syreingenannt wird geht schon seit über 2 jahre. Normalerweise würde es heissen das immer Mehr der bevölkerung gegen Assad kämpfen müssen und von Tag zu Tag stärker werden müssen?
4- warum Syrien zum ersten mal nicht alleine steht. Wer steht genau hinter Syrien, sicherlich Russland, China, IRan um die wihtigsten zu nenen. Wichtigsten Gegener, USA, Türkei, Frankreich, GB, bestimmt Israel um auch hier die wichtigesten zu nennen.
5. Gründe für den Konflikt und genau das ist glaube ich das wichtigste des ganzem. Wen man das löst dann hat man einen grossteil des Chaos gelöst. Antwort. Keine ahnung- was aufjeden Fall gelogen wäre, Menschenrechte, demokratie etc, dies sind nur die werkzeuge um eigene Interessen durch zu stossen sagen wir ein art Make-up
also was sind überhaupt die Gründe????
Anders da ich da nicht weiter komme, gehen wir erstmal über zu Fakten diese Liste könnte man weiter spinnen, aber die wichtigsten Faktoren
1- Iran seit jahren versucht die USA den Iran zu isolieren wegen dem Atomprogramm daher eventuell alle aktionen in den letzetn Jahren, Afganistan, Irak etc? Vielleicht auf jeden Fall kein Geheimnis war das Assaad einer der letzen offensichtlichen unterstützer Irans war und noch ist.
2- Russland, Syrien ist der letzte sowejt stützpunkt zum Mittelmeer, wenn Russland Syrien verliert, so ist das Mittelmeer aus dem einfluss bereicht russlands komplett verschwunden.
offfen zur ergänzung
Re: Syrien - Demonstrationen und Proteste
Bitte hier mal schauen:
Ein F-22 Raptor im Norden Jordaniens an der Grenze zu Syrien abgestürzt, vermutlich
abgeschossen. In Jordanien sind derzeit noch fünf F-22. Dazu hat die syrische Raketenabwehr
vier Tomahawks runtergeholt. Die amerikanischen Generäle wissen jetzt, wie stark und modern die syrische Luftabwehr ist
und haben vielleicht deshalb ihren Präsidenten zu einer Verschiebung motiviert..
Diese Zusammenfassung beschuldigt Saudi-Arabien und Katar massiv:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... lich-geht/
England hat sechs Typhoon nach Zypern verlegt, um gegebenenfalls ihre dortige Basis zu schützen...
Ein F-22 Raptor im Norden Jordaniens an der Grenze zu Syrien abgestürzt, vermutlich
abgeschossen. In Jordanien sind derzeit noch fünf F-22. Dazu hat die syrische Raketenabwehr
vier Tomahawks runtergeholt. Die amerikanischen Generäle wissen jetzt, wie stark und modern die syrische Luftabwehr ist
und haben vielleicht deshalb ihren Präsidenten zu einer Verschiebung motiviert..
Diese Zusammenfassung beschuldigt Saudi-Arabien und Katar massiv:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... lich-geht/
England hat sechs Typhoon nach Zypern verlegt, um gegebenenfalls ihre dortige Basis zu schützen...



