Trophäenjagd
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christian aus Freiburg
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Jaeger des getöteten Elefanten identifiziert
Hallo!
Sicher haben es Einige schon gehoert. Ein einzigartiger Elefant wurde als Trophae getoetet. Es werden ja viele Elefanten geschossen, aber solche Big Tusker gibt es nur noch sehr wenige in Afrika. Deshalb hat es einen Aufschrei unter Tierschuetzern gegeben.
Hier der neuste Artikel
http://www.telegraph.co.uk/news/worldne ... mogul.html
In diesem Zusammenhang habe ich eine Frage. Wer kennt eine Farm Twin Hill von Rainer Schorr in Namibia?
Besten Gruss
Christian
Hier ist ein Video eines Abschusses im Malapati Gebiet mit SSG Safaris und PH Nixon Dzingai. Hier wurde auch der grosse Elefant legal geschossen
Sicher haben es Einige schon gehoert. Ein einzigartiger Elefant wurde als Trophae getoetet. Es werden ja viele Elefanten geschossen, aber solche Big Tusker gibt es nur noch sehr wenige in Afrika. Deshalb hat es einen Aufschrei unter Tierschuetzern gegeben.
Hier der neuste Artikel
http://www.telegraph.co.uk/news/worldne ... mogul.html
In diesem Zusammenhang habe ich eine Frage. Wer kennt eine Farm Twin Hill von Rainer Schorr in Namibia?
Besten Gruss
Christian
Hier ist ein Video eines Abschusses im Malapati Gebiet mit SSG Safaris und PH Nixon Dzingai. Hier wurde auch der grosse Elefant legal geschossen
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Alexander
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Grosswildjagd – ein blutiges Touristen-Geschäft
Grosswildjagd – ein blutiges Touristen-Geschäft
Immer wieder rütteln in jüngster Zeit Berichte die Öffentlichkeit auf, in denen seltene oder aussergewöhnliche Tiere bei Grosswildjagden getötet werden, oft von zahlungskräftigen Ausländern und Touristen. Diese posieren dann in Rambo-Manier auf veröffentlichten Fotos und Selfies, wo sie ihre erlegten “Trophäen” stolz der übrigen Welt präsentieren und am blutigen Schauspiel sozusagen teilhaben lassen. mehr
Grüsse
Alexander
Immer wieder rütteln in jüngster Zeit Berichte die Öffentlichkeit auf, in denen seltene oder aussergewöhnliche Tiere bei Grosswildjagden getötet werden, oft von zahlungskräftigen Ausländern und Touristen. Diese posieren dann in Rambo-Manier auf veröffentlichten Fotos und Selfies, wo sie ihre erlegten “Trophäen” stolz der übrigen Welt präsentieren und am blutigen Schauspiel sozusagen teilhaben lassen. mehr
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Marcus der Africanus
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Re: Trophäenjagd
"Immer wieder rütteln in jüngster Zeit Berichte die Öffentlichkeit auf, in denen seltene oder aussergewöhnliche Tiere bei Grosswildjagden getötet werden... posieren dann in Rambo-Manier ... ihre erlegten “Trophäen” stolz der übrigen Welt präsentieren und am blutigen Schauspiel sozusagen teilhaben lassen."
Und was genau ist jetzt daran verwerflicher als an den Stierkämpfen hier in Europa?
Oder gar als an der quälerischen Massentierhaltung, die letzlich nur einem völlig übertriebenen, gedankenlosen Fleischkonsum dient? Die Opfer dieser Quälerei haben im Gegensatz zu den abgeschossenen Wildtieren
und den totgequälten Stieren nicht mal eine Sekunde lang ein "gutes (artgerechtes) Leben"...
Erst mal vor der eigenen Tür kehren, und dann die Menschen anderswo belehren!
Und was genau ist jetzt daran verwerflicher als an den Stierkämpfen hier in Europa?
Oder gar als an der quälerischen Massentierhaltung, die letzlich nur einem völlig übertriebenen, gedankenlosen Fleischkonsum dient? Die Opfer dieser Quälerei haben im Gegensatz zu den abgeschossenen Wildtieren
und den totgequälten Stieren nicht mal eine Sekunde lang ein "gutes (artgerechtes) Leben"...
Erst mal vor der eigenen Tür kehren, und dann die Menschen anderswo belehren!
Re: Trophäenjagd
Hallo Wüschigemeinde
Denke über die Jagd allgemein muss man hier nicht diskutieren, das führt zu nichts, das ist heutzutage ein Sport, da wird nicht mehr gejagt um zu überleben, aber auch hier muss Hege betrieben werden, da ja die natürlichen Feinde in unseren Breiten nicht mehr vorhanden sind.
Anders die Wildtierjagd, die beginnt dann verwerflich zu werden, wenn vom Aussterben bedrohte oder sonst geschützte Tiere getötet werden.
Ansonsten sehe ich da kein Problem, teilweise an der Hege noch Geld verdienen ist ok, wenn die dann noch für dne Unterhalt der Parks oder den sold der Ranger betrifft, um so besser.
Ich habe einen Elefanten auch lieber lebend, wenn man die teilweise horrenden Zerstörungen sieht, ist es doch iO. wenn da dezimiert wird und wenn man Löwen in grossen Gehegen züchtet, um die verängstigten Jäger
doch noch zum Schuss kommen zu lassen , das ist genauso wie die Hirsche, die bei uns gehalten werden und dann im Gehege abgeschossen zu werden.
Die Tiere leiden dabei in der Regel nicht, sofern Derjenige weiss was er tut.
Die Tierhaltung bei uns hat damit nichts zu tun, allerdings hat das jeder selbst in der Hand ob er Fleisch aus artgerechter Haltung isst und mehr bezahlt dafür, oder eben gar keines mehr.
Aber auch hier gilt, die Medien machen vielfach ein riesen Theater, nicht der Sache Willen, sondern um die Auflagen zu erhöhen.
Gruss Turi
Denke über die Jagd allgemein muss man hier nicht diskutieren, das führt zu nichts, das ist heutzutage ein Sport, da wird nicht mehr gejagt um zu überleben, aber auch hier muss Hege betrieben werden, da ja die natürlichen Feinde in unseren Breiten nicht mehr vorhanden sind.
Anders die Wildtierjagd, die beginnt dann verwerflich zu werden, wenn vom Aussterben bedrohte oder sonst geschützte Tiere getötet werden.
Ansonsten sehe ich da kein Problem, teilweise an der Hege noch Geld verdienen ist ok, wenn die dann noch für dne Unterhalt der Parks oder den sold der Ranger betrifft, um so besser.
Ich habe einen Elefanten auch lieber lebend, wenn man die teilweise horrenden Zerstörungen sieht, ist es doch iO. wenn da dezimiert wird und wenn man Löwen in grossen Gehegen züchtet, um die verängstigten Jäger
Die Tiere leiden dabei in der Regel nicht, sofern Derjenige weiss was er tut.
Die Tierhaltung bei uns hat damit nichts zu tun, allerdings hat das jeder selbst in der Hand ob er Fleisch aus artgerechter Haltung isst und mehr bezahlt dafür, oder eben gar keines mehr.
Aber auch hier gilt, die Medien machen vielfach ein riesen Theater, nicht der Sache Willen, sondern um die Auflagen zu erhöhen.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Trophäenjagd
Hallo,
Bei der „Hege“ werden kranke und missgebildete Tiere herausgeschossen, bei der Trophäenjagd genau die anderen ...
Das führt dazu, dass sich z.B. in Ostafrika die Stosszahnlängen der Elefanten zurückentwickeln ... nur mal so zum Nachdenken und auf andere Tierarten übertragen.
Etwa so ?
„So lange es Stierkampf gibt, muss man auch akzeptieren, dass woanders auf der Welt Wildtiere aus Spass an der Freuden abgeknallt werden.“
- oder was möchtest du hier rüberbringen ?
Lothar
Das was Du Hege nennst, ist (in Afrika) keine Hege, sondern verkappter Jagdtourismus.Turi hat geschrieben:Anders die Wildtierjagd, die beginnt dann verwerflich zu werden, wenn vom Aussterben bedrohte oder sonst geschützte Tiere getötet werden.
Ansonsten sehe ich da kein Problem, teilweise an der Hege noch Geld verdienen ist ok, wenn die dann noch für dne Unterhalt der Parks oder den sold der Ranger betrifft, um so besser.
Bei der „Hege“ werden kranke und missgebildete Tiere herausgeschossen, bei der Trophäenjagd genau die anderen ...
Das führt dazu, dass sich z.B. in Ostafrika die Stosszahnlängen der Elefanten zurückentwickeln ... nur mal so zum Nachdenken und auf andere Tierarten übertragen.
Also, wie willst du das jetzt verstanden wissen ?Marcus hat geschrieben:Die Opfer dieser Quälerei haben im Gegensatz zu den abgeschossenen Wildtieren
und den totgequälten Stieren nicht mal eine Sekunde lang ein "gutes (artgerechtes) Leben"...
Erst mal vor der eigenen Tür kehren, und dann die Menschen anderswo belehren!
Etwa so ?
„So lange es Stierkampf gibt, muss man auch akzeptieren, dass woanders auf der Welt Wildtiere aus Spass an der Freuden abgeknallt werden.“
- oder was möchtest du hier rüberbringen ?
Lothar
Re: Trophäenjagd
Hallo,
Botswana setzt das Trophäenjagdverbot (zumindest in der von mir bereisten Gegend) strikt um.
Jagdkonzessionen gibt es nicht mehr, sie sind jetzt in Foto-Tourismus-Konzessionen umgewandelt.
Für mich wurden dadurch folgende Veränderungen auffällig:
1. Einige Gebiete, die vorher für Selbstfahrer gesperrt waren, sind jetzt zugänglich, die anderen werden vom Konzessionsinhaber nur für die eigenen Gäste genutzt. Ich vermute aber, auch Selbstfahrer wären dort als Gäste willkommen.
2. Die ehemaligen Jagd- Konzessionsinhaber sind den „Normaltouristen“ gegenüber freundlicher geworden. Die „Sie haben hier nichts zu suchen“-Mentalität scheint aufzuweichen.
Man will es sich mit der neuen Klientel nicht verderben oder seinen Ruf vorzeitig ruinieren.
3. In der Region am Khwai, also zwischen Chobe und Moremi, gibt es auf den ehemaligen Jagdkonzessionsgebieten jetzt einige Campsites zu relativ humanen Preisen.
Es sind einfache Buschcamps, man scheut die grosse Investition.
4. Auf den ehemaligen Jagdkonzessionsgebieten sind die Tiere noch sehr scheu, Fluchtdistanz weit über 100m.
5. Die ehemaligen Jagdveranstalter trifft man jetzt häufiger auch auf den Routen der „normalen Touristen“
6. Ich wurde zweimal von Einheimischen angesprochen (sonst noch nie), ob ich nicht mit ihm zusammen eine Campsite oder Lodge aufbauen möchte, ihm gehört jetzt ein Stück Land am Khwai...
7. Die Eigentums- und Nutzungsrechte scheinen noch nicht klar zu sein.
Für die ehemaligen Jagdveranstalter stellt sich die Frage, ob sie mit dem Fototourismus überhaupt den erwarteten Umsatz machen können, weil sie
- marketingtechnisches Neuland betreten.
- Geld in Infrastruktur investieren müssen, weil Normaltouristen sich nur über Masse rechnen.
- die Fototouristen in den ehemaligen Jagdgebieten mit ihren Fototrophäen nicht zufrieden sind, weil die Tiere zu scheu sind (->Fluchtdistanz)
- Die Einheimischen dort Gebiete für sich beanspruchen, um mit Tourismus Geld zu verdienen.
- sich auf vollkommen neue Kundschaft einstellen müssen, die u.U. ihren persönlichem Naturell vollkommen zuwider ist.
Wo sie vorher dem stiernackigen Trophäenschiesser zuraunen mussten
„JETZT, Mach´ das Vieh platt, mach´ es kaputt“,
müssen sie nun auf das Gejauchze der verzückten Dame,
„sehen sie doch nur, dieser kleine Elefant, ist der nicht süß ?“,
mit einem honigsüßen Lächeln entgegnen,
„ja, oh ja, süß, wirklich süß“.
Das kann und will nicht jeder !
Ich will nicht behaupten, dass ich meinen Camping-Obolus gerne bezahlt habe, aber es fiel mir mit dem Gedanken, damit ein Stück friedlichen Fototourismus zu finanzieren, entschieden leichter. Ich schreibe dieses auch, um Selbstfahrer zu motivieren, sich nicht nur auf die Standardroute Moremi/Chobe zu konzentrieren, sondern auch die gesamte Gegend mal zu beschnuppern und dabei den Wandel von der Trophäenjagd zur Fotojagd mit zu unterstützen. Nicht selten sind die Selbstfahrer diejenigen, die eine Attraktion erst für den nachfolgenden Tourismus erschliessen.
Gruss
Lothar
Botswana setzt das Trophäenjagdverbot (zumindest in der von mir bereisten Gegend) strikt um.
Jagdkonzessionen gibt es nicht mehr, sie sind jetzt in Foto-Tourismus-Konzessionen umgewandelt.
Für mich wurden dadurch folgende Veränderungen auffällig:
1. Einige Gebiete, die vorher für Selbstfahrer gesperrt waren, sind jetzt zugänglich, die anderen werden vom Konzessionsinhaber nur für die eigenen Gäste genutzt. Ich vermute aber, auch Selbstfahrer wären dort als Gäste willkommen.
2. Die ehemaligen Jagd- Konzessionsinhaber sind den „Normaltouristen“ gegenüber freundlicher geworden. Die „Sie haben hier nichts zu suchen“-Mentalität scheint aufzuweichen.
Man will es sich mit der neuen Klientel nicht verderben oder seinen Ruf vorzeitig ruinieren.
3. In der Region am Khwai, also zwischen Chobe und Moremi, gibt es auf den ehemaligen Jagdkonzessionsgebieten jetzt einige Campsites zu relativ humanen Preisen.
Es sind einfache Buschcamps, man scheut die grosse Investition.
4. Auf den ehemaligen Jagdkonzessionsgebieten sind die Tiere noch sehr scheu, Fluchtdistanz weit über 100m.
5. Die ehemaligen Jagdveranstalter trifft man jetzt häufiger auch auf den Routen der „normalen Touristen“
6. Ich wurde zweimal von Einheimischen angesprochen (sonst noch nie), ob ich nicht mit ihm zusammen eine Campsite oder Lodge aufbauen möchte, ihm gehört jetzt ein Stück Land am Khwai...
7. Die Eigentums- und Nutzungsrechte scheinen noch nicht klar zu sein.
Für die ehemaligen Jagdveranstalter stellt sich die Frage, ob sie mit dem Fototourismus überhaupt den erwarteten Umsatz machen können, weil sie
- marketingtechnisches Neuland betreten.
- Geld in Infrastruktur investieren müssen, weil Normaltouristen sich nur über Masse rechnen.
- die Fototouristen in den ehemaligen Jagdgebieten mit ihren Fototrophäen nicht zufrieden sind, weil die Tiere zu scheu sind (->Fluchtdistanz)
- Die Einheimischen dort Gebiete für sich beanspruchen, um mit Tourismus Geld zu verdienen.
- sich auf vollkommen neue Kundschaft einstellen müssen, die u.U. ihren persönlichem Naturell vollkommen zuwider ist.
Wo sie vorher dem stiernackigen Trophäenschiesser zuraunen mussten
„JETZT, Mach´ das Vieh platt, mach´ es kaputt“,
müssen sie nun auf das Gejauchze der verzückten Dame,
„sehen sie doch nur, dieser kleine Elefant, ist der nicht süß ?“,
mit einem honigsüßen Lächeln entgegnen,
„ja, oh ja, süß, wirklich süß“.
Das kann und will nicht jeder !
Ich will nicht behaupten, dass ich meinen Camping-Obolus gerne bezahlt habe, aber es fiel mir mit dem Gedanken, damit ein Stück friedlichen Fototourismus zu finanzieren, entschieden leichter. Ich schreibe dieses auch, um Selbstfahrer zu motivieren, sich nicht nur auf die Standardroute Moremi/Chobe zu konzentrieren, sondern auch die gesamte Gegend mal zu beschnuppern und dabei den Wandel von der Trophäenjagd zur Fotojagd mit zu unterstützen. Nicht selten sind die Selbstfahrer diejenigen, die eine Attraktion erst für den nachfolgenden Tourismus erschliessen.
Gruss
Lothar
Re: Trophäenjagd
Hallo Lothar
Wir waren vor kurzem ein Jahr im südlichen Afrika und zwar alle Länder ausser Mosambiqe
.
Ein Beispiel, hat man eine zu grosse Elefantendichte, schiesst man welche raus, nicht die die die grössten Trophäen abgeben sondern ganze Familien, von der Leitkuh bis zum jüngsten Kalb, ansonsten kippt das System.
Leider läuft das in Afrika vielfach falsch, warum, weil alle, mit Betonung auf alle, korrupt sind, oder werden, sobald sie die Kohle riechen.
Und betreffend Tourismus, egal ob in Tansania, Botswana, Sambia, Kenia oder sonst einem Staat, die kapieren einfach nicht, dass wenn mal eine Lodge läuft, daraus keine Melkkuh wird, man kann vielleicht ein Stück Land kaufen und was draus machen, läuft's, kommt monatlich ein anderer von der Regierung/Gemeinde/Distrikt und erfindet eine neue Steuer, bezahlt man nicht, wird die Aufenthaltsbewilligung nicht mehr verlängert.
Ich kenne Beispiele, die zB in Tansania und Kenia investiert haben, die würden es heute nicht mehr tun, leider gibt es immer wieder so Blauäugige, die sich die Kohle aus der Tasche ziehen lassen, teilweise sogar ihre Pensionskassenvermögen plündern und dann im Regen stehen, wenn sie zurück müssen.
Und genauso läuft es mit der Entwicklungshilfe, da lassen sich die Staatsdiener bezahlen, um dass die Organisationen arbeiten dürfen
Was sagen die Schwarzen in Südafrika, erst hatten wir die Apartheid, ein Dach über dem Kopf, etwas zu essen und Arbeit, jetzt haben wir nur noch die Korruption, so läuft das in ganz Schwarzafrika.
Gruss Turi
Wir waren vor kurzem ein Jahr im südlichen Afrika und zwar alle Länder ausser Mosambiqe
Du siehst das schon ein wenig einseitig, Hege ist auch, wenn eine Überpopulation dezimiert wird.Das was Du Hege nennst, ist (in Afrika) keine Hege, sondern verkappter Jagdtourismus.
Bei der „Hege“ werden kranke und missgebildete Tiere herausgeschossen, bei der Trophäenjagd genau die anderen ...
.
Ein Beispiel, hat man eine zu grosse Elefantendichte, schiesst man welche raus, nicht die die die grössten Trophäen abgeben sondern ganze Familien, von der Leitkuh bis zum jüngsten Kalb, ansonsten kippt das System.
Leider läuft das in Afrika vielfach falsch, warum, weil alle, mit Betonung auf alle, korrupt sind, oder werden, sobald sie die Kohle riechen.
Und betreffend Tourismus, egal ob in Tansania, Botswana, Sambia, Kenia oder sonst einem Staat, die kapieren einfach nicht, dass wenn mal eine Lodge läuft, daraus keine Melkkuh wird, man kann vielleicht ein Stück Land kaufen und was draus machen, läuft's, kommt monatlich ein anderer von der Regierung/Gemeinde/Distrikt und erfindet eine neue Steuer, bezahlt man nicht, wird die Aufenthaltsbewilligung nicht mehr verlängert.
Ich kenne Beispiele, die zB in Tansania und Kenia investiert haben, die würden es heute nicht mehr tun, leider gibt es immer wieder so Blauäugige, die sich die Kohle aus der Tasche ziehen lassen, teilweise sogar ihre Pensionskassenvermögen plündern und dann im Regen stehen, wenn sie zurück müssen.
Und genauso läuft es mit der Entwicklungshilfe, da lassen sich die Staatsdiener bezahlen, um dass die Organisationen arbeiten dürfen
Was sagen die Schwarzen in Südafrika, erst hatten wir die Apartheid, ein Dach über dem Kopf, etwas zu essen und Arbeit, jetzt haben wir nur noch die Korruption, so läuft das in ganz Schwarzafrika.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Marcus der Africanus
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Re: Trophäenjagd
Eigentlich sehe ich es nicht als meine Aufgabe an, hier Nachhilfe in "Leseverstehen" zu geben-Lothar hat geschrieben:Also, wie willst du das jetzt verstanden wissen ? Etwa so ?Marcus hat geschrieben:Die Opfer dieser Quälerei haben im Gegensatz zu den abgeschossenen Wildtieren
und den totgequälten Stieren nicht mal eine Sekunde lang ein "gutes (artgerechtes) Leben"...
Erst mal vor der eigenen Tür kehren, und dann die Menschen anderswo belehren!
„So lange es Stierkampf gibt, muss man auch akzeptieren, dass woanders auf der Welt Wildtiere aus Spass an der Freuden abgeknallt werden.“
- oder was möchtest du hier rüberbringen ?
besonders da du (eigentlich dankenswerterweise) den erklärenden Nachsatz sogar mit zitiert hast,
aber ausnahmsweise nochmal "kindgerecht":
Meiner Meinung nach können wir erst dann, wenn wir hier in Europa keine Tiere mehr quälen,
damit anfangen, den Afrikanern (und anderen) zu erklären, wie sie mit ihren Tieren umgehen sollen.
Re: Trophäenjagd
Darf ich mit kindlicher Naivität mal fragen, wen du mit "und anderen" meinst und ob "diesen anderen" die Tiere auch "gehören" ?Marcus hat geschrieben:Meiner Meinung nach können wir erst dann, wenn wir hier in Europa keine Tiere mehr quälen,
damit anfangen, den Afrikanern (und anderen) zu erklären, wie sie mit ihren Tieren umgehen sollen.
Lothar
(Kinder können bekanntlich dumme Fragen stellen)
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Alexander
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Elfenbeinverbrennung
Während den letzten Tagen wurden in Kenia wieder tausende Elfenbeinzähne von gewilderten Elefanten verbrannt. Mit den Verbrennungen will man ein Zeichen setzen. M.E. geht die Strategie aber in die falsche Richtung. Auch im "Elfenbeinbusiness" wird der Preis durch Angebot und Nachfrage geregelt. Befindet sich wenig Elfenbein auf dem Markt steigen die Preise, was Wilderern nur noch mehr motiviert Elefanten abzuschlachten.
Würden Regierungen das Elfenbein, anstatt es zu vernichten zu geringeren Preisen auf den Markt werfen und damit zumindest einen Teil des Bedarfs decken, würden die Preise wieder sinken, da es ein größeres Angebot gibt. Die Nachfrage würde sich auch reduzieren, da der Bedarf in einem gewissen Umfang gedeckt wird. Schlussendlich könnte man mit dem Erlös aus dem Elfenbeiverkauf die Wildhüter besser ausrüsten.
Grüsse
Alexander
Würden Regierungen das Elfenbein, anstatt es zu vernichten zu geringeren Preisen auf den Markt werfen und damit zumindest einen Teil des Bedarfs decken, würden die Preise wieder sinken, da es ein größeres Angebot gibt. Die Nachfrage würde sich auch reduzieren, da der Bedarf in einem gewissen Umfang gedeckt wird. Schlussendlich könnte man mit dem Erlös aus dem Elfenbeiverkauf die Wildhüter besser ausrüsten.
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Alexander
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Re: Trophäenjagd
Anstatt Elefanten zu erschießen, wenn die Populationen in den Wildparks überhandnehmen wählt Malawi eine artgerechtere Lösung. 500 Elefanten werden in ein Reservat 300 Kilometer entfernt umgesiedelt.
Malawi to relocate 500 elephants to new home
Conservation group announces ambitious plan to move animals over 300km from overcrowded wildlife reserves.
Conservationists in Malawi will next month attempt the largest-ever relocation of elephants in Africa.
They will move 500 elephants from two overcrowded wildlife reserves in the country's south to Nkhotakota Wildlife Reserve, a distance of more than 300km.
The relocation of the herd by African Parks, a non-profit conservation organisation, is an effort to halt a steep decline in elephant numbers, the result of ivory poaching and loss of habitat. mehr...
Grüsse
Alexander
Malawi to relocate 500 elephants to new home
Conservation group announces ambitious plan to move animals over 300km from overcrowded wildlife reserves.
Conservationists in Malawi will next month attempt the largest-ever relocation of elephants in Africa.
They will move 500 elephants from two overcrowded wildlife reserves in the country's south to Nkhotakota Wildlife Reserve, a distance of more than 300km.
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Re: Trophäenjagd
Trump und seine Entscheidungen. Der amerikanische Präsident hat zunächst die Einfuhr von Elefantentrophäen genehmigt, ruderte aber aufgrund von Protesten wieder zurück.
Grüsse
Alexander
Welt: Trump legt Einfuhrgenehmigung für Elefantentrophäen doch wieder auf EisAngesichts der weltweiten Proteste hat US-Präsident Donald Trump die Genehmigung des Imports von Elefantentrophäen aus den afrikanischen Staaten Simbabwe und Sambia doch wieder auf Eis gelegt. Trump kündigte am Freitagabend (Ortszeit) über den Kurzbotschaftendienst Twitter an, dass er die Entscheidung aussetze, bis er "alle Fakten über den Artenschutz" geprüft habe.
Grüsse
Alexander
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Birgitt
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- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
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Einfuhrverbot von Jagdtrophäen | Botswana droht Deutschland mit 20.000 Elefanten
Das Bundesumweltministerium will gefährdete Tierarten weiter schützen und kündigt ein Einfuhrverbot von Jagdtrophäen an. Aus Verärgerung über das Gesetz droht Botswana, Deutschland 20.000 Elefanten schenken zu wollen. Denn diese strapazierten das Land, ihre Jagd sei nicht nur wirtschaftlich essenziell ...
Botswana droht Deutschland mit 20.000 Elefanten
02.04.2024 - ntv
Botswana threatens to send 20,000 elephants to Germany
03.04.2024 - Aljazeera
Gruß
Birgitt
Botswana droht Deutschland mit 20.000 Elefanten
02.04.2024 - ntv
Botswana threatens to send 20,000 elephants to Germany
03.04.2024 - Aljazeera
Gruß
Birgitt
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S t e f a n
- Beiträge: 208
- Registriert: Sa 11. Mär 2006, 12:58
- Wohnort: D - Region Südostniedersachsen
Re: Trophäenjagd
...nun muss die Überpopulation vom Staat selbst dezimiert werden. Ändert nichts, bringt nur Kosten. Natürlich auch viel Fleisch, das vermarktet werden muss.
Gruß Stefan
Gruß Stefan
Re: Trophäenjagd
Hi,
20.000 Elefanten in Deutschland...
Man stelle sich das Geschrei der hiesigen Landwirte und Waldbesitzer vor. Die machen sich ja schon in die Hose wegen ein paar Wölfen oder wegen eines Braunbären. Da wird dann gleich nach Bejagung und Abschussquoten gerufen...
LG
Rudi
20.000 Elefanten in Deutschland...
Man stelle sich das Geschrei der hiesigen Landwirte und Waldbesitzer vor. Die machen sich ja schon in die Hose wegen ein paar Wölfen oder wegen eines Braunbären. Da wird dann gleich nach Bejagung und Abschussquoten gerufen...
LG
Rudi




