Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Meer
Moderator: Moderatoren
Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Meer
Hallo Forum
ich hab mich eben neu hier angemeldet, da ich mit dem Gedanken spiele im Sommer (Juli bis Anfang September) eine Tour ans kaspische Meer (Baku) zu starten.
Mit 2 Freunden war ich vor 2 Jahren auf dem Balkan unterwegs (30 Tage, 12 Länder, 5500km, über Adriaküste bis Tirana, Kosovo, Bulgarien, Rumänien und zurück) und möchte nun wieder eine solche Reise in Angriff nehmen (allein).
Jeder, dem ich davon erzähle, äußert aber starke Bedenken bzgl. Sicherheits- und Flüchtlingsituation. Dass hier aber oft völlig falsche Vorstellungen von fremden Ländern herrschen, wurde mir vor allem im Kosovo vor 2 Jahren bewusst. Deshalb würde ich gerne mal Erfahrungen von Leuten hören die gerade dort sind/waren.
Meine ersten Überlegungen zur Route wären über Polen nach Kiew, runter nach Odessa, mit der Fähre nach Georgien, vielleicht Kazantip Festival, Armenien, Aserbaidschan. Iran hatte ich überlegt, ist mir aufgrund Carnet und Visum aber zu teuer, nur um mal Teheran anzuschauen. Zurück solls über die Türkei (am schwarzen Meer entlang oder lieber durchs Land mit ausreichend Abstand zur syrischen Grenze?) und Griechenland gehen.
Übernachtungen hauptsächlich in Hostels oder mit Airbnb, zur Not auch mal im Auto.
Bedenken hätte ich aktuell am meisten in der Türkei und auf dem Rückweg in Griechenland. Wie unproblematisch sind die Grenzübertritte und findet man dort unten derzeit überhaupt freie Hostels/günstige Zimmer oder sind diese schon durch Flüchlinge maßlos überlaufen?
Als Auto würde ich mir einen Opel Omega Benziner oder einen Mercedes S203 oder S210 suchen.
Welche Tipps könnt ihr mir jetzt zur ersten Planung geben? Vor allem zu Sicherheitssachen und Grenzübertritten.
Zur Grenze Armenien-Aserbaidschan hatte ich mich schon etwas eingelesen.
Danke für eure Hilfe!
ich hab mich eben neu hier angemeldet, da ich mit dem Gedanken spiele im Sommer (Juli bis Anfang September) eine Tour ans kaspische Meer (Baku) zu starten.
Mit 2 Freunden war ich vor 2 Jahren auf dem Balkan unterwegs (30 Tage, 12 Länder, 5500km, über Adriaküste bis Tirana, Kosovo, Bulgarien, Rumänien und zurück) und möchte nun wieder eine solche Reise in Angriff nehmen (allein).
Jeder, dem ich davon erzähle, äußert aber starke Bedenken bzgl. Sicherheits- und Flüchtlingsituation. Dass hier aber oft völlig falsche Vorstellungen von fremden Ländern herrschen, wurde mir vor allem im Kosovo vor 2 Jahren bewusst. Deshalb würde ich gerne mal Erfahrungen von Leuten hören die gerade dort sind/waren.
Meine ersten Überlegungen zur Route wären über Polen nach Kiew, runter nach Odessa, mit der Fähre nach Georgien, vielleicht Kazantip Festival, Armenien, Aserbaidschan. Iran hatte ich überlegt, ist mir aufgrund Carnet und Visum aber zu teuer, nur um mal Teheran anzuschauen. Zurück solls über die Türkei (am schwarzen Meer entlang oder lieber durchs Land mit ausreichend Abstand zur syrischen Grenze?) und Griechenland gehen.
Übernachtungen hauptsächlich in Hostels oder mit Airbnb, zur Not auch mal im Auto.
Bedenken hätte ich aktuell am meisten in der Türkei und auf dem Rückweg in Griechenland. Wie unproblematisch sind die Grenzübertritte und findet man dort unten derzeit überhaupt freie Hostels/günstige Zimmer oder sind diese schon durch Flüchlinge maßlos überlaufen?
Als Auto würde ich mir einen Opel Omega Benziner oder einen Mercedes S203 oder S210 suchen.
Welche Tipps könnt ihr mir jetzt zur ersten Planung geben? Vor allem zu Sicherheitssachen und Grenzübertritten.
Zur Grenze Armenien-Aserbaidschan hatte ich mich schon etwas eingelesen.
Danke für eure Hilfe!
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Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
Du würdest was verpassen, IMHO. Aber ich will Dir nicht mit "aller Gewalt" den Abstecher in den Iran nahelegenSte hat geschrieben:Iran hatte ich überlegt, ist mir aufgrund Carnet und Visum aber zu teuer, nur um mal Teheran anzuschauen.
Langzeitvorhersagen für die Türkei sind momentan schwierig. Die Küste vom Schwarzen Mer ist allerdings weit weg von der syrischen Grenze und vom Kriegsgebiet gegen die Kurden. Allerdings würde ich nicht die komplette Küste entlangfahren, denn die ist teils von der Autobahn zugebaut und kein bißchen mehr schön. Einige Abschnitte im Landesinnern sind schöner. Da gibt's einige Orte und Plätze, die man nicht auslassen sollte, IMHO, z.B. Artvin, Yusufeli, Sümela-Kloster, Kastamonu, Safranbolu. Andere Orte am Schwarzen Meer sollte man dagegen anschauen, z.B. Trabzon, Amasra, oder wenn Du es "rabenschwarz" möchtest Zonguldak. Etwas mit Umweg von der Küste verbunden ist ein Abstecher nach Ani an der armenischen Grenze.Ste hat geschrieben: Zurück solls über die Türkei (am schwarzen Meer entlang oder lieber durchs Land mit ausreichend Abstand zur syrischen Grenze?) und Griechenland gehen.
Die Küstenstraße von Inebolu nach Amasra ist allerdings Pflichtprogramm
Gruß, Ralf
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
Danke!
Iran wird später vielleicht mal nachgeholt. Der arme Student gibt nicht einfach so mal 300€ fürs Carnet wegen einer Woche Iran aus. Damit sich das lohnt müssten schon noch mehr Länder dahinter bereist werden und das ist zeitlich nicht drin.
Kommt man bei Ani problemlos über die Grenze? Dachte hier irgendwo mal gelesen zu haben, dass man lieber über Georgien in die Türkei sollte, statt direkt von Armenien aus.
Wie siehts mit Kappadokien aus?
Iran wird später vielleicht mal nachgeholt. Der arme Student gibt nicht einfach so mal 300€ fürs Carnet wegen einer Woche Iran aus. Damit sich das lohnt müssten schon noch mehr Länder dahinter bereist werden und das ist zeitlich nicht drin.
Kommt man bei Ani problemlos über die Grenze? Dachte hier irgendwo mal gelesen zu haben, dass man lieber über Georgien in die Türkei sollte, statt direkt von Armenien aus.
Wie siehts mit Kappadokien aus?
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
Hallo !
Flüchtlinge haben andere Sorgen,die kümmern sich nicht um Dich,zumindest solange Dein Pass verborgen bleibt.
Die Grenze zwischen der Türkei und Armenien ist seit langem und wohl sicher noch lange geschlossen.
Per Fähre von Odessa nach Georgien mit Auto wird nicht billig .Russland?
MfG Panjko
Flüchtlinge haben andere Sorgen,die kümmern sich nicht um Dich,zumindest solange Dein Pass verborgen bleibt.
Die Grenze zwischen der Türkei und Armenien ist seit langem und wohl sicher noch lange geschlossen.
Per Fähre von Odessa nach Georgien mit Auto wird nicht billig .Russland?
MfG Panjko
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
Das ist mir schon klar, aber günstige Übernachtungsmöglichkeiten suchen die genauo wie ich.Panjko hat geschrieben:Flüchtlinge haben andere Sorgen,die kümmern sich nicht um Dich,zumindest solange Dein Pass verborgen bleibt.
Ist Fähre abzüglich gespartem Sprit/Übernachtungen nicht günstiger als russisches Visum?Die Grenze zwischen der Türkei und Armenien ist seit langem und wohl sicher noch lange geschlossen.
Per Fähre von Odessa nach Georgien mit Auto wird nicht billig .Russland?
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
Hallo !
Ich war selbst,allerdings 2013,entlang der türkisch - syrischen Grenze unterwegs und bin dort und auch andernorts in der Türkei und im Irak auf viele Flüchtlinge gestoßen und kann Dir versichern : Wo die übernachten willst Du kaum ein paar Stunden bei bestem Sonnenschein verbringen.
Wieviel die Fähre von Odessa nach,sagen wir Batumi kostet kann ich nicht sagen.2007 haben zwei Leute, die ich in Kars traf,mit Auto von Trabzon nach Sotschy gut 1000 Dollar bezahlt.Ein Russlandvisum für Touristen über eine Agentur die auch die Einladung besorgt,braucht zwischen 100 und 150 Euro.Deinen Spritkonsum und Deine Ansprüche an die Schlafplätze mußt Du selbst ermitteln.
MfG Panjko
Ich war selbst,allerdings 2013,entlang der türkisch - syrischen Grenze unterwegs und bin dort und auch andernorts in der Türkei und im Irak auf viele Flüchtlinge gestoßen und kann Dir versichern : Wo die übernachten willst Du kaum ein paar Stunden bei bestem Sonnenschein verbringen.
Wieviel die Fähre von Odessa nach,sagen wir Batumi kostet kann ich nicht sagen.2007 haben zwei Leute, die ich in Kars traf,mit Auto von Trabzon nach Sotschy gut 1000 Dollar bezahlt.Ein Russlandvisum für Touristen über eine Agentur die auch die Einladung besorgt,braucht zwischen 100 und 150 Euro.Deinen Spritkonsum und Deine Ansprüche an die Schlafplätze mußt Du selbst ermitteln.
MfG Panjko
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
Hallo,
wir machen uns in Mai über die Türkei in Richtung Georgien auf. Dann geht es weiter über Armenien und ggf. Iran wieder zurück.
Du solltest aufjedenfall über Dogubayazit fahren. Die Gegend um den Ararat lohnt sich. Von da aus über den Vansee, Nemrut Dagi und Kapadokien. Was auch ein Erlebnis ist, oder zumindest 2003 war, ist mit Optimatours von Villach nach Edirne mit dem Autozug zu fahren. Wir haben damals sehr nette Bekanntschaften mit den türkischen Mitteisenden gehabt. Fing schon mit dem Tee in Villach an.
Gruß
Dirk
wir machen uns in Mai über die Türkei in Richtung Georgien auf. Dann geht es weiter über Armenien und ggf. Iran wieder zurück.
Du solltest aufjedenfall über Dogubayazit fahren. Die Gegend um den Ararat lohnt sich. Von da aus über den Vansee, Nemrut Dagi und Kapadokien. Was auch ein Erlebnis ist, oder zumindest 2003 war, ist mit Optimatours von Villach nach Edirne mit dem Autozug zu fahren. Wir haben damals sehr nette Bekanntschaften mit den türkischen Mitteisenden gehabt. Fing schon mit dem Tee in Villach an.
Gruß
Dirk
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Bäärti
- Beiträge: 1569
- Registriert: Mo 1. Aug 2005, 20:23
- Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
- Kontaktdaten:
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
Der "Optima Express" von Villach nach Edirne ist eigentlich eine gute Sache, doch kann er bloss kleine Fahrzeuge transportieren. Bis knapp der Grösse eines VW-Bus, grösser geht nicht.dschirr hat geschrieben:... mit Optimatours von Villach nach Edirne mit dem Autozug zu fahren.
Zudem ist er eher teurer als die Fähren über die Adria. Leider
Gruss Bäärti
.
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
Hallo,
ja maximale Höhe ist 270. Unser Bulli passt also 1a darauf. 210 zzgl. Dachgepäckträger bleiben wir darunter.
Was den Preis angeht ist das für mich relativ. Je nachdem wo ich hin will, z.B. Nord Türkei ist die Anfahrt mit Optimatours schneller, was den Preis relativiert.
Gruß
Dirk
ja maximale Höhe ist 270. Unser Bulli passt also 1a darauf. 210 zzgl. Dachgepäckträger bleiben wir darunter.
Was den Preis angeht ist das für mich relativ. Je nachdem wo ich hin will, z.B. Nord Türkei ist die Anfahrt mit Optimatours schneller, was den Preis relativiert.
Gruß
Dirk
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Horst der Wuestenindianer
- Beiträge: 122
- Registriert: Sa 15. Okt 2005, 08:30
- Wohnort: Wiesloch Baden
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
Hallo Dirk,dschirr hat geschrieben:wir machen uns in Mai über die Türkei in Richtung Georgien auf. Dann geht es weiter über Armenien und ggf. Iran wieder zurück.
Du solltest aufjedenfall über Dogubayazit fahren. Die Gegend um den Ararat lohnt sich. Von da aus über den Vansee, Nemrut Dagi und Kapadokien. Was auch ein Erlebnis ist, oder zumindest 2003 war, ist mit Optimatours von Villach nach Edirne mit dem Autozug zu fahren. Wir haben damals sehr nette Bekanntschaften mit den türkischen Mitteisenden gehabt. Fing schon mit dem Tee in Villach an.
Wir fahren auch im Mai in den Iran. Haben aber sehr starke Bedenken auf der Reise durch das Gebiet um den Van see zu fahren. Auch wenn uns die Landschaft reizt, aktuell ist dort ein Bürgerkrieg..........
Deshalb werden wir notgedrungen wieder über Armenien und Georgien zurück fahren.
LG Horst
Meine Enkel sind goldiger als Deine !!!
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
Hallo,
Wir machen uns mit unserem Sprinter ebenfalls in den kommenden Tagen auf. Unser Ziel ist der ebenfalls der Kaukasus. Georgien, Aserbaidschan, Georgien, Armenien und wieder über Georgien zurück in die Türkei. Das Visum für Aserbaidschan haben wir gestern bekommen. Wegen Frühlingsfest und Ostern dauerte es gut 6 Wochen. Hoffentlich beruhigt sich der Konflikt auch in der Osttürkei, wir würden noch gern den Nemrd Dag, den Van See usw. besuchen.
Mitte Juli wollen wir dann wieder daheim sein.
Wir machen uns mit unserem Sprinter ebenfalls in den kommenden Tagen auf. Unser Ziel ist der ebenfalls der Kaukasus. Georgien, Aserbaidschan, Georgien, Armenien und wieder über Georgien zurück in die Türkei. Das Visum für Aserbaidschan haben wir gestern bekommen. Wegen Frühlingsfest und Ostern dauerte es gut 6 Wochen. Hoffentlich beruhigt sich der Konflikt auch in der Osttürkei, wir würden noch gern den Nemrd Dag, den Van See usw. besuchen.
Mitte Juli wollen wir dann wieder daheim sein.
Mit freundlichen Grüßen
Rolf
Rolf
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
Wäre super wenn du dann zwischendurch einige persönliche Eindrücke von der aktuellen Lage dort posten würdest.
Viel Spass bei der Reise!
Viel Spass bei der Reise!
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
Wir sind unterwegs, Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien liegen hinter uns. Zwischenzeitlich genießen wir bei angenehmen Temperaturen Rumänien. Zwei Tage waren wir bei den Schlammvulkanen bei Berca.
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Mit freundlichen Grüßen
Rolf
Rolf
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
wir müssen abbrechen. In der Türkei hat uns jemand massiv erwischt...
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Mit freundlichen Grüßen
Rolf
Rolf
-
Alexander
- Administrator
- Beiträge: 24253
- Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
- Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
- Kontaktdaten:
Re: Tipps und Sicherheitshinweise für Tour ans kaspische Mee
Hallo Cheldon,
Grüsse
Alexander
ich hoffe, bei euch ist alles klar. Was ist passiert?Cheldon hat geschrieben:wir müssen abbrechen. In der Türkei hat uns jemand massiv erwischt...
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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