Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
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Birgitt
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Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm aus Griechenland
Hinweis für Gestrandete in Griechenland:
Nutzen Sie die noch vorhandenen Ausreisemöglichkeiten und alle verfügbaren Flugverbindungen zur (Rück-)Reise nach Deutschland über Belgien (Brüssel), die Schweiz (Zürich) und Frankreich (Paris). Eine Registrierung unter rueckholprogramm.de ist bei Aufenthalt in Griechenland derzeit keine Option.
Quelle: Deutsche Vertretungen in Griechenland
Gruß
Birgitt
Nutzen Sie die noch vorhandenen Ausreisemöglichkeiten und alle verfügbaren Flugverbindungen zur (Rück-)Reise nach Deutschland über Belgien (Brüssel), die Schweiz (Zürich) und Frankreich (Paris). Eine Registrierung unter rueckholprogramm.de ist bei Aufenthalt in Griechenland derzeit keine Option.
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Birgitt
- Wolfgang131
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Re: Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
Hallo,
ich glaube es läuft einiges durcheinander.
ELEFAND = Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland
Dies ist nur für die Statistik. Wenn man sich löscht erhält man die Nachricht, daß man heraus ist und sich bei Bedarf wieder neu registrieren muß. Es folgen hier keine weiteren mails.
Covid 19 = Antrag auf Rückholung,
Hier wirst Du aufgefordert Dich (bei mir Windhoek) in die Nähe des Flughafens zu begeben und abreise bereit zu sein.
Bei mir war das ELEFAND Programm überlastet und nicht betriebsbereit. Deshalb bekam ich eine automatische mail ich soll ich beim SAP-Programm COVID 19 anmelden. Ich wußte zu diesem Zeitpunkt nicht, daß es ein Ausreiseprogramm ist.
Aus diesem Programm gab es kein Entrinnen. Deshalb hatte ich auch geschrieben "wir wurden aufgefordert (fast) erpresst".
Wir waren in keiner Notlage, hatten genug Zeit und Geld und die Versorgung war gesichert.
Es war aber auch klar, daß dies sich ändern könnte.
Die Botschaft hatte geschrieben, daß wir später keine Hilfe mehr erwarten können.
So haben wir uns mit der Ausreise abgefunden.
Ich bin weder froh noch erleichtert in Deutschland zu sein. Ich bin nur wütend über mich, daß ich falsch gehandelt habe.
Mitreisende, die geblieben sind geht es gut.....
Viele Grüße
Wolfgang
ich glaube es läuft einiges durcheinander.
ELEFAND = Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland
Dies ist nur für die Statistik. Wenn man sich löscht erhält man die Nachricht, daß man heraus ist und sich bei Bedarf wieder neu registrieren muß. Es folgen hier keine weiteren mails.
Covid 19 = Antrag auf Rückholung,
Hier wirst Du aufgefordert Dich (bei mir Windhoek) in die Nähe des Flughafens zu begeben und abreise bereit zu sein.
Bei mir war das ELEFAND Programm überlastet und nicht betriebsbereit. Deshalb bekam ich eine automatische mail ich soll ich beim SAP-Programm COVID 19 anmelden. Ich wußte zu diesem Zeitpunkt nicht, daß es ein Ausreiseprogramm ist.
Aus diesem Programm gab es kein Entrinnen. Deshalb hatte ich auch geschrieben "wir wurden aufgefordert (fast) erpresst".
Wir waren in keiner Notlage, hatten genug Zeit und Geld und die Versorgung war gesichert.
Es war aber auch klar, daß dies sich ändern könnte.
Die Botschaft hatte geschrieben, daß wir später keine Hilfe mehr erwarten können.
So haben wir uns mit der Ausreise abgefunden.
Ich bin weder froh noch erleichtert in Deutschland zu sein. Ich bin nur wütend über mich, daß ich falsch gehandelt habe.
Mitreisende, die geblieben sind geht es gut.....
Viele Grüße
Wolfgang
- Uwe Schmitz
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Re: Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
... aber vielleicht auch nur solange, bis das visum abgelaufen oder ein carnetwechsel fällig ist ...Wolfgang131 hat geschrieben: ↑Mo 6. Apr 2020, 20:06Mitreisende, die geblieben sind geht es gut.....
Wolfgang
wir hatten auch mal kurz überlegt, ob wir nicht lieber bleiben würden ... aber visum war nur noch ca.2 wochen gültig, carnet fast am ente und: das auto schon im container!
nene, wir sind froh, zu hause zu sein, hier sind unsere möglichkeiten, erträglich und frei zu leben noch am größten.
doch ob's mit nächsten herbst etwas wird ...
viele grüße
uwe
Re: Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
Geht es nur mir so, dass ich das Wort "Danke für Organisation des Rückfluges" in Deinen Posts irgendwie vermisse?Wolfgang131 hat geschrieben: ↑Mo 6. Apr 2020, 20:06...
Covid 19 = Antrag auf Rückholung,
Hier wirst Du aufgefordert Dich (bei mir Windhoek) in die Nähe des Flughafens zu begeben und abreise bereit zu sein.
Bei mir war das ELEFAND Programm überlastet und nicht betriebsbereit. Deshalb bekam ich eine automatische mail ich soll ich beim SAP-Programm COVID 19 anmelden. Ich wußte zu diesem Zeitpunkt nicht, daß es ein Ausreiseprogramm ist.
Aus diesem Programm gab es kein Entrinnen. Deshalb hatte ich auch geschrieben "wir wurden aufgefordert (fast) erpresst".
Wir waren in keiner Notlage, hatten genug Zeit und Geld und die Versorgung war gesichert.
Es war aber auch klar, daß dies sich ändern könnte.
Die Botschaft hatte geschrieben, daß wir später keine Hilfe mehr erwarten können.
So haben wir uns mit der Ausreise abgefunden.
Ich bin weder froh noch erleichtert in Deutschland zu sein. Ich bin nur wütend über mich, daß ich falsch gehandelt habe.
Mitreisende, die geblieben sind geht es gut.....
Viele Grüße
Wolfgang
Ich finde Deine Posts zum Thema Rückholprogramm ziemlich unverfroren.
Hinter dem Rückholprogramm steckt ein riesiger und teurer Organisationsaufwand, für das viele Leute rund um die Uhr arbeiten, um es überhaupt zu ermöglichen. Und das einzige, was von Dir kommt ist: "...wurde (fast) erpresst..." "...es gab kein Entrinnen..." "...bin weder froh noch erleichtert in Deutschland zu sein...".
Es hat Dich sicherlich niemand mit vorgehaltener Waffe gezwungen, am Rückholprogramm teilzunehmen, in den Flieger zu steigen und nach Deutschland zurück zu fliegen.
Du ärgerst Dich, weil Du Dir Deine Angst vor der ungewissen Zukunft dort ohne die Hilfe der Botschaft nicht eingestehen willst. Nicht die Botschaft hat Dich "(fast) erpresst" sondern Du Dich selbst.
Bedank Dich mal lieber für die Rückholaktion, anstatt hier zu jammern, dass Du jetzt wieder zurück in Deutschland bist.
Re: Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
Nein Akauka, ich sehe das genauso .
Gruss M.
Gruss M.
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Alexander
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Re: Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
Hallo Akauka,
Dass bei dieser Menge an Zugriffen auf ELEFAND die Webseite mal nicht erreichbar ist oder etwas langsamer wird ist ganz normal. Das würde bei jeder Webseite im Netz passieren.
Ich denke, das Auswärtige Amt hat dafür Anerkennung verdient und ein Dankeschön wäre da schon angebracht.
Gesunde Heimkehr wünscht euch
Alexander
Danke, dass du das erwähnst. Bisher hat die Deutsche Bundesregierung über 200.000 Menschen zurückgeholt. Darunter auch Menschen aus anderen EU Ländern. Je nach Flugzeuggröße mussten dafür ca. 500 - 600 Flugzeuge organisiert und bereitgestellt, Flugpläne eingereicht werden, usw. usw. Das ist ein irrer Aufwand, den man nicht einfach so bewerkstelligen kann.
Dass bei dieser Menge an Zugriffen auf ELEFAND die Webseite mal nicht erreichbar ist oder etwas langsamer wird ist ganz normal. Das würde bei jeder Webseite im Netz passieren.
Ich denke, das Auswärtige Amt hat dafür Anerkennung verdient und ein Dankeschön wäre da schon angebracht.
Gesunde Heimkehr wünscht euch
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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- Wolfgang131
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Re: Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
Hallo,
das Carnet wäre kein Problem gewesen. Wir haben das Auto in der Nähe von Swakopmund abgestellt und mit Olaf von NAM-Ship vereinbart, daß er die Autos auf Anruf in einen Container packt und nach Hamburg verschifft.
Lt. ADAC gibt es Bemühungen, daß das Carnet ausnahmsweise in Namibia ohne Verlassen der Zollunion um 12 Monate verlängert werden kann.
Das Visum war ein Problem für uns, in 2 Monaten wäre es abgelaufen - Verlängerung schwierig. Auch am Camping in Swakopmund wurde es kontrovers diskutiert. Einige sind für 1.900€ rechtzeitig ausgeflogen, andere sind geblieben oder sind mit uns auf den letzten Drücker nach Windhoek.
Es ist teil der Meinungsfreiheit wie man das Rückholprogramm bewertet.
Viele Grüße aus der Kälte
Wolfgang
das Carnet wäre kein Problem gewesen. Wir haben das Auto in der Nähe von Swakopmund abgestellt und mit Olaf von NAM-Ship vereinbart, daß er die Autos auf Anruf in einen Container packt und nach Hamburg verschifft.
Lt. ADAC gibt es Bemühungen, daß das Carnet ausnahmsweise in Namibia ohne Verlassen der Zollunion um 12 Monate verlängert werden kann.
Das Visum war ein Problem für uns, in 2 Monaten wäre es abgelaufen - Verlängerung schwierig. Auch am Camping in Swakopmund wurde es kontrovers diskutiert. Einige sind für 1.900€ rechtzeitig ausgeflogen, andere sind geblieben oder sind mit uns auf den letzten Drücker nach Windhoek.
Es ist teil der Meinungsfreiheit wie man das Rückholprogramm bewertet.
Viele Grüße aus der Kälte
Wolfgang
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landcruiser.
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Re: Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
Nö, so nicht, aber egal wenns dich interessiert kannst das nachlesen. Ist ja kein Kurs in Staatsbürgerkunde.Wolfgang131 hat geschrieben: ↑Di 7. Apr 2020, 20:06Es ist teil der Meinungsfreiheit wie man das Rückholprogramm bewertet.
Viele Grüße aus der Kälte
Wolfgang
Teil eines gedeihlichen Zusammenlebens der Individuen ist es aber auf jeden Fall die erbrachte positive Leistung eines anderen anzuerkennen; ganz besonders wenn sie einem objektiv nützlich war.
Kurz gesagt: "Sach Danke für den Onkel vom AA!"
-
lehencountry
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- Registriert: Di 10. Nov 2009, 13:10
Re: Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
Weiß jemand außer dem Wolfgang wie der Ablauf der Rückführung für die Betroffenen ablief? Jede Sache hat 2 Seiten und diese Rückführung hat 2 Seiten. Da sollte man mit Vorverurteilung langsam sein.
Auch in den Nachrichten wurde das Chaos im AA im Zuge der Rückführung erwähnt. Das lief bei anderen Ländern durchaus optimaler ab. Das kann ein Bekannter von mir bestätigen, der seit 18. März in der Nähe von Lima gestrandet ist und heute erst in D ankam. Was er in diesen fast 3 Wochen mit der dortigen Botschaft erlebt hat, ist einfach unglaublich. Tagelang war die Botschaft und die Hotline nicht erreichbar. Auf der Webseite für die Rückholenden hat er sich mehrfach eintragen müssen. Als er nach mehreren Tagen dann mal jemand ans Telefon bekam, wusste man nichts von seiner Anmeldung, bekam zudem falsche Infos. Bei jedem weiteren Telefonat musste er erneut seine Daten angeben. Anfang April hieß es von der Botschaft, wir können sie nicht von ihrem jetzigen Ort - ca 500 km von Lima - ausfliegen via Lima. Zu dem Zeitpunkt durfte niemand mehr fahren, eine Genehmigung der Botschaft wäre notwendig. Auch diese hat er per mail beantragt. Er saß mit einem Argentiner in einem Hotel fest, durfte nur zum Einkaufen kurz raus.
Es gab nie Rückmeldungen über den Status.
Anfang April sah er vom Hotel wie andere Motorradfahrer (Schweden und Holländer) die Stadt Richtung Lima verlassen konnten - alle hatten diese Fahrgenehmigung. Nur die deutsche Botschaft schaffte es nicht. Man kann sich den Frust vorstellen, aber nie so, wie der, der es selbst erlebt.
Irgendwann anfang April bekam er eine mail mit der Fahrgenehmigung, ausgestellt für den 28.3. - also haben sie die Bearbeitung dieser auch verschlammt. bis 1 Tage vor dem Abflug wusste er nicht ob er und wann er dabei sein wird beim Rückflug. Von anderen Bikern, erfuhr er, dass diese täglich von deren Botschaft über den Status informiert wurden. Irgendwann ist ihm der Kragen geplatzt und dann ging es wieder mal etwas voran.
Er hat mich gebeten, die Medien einzuschalten, um mehr Druck auszuüben und die miserablen Zustände aufzuklären.
Kein Einzelfall und eher die Regel, wie schon erwähnt, es wurde im TV auch darüber berichtet.
Vielleicht werden die Betroffenen später die Sache relaxter sehen. Momentan hat mein Bekannter vermutlich keine guten Worte oder einen Dank übrig.
All die Leute im AA die an der Rückführung beteiligt waren, werden für ihren Job bezahlt, keiner musste für die Touristen sein Leben einsetzen. Die Touristen selbst auch nicht in einer lebensbedrohlichen Lage. Die Heimflüge werden von den Touristen teuer bezahlt. Mein Bekannter zahlt in etwa das Doppelte von seinem ursprünglichen Reiseticket nach Peru.
Es gibt Passagiere die klatschen bei der Landung des Flugzeuges, manche auch nicht. Ich seh das locker ohne darüber große Gedanken zu machen, bleibt jedem selbst überlassen. Man muss ja nicht über jede Situation immer sofort ein Urteil parat halten.
BTW....Ich hing auch mal fest, 6 Wochen Ausgangssperre erlebt. Ende der 70iger Jahre war ein Putsch in Ghana. Stunden nach dem ich mit dem ghanesischen Freund in Accra landete begann ein Militärputsch.
6 Wochen lang nicht zu wissen, wie und wann es weiter geht, Essen war nicht überall möglich, täglich Schüsse und Executionen auf der STraße, Soldaten stürmten das Hotel und wollten das Geld von den Touristen. Mal wurden wir von seinen Freunden eingeladen, mal gab es auf den Straßen nur nasse Erdnüsse zu essen. Spagetti im Hotel kosteten 42,- DM. Letztendlich ging alles gut aus.
Also Leute, seids ned so hart, nur der Wolfgang weiß....warum.
schönen Abend.
Auch in den Nachrichten wurde das Chaos im AA im Zuge der Rückführung erwähnt. Das lief bei anderen Ländern durchaus optimaler ab. Das kann ein Bekannter von mir bestätigen, der seit 18. März in der Nähe von Lima gestrandet ist und heute erst in D ankam. Was er in diesen fast 3 Wochen mit der dortigen Botschaft erlebt hat, ist einfach unglaublich. Tagelang war die Botschaft und die Hotline nicht erreichbar. Auf der Webseite für die Rückholenden hat er sich mehrfach eintragen müssen. Als er nach mehreren Tagen dann mal jemand ans Telefon bekam, wusste man nichts von seiner Anmeldung, bekam zudem falsche Infos. Bei jedem weiteren Telefonat musste er erneut seine Daten angeben. Anfang April hieß es von der Botschaft, wir können sie nicht von ihrem jetzigen Ort - ca 500 km von Lima - ausfliegen via Lima. Zu dem Zeitpunkt durfte niemand mehr fahren, eine Genehmigung der Botschaft wäre notwendig. Auch diese hat er per mail beantragt. Er saß mit einem Argentiner in einem Hotel fest, durfte nur zum Einkaufen kurz raus.
Es gab nie Rückmeldungen über den Status.
Anfang April sah er vom Hotel wie andere Motorradfahrer (Schweden und Holländer) die Stadt Richtung Lima verlassen konnten - alle hatten diese Fahrgenehmigung. Nur die deutsche Botschaft schaffte es nicht. Man kann sich den Frust vorstellen, aber nie so, wie der, der es selbst erlebt.
Irgendwann anfang April bekam er eine mail mit der Fahrgenehmigung, ausgestellt für den 28.3. - also haben sie die Bearbeitung dieser auch verschlammt. bis 1 Tage vor dem Abflug wusste er nicht ob er und wann er dabei sein wird beim Rückflug. Von anderen Bikern, erfuhr er, dass diese täglich von deren Botschaft über den Status informiert wurden. Irgendwann ist ihm der Kragen geplatzt und dann ging es wieder mal etwas voran.
Er hat mich gebeten, die Medien einzuschalten, um mehr Druck auszuüben und die miserablen Zustände aufzuklären.
Kein Einzelfall und eher die Regel, wie schon erwähnt, es wurde im TV auch darüber berichtet.
Vielleicht werden die Betroffenen später die Sache relaxter sehen. Momentan hat mein Bekannter vermutlich keine guten Worte oder einen Dank übrig.
All die Leute im AA die an der Rückführung beteiligt waren, werden für ihren Job bezahlt, keiner musste für die Touristen sein Leben einsetzen. Die Touristen selbst auch nicht in einer lebensbedrohlichen Lage. Die Heimflüge werden von den Touristen teuer bezahlt. Mein Bekannter zahlt in etwa das Doppelte von seinem ursprünglichen Reiseticket nach Peru.
Es gibt Passagiere die klatschen bei der Landung des Flugzeuges, manche auch nicht. Ich seh das locker ohne darüber große Gedanken zu machen, bleibt jedem selbst überlassen. Man muss ja nicht über jede Situation immer sofort ein Urteil parat halten.
BTW....Ich hing auch mal fest, 6 Wochen Ausgangssperre erlebt. Ende der 70iger Jahre war ein Putsch in Ghana. Stunden nach dem ich mit dem ghanesischen Freund in Accra landete begann ein Militärputsch.
6 Wochen lang nicht zu wissen, wie und wann es weiter geht, Essen war nicht überall möglich, täglich Schüsse und Executionen auf der STraße, Soldaten stürmten das Hotel und wollten das Geld von den Touristen. Mal wurden wir von seinen Freunden eingeladen, mal gab es auf den Straßen nur nasse Erdnüsse zu essen. Spagetti im Hotel kosteten 42,- DM. Letztendlich ging alles gut aus.
Also Leute, seids ned so hart, nur der Wolfgang weiß....warum.
schönen Abend.
Re: Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
Dein Erlebnis in Ghana tut hier nichts zur Sache.
Aus dem Landsleutebrief der deutschen Botschaft in Lima vom 07.04.2020, zu finden unter https://lima.diplo.de/pe-de/-/2318390
Zitat:
Aus dem Landsleutebrief der deutschen Botschaft in Lima vom 07.04.2020, zu finden unter https://lima.diplo.de/pe-de/-/2318390
Zitat:
Und weiter:wir freuen uns, dass wir mit drei Rückholflügen der Bundesregierung gestern und heute, einem mit der Lufthansa ab Lima und zwei mit Latam ab Cusco, weitere gut 600 Personen nach Deutschland ausfliegen konnten.
Wir gehen davon aus, dass es uns damit nun gelungen ist, aus dem Raum Cusco so gut wie alle akut ausreisewilligen Reisenden aus Deutschland zurückzuholen. Leider konnten einige wenige Deutsche, die dort unter Quarantäne stehen, nicht mitfliegen. Ihre Ausreise wurde trotz unserer großen Bemühungen vor Ort und in Lima letztlich von der regionalen Gesundheitsbehörde in Cusco nicht bewilligt, obwohl wir bis zur letzten Minute und unter Verschiebung der Abflugzeit des Fliegers alles versucht haben. Wir sind hierüber verärgert und enttäuscht. Unser Konsularteam vor Ort bespricht jetzt mit den Betroffenen, wie es weitergeht, wir werden natürlich auch weiterhin engen Kontakt zu ihnen halten und sie z.B. mit Lebensmittellieferungen versorgen.
Ein Dank für das Rückholprogramm ist mehr als angebracht.Der Lufthansa-Flug am Montag war voll besetzt, wobei uns auch diesmal wieder überrascht hat, wie viele bei www.rueckholprogramm.de Gemeldete doch nicht sofort ausreisen möchten, wenn wir sie kontaktieren, und wie viele am Morgen des Abflugs einfach nicht zum Sammelpunkt kommen, ohne vorher abzusagen (am Montag waren es 35!). Glücklicherweise arbeiten wir mit gut aufgestellten Wartelisten, so dass alle Plätze besetzt werden konnten. Wir wissen aber auch, dass es auch im Raum Lima immer noch Menschen gibt, die nach Deutschland zurückreisen möchten, aber bislang noch nicht ausreisen konnten.
Nach den vielen Rückholflügen der letzten Wochen, insgesamt waren es 16 Flüge innerhalb von zweieinhalb Wochen, sind wir dabei, unsere Datenbank zu aktualisieren und den weiteren Bedarf abzuschätzen.
...
Wir raten Ihnen außerdem, das Angebot einer Mitreise mit einem anderen europäischen Rückholflug dann auch anzunehmen, wenn es an Sie herangetragen wird. Natürlich ist es zum Beispiel einfacher, mit einem Direktflug nach Deutschland zurückzukehren. Denken Sie aber daran, dass dies unter normalen Umständen auch nicht möglich gewesen wäre.
Re: Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
Ja, das ist wirklich unglaublich, was die Deutsche Botschaft in Peru geleistet hat, um die Rückholflüge zu organisieren und diejenigen, die sie in Anspruch nehmen wollten zu informieren. Man muss nur mal die vielen "Landsleutebriefe" auf https://lima.diplo.de/pe-de/-/2318390?o ... 64-8-panel durchlesen, dann bekommt man eine Ahnung davon, was für ein Aufwand das in dieser kurzen Zeit war.
Und das nicht nur in Peru, sondern auch noch in den (zur Zeit) anderen 58 Ländern.
Dabei handelt es sich ja nicht darum, mal eben im Internet oder sonstwo ein paar Linien- oder Pauschalflüge zu buchen.
Eigentlich hätten diejenigen, die das alles auf die Beine gestellt haben (und noch stellen) genauso Applaus vom Balkon verdient, wie das medizinische Personal.
Also, wenn Einige, denen der ganze Aufwand zugute kam, nicht dazu in der Lage sind, sich zu bedanken, dann mache ich das eben mal:
Hut ab! Alle Achtung für diese Leistung und vielen Dank, dass Sie diese vielen Reisenden in ihre sicherere Heimat zurückgeholt haben.
Und das nicht nur in Peru, sondern auch noch in den (zur Zeit) anderen 58 Ländern.
Dabei handelt es sich ja nicht darum, mal eben im Internet oder sonstwo ein paar Linien- oder Pauschalflüge zu buchen.
Eigentlich hätten diejenigen, die das alles auf die Beine gestellt haben (und noch stellen) genauso Applaus vom Balkon verdient, wie das medizinische Personal.
Also, wenn Einige, denen der ganze Aufwand zugute kam, nicht dazu in der Lage sind, sich zu bedanken, dann mache ich das eben mal:
Hut ab! Alle Achtung für diese Leistung und vielen Dank, dass Sie diese vielen Reisenden in ihre sicherere Heimat zurückgeholt haben.
- Uwe Schmitz
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- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
frage an alle:
was wäre eigentlich passiert bzw. was würde passieren, wenn die touristen in den urlaubsländern geblieben wären?
klar, visum läuft ab, evtl. carnetproblem, geschlossene unterkünfte/lodges/hotels/campsites...
aber wenn ich in zB. portugal oder anderem visumfreiem land eigene wohnung habe oder bei freunden unterkomme... (selbst mit visum, dann läuft's eben ab)...
entscheidend ist doch weltweit, dass ich nicht in kontakt komme mit infizierten!
warum müssen/sollen alle zurück in die heimat?
fragt sich
uwe
mein einziges infektionsrisiko sehe ich bisher in unserem rückflug von namibia über luanda
was wäre eigentlich passiert bzw. was würde passieren, wenn die touristen in den urlaubsländern geblieben wären?
klar, visum läuft ab, evtl. carnetproblem, geschlossene unterkünfte/lodges/hotels/campsites...
aber wenn ich in zB. portugal oder anderem visumfreiem land eigene wohnung habe oder bei freunden unterkomme... (selbst mit visum, dann läuft's eben ab)...
entscheidend ist doch weltweit, dass ich nicht in kontakt komme mit infizierten!
warum müssen/sollen alle zurück in die heimat?
fragt sich
uwe
mein einziges infektionsrisiko sehe ich bisher in unserem rückflug von namibia über luanda
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Re: Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
Visum abgelaufen -> Ausweisung -> Abschiebung auf deine Kosten, je nach Land teuer.
Reine Theorie, was passiert weiß man erst wenn mans probiert hat.
Warum zurück nach D?
- Weil ich beispielsweise in Malindi oder im Süden von TUN nicht in ein Krankenhaus möchte.
- Weil ich in der Nähe der Familie sein möchte wenn was passiert, um helfen zu können.
- Weil ich hier eine gewohnte Umgebung mit Freunden Netzwerken habe und sowas in Krisenzeiten nicht mit Gold aufzuwiegen ist.
- Weil ich mich hier in meiner Hütte aufm Dorf sehr wohl fühle und es hier lange aushalten kann.
- Weil ich hier home office machen kann (ja ich muss noch arbeiten und wenn ich wech bin, kommt irgendwann keine Kohle mehr aufs Konto).
Nur so ein paar Punkte aus meiner rein persönlichen Sicht.
Reine Theorie, was passiert weiß man erst wenn mans probiert hat.
Warum zurück nach D?
- Weil ich beispielsweise in Malindi oder im Süden von TUN nicht in ein Krankenhaus möchte.
- Weil ich in der Nähe der Familie sein möchte wenn was passiert, um helfen zu können.
- Weil ich hier eine gewohnte Umgebung mit Freunden Netzwerken habe und sowas in Krisenzeiten nicht mit Gold aufzuwiegen ist.
- Weil ich mich hier in meiner Hütte aufm Dorf sehr wohl fühle und es hier lange aushalten kann.
- Weil ich hier home office machen kann (ja ich muss noch arbeiten und wenn ich wech bin, kommt irgendwann keine Kohle mehr aufs Konto).
Nur so ein paar Punkte aus meiner rein persönlichen Sicht.
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Alfrederix
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Re: Corona COVID-19 | Luftbrücke - Rückholprogramm nach Deutschland
Kein Land will sein Gesundheitssystem überlasten, schon gar nicht mit Touristen. Selbst innerhalb Deutschlands wurden Urlauber nach Hause geschickt. Siehe Nordseeinseln, Schleswig Holstein, Meck Pom.

