Es wurde nun 11 Leichen der entführten Soldaten gefunden. Der IS reklamiert den Überfall für sich.
The death toll from Tuesday's ambush on Nigerien troops near the border with Mali has risen to 28, an army spokesman and security sources have said, as ISIL claimed responsibility for the attack.
The bodies of 11 soldiers who had previously been reported missing were discovered on Wednesday, security sources told AFP news agency.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Westafrika wird von Terrorismus und Krieg geprägt. Und ausgerechnet das ärmste Land gilt als Hort der Stabilität. Doch es brodelt auch hier ...
Niger, umringt von fünf der größten Brutstätten extremistischer islamischer Gruppen – Algerien und Libyen im Norden, Mali im Westen, dem Tschad im Osten und Nigeria im Süden –, ist ärmer als sie alle und doch, bis jetzt, von allen das friedlichste Land. Wie es der US-Botschafter Eric Whitaker vorsichtig ausdrückt: „Niger ist ein gutes Land in einer rauen Nachbarschaft.“ Es scheint unter einigen Westmächten eine stillschweigende Übereinkunft zu geben: Wenn man Niger verliert, dann kann alles Mögliche passieren. Aus diesem Grund baute die amerikanische Luftwaffe am Stadtrand von Agadez einen Militärflugplatz, und aus diesem Grund sind US-Spezialeinheiten an Antiterroreinsätzen in Niger beteiligt. Aus diesem Grund beträgt der Anteil ausländischer Finanzhilfen an Nigers Budget 40 Prozent.
Die UN berichten, dass die Krise in der Sahelzone einschließlich Niger, Mali und Burkina Faso ein beispielloses Ausmaß erreicht. Im Niger nehmen die Kampfhandlungen an der Grenze zu Mali zu. Bisher wurden dadurch rund 70.000 Menschen vertrieben. Das Dorf Inates in der Region Tillaberi ist mittlerweile eine Geisterstadt. Die Bewohner mussten vor den Kämpfen zwischen dem IS und den nigerianischen Streitkräften fliehen. Angesichts der Gewalt in der Region sowie neu verlegter Landminen ist nicht klar, ob und wann die Rückkehr in ihre Dörfer erfolgen kann ...
Im Oktober 2016 wurde in Niger der Amerikaner Jeffery Woodke entführt. Von ihm fehlte jede Spur. Nun heißt es, er lebt und sei in guter Verfassung ...
An American missionary abducted by Islamic State-linked terrorists in Africa three years ago is still alive and in captivity, the president of Niger said in a recent interview with ABC News. Jeffery Ray Woodke, 59, of McKinleyville, California, was kidnapped in October 2016 while doing humanitarian missionary work in Niger. He is believed to be a hostage of a jihadi group affiliated with ISIS, multiple U.S. counterterrorism officials have told ABC News. "Fortunately -- and I had to declare it a few weeks ago -- he is alive and he is in good health," Nigerien President Mahamadou Issoufou told ABC News [...] "We will continue in any case to do everything to make conditions for his liberation," the Nigerien leader said in French through an interpreter.
Heute Abend sind im Niger bei einem Anschlag auf die Militärbasis Inates im Grenzbereich zu Mali mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen ...
Im westafrikanischen Krisenstaat Niger sind beim Angriff auf ein Militärcamp 71 Menschen getötet worden. Bewaffnete hätten das Lager in Inates im Westen des Landes angegriffen, als Soldaten sich auf abendliche Gebete vorbereiteten, teilte ein lokaler Militärsprecher mit. Die Angreifer hätten den Stützpunkt unter anderem mit Granaten beschossen. Die daraus folgende Explosion von Munition und Treibstoff sei für die hohe Opferzahl verantwortlich.
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Nach Angaben der Regierung wurden in Niger 14 Angehörige der Sicherheitskräfte getötet, nachdem "schwer bewaffnete Terroristen" gestern ihren Konvoi im Dorf Sanam im Südwesten des Landes angegriffen haben ...
Fourteen members of security forces in Niger have been killed after "heavily armed terrorists" ambushed their convoy, the government has said. Another guard is still missing from the Wednesday attack in the southwestern village of Sanam, the interior ministry said in a statement on Thursday. Security forces had been escorting a team to a voter registration office at the time of the ambush. It is not known how many of the assailants were killed, but the statement referred to "many losses".
Unbekannte haben ein Fahrzeug der französischen Hilfsorganisation ACTED im Gebiet von Kouré in Niger überfallen und acht Menschen getötet ...
Der Überfall ereignete sich im Gebiet von Kouré, wo die letzten Herden der westafrikanischen Giraffe leben [...] Aus Kreisen von Naturschützern hieß es, der Angriff habe sich sechs Kilometer östlich der Stadt Kouré ereignet. Fast alle Opfer seien erschossen worden. Einer Frau sei zunächst die Flucht gelungen, bevor die Angreifer sie eingeholt und sie dann auch getötet hatten. Die Identität der Angreifer ist bisher nicht bekannt. Sie sollen auf Motorrädern durch das Buschland gekommen sein und hätten dann an der Straße auf die Touristen gewartet. Das Fahrzeug der Touristen gehörte demnach der französischen Hilfsorganisation ACTED.
Das Auswärtige Amt wird wohl morgen die Reise- und Sicherheitshinweise weiter verschärfen. Bisher wurde ja von der Benutzung der Straße Niamey-Dosso nicht abgeraten. Nun wird generell vor dem Verlassen Niameys gewarnt.
Mindestens 70 Zivilisten wurden heute von mutmaßlichen militanten Islamisten bei zwei zeitgleichen Angriffen auf zwei Dörfer in Niger nahe der Grenze zu Mali getötet. In Tchombangou sollen 49 Dorfbewohner getötet und 17 Menschen verletzt worden sein. Der Ort Zaroumdareye meldet mindestens 30 getötete Dorfbewohner ...
Die Truppe, die in der Region Tillaberi vergangenen Samstag Nigers bisher größtes Massaker verübt hat, kam wieder einmal auf Mopeds. Die Zahl der Opfer ist auf mehr als 100 gestiegen ...
Welcher Miliz sie angehören, war am Sonntagnachmittag noch nicht bekannt. In der Region operieren sowohl Gruppen, die al-Qaida nahestehen, sowie der „Islamische Staat der Größeren Sahara“ (ISGS). Allerdings sind die Kämpfer oft weniger überzeugte Islamisten, sondern vielmehr Söldner, die ihre Auftraggeber wechseln [...] Die Region Tillaberi ist in der Vergangenheit immer mehr destabilisiert worden. Erst vor knapp zwei Wochen gerieten dort sieben nigrische Soldaten in einen Hinterhalt und wurden ermordet. Im Mai 2020 töteten Terroristen in Anzourou 20 Zivilist*innen. Sechs Wochen später wurden zehn Mitarbeiter*innen der nichtstaatlichen Organisation „Aktion und Programm im Sahel“ (APIS) entführt. Längst gilt in Teilen der Region der Ausnahmezustand, der alle drei Monate verlängert wird. Vor einem Jahr wurden zudem mancherorts Mopeds verboten, wovon sich Angreifer jedoch in keinster Weise abschrecken lassen.
Seid der Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses der Wahl vom 21.02.2021 kommt es zu Ausschreitungen, insbesondere in Niamey. Viele Geschäfte wurden geplündert bzw. zerstört, Autos angezündet, Straßensperren errichtet, es sind auch Opfer zu beklagen.
Zudem kommt es seit dem 24.02. 7 Uhr zu einem totalen internetshutdown in ganzen Land, betroffen sind alle 3G/4G Netzbetreiber.
Gestern ereignete sich ein weiteres Massaker in der Region Tillabéri, das mindestens 58 Menschenleben gefordert hat. Bewaffnete haben am Montag in der Nähe von Banibangou einen Konvoi von vier Fahrzeugen, der auf der RN 24 unterwegs war und von einem Wochenmarkt in die Dörfer Chinagoder und Darey Dey zurückkehrte, angegriffen und zudem das Dorf Darey Dey überfallen ...