Das ist richtig und hat nichts mit Afrika + EU zu tun - das ist international so üblich, habe ich schon auf Unmengen Botschaftsseiten gelesen.landcruiser. hat geschrieben: Die Visagebühren sind kein Kaufpreis für ein Visum, sondern eine Bearbeitungsgebühr. Diese fällt natürlich auch bei Ablehnung an. Das ist nun nichts Besonderes.
Namibia führt Visum ein
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Namibia führt Visum ein
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°Daniel
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Re: Namibia führt Visum ein
Letztlich ist die Einführung der Visumpflicht ein quid pro quo.
https://www.embassyofnamibia.se/index.p ... april-2025
Nachdem die Schengen-Staaten und offensichtlich auch viele andere Staaten nach wie vor ein Visum für namibische Staatsbürger verlangen, zieht Namibia jetzt einfach auf das gleiche Level.
Ob wir das für einen stichhaltigen Beweggrund ansehen, steht natürlich auf einem andern Blatt. Ganz so einfach ist eine angemessene Abwägung dann doch nicht. Vielleicht will Namibia ja erreichen, dass die Europäer (und die anderen) namibische Visumanträge weniger pauschal und wohlwollender prüfen, denn mit der Visumpflicht ist auch dieser Hebel angeschraubt, um nationale Interessen „sichtbar“ zu machen. Es ist jedenfalls ein Mittel, um in Verhandlungen für eine bilaterale Vereinbarung zur gegenseitigen Abschaffung der Visumpflicht zu treten.
Gruß,
°Daniel
https://www.embassyofnamibia.se/index.p ... april-2025
Nachdem die Schengen-Staaten und offensichtlich auch viele andere Staaten nach wie vor ein Visum für namibische Staatsbürger verlangen, zieht Namibia jetzt einfach auf das gleiche Level.
Ob wir das für einen stichhaltigen Beweggrund ansehen, steht natürlich auf einem andern Blatt. Ganz so einfach ist eine angemessene Abwägung dann doch nicht. Vielleicht will Namibia ja erreichen, dass die Europäer (und die anderen) namibische Visumanträge weniger pauschal und wohlwollender prüfen, denn mit der Visumpflicht ist auch dieser Hebel angeschraubt, um nationale Interessen „sichtbar“ zu machen. Es ist jedenfalls ein Mittel, um in Verhandlungen für eine bilaterale Vereinbarung zur gegenseitigen Abschaffung der Visumpflicht zu treten.
Gruß,
°Daniel
Re: Namibia führt Visum ein
Ich komme gerade aus Namibia und hab mich dort mit einem Freund, ein Namibier, über das Visa für Deutschland unterhalten. Er hat mir erzählt, dass es ein riesen Aufwand ist ein Visum für Deutschland zu bekommen.
Wie leicht war es doch für uns immer nach Namibia zu reisen; keinerlei Aufwand. Von daher gebe ich Daniel schon recht: die Visagebühr könnte eine Basis für neue Visaverhandlungen der beiden Länder sein.
Dass das Visa für Namibia Geld kostet empfinde ich allerdings als Schweinerei. Wie hier schon beschrieben wurde, haben wir seeeeehr viel Geld in dieses Land gesteckt. Und so wie ich Deutschland kenne, wird sich das wohl auch nicht ändern.
Wie leicht war es doch für uns immer nach Namibia zu reisen; keinerlei Aufwand. Von daher gebe ich Daniel schon recht: die Visagebühr könnte eine Basis für neue Visaverhandlungen der beiden Länder sein.
Dass das Visa für Namibia Geld kostet empfinde ich allerdings als Schweinerei. Wie hier schon beschrieben wurde, haben wir seeeeehr viel Geld in dieses Land gesteckt. Und so wie ich Deutschland kenne, wird sich das wohl auch nicht ändern.
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
Viele Grüße Wolfgang
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landcruiser.
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Re: Namibia führt Visum ein
Und es ist auch völlig egal.
Das ist eine nationale Entscheidung eines autarken Staates.
Die muss er nicht mal begründen.
Und da hat diesem auch niemand hineinzureden.
Auch nicht mit der geleisteten Entwicklungshilfe.
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Riedfrosch
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Re: Namibia führt Visum ein
Zu den zitierten "Weisheiten" von Veye Tatah
Nicht nur afrikanische Staatsbürger zahlen bei der Beantragung eines Visums Gebühren – diese sind grundsätzlich für alle Antragstellenden fällig. Die Visa-Gebühren müssen in der Regel im Voraus entrichtet werden, und man hofft, dass der Antrag erfolgreich ist und das Visum ausgestellt wird. Wird der Antrag abgelehnt, ist das gezahlte Geld verloren.
Beim sogenannten Visa on Arrival verhält es sich anders – hier wird erst bei der Einreise gezahlt. Bei Visa, die im Vorfeld beantragt werden müssen, ist das Verfahren jedoch für alle Antragstellenden gleich – unabhängig von ihrer Herkunft.
Dass Visa-Anträge afrikanischer Staatsangehöriger statistisch häufiger abgelehnt werden als die europäischer Antragstellender, dürfte belegbar sein. Die Frage ist jedoch: Welchen Zusammenhang konstruiert der vorliegende Beitrag (VT) daraus? Diese Verbindung wirkt beliebig und erscheint mir nicht als tragfähige Begründung für die Einführung einer neuen Visumspflicht.
Es wird im Beitrag von „Ausbeutung“ gesprochen – ein starkes Wort. Ich bezweifle, dass die tatsächlichen Gegebenheiten diesem Begriff in seiner inhaltlichen Schärfe gerecht werden. Vielmehr scheinen hier emotionale Begriffe verwendet zu werden, um sprachlich zu dramatisieren und eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Das halte ich für problematisch.
Auch die Behauptung, afrikanische Staatsangehörige würden in Botschaften schlecht oder gar erniedrigend behandelt, kann ich aus persönlicher Erfahrung nicht bestätigen. Sollte es zu solchen Vorfällen kommen, müssten sie zweifellos unterbunden werden. Eine mögliche rassistische Behandlung in Botschaften darf jedoch nicht als Begründung für eine generelle Visumspflicht herangezogen werden.
Es wird weiter behauptet, Afrikanerinnen und Afrikaner würden wie Verdächtige behandelt. Sollte das zutreffen, ist das in der Tat verwerflich. Gleichzeitig möchte ich anmerken, dass auch wir als europäische Reisende teils intensiven Kontrollen unterzogen werden: In Uganda etwa wurden wir an einem Tag zehnmal nach unseren Pässen, Visa und unserem Aufenthaltsstatus befragt. Unser Fahrzeug wurde schon unzählige Male durchsucht – als hätten wir Waffen, Drohnen oder Ähnliches dabei. Auch wir waren und sind regelmäßig verdächtig – trotz grauer Haare. Verdächtig zu sein ist zumindest in Afrika auch unabhängig von der Herkunft. Und das nicht nur in Uganda, sondern auch in Zambia, Zimbabwe, Mozambique, Angola usw.
Die Visumspflicht für Deutsche Bürger in Namibia halte ich persönlich für ausgesprochen fragwürdig. Sie dienen nicht nur bürokratischen Zwecken, sondern sind das Relikt eines überholten Denkens. Vor allem das Prinzip „Wie du mir, so ich dir“ – also die Gegenseitigkeit bei der Visumspflicht – erscheint mir absurd. Dieses diplomatische Pingpong ist kein tragfähiges Argument für die Einführung von Visapflichten.
Natürlich gibt es sachliche Gründe für Visa, etwa Sicherheitsinteressen oder die Steuerung von Migration. Dass die EU in diesem Zusammenhang ihre Grenzen schützen und regulieren möchte, ist nachvollziehbar – das aber als Erniedrigung zu deuten, greift zu kurz. Es geht hier um staatliche Selbstbestimmung und internationale Ordnung, nicht um eine gezielte Herabwürdigung bestimmter Herkunftsländer.
Wie viele Menschen uns in Ländern wie Namibia, Sambia, Simbabwe, Südafrika, Angola oder Mosambik angesprochen haben, ob wir sie nicht mit nach Deutschland nehmen könnten, kann ich längst nicht mehr zählen. Das Interesse, nach Europa zu kommen, ist in vielen Teilen Afrikas spürbar hoch. Es wäre realitätsfern, so zu tun, als spiele Migration von Afrika nach Europa keine Rolle.
Vor diesem Hintergrund erscheint die Einführung oder Beibehaltung einer Visumspflicht für Europa grundsätzlich nachvollziehbar – auch wenn diese durch bestehende Asylregelungen unter bestimmten Umständen aufgehoben werden kann.
Wenn Staaten sich gegenseitig auf eine Visumspflicht einigen, sollte dies tatsächlich auf Augenhöhe geschehen. Das bedeutet aus meiner Sicht: keine zusätzliche finanzielle Belastung oder indirekte Subvention eines Staates durch den anderen.
Konkret bedeutet das: Ich zahle als EU-Bürgerin bzw. Bürger bereits über meine Steuern Entwicklungsgelder an Namibia. Wenn ich nun zusätzlich auch noch ein Visum bezahlen muss, stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit – insbesondere dann, wenn das Visum offensichtlich weder der Migrationssteuerung noch der inneren Sicherheit Namibias dient.
Das Visum dient letztlich als Einnahmequelle. Da im Land selbst nicht ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind, holt man sich das Geld von den Besucherinnen und Besuchern. Und das finde ich nicht gut. Ich kann es nicht verhindern, aber ich versuche es zu boykottieren, also ich besuche das Land weniger.
Nicht nur afrikanische Staatsbürger zahlen bei der Beantragung eines Visums Gebühren – diese sind grundsätzlich für alle Antragstellenden fällig. Die Visa-Gebühren müssen in der Regel im Voraus entrichtet werden, und man hofft, dass der Antrag erfolgreich ist und das Visum ausgestellt wird. Wird der Antrag abgelehnt, ist das gezahlte Geld verloren.
Beim sogenannten Visa on Arrival verhält es sich anders – hier wird erst bei der Einreise gezahlt. Bei Visa, die im Vorfeld beantragt werden müssen, ist das Verfahren jedoch für alle Antragstellenden gleich – unabhängig von ihrer Herkunft.
Dass Visa-Anträge afrikanischer Staatsangehöriger statistisch häufiger abgelehnt werden als die europäischer Antragstellender, dürfte belegbar sein. Die Frage ist jedoch: Welchen Zusammenhang konstruiert der vorliegende Beitrag (VT) daraus? Diese Verbindung wirkt beliebig und erscheint mir nicht als tragfähige Begründung für die Einführung einer neuen Visumspflicht.
Es wird im Beitrag von „Ausbeutung“ gesprochen – ein starkes Wort. Ich bezweifle, dass die tatsächlichen Gegebenheiten diesem Begriff in seiner inhaltlichen Schärfe gerecht werden. Vielmehr scheinen hier emotionale Begriffe verwendet zu werden, um sprachlich zu dramatisieren und eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Das halte ich für problematisch.
Auch die Behauptung, afrikanische Staatsangehörige würden in Botschaften schlecht oder gar erniedrigend behandelt, kann ich aus persönlicher Erfahrung nicht bestätigen. Sollte es zu solchen Vorfällen kommen, müssten sie zweifellos unterbunden werden. Eine mögliche rassistische Behandlung in Botschaften darf jedoch nicht als Begründung für eine generelle Visumspflicht herangezogen werden.
Es wird weiter behauptet, Afrikanerinnen und Afrikaner würden wie Verdächtige behandelt. Sollte das zutreffen, ist das in der Tat verwerflich. Gleichzeitig möchte ich anmerken, dass auch wir als europäische Reisende teils intensiven Kontrollen unterzogen werden: In Uganda etwa wurden wir an einem Tag zehnmal nach unseren Pässen, Visa und unserem Aufenthaltsstatus befragt. Unser Fahrzeug wurde schon unzählige Male durchsucht – als hätten wir Waffen, Drohnen oder Ähnliches dabei. Auch wir waren und sind regelmäßig verdächtig – trotz grauer Haare. Verdächtig zu sein ist zumindest in Afrika auch unabhängig von der Herkunft. Und das nicht nur in Uganda, sondern auch in Zambia, Zimbabwe, Mozambique, Angola usw.
Die Visumspflicht für Deutsche Bürger in Namibia halte ich persönlich für ausgesprochen fragwürdig. Sie dienen nicht nur bürokratischen Zwecken, sondern sind das Relikt eines überholten Denkens. Vor allem das Prinzip „Wie du mir, so ich dir“ – also die Gegenseitigkeit bei der Visumspflicht – erscheint mir absurd. Dieses diplomatische Pingpong ist kein tragfähiges Argument für die Einführung von Visapflichten.
Natürlich gibt es sachliche Gründe für Visa, etwa Sicherheitsinteressen oder die Steuerung von Migration. Dass die EU in diesem Zusammenhang ihre Grenzen schützen und regulieren möchte, ist nachvollziehbar – das aber als Erniedrigung zu deuten, greift zu kurz. Es geht hier um staatliche Selbstbestimmung und internationale Ordnung, nicht um eine gezielte Herabwürdigung bestimmter Herkunftsländer.
Wie viele Menschen uns in Ländern wie Namibia, Sambia, Simbabwe, Südafrika, Angola oder Mosambik angesprochen haben, ob wir sie nicht mit nach Deutschland nehmen könnten, kann ich längst nicht mehr zählen. Das Interesse, nach Europa zu kommen, ist in vielen Teilen Afrikas spürbar hoch. Es wäre realitätsfern, so zu tun, als spiele Migration von Afrika nach Europa keine Rolle.
Vor diesem Hintergrund erscheint die Einführung oder Beibehaltung einer Visumspflicht für Europa grundsätzlich nachvollziehbar – auch wenn diese durch bestehende Asylregelungen unter bestimmten Umständen aufgehoben werden kann.
Wenn Staaten sich gegenseitig auf eine Visumspflicht einigen, sollte dies tatsächlich auf Augenhöhe geschehen. Das bedeutet aus meiner Sicht: keine zusätzliche finanzielle Belastung oder indirekte Subvention eines Staates durch den anderen.
Konkret bedeutet das: Ich zahle als EU-Bürgerin bzw. Bürger bereits über meine Steuern Entwicklungsgelder an Namibia. Wenn ich nun zusätzlich auch noch ein Visum bezahlen muss, stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit – insbesondere dann, wenn das Visum offensichtlich weder der Migrationssteuerung noch der inneren Sicherheit Namibias dient.
Das Visum dient letztlich als Einnahmequelle. Da im Land selbst nicht ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind, holt man sich das Geld von den Besucherinnen und Besuchern. Und das finde ich nicht gut. Ich kann es nicht verhindern, aber ich versuche es zu boykottieren, also ich besuche das Land weniger.
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landcruiser.
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Re: Namibia führt Visum ein
Nein, du zahlst gar nichts an Namibia. Auch nicht über deutsche Entwicklungshilfe.Riedfrosch hat geschrieben: ↑Do 3. Apr 2025, 21:15
Konkret bedeutet das: Ich zahle als EU-Bürgerin bzw. Bürger bereits über meine Steuern Entwicklungsgelder an Namibia. Wenn ich nun zusätzlich auch noch ein Visum bezahlen muss, stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit – insbesondere dann, wenn das Visum offensichtlich weder der Migrationssteuerung noch der inneren Sicherheit Namibias dient.
Und da stellt sich auch keine Frage der Verhältnismäßigkeit.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Du hast kein Recht auf irgendwas weil D Entwicklungshilfe an Namibia zahlt.
Man kann das sicher mies finden und boykottieren, aber man muß sich dazu keine Begründung an den Haaren herbeiziehen.
Re: Namibia führt Visum ein
@Landcruiser,
Wenn er nichts an Namibia zahlt, auch nicht über die Entwicklungshilfe... woraus finanziert sich denn deiner Meinung nach Entwicklungshilfe?
Wachsen die Mittel auf nen Baum, wird aus der Erde gesiebt, wird mit Netzen aus der Nordsee gefischt?
Ich hoffe, das Namibia einen Tourismuseinbruch erleidet, der dem von Corona gleicht.
VG
Wenn er nichts an Namibia zahlt, auch nicht über die Entwicklungshilfe... woraus finanziert sich denn deiner Meinung nach Entwicklungshilfe?
Wachsen die Mittel auf nen Baum, wird aus der Erde gesiebt, wird mit Netzen aus der Nordsee gefischt?
Ich hoffe, das Namibia einen Tourismuseinbruch erleidet, der dem von Corona gleicht.
VG
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Rockatanski
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Re: Namibia führt Visum ein
Nichtsdestotrotz ist es augenscheinlich antiquiertes "Herrenmenschen"-Denken nach dem Motto, ich zahle via Steuern sowieso, also habe ich einen Anspruch XY.
Jeder möge sich doch seines Privileges bewusst sein, überhaupt diese Art von Reisen tätigen zu dürfen.
Die paar Kröten für ein Visum sind doch nicht ausschlaggebend...
Jeder möge sich doch seines Privileges bewusst sein, überhaupt diese Art von Reisen tätigen zu dürfen.
Die paar Kröten für ein Visum sind doch nicht ausschlaggebend...
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Barbara4x4
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Re: Namibia führt Visum ein
Und selbst wenn D zahlt, wieviel ist der Mord an den Hereros wert, die Zerstörung der Sozialstrukturen, die Zerstörung der westafrikanischen Handelsstrukturen? Vielleicht sollte man erst mal das Grauen der deutschen Kolonialzeit samt Folgeschäden betrachten bevor man populistische Parolen plappert?Sambezi1 hat geschrieben: ↑Fr 4. Apr 2025, 06:35@Landcruiser,
Wenn er nichts an Namibia zahlt, auch nicht über die Entwicklungshilfe... woraus finanziert sich denn deiner Meinung nach Entwicklungshilfe?
Wachsen die Mittel auf nen Baum, wird aus der Erde gesiebt, wird mit Netzen aus der Nordsee gefischt?
Ich hoffe, das Namibia einen Tourismuseinbruch erleidet, der dem von Corona gleicht.
VG
Mit den 90€ für das Visum ist es oft nicht getan. In Marokko z.B. kommt noch eine verpflichtende Bearbeitungsgebühr von etwa 35€ dazu, so daß die Gesamtkosten für eine Visumsanfrage 13 Mindestlohntageslöhne beträgt. Für uns Deutsche sind 90€ 1 Mindestlohntag.
Deutsche Botschaften sind ja schon für Staatsbürger keine Wellnessoasen. Was ich so im Umgang mit Antragstellern gesehen habe war keine Werbung für unser Land.
Ansonsten bestärken Visagebühren generell und die Diskussion hier wie auch Trumps Zollwahn meine Zweifel am Konzept der Nationalstaatlichkeit.
Migration läßt sich nicht aufhalten. Ilegale Einreise wird halt immer teurer da die Kontrollen immer enger werden und somit mehr Menschen geschmiert werden müssen. Sichere Überfahrt in großem Boot kostet jetzt 13 000€, vor 20 Jahren noch für einen Bruchteil zu haben.
I
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landcruiser.
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Re: Namibia führt Visum ein
Ich antworte mal so polemisch wie du.Sambezi1 hat geschrieben: ↑Fr 4. Apr 2025, 06:35@Landcruiser,
Wenn er nichts an Namibia zahlt, auch nicht über die Entwicklungshilfe... woraus finanziert sich denn deiner Meinung nach Entwicklungshilfe?
Wachsen die Mittel auf nen Baum, wird aus der Erde gesiebt, wird mit Netzen aus der Nordsee gefischt?
Ich hoffe, das Namibia einen Tourismuseinbruch erleidet, der dem von Corona gleicht.
VG
Er kann sich ja mal seinen Anteil seiner gezahlten Steuern in Cent an der an Namibia gezahlten Entwicklungshilfe ausrechnen.
Entwicklungshilfe wird übrigens i.d.R. ohne Gegenleistung für den einzelnen Bürger des Geberlandes gezahlt.
Was zahlst du an die Menschen in F, GB oder USA wenn du da hin fährst für die Aufbauhilfe nach WKII?
Ich finde solche "Argumentationen" völlig aus der Zeit gefallen.
Dachte immer die Reisenden wären weltoffene tolerante Menschen.
Aber hier regen sich einige auf wegen weniger als 100€ bei einer Reise, die tausende Euro kostet.
Das ist unverhältnismäßig wie oben angesprochen.
Re: Namibia führt Visum ein
landcruiser. hat geschrieben: ↑Fr 4. Apr 2025, 10:30Ich antworte mal so polemisch wie du.Sambezi1 hat geschrieben: ↑Fr 4. Apr 2025, 06:35@Landcruiser,
Wenn er nichts an Namibia zahlt, auch nicht über die Entwicklungshilfe... woraus finanziert sich denn deiner Meinung nach Entwicklungshilfe?
Wachsen die Mittel auf nen Baum, wird aus der Erde gesiebt, wird mit Netzen aus der Nordsee gefischt?
Ich hoffe, das Namibia einen Tourismuseinbruch erleidet, der dem von Corona gleicht.
VG
Er kann sich ja mal seinen Anteil seiner gezahlten Steuern in Cent an der an Namibia gezahlten Entwicklungshilfe ausrechnen.
Entwicklungshilfe wird übrigens i.d.R. ohne Gegenleistung für den einzelnen Bürger des Geberlandes gezahlt.
Was zahlst du an die Menschen in F, GB oder USA wenn du da hin fährst für die Aufbauhilfe nach WKII?
Ich finde solche "Argumentationen" völlig aus der Zeit gefallen.
Dachte immer die Reisenden wären weltoffene tolerante Menschen.
Aber hier regen sich einige auf wegen weniger als 100€ bei einer Reise, die tausende Euro kostet.
Das ist unverhältnismäßig wie oben angesprochen.
Klasse Argumentation....gefällt mir. Trotzdem wünsche ich dir, das du Steuern bezahlst, in geringen Maße werden die für die Feuerwehr deines Ortes verwendet und wenn deine Hütte brennt, das sie nicht kommt und du für den Notruf noch Gebühren zahlen musst. Man erwartet ja nicht fürs gezahlte Geld..
In dem.Sinne.
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landcruiser.
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Re: Namibia führt Visum ein
Was schreibst du für ein dummes Zeug?Sambezi1 hat geschrieben: ↑Fr 4. Apr 2025, 11:41landcruiser. hat geschrieben: ↑Fr 4. Apr 2025, 10:30Ich antworte mal so polemisch wie du.Sambezi1 hat geschrieben: ↑Fr 4. Apr 2025, 06:35@Landcruiser,
Wenn er nichts an Namibia zahlt, auch nicht über die Entwicklungshilfe... woraus finanziert sich denn deiner Meinung nach Entwicklungshilfe?
Wachsen die Mittel auf nen Baum, wird aus der Erde gesiebt, wird mit Netzen aus der Nordsee gefischt?
Ich hoffe, das Namibia einen Tourismuseinbruch erleidet, der dem von Corona gleicht.
VG
Er kann sich ja mal seinen Anteil seiner gezahlten Steuern in Cent an der an Namibia gezahlten Entwicklungshilfe ausrechnen.
Entwicklungshilfe wird übrigens i.d.R. ohne Gegenleistung für den einzelnen Bürger des Geberlandes gezahlt.
Was zahlst du an die Menschen in F, GB oder USA wenn du da hin fährst für die Aufbauhilfe nach WKII?
Ich finde solche "Argumentationen" völlig aus der Zeit gefallen.
Dachte immer die Reisenden wären weltoffene tolerante Menschen.
Aber hier regen sich einige auf wegen weniger als 100€ bei einer Reise, die tausende Euro kostet.
Das ist unverhältnismäßig wie oben angesprochen.
Klasse Argumentation....gefällt mir. Trotzdem wünsche ich dir, das du Steuern bezahlst, in geringen Maße werden die für die Feuerwehr deines Ortes verwendet und wenn deine Hütte brennt, das sie nicht kommt und du für den Notruf noch Gebühren zahlen musst. Man erwartet ja nicht fürs gezahlte Geld..
In dem.Sinne.
Da hast anscheinend keine Ahnung von Steuern, Gebühren und Beiträgen, ihrem Wesen und ihrer Verwendung.
Warum machst du dich öffentlich lächerlich?
Das als Reaktion für deinen tumben persönlichen Angriff.
Dieter Nuhr ...
Namibia führt Visum ein
@ landcruiser: Eine sehr unsinnige, noch dazu eine falsche Entgegnung auf Riedfrosch's sehr guten Beitrag hier.landcruiser. hat geschrieben: Nein, du zahlst gar nichts an Namibia. Auch nicht über deutsche Entwicklungshilfe. Und da stellt sich auch keine Frage der Verhältnismäßigkeit. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Du hast kein Recht auf irgendwas weil D Entwicklungshilfe an Namibia zahlt.
Aber Teile der Millionen Entwicklungshilfe von DE stehen ja sowieso zur Disposition. Vor allem wegen der Fahrradwege in Peru.
Es geht nicht um "die paar Kröten", es geht hier um Prinzipien.Rockatanski hat geschrieben: . . . Die paar Kröten für ein Visum sind doch nicht ausschlaggebend...
Und mal ganz abgesehen von Entwicklungshilfe; die Menge an Touristen bringt ja auch reichlich Geld in's Land.
Zuletzt geändert von Mauritius am Fr 4. Apr 2025, 12:01, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Namibia führt Visum ein
Jo Landcruiser....Ich verneige mich, du hast recht
Tumbe Grüße
Edit, scheinbar war der Landcruiser noch nicht in Namibia. Dann wüsste er, das die SWAPO sich gerade ein neues Parteigebäude gebaut hat. 700.000.000,- Mio Namibia Dollar. Gegenüber vom Katatura State Hospital ,wo es nicht mal Matratzen oder Decken gibt. Aber jammern wegen Dürre, Hunger, Viehsterben und was noch alles und die Deutschen mach das Säckel auf. Wer nen Prunkbau, meist von Chinesen oder Koreanern erstellen lässt, braucht auch keine Hilfe für die Hungerbäuche. Die Luxuskarossen mal ganz außen vor.....
Abet was solls. Er kann ja zahlen.....und vielleicht erfreust du dich bei einem Besuch, wenn der Hubschrauber auf dem Dachlandeplatz auf dem neuen Parteigebäude die Politelite einfliegt .
Tumbe Grüße
Edit, scheinbar war der Landcruiser noch nicht in Namibia. Dann wüsste er, das die SWAPO sich gerade ein neues Parteigebäude gebaut hat. 700.000.000,- Mio Namibia Dollar. Gegenüber vom Katatura State Hospital ,wo es nicht mal Matratzen oder Decken gibt. Aber jammern wegen Dürre, Hunger, Viehsterben und was noch alles und die Deutschen mach das Säckel auf. Wer nen Prunkbau, meist von Chinesen oder Koreanern erstellen lässt, braucht auch keine Hilfe für die Hungerbäuche. Die Luxuskarossen mal ganz außen vor.....
Abet was solls. Er kann ja zahlen.....und vielleicht erfreust du dich bei einem Besuch, wenn der Hubschrauber auf dem Dachlandeplatz auf dem neuen Parteigebäude die Politelite einfliegt .
Zuletzt geändert von Sambezi1 am Fr 4. Apr 2025, 12:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Rockatanski
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Re: Namibia führt Visum ein
Minus, man kann es drehen und wenden wie man mag, als normaler Reisender wird man es nicht ändern und passt sich an. Wer dann aus Prinzip eine Reise nicht tätigen will, darin ist man ja frei. Es ist für uns ein Privileg, ich vergesse das nie.Mauritius hat geschrieben: ↑Fr 4. Apr 2025, 11:52landcruiser. hat geschrieben: Nein, d.....
Es geht nicht um "die paar Kröten", es geht hier um Prinzipien.Rockatanski hat geschrieben: . . . Die paar Kröten für ein Visum sind doch nicht ausschlaggebend...
Und mal ganz abgesehen von Entwicklungshilfe; die Menge an Touristen bringt ja auch reichlich Geld in's Land.




