Regie: Stefanie Sycholt
Deutschland / Südafrika 2010 - 108 min.
Kinostart: 05.08.2010
Thembas größter Traum ist es, es eines Tages in die südafrikanische Fußball-Nationalmannschaft zu schaffen. Doch trotz seines Talentes scheinen seine Chancen nicht gerade gut zu stehen. Er wächst in einem Dorf auf, das nicht nur die Armut, sondern auch die Seuche Aids fest im Griff hat. Als die sorgende Mutter ihren Job verliert und ins ferne Kapstadt zieht, kommt für Themba und seine Schwester Nomtha neben dem schmerzhaften Abschied noch der Ärger über den angeblichen Verwandten Luthano hinzu, der sich um sie zu kümmern verspricht, aber fortan das Geld versäuft und Jahre später den heranwachsenden Jungen vergewaltigt. Als wenn das nicht schon genug des Übels wäre, ist Luthano auch noch HIV-positiv.
"Themba" (Xhosa für "Hoffnung") ist keine Tragödie, sondern nimmt sich der sozialen Probleme eines Kontinents an, ohne zu vergessen, dass der Traum vom Ball der Bälle befreit und Lebenslust pur bedeutet. Daraus erwächst ein realistisches Fußball-Märchen mit Message, das auch ganz ohne Vuvuzela-Schall für Laune sorgt ... mehr

Dazu eine Kritik des Südkuriers vom 16.07.2010
Gruß
Birgitt




