ohne Allrad
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laforcetranquille
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ohne Allrad
Hallo,
nach Jahren der unermüdlichen "Aufrüstung" die dann irgendwann mal bei 10 tons 280 PS permanentem Allrad und drei Sperren endete will ich " back to the roots". Vom Schwermetall zum Kastenwagen. Irgendwie hab ich noch eine Situation in Erinnerung , lang ist´s her, das ich zugesehen habe wie im Erg von Bilma ein " Dösch" um einen steckengebliebenen Landy unter Gejohle Kreise gedreht hat.
Auch die Fahrt auf der Darb el Arbain , ebenso lange her, mit einem 75er VW-Bus der nur etwas grössere Reifen hatte, keine Sperre, ohne Sandbleche, kommt mir wieder in den Sinn. Das ging doch alles auch.
Die Frage ist also was kann man mit einem 4x2 Kastenwagen ohne Iglhaut, Achleitner und Konsorten, so man denn mal in die Situation kommen sollte, überhaupt machen und wie sollte das Ding ausgerüstet sein. Wer kann mal aus dem Nähkästchen plaudern ?
Gruss Wim
nach Jahren der unermüdlichen "Aufrüstung" die dann irgendwann mal bei 10 tons 280 PS permanentem Allrad und drei Sperren endete will ich " back to the roots". Vom Schwermetall zum Kastenwagen. Irgendwie hab ich noch eine Situation in Erinnerung , lang ist´s her, das ich zugesehen habe wie im Erg von Bilma ein " Dösch" um einen steckengebliebenen Landy unter Gejohle Kreise gedreht hat.
Auch die Fahrt auf der Darb el Arbain , ebenso lange her, mit einem 75er VW-Bus der nur etwas grössere Reifen hatte, keine Sperre, ohne Sandbleche, kommt mir wieder in den Sinn. Das ging doch alles auch.
Die Frage ist also was kann man mit einem 4x2 Kastenwagen ohne Iglhaut, Achleitner und Konsorten, so man denn mal in die Situation kommen sollte, überhaupt machen und wie sollte das Ding ausgerüstet sein. Wer kann mal aus dem Nähkästchen plaudern ?
Gruss Wim
Re: ohne Allrad
Hallo Wim!
Die Antwort ergibt sich aus Deinem Anforderungsprofil und Deinem Können als Fahrer.
"Da wo ich mit meinem Allradspassgerät steckenbleibe kommen Andere gar nicht erst hin."
Es gibt mit Sicherheit Fahrer,die mit einem zweiradgetriebenen Fahrzeug weiterkomen als andere mit 4x4.
Wenn Dir nicht der Sinn danach steht Dünen plattzuwalzen und alle Schlammlöcher am Wege auszuloten sollte zum Reisen ein Kastenwagen die richtige Wahl sein.
Aber ich geniesse es mit meinem 3,2Tonner zum Übernachten von der Straße abfahren zu können und nicht darauf angewiesen zu sein auf befestigtem Grund mein Lager aufzuschlagen.
Bei meinen bisherigen Reisen mit dem 4x4 (um 200 000km ,Nordafrika,Sahel,südliches Afrika,Zentralasien,Sibirien und Mongolei)war Allrad bei weniger als 1%der Strecke zwingend,und ich hatte ihn ja.
Auch wenn man sich in den entsprechenden Foren "rumtreibt"muss man doch erkennen,dass die 4x4Szene( sprich artgerechte Haltung) überschaubar ist.
Und wenn man dann noch berücksichtigst,wo überall man Tupperschüsseln trifft,kann man schon grübeln.
Ich hoffe,dass Dir dieses Statment zur Entscheidungsfindung hilft.
Gruß Uli
Die Antwort ergibt sich aus Deinem Anforderungsprofil und Deinem Können als Fahrer.
"Da wo ich mit meinem Allradspassgerät steckenbleibe kommen Andere gar nicht erst hin."
Es gibt mit Sicherheit Fahrer,die mit einem zweiradgetriebenen Fahrzeug weiterkomen als andere mit 4x4.
Wenn Dir nicht der Sinn danach steht Dünen plattzuwalzen und alle Schlammlöcher am Wege auszuloten sollte zum Reisen ein Kastenwagen die richtige Wahl sein.
Aber ich geniesse es mit meinem 3,2Tonner zum Übernachten von der Straße abfahren zu können und nicht darauf angewiesen zu sein auf befestigtem Grund mein Lager aufzuschlagen.
Bei meinen bisherigen Reisen mit dem 4x4 (um 200 000km ,Nordafrika,Sahel,südliches Afrika,Zentralasien,Sibirien und Mongolei)war Allrad bei weniger als 1%der Strecke zwingend,und ich hatte ihn ja.
Auch wenn man sich in den entsprechenden Foren "rumtreibt"muss man doch erkennen,dass die 4x4Szene( sprich artgerechte Haltung) überschaubar ist.
Und wenn man dann noch berücksichtigst,wo überall man Tupperschüsseln trifft,kann man schon grübeln.
Ich hoffe,dass Dir dieses Statment zur Entscheidungsfindung hilft.
Gruß Uli
ein 47iger und 68iger mit 78iger
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laforcetranquille
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Re: ohne Allrad
Hallo Uli,
die Entscheidung ist eigentlich gefallen. Das Schwermetall hat einen neuen Liebhaber gefunden der eine Weltreise machen will und der Kastenwagen ist auch schon ausgeguckt. Sprinter oder Daily. Eben ohne Allrad weil es mir doch gegen den Strich geht 20 Tausend Euro zusätzlich für die Erfahrungsgemäss nicht mal 10 % Pisten und Schlafplätze auszugeben.
Dennoch will ich einige Umbaumassnahme vornehmen die die Strassentauglichlkeit wenig Beeinflussen ,aber eben den kleinen entscheidenden Kik geben doch noch aus einem Feldweg wieder rauszukommen, einen steilen Schotterpass doch noch zu schaffen, oder eben den ruhigen Standplatz auf der sandigen Fläche abseits der Piste anfahren zu können. Expeditionen sind ja nicht geplant.
Daher die Frage. Bis zu welcher Reifengrösse kann man die bekannten Kastenwagen so aufrüsten. Geht z.B 255/85R16 oder muss man bei 245/75 passen ? Vielleicht hat ja der eine oder Andere schon diesbezügliche Erfahrungen, nicht mit den Umgebauten 4x4 Varianten sondern den normalen 4X2 wohlgemerkt.
Gruss Wim
die Entscheidung ist eigentlich gefallen. Das Schwermetall hat einen neuen Liebhaber gefunden der eine Weltreise machen will und der Kastenwagen ist auch schon ausgeguckt. Sprinter oder Daily. Eben ohne Allrad weil es mir doch gegen den Strich geht 20 Tausend Euro zusätzlich für die Erfahrungsgemäss nicht mal 10 % Pisten und Schlafplätze auszugeben.
Dennoch will ich einige Umbaumassnahme vornehmen die die Strassentauglichlkeit wenig Beeinflussen ,aber eben den kleinen entscheidenden Kik geben doch noch aus einem Feldweg wieder rauszukommen, einen steilen Schotterpass doch noch zu schaffen, oder eben den ruhigen Standplatz auf der sandigen Fläche abseits der Piste anfahren zu können. Expeditionen sind ja nicht geplant.
Daher die Frage. Bis zu welcher Reifengrösse kann man die bekannten Kastenwagen so aufrüsten. Geht z.B 255/85R16 oder muss man bei 245/75 passen ? Vielleicht hat ja der eine oder Andere schon diesbezügliche Erfahrungen, nicht mit den Umgebauten 4x4 Varianten sondern den normalen 4X2 wohlgemerkt.
Gruss Wim
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Maria und Robin
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Re: ohne Allrad
Grundsätzlich kommt man ohne Allrad ja auch überall hin/ durch. Dauert dann halt manchmal etwas länger 
Kommt natürlich immer darauf an, wieviel man abseits der Straße unterwegs sein möchte. Wir hatten trotz über 4 Tonnen Gewicht, gerademal 80 PS und ohne Allrad selten wirklich Probleme.
www.afrika2009.de
Kommt natürlich immer darauf an, wieviel man abseits der Straße unterwegs sein möchte. Wir hatten trotz über 4 Tonnen Gewicht, gerademal 80 PS und ohne Allrad selten wirklich Probleme.
www.afrika2009.de
Re: ohne Allrad
Hallo Uli
Kein 4x4, keine Untersetzung!
Mit der Vergrösserung des Abrollumfangs wirst Du deine Kupplung mehr belasten, Du musst mit mehr Drehzahl und schleifender Kupplung, z.B. aus einer Sandpassage fahren.
Bei einer steilen Passauffahrt im Schotter hast Du das gleiche Problem, entweder die Räder drehen durch oder deine Kupplung schleift.
Da hilft Dir keine Diff.-sperre und auch sonst nichts.
Es muss eine kürzere Übersetzung her.
Mit der hast Du dann auf der Strasse das Problem mit der zu hohen Drehzahl.
Ich sehe keine Alternative zum 4x4, ausser man bleibt auf der Strasse oder evtl. noch leichte Pisten.
Ausser.... man hat einen 4x4 als Begleitfahrzeug
.
sandige Grüsse
Turi
Kein 4x4, keine Untersetzung!
Mit der Vergrösserung des Abrollumfangs wirst Du deine Kupplung mehr belasten, Du musst mit mehr Drehzahl und schleifender Kupplung, z.B. aus einer Sandpassage fahren.
Bei einer steilen Passauffahrt im Schotter hast Du das gleiche Problem, entweder die Räder drehen durch oder deine Kupplung schleift.
Da hilft Dir keine Diff.-sperre und auch sonst nichts.
Es muss eine kürzere Übersetzung her.
Mit der hast Du dann auf der Strasse das Problem mit der zu hohen Drehzahl.
Ich sehe keine Alternative zum 4x4, ausser man bleibt auf der Strasse oder evtl. noch leichte Pisten.
Ausser.... man hat einen 4x4 als Begleitfahrzeug
sandige Grüsse
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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ChristophG
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Re: ohne Allrad
Wie Maria und Robin bin ich ein Fan der alten MB Kastenwagen.
Vorteil vom 407 bzw. 508 bzw. 608er: alle haben einen Geländegang (der 1., sehr kurz übersetzt). Die Fahrzeuge sind extrem robust und jeder Afrika-Mechaniker kennt sich daran aus - einfach mit dem Hammer reparieren . . .
Mein MB 407 aus 1984 mit lediglich 72 PS (Fahrgestell für 4,6 to./komplett leicht ausgebaut/Reisegewicht max. 3,5 to.) hat mich schon über viele Pisten gebracht und dabei nie eine echte Panne gehabt (seit über 80.000 km/jetzt 135.000 auf der Uhr). Nur vorhersehbares: einmal hat`s die Kupplung im Weichsand geknautscht - aber da war vorher seit tausenden von Kilometern bereits das Ausrücklager hörbar beschädigt - es rasselte. Eben fahren bis zur Selbstzerstörung/nach weiteren gefahrenen 200 km erfolgte der Austausch in 2 Std. 15 min./komplette Neukupplung (€ 90,-) dabei.
Mauretanisches Pisten-Erlebnis: Zwei VWsyncros mein 407er und ein neuer MB Sprinter auf der Piste im Konvoi - und wer bleibt hängen?
Antwort: Exakt der Sprinter mit seinen 152 PS. Dass dessen Cockpit danach ein Feuerwerk an Fehlermeldungen von ABS bis Wasweissich anzeigte, Kabelverbindungen an Lichtern losgerüttelt waren, hatte den Fahrer reichlich betrübt und dauerbeschäftigt. Doch man hilft ja gerne.
Ergo: ich liebe die alte Technik und meinen trägen 407er.
LG Christoph
Vorteil vom 407 bzw. 508 bzw. 608er: alle haben einen Geländegang (der 1., sehr kurz übersetzt). Die Fahrzeuge sind extrem robust und jeder Afrika-Mechaniker kennt sich daran aus - einfach mit dem Hammer reparieren . . .
Mein MB 407 aus 1984 mit lediglich 72 PS (Fahrgestell für 4,6 to./komplett leicht ausgebaut/Reisegewicht max. 3,5 to.) hat mich schon über viele Pisten gebracht und dabei nie eine echte Panne gehabt (seit über 80.000 km/jetzt 135.000 auf der Uhr). Nur vorhersehbares: einmal hat`s die Kupplung im Weichsand geknautscht - aber da war vorher seit tausenden von Kilometern bereits das Ausrücklager hörbar beschädigt - es rasselte. Eben fahren bis zur Selbstzerstörung/nach weiteren gefahrenen 200 km erfolgte der Austausch in 2 Std. 15 min./komplette Neukupplung (€ 90,-) dabei.
Mauretanisches Pisten-Erlebnis: Zwei VWsyncros mein 407er und ein neuer MB Sprinter auf der Piste im Konvoi - und wer bleibt hängen?
Antwort: Exakt der Sprinter mit seinen 152 PS. Dass dessen Cockpit danach ein Feuerwerk an Fehlermeldungen von ABS bis Wasweissich anzeigte, Kabelverbindungen an Lichtern losgerüttelt waren, hatte den Fahrer reichlich betrübt und dauerbeschäftigt. Doch man hilft ja gerne.
Ergo: ich liebe die alte Technik und meinen trägen 407er.
LG Christoph
Re: ohne Allrad
Hallo Christoph
Bin ich Deiner Meinung, nur darfst Du dann nicht 255/85-16er fahren.
Habe einen Freund in Algerien, der fährt mit einem 207er auch an die unmöglichsten Orte, mit 205-15, hat aber auch schon seeehr viel geschaufelt und geblecht.
Es ist nicht eine Frage der Leistung, sondern wie man sie einsetzt.
Musst nur noch ein Fahrzeug mit Lader haben, der erst spät Leistung bringt, dann brauchst Du einen sehr feinfühligen Gasfuss.
Und ohne jemand nahe treten zu wollen, ein Sprinter ist, wie der Name schon sagt , ein Sprinter.
Für Extremtouren brauchst Du einen mit viiiel Hubraum und Leistung aus dem Keller.
Alles andere fährst Du mit einem 207er auch.
Aber was heisst schon brauchen, man fährt dann eben nur dort wo's geht.
Auch die grössten 4x4 kommen an ihre Grenzen, nur bis dahin fährt sicher keiner mit 72 PS und 3,5 To, fast alles eine Frage der Physik.
sandige Grüsse
Turi
Bin ich Deiner Meinung, nur darfst Du dann nicht 255/85-16er fahren.
Habe einen Freund in Algerien, der fährt mit einem 207er auch an die unmöglichsten Orte, mit 205-15, hat aber auch schon seeehr viel geschaufelt und geblecht.
Es ist nicht eine Frage der Leistung, sondern wie man sie einsetzt.
Musst nur noch ein Fahrzeug mit Lader haben, der erst spät Leistung bringt, dann brauchst Du einen sehr feinfühligen Gasfuss.
Und ohne jemand nahe treten zu wollen, ein Sprinter ist, wie der Name schon sagt , ein Sprinter.
Für Extremtouren brauchst Du einen mit viiiel Hubraum und Leistung aus dem Keller.
Alles andere fährst Du mit einem 207er auch.
Aber was heisst schon brauchen, man fährt dann eben nur dort wo's geht.
Auch die grössten 4x4 kommen an ihre Grenzen, nur bis dahin fährt sicher keiner mit 72 PS und 3,5 To, fast alles eine Frage der Physik.
sandige Grüsse
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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laforcetranquille
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Re: ohne Allrad
Hallo,
ich glaube ich muss nochmal praezisieren. Es geht nicht um die Frage 4X4 oder nicht. In fast 35 Jahren Geländefahren habe ich so mit ziemlich allem was zwischen Mopped und 6X6 existiert Erfahrungen sammeln konnen und weiss daher um was es geht. Das neue Fahrzeug hat sowohl Leistung ( 170 PS) als auch Hubraum (3 L) und das dazugehörige Drehmoment. Die Übersetzung und Getriebeabstufung) ist so gewählt das der erste Gang sehr kurz ist ( zum Anfahren) und der sechste Gang als Overdrive ausgelegt. Es passt also alles so halbwegs um die grösseren Räder auszugleichen. Die Frage ist eigentlich konkret was kriege ich an Reifen unter einen 4X2 Kasten (wahrscheinlich IVECO) ohne das ich ans Blech muss und mir die ganzen Achsaufnahmen gleich ausschlagen. Am liebsten würde ich den BFG Mud/Terrain 255/85R16 probieren. Wird aber wohl s e h r knapp werden.
Gruss Wim
ich glaube ich muss nochmal praezisieren. Es geht nicht um die Frage 4X4 oder nicht. In fast 35 Jahren Geländefahren habe ich so mit ziemlich allem was zwischen Mopped und 6X6 existiert Erfahrungen sammeln konnen und weiss daher um was es geht. Das neue Fahrzeug hat sowohl Leistung ( 170 PS) als auch Hubraum (3 L) und das dazugehörige Drehmoment. Die Übersetzung und Getriebeabstufung) ist so gewählt das der erste Gang sehr kurz ist ( zum Anfahren) und der sechste Gang als Overdrive ausgelegt. Es passt also alles so halbwegs um die grösseren Räder auszugleichen. Die Frage ist eigentlich konkret was kriege ich an Reifen unter einen 4X2 Kasten (wahrscheinlich IVECO) ohne das ich ans Blech muss und mir die ganzen Achsaufnahmen gleich ausschlagen. Am liebsten würde ich den BFG Mud/Terrain 255/85R16 probieren. Wird aber wohl s e h r knapp werden.
Gruss Wim
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Bäärti
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- Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
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Re: ohne Allrad
Hoi Wim
255/85R16 müssten noch passen. Ich hatte solche bei meine diversen Mercedes Kastenwagen drauf; Felgen vom MB G. Dazu musste ich aber Distanzplatten zwischen die Achsen und Blattfedern und längere Bremsschläuche montieren. Ob das beim Sprinter auch geht, müsste ich nachschauen. Meiner rollt auf 15 Zoll Felgen.
Und bei meinem IVECO (4x4) gingen die 255/85R16 auch drauf. Allerdings hat das 4x4 Modell sowieso ein anderes Fahrwerk, wie der 4x2. Aber es gibt immerhin schon mal passende 16 Zoll Stahlfelgen. Und mit Distanzklötzen müsste der erforderliche Platz zu schaffen sein.
Gruss Bäärti
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255/85R16 müssten noch passen. Ich hatte solche bei meine diversen Mercedes Kastenwagen drauf; Felgen vom MB G. Dazu musste ich aber Distanzplatten zwischen die Achsen und Blattfedern und längere Bremsschläuche montieren. Ob das beim Sprinter auch geht, müsste ich nachschauen. Meiner rollt auf 15 Zoll Felgen.
Und bei meinem IVECO (4x4) gingen die 255/85R16 auch drauf. Allerdings hat das 4x4 Modell sowieso ein anderes Fahrwerk, wie der 4x2. Aber es gibt immerhin schon mal passende 16 Zoll Stahlfelgen. Und mit Distanzklötzen müsste der erforderliche Platz zu schaffen sein.
Gruss Bäärti
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Re: ohne Allrad
Hallo,
also einem Bus ohne Allrad würde ich keine Wüste antun.
Fahre selbst einen VW T5 Allrad und Sperre hinten - geht schon ganz gut im Sand. Hauptmanko ist allerdings die fehlende Untersetzung. Es gibt zwar für viel Geld eine kürzere Getriebabstufung - allerdings wird das durch größere Räder gleich wieder egalisiert.
Selbst wenn du nur Piste fahren willst, würde ich auf alle Fälle einen mit Allrad nehmen.
Jede Piste hat irgendwo Sanddurchfahrten. Da brauchts dann nur noch einen größeren Stein, sodaß du langsam fahren oder gar anhalten musst.
Dann wieder los zu kommen, geht extrem auf die Kupplung. Das macht die ein paar Mal mit und dann ist Ende.
Bei VW kostet eine neue Kupplung mit Einbau ca. 1000 Euro, weil das halbe Auto zerlegt werden muss.
Michael
also einem Bus ohne Allrad würde ich keine Wüste antun.
Fahre selbst einen VW T5 Allrad und Sperre hinten - geht schon ganz gut im Sand. Hauptmanko ist allerdings die fehlende Untersetzung. Es gibt zwar für viel Geld eine kürzere Getriebabstufung - allerdings wird das durch größere Räder gleich wieder egalisiert.
Selbst wenn du nur Piste fahren willst, würde ich auf alle Fälle einen mit Allrad nehmen.
Jede Piste hat irgendwo Sanddurchfahrten. Da brauchts dann nur noch einen größeren Stein, sodaß du langsam fahren oder gar anhalten musst.
Dann wieder los zu kommen, geht extrem auf die Kupplung. Das macht die ein paar Mal mit und dann ist Ende.
Bei VW kostet eine neue Kupplung mit Einbau ca. 1000 Euro, weil das halbe Auto zerlegt werden muss.
Michael
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Bäärti
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Re: ohne Allrad
Hätte ich das früher gewusst, wäre ich nicht ohne Allrad gut zwanzigmal in die Sahara gereist!wuefu hat geschrieben:also einem Bus ohne Allrad würde ich keine Wüste antun.
Wer ohne Allrad unterwegs ist, lernt schnell, nicht in jede Weichsandstelle hinein zu fahren. Man fährt halt aussen herum und kommt so meist ganz gut vorwärts. Und schont zudem das Auto und erhöht wegen dem geringeren Verbrauch die Reichweite. Die meisten Leute sanden doch bloss ein, weil sie umsverrecken ÜBER die Düne fahren wollen; obwohl man genau so gut drum herum kann!
Viel wichtiger als Allrad ist viel Bodenfreiheit. Sonst sitzt das Auto auf und die Räder drehen in der Luft. Da spielt es dann keine Rolle, ob zwei oder vier Räder.
Die Bodenfreiheit/Böschungswinkel haben zuden den angenehmen Nebeneffekt, dass der Auspuff, die Ölwanne und andere Bauteile nicht dauernd zerstört werden...
Gruss Bäärti
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Re: ohne Allrad
Na, gut. Und wo genau in der Sahara bist du da gefahren?Bäärti hat geschrieben:Hätte ich das früher gewusst, wäre ich nicht ohne Allrad gut zwanzigmal in die Sahara gereist!wuefu hat geschrieben:also einem Bus ohne Allrad würde ich keine Wüste antun.![]()
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Oftmals sind Pisten die einzig fahrbare Möglichkeit - daneben geht gar nichts.
Ohne Allrad ist die notwendige Grundgeschwindigkeit ganz einfach höher, um nicht stecken zu bleiben.
Allerdings möchte ich auch behaupten, dass ein Fahrzeug mit großen Rädern (hoher Querschnitt und breit) einem Allradfahrzeug mit der normalen Spielzeugbereifung wie sie oft serienmäßig montiert ist, überlegen ist.
Michael
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laforcetranquille
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Re: ohne Allrad
Dazu ein Beispiel:
Mercedes G 300, lang, Sauger, Feldmässig mit allem notwendigen fast 3 tons, Michelin Sandreifen.
Selbst in der Ebene nur mit viel Anlauf und allen Tricks möglich ein Sandfeld zu durchqueren. Im Regelfall endete das man, selbst wenn man wie blöd reindonnerte( gegen alle Vernuft) dann mit langem Gesicht zusehen musste wie die Drehzahl immer weiter in den Keller ging und das Ding schliesslich steckte.
Selbe Strecke mit einem alten VW Bus aus den 70ern. Kein Allrad keine Sperre, 200 l Benzin auf dem Dach etc etc. Veränderungen: Stossdämpfer mit Zusatzfedern um mehr Bodenfreiheit zu bekommen und 205 er Strassenreifen ( 14 Zoll!!!) , auf Originalfelgen mit schönem Bauch. Das Ding rollte einfach über den Sand . Man konnte sogar stehen bleiben und wieder anfahren.
Es ist also nicht nur der Allrad der Entscheidend ist. Wichtig ist die richtige Konfiguraton aus Leistung ,Reifen ,Bodenreiheit, Getriebe und natürlich Erfahrung.
Wer natürlich mit einem solchen Ding über die Dünen will anstatt einen Weg durch die Gassen zu suchen dem kann nicht geholfen werden.
Ich muss nochmal erwähnen: Mit dem Auto sollen keine Expeditionen gefahren werden und keine Weltreise gemacht. Es ist als Reisefahrzeug mit der " Schlafplatz und Pistenoption" gedacht. Dafür gebe ich nicht 15 Teuros zusätzlich für den Allrad aus und das Ding bleibt dann doch stecken
Gruss Wim
Mercedes G 300, lang, Sauger, Feldmässig mit allem notwendigen fast 3 tons, Michelin Sandreifen.
Selbst in der Ebene nur mit viel Anlauf und allen Tricks möglich ein Sandfeld zu durchqueren. Im Regelfall endete das man, selbst wenn man wie blöd reindonnerte( gegen alle Vernuft) dann mit langem Gesicht zusehen musste wie die Drehzahl immer weiter in den Keller ging und das Ding schliesslich steckte.
Selbe Strecke mit einem alten VW Bus aus den 70ern. Kein Allrad keine Sperre, 200 l Benzin auf dem Dach etc etc. Veränderungen: Stossdämpfer mit Zusatzfedern um mehr Bodenfreiheit zu bekommen und 205 er Strassenreifen ( 14 Zoll!!!) , auf Originalfelgen mit schönem Bauch. Das Ding rollte einfach über den Sand . Man konnte sogar stehen bleiben und wieder anfahren.
Es ist also nicht nur der Allrad der Entscheidend ist. Wichtig ist die richtige Konfiguraton aus Leistung ,Reifen ,Bodenreiheit, Getriebe und natürlich Erfahrung.
Wer natürlich mit einem solchen Ding über die Dünen will anstatt einen Weg durch die Gassen zu suchen dem kann nicht geholfen werden.
Ich muss nochmal erwähnen: Mit dem Auto sollen keine Expeditionen gefahren werden und keine Weltreise gemacht. Es ist als Reisefahrzeug mit der " Schlafplatz und Pistenoption" gedacht. Dafür gebe ich nicht 15 Teuros zusätzlich für den Allrad aus und das Ding bleibt dann doch stecken
Gruss Wim
Re: ohne Allrad
Hallo,
die meisten Busse haben heutzutage ein Leergewicht von 2 Tonnen.
Vollbepackt werden es dann schnell 2,8 Tonnen. Es kommt halt wirklich immer auf die beabsichtigte Reise an.
Für Europa inklusive den Nordländern reicht das ohne Allrad bestimmt meistens aus.
Bei VW beträgt der Unterschied zwischen 2WD/4WD beim Neuwagen 3000€ - Sperre nochmal 1000€. Gebraucht dürfte die Differenz kleiner werden.
Was ich sagen will - wenn man sich eh schon ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug anschafft und dann evtl. mühevoll um- und ausbaut, dann sollte es doch eines sein, mit dem man zukünftig mehrere Optionen offen hat.
Wenns wirklich nur ein transportabler Schlapfplatz und rein ´feldwegtauglich´ sein soll, dann reicht 2WD sicherlich aus.
Bei mir geht der Trend momentan zu einem Zweitfahrzeug. Reiner Offroader, weils mein Bus im härteren Gelände nicht bringt und mit 50.000€ zu kostbar ist. So gerne ich auch unseren transportablen Schlafplatz zu schätzen gelernt habe.
Michael
die meisten Busse haben heutzutage ein Leergewicht von 2 Tonnen.
Vollbepackt werden es dann schnell 2,8 Tonnen. Es kommt halt wirklich immer auf die beabsichtigte Reise an.
Für Europa inklusive den Nordländern reicht das ohne Allrad bestimmt meistens aus.
Bei VW beträgt der Unterschied zwischen 2WD/4WD beim Neuwagen 3000€ - Sperre nochmal 1000€. Gebraucht dürfte die Differenz kleiner werden.
Was ich sagen will - wenn man sich eh schon ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug anschafft und dann evtl. mühevoll um- und ausbaut, dann sollte es doch eines sein, mit dem man zukünftig mehrere Optionen offen hat.
Wenns wirklich nur ein transportabler Schlapfplatz und rein ´feldwegtauglich´ sein soll, dann reicht 2WD sicherlich aus.
Bei mir geht der Trend momentan zu einem Zweitfahrzeug. Reiner Offroader, weils mein Bus im härteren Gelände nicht bringt und mit 50.000€ zu kostbar ist. So gerne ich auch unseren transportablen Schlafplatz zu schätzen gelernt habe.
Michael
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Bäärti
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Re: ohne Allrad
Hoi Michaelwuefu hat geschrieben:Na, gut. Und wo genau in der Sahara bist du da gefahren?
Zentralsahara; vor allem Algerien, Libyen, Mali. Dann aber auch Iran, Pakistan, usw. - also immer in trockenen Gegenden, nie im tropischen Schlamm.
Manche von uns kennen doch bestimmt das Scheiss-Gefühl, wenn man mit seinem Expedition-Allradler auf der Piste eingesandet ist und von einem Peugeot mit abgeutschten Reifen und einer Ladung Datteln aussenrum überholt wird. Auf den Datteln hocken einige Jünglinge und schauen belustigt, wie man seine Karre ausgräbt! Sowas nagt gelegentlich am Selbstwertgefühl...
Gruss Bäärti
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