Hallo,
ich baue gerade in meiner Homepage eine Datenbank mit GUTEN UND ZUVERLÄSSIGEN Werkstätten in Afrika.
Ich weiß, jeder sucht eine, keiner kennt eine, und wenn er eine kennt, ist das ein Geheimtip...
Wäre klasse, wenn der eine oder andere mit da ein paar Infos reinschreiben könnte. http://www.afripix.de -> Werkstätten
Wenn jmd. hingegen eine Eingetragene kennt, die inzwischen Mist produziert, auch melden.
Gruß
Frank
Werkstatt in Afrika - Datenbank
Moderator: Moderatoren
-
Alexander
- Administrator
- Beiträge: 24253
- Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
- Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
- Kontaktdaten:
Re: Werkstatt in Afrika - Datenbank
Hallo Frank,
gute Idee. Dann gehört das Suchen nach einer Landywerkstatt bald der Vergangenheit an. :D
Grüsse
Alexander
gute Idee. Dann gehört das Suchen nach einer Landywerkstatt bald der Vergangenheit an. :D
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
Toyota XXL in Addis Abeba
Die perfekteste Toyota-Werkstätte, die ich je gesehen habe:
Toyota Addis Abeba, N8 59 44.1 E38 47 42.9
Aus unserem Reise-Tagebuch vom Jänner 2008:
Wir fahren heute zur großen Toyota-Werkstatt an der Cirle-Street, wo wir unser Auto durchsehen lassen wollen und die paar Problemchen richten lassen wollen. Das ist die größte Autowerkstatt, die ich je gesehen habe. An der Einfahrt wird man schon von uniformierten Portieren begrüßt, die einem den Weg weisen. Die Annahme ist ein Großraumbüro, alles total sauber, alle adrett gekleidet, je nach Funktion mit Anzug und Krawatte oder weißem Mantel und schwarzer Hose. Wär aber nicht Afrika, wenn man nicht dort und da ein wenig warten müsste, zuerst steht man in der Schlange bei der Anmeldung, dann im Ersatzteillager und schließlich wartet man auf die Reparatur. Irgendwann kommt ein Lehrling und nimmt nochmals unsere Anliegen auf, dann ein anderer, der den Zustand des Autos dokumentiert und die Felgen mit der Kennzeichen-Nummer beschriftet. Dann ist eine Stunde Mittagspause. Und schließlich kommen wir dran. Der Meister persönlich fährt den Wagen in die Werkstatt und auf eine Hebebühne. Leute, so eine Werkstatt habt ihr noch nicht gesehen: Hier gibt es schätzungsweise 30 Hebebühnen und weitere 20 Arbeitsplätze in der Halle, die alle besetzt sind und wo überall gearbeitet wird. Die Mechaniker sind total sauber, alles ist ordentlich, da liegt kein Müll rum, es gibt keine Ölflecken, hier wird penibel genau gearbeitet. Der Meister tut selbst nicht viel, schaut und prüft nur und gibt Anweisungen an mehrere Burschen, die nur genau das tun, was er sagt und nicht eigenmächtig irgendwo rumschrauben. Jeder hat ein Zetterl, auf dem er vom Meister die Zeit, die er gearbeitet hat, bestätigt kriegt. Ich bekomme alles genau gezeigt: Hier hat ein Lager zu viel Spiel, dieser Gummi ist abgenützt, daher kommt das Geräusch, das ich bemerkt habe, hier stellen wir gleich die Lenkung ein, hier ist genug Öl drin, da fehlt Fett, die vorderen Stoßdämpfer lecken usw. Ich werde über den Preis jeden Ersatzteiles informiert und während wir auf die Teile warten, führt mich der Meister noch im Betrieb rum. Es gibt noch weitere Hallen, wo die gröberen Sachen erledigt werden, Schweißen und so. Dann krieg ich noch das Ausbildungszentrum gezeigt, in dem ganze Räume von Anschauungs- und Unterrichtsmaterial strotzen und wo ich mir denke, ob unsere Mechanikerlehrlinge auch alles so anschaulich erklärt kriegen? Nun werden die paar Gummi getauscht, die Lenkung adjustiert, der Luftfilter gewechselt. Schließlich krieg ich noch eine kostenlose maschinelle Autowäsche angeboten und den Wassertank aufgefüllt. OME-Stoßdämpfer haben sie natürlich nicht hier und Reifen in meiner Dimension auch nicht. Alles in allem eineinhalb Stunden Arbeit. Auf die Rechnung warte ich dann 40 Minuten, sie macht ca. 752 Birr (56 Euro) aus, davon ca 190 Birr (14 Euro) für Arbeitsleistung. Nach Bezahlung der Rechnung kriegt man noch einen Passierschein, damit man vom Portier wieder rausgelassen wird.
Toyota Addis Abeba, N8 59 44.1 E38 47 42.9
Aus unserem Reise-Tagebuch vom Jänner 2008:
Wir fahren heute zur großen Toyota-Werkstatt an der Cirle-Street, wo wir unser Auto durchsehen lassen wollen und die paar Problemchen richten lassen wollen. Das ist die größte Autowerkstatt, die ich je gesehen habe. An der Einfahrt wird man schon von uniformierten Portieren begrüßt, die einem den Weg weisen. Die Annahme ist ein Großraumbüro, alles total sauber, alle adrett gekleidet, je nach Funktion mit Anzug und Krawatte oder weißem Mantel und schwarzer Hose. Wär aber nicht Afrika, wenn man nicht dort und da ein wenig warten müsste, zuerst steht man in der Schlange bei der Anmeldung, dann im Ersatzteillager und schließlich wartet man auf die Reparatur. Irgendwann kommt ein Lehrling und nimmt nochmals unsere Anliegen auf, dann ein anderer, der den Zustand des Autos dokumentiert und die Felgen mit der Kennzeichen-Nummer beschriftet. Dann ist eine Stunde Mittagspause. Und schließlich kommen wir dran. Der Meister persönlich fährt den Wagen in die Werkstatt und auf eine Hebebühne. Leute, so eine Werkstatt habt ihr noch nicht gesehen: Hier gibt es schätzungsweise 30 Hebebühnen und weitere 20 Arbeitsplätze in der Halle, die alle besetzt sind und wo überall gearbeitet wird. Die Mechaniker sind total sauber, alles ist ordentlich, da liegt kein Müll rum, es gibt keine Ölflecken, hier wird penibel genau gearbeitet. Der Meister tut selbst nicht viel, schaut und prüft nur und gibt Anweisungen an mehrere Burschen, die nur genau das tun, was er sagt und nicht eigenmächtig irgendwo rumschrauben. Jeder hat ein Zetterl, auf dem er vom Meister die Zeit, die er gearbeitet hat, bestätigt kriegt. Ich bekomme alles genau gezeigt: Hier hat ein Lager zu viel Spiel, dieser Gummi ist abgenützt, daher kommt das Geräusch, das ich bemerkt habe, hier stellen wir gleich die Lenkung ein, hier ist genug Öl drin, da fehlt Fett, die vorderen Stoßdämpfer lecken usw. Ich werde über den Preis jeden Ersatzteiles informiert und während wir auf die Teile warten, führt mich der Meister noch im Betrieb rum. Es gibt noch weitere Hallen, wo die gröberen Sachen erledigt werden, Schweißen und so. Dann krieg ich noch das Ausbildungszentrum gezeigt, in dem ganze Räume von Anschauungs- und Unterrichtsmaterial strotzen und wo ich mir denke, ob unsere Mechanikerlehrlinge auch alles so anschaulich erklärt kriegen? Nun werden die paar Gummi getauscht, die Lenkung adjustiert, der Luftfilter gewechselt. Schließlich krieg ich noch eine kostenlose maschinelle Autowäsche angeboten und den Wassertank aufgefüllt. OME-Stoßdämpfer haben sie natürlich nicht hier und Reifen in meiner Dimension auch nicht. Alles in allem eineinhalb Stunden Arbeit. Auf die Rechnung warte ich dann 40 Minuten, sie macht ca. 752 Birr (56 Euro) aus, davon ca 190 Birr (14 Euro) für Arbeitsleistung. Nach Bezahlung der Rechnung kriegt man noch einen Passierschein, damit man vom Portier wieder rausgelassen wird.




