Libyen / Verkehrsunfaelle

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Staaten: Marokko/Sahara, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten.

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Kuno
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Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von Kuno »

Vor einiger Zeit hat sich mal jemand in einem englischsprachigen Forum darueber beschwert, dass es vor allem aufgrund der saisonal erscheinenden Touristen in Libyen zu Haeufungen von ernsthaften Verkehrsunfaellen kommen wuerde.

Ich moechte mich zu den oftmals eher etwas verwirrenden Forumsbeitraegen dieser Person nicht im Detail aeussern, denn, wenn es tatsaechlich so waere, dass vor allem die Touristen Schuld an den Verkehrsunfaellen in Libyen waeren, dann haetten wir aufgrund der Zahlen eigentlich nur zwei Moeglichkeiten:

A) Entweder eine wahre Lawine von Autos mit Touristen am Steuer oder
B) Touristen verursachen eine Vielzahl von Massenkarambolagen.

Beides trifft wohl kaum zu und der nette Herr verkennt komplett die wahren Ursachen des Gemetzels auf den Strassen seines Heimatlandes.

Die Zahlen sind aber sehr dramatisch:

Vom 1 Jannuar bis zum 17 April kam es zu 3'916 (rigistrierten) Verkehrsunfaellen mit insgesamt 2'733 leicht- und 1'794 ernsthaft verletzten Personen. Zusaetzlich verloren in diesen Unfaellen 629 Menschen ihr Leben.

Fuer Touristen besteht allerdngs eine erhebliche Gefahr auf den Stassen. Wenn man nach tausenden von Kilometern des "freien Fahrens" in der Wueste ziemlich unvorbereitet in die 'Kampfzone Stadtverkehr' einfaehrt, dann muss man wohl mehr als einmal leer schlucken.

Mich wuerde es mal interessieren, wie ihr als Besucher den Libyschen Verkehr erlebt habt und vor allem auch, was euch euer Reisefuehrer fuer Tips etc. gegeben und wie es dann funktioniert hat...
Tilemsine
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Verkehrsunfälle

Beitrag von Tilemsine »

moin Kuno,

die libysche Verkehrssituation ist schon etwas chaotisch und bisweilen auch gefährlich, wie in den anderen afrikanischen Ländern auch, die ich bisher besucht habe. Was mich allerdings sehr erstaunt, ist das Touristen versuchen dieses Verhalten zu toppen. Auf der Strecke von der libyschen Grenze nach Zuara übeholten mich (im Landy, vielleicht deshalb) mehrere Touristenfahrzeuge nicht links (da waren schon mehrere einheimische PKW unterwegs) sondern rechts auf dem nichtbefestigten Streifen und auch gleich noch ein paar LKWs. Ich fuhr so ca. 80km/h.

grüße Hans
Wolfgang K
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Re: Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von Wolfgang K »

Hallo Kuno,

lustig, dass Du auf diesen etwas „seltsamen“ Schreiber im englischsprachigen Forum kommst.

Aber zum Thema:

Ich bin eigentlich ein routinierter Stadt- und Autobahnfahrer. In Städten wie Paris und Rom macht es mir richtig Spaß. Der Stadtverkehr in Tripolis und die Fahrerei an der Küstenstraße halte ich für alptraumhaft. In keinem nordafrikanischen oder arabischen Land wird schlimmer gefahren (Nur in Ägypten war ich noch nicht mit dem Auto, glaube aber kaum dass es wesentlich schlimmer sein kann). Nach ein par Tagen hat man sich schon daran gewöhnt, allerdings ist meine größte Angst in einen Unfall verwickelt zu werden, bei dem andere zu Schaden kommen. Ich möchte die Konsequenzen nicht im Detail durchdenken, geschweige denn durchleben.

Ich versuche eigentlich den Einfluss des Begleiters auf meinen Fahrstil eher gering zu halten. Ältere Begleiter sehen es gelassener, jüngere neigen eher dazu von ihren eigenen Heldentaten beim Überholen ("kein Libyer kann ein anderes Auto vor sich ertragen") zu berichten und ein wenig mehr Fahrspaß zu fordern. Man darf sich halt nicht mitziehen lassen. Schlimm wird es, wenn man einem PKW durch die Stadt folgt und dran bleiben muss, weil man den Weg nicht kennt. Das endet immer in einem Wettrennen.
Im Herbst hatte ich einen 24 jährigen Begleiter im Wagen, der zuvor mit schwersten Kopfverletzungen über ein Jahr lang auf der Intensivstation gelegen hatte, weil er einen Frontalzusammenstoß verursacht hatte. Ihm war als Beifahrer sichtlich mulmig und er war als erster Dankbar, wenn ich es eher (sofern das geht) gemütlich anging.


Grüße
Wolfgang,
der jetzt lieber in Tripolis als in Rhein Main in den Stau fahren würde.

PS:
Noch mal zu unserem Schreiberling aus dem anderen Forum:
Ich halte ihn nicht für einen Libyer. Hast Du in Libyen schon mal Sinalco gesehen?
Er fällt mir immer wieder sehr unangenehm mit Tiraden und arrogantem Getue gegen Ausländer in Libyen auf. Allein aus dem schlechten Benehmen heraus wage ich zu behaupten dass er nicht von drunten kommt. Die Schreibe erinnert mich an jemand ganz anderen :twisted:.
Interessieren tät es mich schon. Er macht ja ab und zu Angaben wo er hockt. Könnte man das mal überprüfen?
Kuno
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Re: Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von Kuno »

Also: Sinalco gibt es mittlerweile in LY. sogar mit einer nagelneuen Abfuellanlage. Wer sich mal etwas 'nettes' antun will, der kauft eine Flasche Sinalco mit Mandelgeschmack.

Der 'nette Herr' hat in einem Beitrag einmal angegeben, wo er bzw. seine Firma das Buero hat. Habe dann jemanden angerufen, der im selben 'Turm' arbeitet - das ganze Stockwerk ist von der Britischen Botschaft angemietet....

---

Was weiter oben steht, kann ich durchaus bestaetigen. Touristen - und hier vor allem die mit den 'aufgepeppten' Gelaendewagen und nochmal vor allem die, welche keinen deutschsprachigen Pass haben, kommen nur allzu gerne im engaufgefahrenen Konvoi daher und muessen im Hirn irgend einen Schalter haben, der ihnen suggeriert, dass sie unverletzbar sind und im Falle eines Unfalles innert maxima 36 Minuten von den 'Special Forces' ihres Heimatlandes mit dem Hubschrauber abgeholt werden.

Dem ist nicht so.

Personelich wuerde ich jedem Touristen empfehlen, durch sehr 'unagressives' fahren zu versuchen moeglichst unbeschadet zuerst in die Wueste und dann wieder zurueck zu kommen. Faellt oft etwas schwer aber der Rest der Grupp ist meist dankbar, wenn sie nicht auf den einen Kollegen mit dem Unfall warten muessen.

Wenn's Verletzte gibt, dann stellt der Staat die Unterkunft bis alles abgeklaert ist. Der Ausbaustandart solcher Unterkuenfte ist nach meiner Einschaetzung tendeziell verbesserungsfaehig und traegt nicht unbedingt zum Gefuehl eines gelungenen Urlaubs bei...
Wolfgang K
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Re: Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von Wolfgang K »

Tja, das mit dem partiell hirnamputierten Fahrstil transalpiner Großgruppen ist sicher richtig. Die fallen immer wieder mal durch besonderes Engagement auf. Im Herbst hat mich ein Gallier zwischen Beni Guerdane umd Ras Jadir beim überholen von der Strasse abgedrängt. Den auf dem Randstreifen entgegenkommenden (!) Mofafahrer habe ich nur um ein par Zentimeter verfehlt. Ihm ist nix passiert, aber wir haben beide eine Zigarettenpause gebraucht.

Den hektischen Gallier habe ich an der Grenze wieder getroffen. Während ich noch überlegte was ich ihm an Kopf haue hatte er schon irgendein Gezeter mit einem den Grenzern angefangen. Die haben dann sein Auto so gründlich aufgeräumt dass für unsere Kontrolle nur 2 min Zeit bleib.

Natürlich fallen Touris mit so einem Verhalten dann besonders auf und es ist einem immer irgendwie peinlich, aber einen wesentlichen Beitrag zur traurigen libyschen Unfallstatistik leisten sie damit nicht. Das ist Propaganda.

Interessant fand ich, dass in Ländern wie dem Oman, wo in meinen Augen sehr defensiv und aufmerksam Auto gefahren wird, das gleiche Klientel – dann mit Leihwagen – nicht so extrem auffällt. Wahrscheinlich, weil man dort nie das größte Auto hat :mrgreen: .

Grüße
Wolfgang
Kuno
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Re: Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von Kuno »

Meine Empfehlung fuer Leute, die Tripolis nicht unbedingt ausgiebig geniessen wollen:

Wenn ihr vom Sueden her kommt, fahrt ueber Gharian, dann Yefren (dort nochmal die aussicht geniessen). Dann die Kurven runter (die alte Italenerstrasse ist auch noch befahrbar). Dann nach Westen und dann nach Norden abbiegen, so dass man oben bei Zawia rauskommt. Dort nochmal billg tanken (stehen nicht so viele Leute an wie naeher an der Grenze) und dann rueber nach Tunesien.

Muss nicht Yefren sein - gibt viele Strassen, die den Jebel Nafusah runterkommen. Man kann sich dabei auch gleich noch ein paar Berberruinen ansehen...
steff.E
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Re: Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von steff.E »

Hallo,

vor ca. 10 Jahre bin ich mit unserem einheimischen Guide von Ghat nach Al Awaynat gefahren. Wir fuhren mit einem PKW, Kia od. ähnlich.
Kurz nach Ghat, wo die Strasse ziemlich schlecht war fuhren wir schon 120 km/h, auf der weiteren Strecke meistens zwischen 170 ud 180 km/h,
obwohl manchmal auch ein bißchen Sand auf der Strasse lag.
Unterwegs nahmen wir noch einen Fahrer von der Telefongesellschaft mit, den es gerade mit dem Auto überschlagen hatte. Der Fahrer war leicht benommen aber unverletzt.
Diese Fahrt werde ich nicht vergessen.
Gruß Steffen
Gerhard Göttler
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Re: Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von Gerhard Göttler »

Hallo Kuno!

Du schreibst "dass man oben bei Zawia rauskommt". Meinst Du Zuara?

Fährt man die Kurven-Strecke von Yfren aus nach unten in die Jifara-Ebene, passiert man unten den großen Kontrollposten von Bir Ayyad. Hier schlägst Du vor, nach Westen zu fahren? Hmm. Wenn man z.B. den Gasr el-Hadji besichtigen will - gut. Wenn nicht: Lieber nach Osten weiter, dann 4 km östlich des Kontrollpostens im rechten Winkel links ab und auf einer ruhigen Straße fast genau nach Norden, bis man in Surman die Küstenstraße erreicht. Dann auf dieser nach Westen. Auf diese Weise lässt sich auch noch Sabrata besuchen.

Egal welche Strecke: Unfallfreise Ankommen wünscht

der Gerhard
ThomasFS
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Re: Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von ThomasFS »

Mir ist während 3 Urlauben in Libyen eigentlich nur ein wirklich negatives Erlebnis im Gedächtnis geblieben was über das "normale" Chaos hinausging.

Auf einer gut ausgebauten Hauptstraße mit viel Verkehr, irgendwo südlich von Zuara, steuerte ein entgegenkommender PKW mit 2 Insassen absichtlich auf mich zu als wollte er mich frontal rammen.
Ich bin fürchterlich erschrocken und war kurz davor heftig auszuweichen.
Der PKW steuerte wieder auf seine Seite zurück und die beiden Insassen
amüsierten sich sichtlich über mein Erschrecken.

Ein Spass den ich jetzt nicht wirklich witzig fand.
Der libysche Begleiter der bei mir im Auto saß hat auch nur den Kopf geschüttelt und die beiden als "crazy libyen drivers" bezeichnet.

Abgesehen von diesem Ereigniss empfinde ich den libyschen Straßenverkehr nicht wirklich als ausergewöhnlich gefährlich.
Servuz Thomas
AndreasHirsch
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Re: Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von AndreasHirsch »

Als routinierter Buschtaxi-Fahrer kann ich mit dem libyschen
Verkehr schon umgehen.
Das meint immer die Augen überall zu haben und immer defensiv
zu sein.
Aber es ist schon sehr heftig, was da so gefahren wird.
Ich bin mitlerweile der Meinung, das da die Verheißung auf das
Paradies einfach den Überlebenstrieb überdeckt.
Auf der letzten Reise sind andere Mitfahrer deutlich
angespannt gewesen, weil ebend Rücksicht und Vorausschau
völlig fehlen.
Das Verhalten mancher Süd-Europäer erklärt sich eigentich auch
nur am fehlenden Verfolgungsdruck, was dann die Sau raus läßt.
Aber es gilt wie immer: Andere Länder,andere Sitten.
GRuß aus Berlin
Gruß aus Berlin
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Uwe Schmitz
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Re: Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo,
ich komme im allgemeinen mit dem arabisch-orientalischen straßenverkehr gut zurecht; mag sein, dass ich mit meiner ente einen bonus habe:
niemand meint mir zeigen zu müssen, dass er schneller, stärker,besser ist, sondern will dieses merkwürdige ding auf der strasse näher sehen und die leute, die da drinsitzen, grüssen (was manchmal unangenehme nähe zum anderen auto und ablenkung mit sich bringt).
es unterscheidet sich aber die fahrweise zB. in ägypten von der in syrien von der in libyen wie folgt:
ägypten: völlig chaotisch-regelfrei, aber doch versucht rücksichtsvoll - und langsam.
syrien: insgesamt eher ruhig, geregelter, aber schon schneller.
libyen: hektisch-regeln missachtend, und oft extrem schnell.

vielleicht liegt die unterschiedlich agressiv-schnelle fahrweise an zustand und motorisierung der fahrzeuge: und die sind in libyen deutlich am besten/höchsten.
in ägypten dagegen fahren noch viele gurken rum, die nicht schnell können und von ihren besitzern eher als zB in libyen (autos günstig bis geschenkt vom staat?) als wert verstanden werden.

allzeit unfallfreies fahren wünscht allen
uwe
Kuno
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Re: Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von Kuno »

@ Gerhard, dachte eigentlich schon, dass man am einfachsten gleich suedlich von Zawia ach Norden einbiegen koennte. Natuerlich nicht, wenn man sich noch Qasr el-Haj ansehen will...
PeterC
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Re: Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von PeterC »

Meine Erfahrungen mit dem tunesischen und libyschen Strassenverkehr sind ambivalent:
zum einen treiben die Touristen teilweise ihre Geländewagen recht rüpelhaft über die Landstrassen (nicht nur die aus den südlichen und westlichen Alpenanrainerstaaten, auch die deutschen Vollgaspiloten lassen es dort gut fliegen da sich kein Polizist mit den ausländischen Rasern beschäftigt),
zum anderen muß man mit allen Geschwindigkeiten und Fahrzeugzuständen rechnen (langsam und unbeleuchtet sowie entegegenkommender Tiefflug mit Fernlicht).

Eine gute Portion Gelassenheit und Nervenstärke hilft gewaltig.

Allzeit gute und unfallfreie Fahrt

Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
Wolfgang K
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Re: Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von Wolfgang K »

So unterschiedlich können die Wahrnehmungen sein. Ich empfinde in Tunesien den Überland- und Stadtverkehr als sehr entspannt, den in Libyen halt nicht.

Ich bilde mir ein, dass im tunesischen Verkehr auch die inzwischen (in Relation zum Verdienst) exorbitanten Spritpreise noch mal erheblich zu einer Beruhigung geführt haben. Subjektiv haben auch die Unfälle abgenommen. Vor gut 20 Jahren hatte ich auf dem Motorrad in Tunesien wesentlich größeren Bammel.

Grüße
Wolfgang
Kuno
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Re: Libyen / Verkehrsunfaelle

Beitrag von Kuno »

Ich erinnere mich noch gut an die 'Embargo Zeiten', wo ich regelmaessig nach Tunesien ruebergefahren bin, da es von Libyen au keine fluege gab. War jedesmal eine Riesenumstellung. Von den breiten & gerade Strassen Libyens zu den vergleichsweise schmalen und kurvigen Strassen Tunesiens. Auch die Fahrdisziplin der Tunesier befindet sich auf einer komplett anderen Ebene als die derLibyer. Mir haben schon verschiedentlich Tunesier erklaert, dass sie bei Verkehrsvergehen empfindliche Bussen zahlen muessten - Bussen, die sie sich einfach nicht leisten koennen.

Uebrigens findet in Libyen zZt. auch eine groessere Aufklaerungskampagne statt: ZB wurde auf dem Gruenen Platz eine Ausstellung der 'eindruecklichsten Unfaelle' praesentier und ueberall haengen Plakate, die warnen sollen. Gurtenpflicht ist nun auch eingefuehrt bzw. wird durchgesetzt.
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