Bei SpOn findet sich gerade ein Artikel über die "Erbschaft" vom IS in den von diesem befreiten Dörfern:Alexander hat geschrieben:Rache der Kurden oder "ethnische Säuberung"?
Kurden-Kämpfer auf Rachefeldzug im Irak
Kurdische Kämpfer zerstören laut Amnesty International im Irak massenhaft Häuser. Die Menschenrechtsorganisation prangert die Kampagne gegen arabische Einwohner an, die angeblich den IS unterstützen. mehr...
In einem älteren Bericht werden die Zustände in Sindschar und Umgebung so beschrieben:Kilometerlange Tunnel hat der IS in der Stadt Sindschar angelegt, zum Schutz und als Waffenlager. Nun sind die Terroristen vertrieben. Doch das Höhlennetz ist noch da - und voller Sprengfallen. Ein Blick in den Untergrund.
Angesichts dessen, der unbekannten Tunnel und Sprengfallen, kann es eine sinnvolle Maßnahme sein vor Ort per Planierraupe reinen Tisch zu machen, selbst wenn manche Häuserreste noch Potential hätten als Teil eines Wiederaufbaus herzuhalten.Es gibt nichts mehr zu reparieren in Sindschar, man kann nur noch die Betongerippe abreißen, den Schutt wegräumen und alles neu aufbauen. Hier sieht man, was flächendeckendes Luftbombardement anrichtet: Es löscht einen Ort aus.
Gruß, Ralf





