Am 20. August 1993 unterzeichnen Israel und Palästinenser einen Vertragsentwurf, der den Frieden zwischen beiden Parteien garantieren sollte. Der Vertrag wurde zuvor in Geheimsitzungen in Oslo unter Vermittlung der Norweger verhandelt.
Am 13. September 1993 unterzeichnen Mahmud Abbas, Schimon Peres, Warren Christopher und Andrei Kosyrew in Abwesenheit von Yitzhak Rabin, Jassir Arafat und Bill Clinton die "Prinzipienerklärung über die vorübergehende Selbstverwaltung" als Teil des Osloer Friedensprozesses. Israel erkennt die PLO als offiziellen Vertreter der Palästinenser an. Die PLO verpflichtet sich, aus ihrer Charta alle Passagen zu streichen, welche die Vernichtung Israels zum Ziel haben.
Weiterhin wird das Westjordanland und der Gazastreifen unter palästinensische Verwaltung gestellt.
Yasser Arafat, Schimon Peres und Jitzchak Rabin erhalten für ihre Friedensbemühungen den Friedensnobelpreis.

Der Friedensprozess währte nur bis zum Abend des 4. Novembers 1995. Jitzchak Rabin nahm an einer Friedenskundgebung am Platz der Könige Israels in Tel Aviv teil. Jigal Amir, ein israelischer fanatischer Rechtsextremist schießt auf Rabin. Wenig später stirbt er im Ichilov Hospital.
Am 27. März 1996 wird das Urteil über den Attentäter gesprochen. Große Teile des Urteils blieben jedoch bis heute geheim, was die Gerüchte schürte, das Rabin Opfer eines Komplotts wurde.
Nach dem Tod Rabins gerieten die Verhandlungen und der gesamte Friedensprozess ins Stocken.
























































































































