Triclosan ist ganz problematische Chlorchemie.
Wirkung ähnlich Doxycyclin- Kreuzresistenzen möglich.
Also wenn man nicht möchte, daß das einzige Tetracyclin neben Minocyclin unwirksam werden soll, halte ich den einsatz von T. für blanken Humbug.
PS: Seit Jahrzehnten setzen Expats Fansidar erflogreich als monatl. Prophylaxe ein.
Artemisine sind wirksame Behandlungsmittel.
Vor allem: Malaria ist in Afrika so was wie Föhn in Bayern: Fast alle jammern sie hättens, aber die Wenigsten werden untersucht!
Ich denke, hier wird ein geschäft gesehen, und Fehlanwendungen sind vorprogrammeirt.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Triclosan
Malaria
Moderator: Moderatoren
-
Alexander
- Administrator
- Beiträge: 24253
- Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
- Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
- Kontaktdaten:
Neuer Impfstoff: In großem Maßstab gegen Malaria
Nach Jahrzehnten an Forschungsarbeit soll jetzt ein neuer Impfstoff gegen Malaria im Feldversuch getestet werden.
Grüsse
Alexander
Tagesschau: Neuer Impfstoff: In großem Maßstab gegen MalariaAllerdings kann die Immunisierung selbst im besten Fall die Krankheit nicht alleine besiegen. In der bislang größten klinischen Studie mit 15.000 Kleinkindern hat der Impfstoff rund 40 Prozent der Malaria-Erkrankungen und rund 30 Prozent der schweren Malaria-Fälle verhindert. Das ist für die WHO noch nicht ausreichend. Deren Zielvorgabe liegt bei 80 Prozent.
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35232
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Malaria | Resistenz gegen Artemisinin
Einige resistente Malariaerreger schaffen es, das sonst so wirksame Medikament Artemisinin harmlos zu machen. Damit legen die Erreger aber eine andere Achillesferse bloß: In Zukunft könnten neue Wirkstoffe dort ansetzen ...
03.01.2020 - Spektrum
Gruß
Birgitt
Resistenz gegen Artemisinin - Warum das beste Malariamittel nicht mehr wirktDie Erreger der häufigsten Tropenkrankheit der Welt, der Malaria, sollten eigentlich ausgerottet werden – das klappt aber weniger gut, als die Weltgesundheitsorganisation WHO geplant hatte. Schuld sind vor allem neue Stämme des Malariaerregers, die resistent sind gegen bisher sehr wirksame Allzweckwaffen wie das nobelpreiswürdige Medikament Artemisinin und seine Varianten. Solche Wirkstoffe richten mittlerweile in weiten Teilen Südostasiens schon nichts mehr gegen den besonders gefährlichen Malariaerreger Plasmodium falciparum aus: Dort heimische Parasitenstämme wurden durch eine bestimmte Mutation schwer angreifbar. Zudem verdrängen und ersetzen sie weniger widerstandsfähige Varianten des Krankheitserregers. Dabei war unklar, warum diese Parasitenstämme der sonst so wirksamen Artemisinin-Keule eigentlich entkommen können. Ein Forscherteam hat nun im Magazin »Science« eine mögliche Ursache der Widerstandskraft aufgedeckt: Die Mutation sorgt indirekt dafür, dass das Antimalariamedikament Artemisinin gar nicht erst scharfgemacht wird.
03.01.2020 - Spektrum
Gruß
Birgitt
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35232
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Anopheles stephensi | Neue Malariamücke in Afrikas Städten
Eine neue Mückenart könnte Forschern zufolge zu einem Anstieg von Malaria in afrikanischen Städten führen. Die Moskitos der Art Anopheles stephensi waren bislang vor allem in Indien heimisch, wo sie ebenfalls zur Verbreitung der Tropenkrankheit beitragen. In den vergangenen Jahren sind Forscher aber zunehmend auf Populationen in den Städten am Horn von Afrika gestoßen. Wissenschaftler aus Äthiopien und den Niederlanden haben nun herausgefunden, dass die Mücke auch für die in Afrika verbreiteten Malariastämme äußerst anfällig ist. Zudem scheint sie sich in städtischen Regionen besser vermehren zu können als die übrigen heimischen Moskitoarten, welche die Krankheit übertragen. »Dieser Moskito scheint ein extrem effizienter Verbreiter der zwei Hauptspezies von Malaria zu sein«, teilte Koautor Teun Bousema von der Universitätsklinik im niederländischen Nimwegen mit. So könnte sich die Tropenkrankheit zunehmend in Städten in Äthiopien und andernorts in Afrika ausbreiten, warnen die Forscher im Fachblatt »Emerging Infectious Diseases« ...
Neue Malariamücke breitet sich in Afrikas Städten aus
01.02.2021 - spektrum
Gruß
Birgitt
Neue Malariamücke breitet sich in Afrikas Städten aus
01.02.2021 - spektrum
Gruß
Birgitt
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35232
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Impfstoff aus lebenden Malariaparasiten zeigt erste Erfolge
Eine Kombination aus lebenden Parasiten und Medikamenten kann helfen, Menschen vor Malaria zu schützen. Das zeigen erste klinische Tests mit einem Impfstoffkandidaten ...
01.07.2021 - spektrum
Gruß
Birgitt
Impfstoff aus lebenden Malariaparasiten zeigt erste ErfolgeEin experimenteller Malaria-Impfstoff, der lebende Parasiten enthält, hat in einer kleinen klinischen Studie fast alle Empfänger vor einer Infektion geschützt. Das geht aus einer Publikation hervor, die in »Nature« veröffentlicht wurde. Demnach erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie eine Spritze, die lebende Plasmodium-falciparum-Parasiten enthielt. Außerdem bekamen sie Medikamente, um die gefährlichen Parasiten anschließend wieder abzutöten. Drei Monate später infizierte das Team die Probanden absichtlich mit Malaria, um die Wirksamkeit des Impfstoffs zu testen. Die Impfung schützte 87,5 Prozent der Teilnehmer, die nach drei Monaten mit demselben Parasitenstamm infiziert wurden, der bei der Impfung verwendet wurde, und 77,8 Prozent derjenigen, die einen anderen Stamm bekamen.
01.07.2021 - spektrum
Gruß
Birgitt
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35232
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Mit »fliegenden Spritzen« gegen Malaria
Im Kampf gegen die Malaria sind Francine Ntoumi und ihr Team einem wirksamen Impfstoff auf der Spur. Ihr Werdegang macht sie zum Vorbild vieler afrikanischer Mädchen und Frauen ...
13.05.2023 - spektrum
Gruß
Birgitt
Mit »fliegenden Spritzen« gegen MalariaDiese Impfstoffe funktionieren so: Mediziner verabreichen mit Spritzen abgeschwächte Formen des Erregers, die selbst nicht krank machen, aber das Immunsystem aktivieren, bevor die durch Mücken übertragenen gefährlichen Erreger ins Blut gelangen. Eine Methode, die bei Malaria sinnvoll scheint. Denn Menschen, die bereits mehrmals Malaria hatten, können zwar erneut erkranken, aber nicht mehr daran sterben. Klinische Studien in Tübingen verliefen erfolgreich, sie konnten einen nahezu vollständigen Impfschutz belegen. »Leider ist der Impfschutz unter afrikanischen Studienteilnehmern nicht so hoch«, sagt Steffen Borrmann. Deshalb planen die Wissenschaftler, Parasiten dem Blut von Patienten zu entnehmen, um damit lokale Mückenkolonien zu infizieren. Diese »fliegenden Spritzen« dienen dann der kontrollierten Infektion von Studienteilnehmern. »Verstehen wir diese Prozesse, hilft uns das möglicherweise, einen verbesserten Impfstoff zu finden.«
13.05.2023 - spektrum
Gruß
Birgitt




