Sandvipernbiss, wann hab ich schlechte Karten ?

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sand-heinrich
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Re: Sandvipernbiss, wann hab ich schlechte Karten ?

Beitrag von sand-heinrich »

Ich selber war zig-Mal am "Verlorenen See".
Beim See selber habe ich nie welche gesehen, aber auf den verschiedenen Routen dorthin und zurück, sehr wohl.
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Peter D
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Re: Sandvipernbiss, wann hab ich schlechte Karten ?

Beitrag von Peter D »

Kuno hat geschrieben:Peter; gibt es an diesem "verlorenen See" ueberhaupt Schlangen?
Hallo Kuno,
da kann ich leider nichts sagen, war noch nie dort.
Zu Ohren ist mir da auch noch nichts gekommen. Der Umstand, das der See drauf und dran ist ein KsarGhilane2 zu werden, wird etwaige ortsangestammte Populationen etwas weiter weg agieren lassen.
Aber wie Gerhard Göttlers Erfahrungen zeigen, ist das so mancher Cerastes Vipera auch ziemlich wurscht :mrgreen:

Wasser von dort brauchen die schuppigen Tierchen keins, morgendliches Eigenkondensat auf den zarten Schüppchen und gut is.

Kuno, wann gehts denn wieder nach Libyen, jetzt bist du ja noch in den heimatlichen oder ?
In Misrata hatte ich in den achtzigern für Gaddafi's Stahlwalzfabrik eine Lüftungsanlage geplant. Die Montage hat dann die Voest umgesetzt und Subfirmen von denen. Nach Fertigstellung sollte ich die Anlage in Misrata einregeln, das hab ich aber damals abgelehnt.

Gruß
Peter
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Peter D
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Re: Sandvipernbiss, wann hab ich schlechte Karten ?

Beitrag von Peter D »

sand-heinrich hat geschrieben:Ich selber war zig-Mal am "Verlorenen See".
Beim See selber habe ich nie welche gesehen, aber auf den verschiedenen Routen dorthin und zurück, sehr wohl.
Hallo sand-heinrich,
Uups, und das obwohl du vermutlich mit Fahrzeug unterwegs warst, oder ?
Diejenigen die sich bei deiner herannahenden Kfz-Vibration schnell eingebuddelt oder davon-gesidewindet haben konntest du ja dann gar nicht wahrnehmen...

In der früh, unter 5° können die Tiere sich zwar durchaus in gemäßigtem Tempo bewegen, der extrem schnell zuckende Angriffsbiss ist dann aber schon einigermaßen eingeschränkt...
Wie nahe bist du denn ran ?

Und wenn du schon oft dort warst, fährst du ja zügig richtung See und mußt die Kiste nicht mehr "hineintragen".
Bist du von der Ostseite (von der Pipeline über den Wall) auch schon gefahren ?

sandigen Gruß
Peter
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sand-heinrich
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Re: Sandvipernbiss, wann hab ich schlechte Karten ?

Beitrag von sand-heinrich »

Hallo Peter

Die Schlangen habe ich selten während der Fahrt gesehen.

Meistens während der Mittagsrast oder am Abend / am Morgen in der Umgebung des Biwakplatzes. Oftmals den Spuren
gefolgt und so die Schlange gefunden.
Respekt-Distanz so zwischen 5-1m je nach Grösse der Schlange.
Div. Routen von Osten her über den "Wall", von Douz her via Tembaine. Nie dieselbe Route, immer wieder was anderes ausprobiert.

Gruss
Heinrich
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Peter D
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Re: Sandvipernbiss, wann hab ich schlechte Karten ?

Beitrag von Peter D »

Hallo Heinrich,

kannst du bestätigen das die Oststrecke in der Summe aller Eigenschaften weicheren Sanduntergrund hat, als die Nordvarianten, oder sind jedes Jahr (zw Nov und März) die Verhältnisse sowieso so stark unterschiedlich in der Konsistenz, das solche Überlegungen letztlich müßig sind ?

Sind die Zeltbuden dort jetzt fix vor Ort, oder nur fallweise vorhanden, hast du da Informationen ?

Gruß
Peter
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sand-heinrich
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Re: Sandvipernbiss, wann hab ich schlechte Karten ?

Beitrag von sand-heinrich »

Hallo Peter

Die Oststrecke ist summa summarum einfacher zu bewältigen wenn Du mal den Einstieg geschafft hast.
Über die Untergrundbeschaffenheit des Sandes möchte ich mich nicht festlegen. Da sind zu veile Faktoren die
das beeinflussen.
Vom "hören sagen" sollen die Zelte fix dort installiert sein. War aber letzte Jahr nicht dort.
Ich glaube hier im Forum findest Du aktuelle Beiträge zu den Zelten dort am See.

Gruss
Heinrich
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Peter D
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Re: Sandvipernbiss, wann hab ich schlechte Karten ?

Beitrag von Peter D »

Hallo Heinrich,
danke für die Infos, hab dir PN geschickt.
Gruß Peter
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Peter D
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Re: Sandvipernbiss, wann hab ich schlechte Karten ?

Beitrag von Peter D »

Hallo Regula,

off topic on:
das hab ich vergessen dich zu fragen: ich nehme an, du hast die prähistorische Archäologie als Schwerpunkt und nicht die Ägyptologie oder klassische, bin ich da richtig ?

Ein Kollege von dir hat neueste Erkenntnisse über die pharaonische Eselskarawane herrausgefunden. Neue Felsgravuren und Töpfe welche die damals notwendigen Wasserdepots beweisen, ohne die die Esel diese Distanzen nach Dakhla nicht geschafft hätten...aber was erzähl ich denn da, das weißt du ja eh schon längst :wink:
Meine 1983 in die Praxis umgesetzte Idee von Wasserdepots (Atlantik-Nil, immer 23iger Breitengrad) ist also schon 2100 Jahre alt und ich hab gar nix neues erfunden, mist... :oops:
off topic out.

sandiger Gruß
Peter
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Regula St.
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Re: Sandvipernbiss, wann hab ich schlechte Karten ?

Beitrag von Regula St. »

Hallo Peter

off topic on:
von Haus aus bin ich ja schon Prähistorikerin, aber mittlerweile mache ich alles: Das jüngste, was ich dokumentiert habe, war die Labordeponie eines Spitals, die nach 1962 noch benutzt wurde (da lag die Ampulle eines Medikaments drin, das erst ab 1962 hergestellt wurde...) *schüttel* *graus* Wir haben das Ding schleunigst wieder zugemacht, ehe die ganz ekligen Sachen kamen... Mit den Gerichtsmedizinern hatte ich auch schon mehrfach zu tun. Etwas wird dieses Frühjahr publiziert: "Der Mordfall von Grab 13", erscheint in "Von Gallus bis zur Glasfaser. Archäologie in Stiftsbezirk und Altstadt St.Gallen", 152. Neujahrsblatt des Historischen Vereins des Kantons St.Gallen 2012, ISSN 0257-6199. Und kochen tu ich auch... und und und... Was ich noch nie gemacht habe, ist "Leben in der Steinzeit" (oder so ähnlich), obwohl ich mit der Speerschleuder "gute" Resultate erzielt habe (bei drei Versuchen zwei Blattschüsse, allerdings auf das ausgestopfte Fell :wink: )
off topic out

LG Regula
Gerhard Göttler
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Re: Sandvipernbiss, wann hab ich schlechte Karten ?

Beitrag von Gerhard Göttler »

Hallo Schlangenfreunde,

lese gerade in Hans Ritters "Wörterbuch zur Sprache und Kultur der Twareg": "(Die Sandrasselotter) gilt statistisch als die gefährlichste Schlange Afrikas a.Gr. ihrer Lebensgewohnheiten: bewohnt Halbwüste und Savanne, somit die Feldbaugebiete, oft siedlungsnah; dabei ist sie relativ träge, so dass sie bei Annäherung von Menschen nicht flieht und z.B. bei Feldarbeiten oft aufgespürt und gereizt wird, worauf sie sehr aggressiv reagiert." Nachgegoogelt und ein "nettes" Filmchen gefunden:



Ängstliche Gemüter sollten sichs ersparen.

Gerhard Göttler
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