Christin im Sudan zum Tode verurteilt
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Kuno
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Mia, die Meldung war zwar korrekt - die Qual der Frau hat aber nun trotzdem noch kein Ende gefunden:
"Die 27-jährige Mariam Jahia Ibrahim Ischag hat das Gefängnis erst gestern verlassen dürfen. Jetzt wurde sie erneut festgenommen, als sie das Land mit ihrem Mann verlassen wollte."
So steht's grad im 20.min
"Die 27-jährige Mariam Jahia Ibrahim Ischag hat das Gefängnis erst gestern verlassen dürfen. Jetzt wurde sie erneut festgenommen, als sie das Land mit ihrem Mann verlassen wollte."
So steht's grad im 20.min
Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Edit
Habe Kuno's Posting nicht gelesen
Habe Kuno's Posting nicht gelesen
Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Ja Kuno, der Fall nimmt wiederum eine sehr tragische Wendung.
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Tragisch- immerhin ist der einzige Grund für die Frau, trotz Sanktionsandrohung , Christin zu werden das in Aussicht gestellte US- Visum bzw. die US Staatsbürgerschaft. Leider wandert die Frau ja nur von einem Staat mit Todesstrafe in einen anderen aus.
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Wolfgang K
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Friztle,
Ich glaub ich muss meine Patientenverfügung mal ändern. Es könnte sein, dass es doch noch ein Leben nach dem Hirntod gibt.
Ich glaub ich muss meine Patientenverfügung mal ändern. Es könnte sein, dass es doch noch ein Leben nach dem Hirntod gibt.
Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Meinungen wie diese schaffen das Klima in dem Gewalt und Verfolgung gedeihen und die Not vieler Menschen entsteht und der sie sich nur durch Flucht nach Europa oder USA retten können.marylin hat geschrieben:Tragisch- immerhin ist der einzige Grund für die Frau, trotz Sanktionsandrohung , Christin zu werden das in Aussicht gestellte US- Visum bzw. die US Staatsbürgerschaft. Leider wandert die Frau ja nur von einem Staat mit Todesstrafe in einen anderen aus.
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
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Kuno
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Marylin - oder wie auch immer du dich nennen magst. Ich bin nicht der Meinung, dass man Typen wie dir mit ironischen Bemerkungen begegnen sollte. Ich glaube auch nicht, dass du einfach nur dumm bist sondenr dass du ganz bewusst so schreibst, wie du schreibst. Du hast ein Problem und du bist ein Problem.
Der Sache wegen, will ich aber den Quatsch, den du verbreitest trotzdem kommentieren und richtigstellen:
Die Frau wurde von ihrer äthiopischen Mutter in deren christlich-orthodoxen Glauben erzogen, nachdem ihr muslimischer Vater die Familie verlassen hatte, als sie fünf Jahre alt war. Im Sudan gelten Kinder eines muslimischen Vaters jedoch automatisch als Muslime.
Ich habe nichts dagegen, wenn jemand eine andere Meinung vertritt. Das was du aber hier von dir gibst dient nur der Provokation.
Zurueck zum Thema - in der Aargauer Zeitung findet sich heute ein Artikel, der erlaert, warum die Frau schon wieder gefangen genommen worden ist:
"Der sudanesische Informationsminister Ahmed Bilal Osman sagte AFP, Ischag hätte zur Ausreise einen sudanesischen Pass benötigt. Sie habe aber ausländische Papiere benutzt, und das sei illegal. Der Minister fügte hinzu, sobald Ischag einen gültigen Pass vorweise, stehe ihrer Ausreise nichts mehr im Wege.
Ischags Anwalt Mustafa sagte, seine Mandantin habe keinen sudanesischen Pass. Der Geschäftsträger der südsudanesischen Botschaft in Khartum, Kau Nak, versicherte, dass Ischags Reisedokumente gültig seien. Er selbst habe sie ausgestellt und unterschrieben."
Aus: http://www.aargauerzeitung.ch/ausland/f ... -128117668
Der Sache wegen, will ich aber den Quatsch, den du verbreitest trotzdem kommentieren und richtigstellen:
In den USA gibt es aufgrund einer Religionszugehoerigkeit keine Todesstrafe. Obwohl der Schwamm in deinem Kopf offensichtlich bereits recht loechrig ist, weisst du das. Da bin ich mir ganz sicher.marylin hat geschrieben:Leider wandert die Frau ja nur von einem Staat mit Todesstrafe in einen anderen aus.
Auch hier verdrehst du ganz bewusst die Tatsachen und schreibst wieder einmal einfach nur faulen Muell. Denn auch dir ist dies nicht entgangen:marylin hat geschrieben:Tragisch- immerhin ist der einzige Grund für die Frau, trotz Sanktionsandrohung , Christin zu werden das in Aussicht gestellte US- Visum bzw. die US Staatsbürgerschaft.
Die Frau wurde von ihrer äthiopischen Mutter in deren christlich-orthodoxen Glauben erzogen, nachdem ihr muslimischer Vater die Familie verlassen hatte, als sie fünf Jahre alt war. Im Sudan gelten Kinder eines muslimischen Vaters jedoch automatisch als Muslime.
Ich habe nichts dagegen, wenn jemand eine andere Meinung vertritt. Das was du aber hier von dir gibst dient nur der Provokation.
Zurueck zum Thema - in der Aargauer Zeitung findet sich heute ein Artikel, der erlaert, warum die Frau schon wieder gefangen genommen worden ist:
"Der sudanesische Informationsminister Ahmed Bilal Osman sagte AFP, Ischag hätte zur Ausreise einen sudanesischen Pass benötigt. Sie habe aber ausländische Papiere benutzt, und das sei illegal. Der Minister fügte hinzu, sobald Ischag einen gültigen Pass vorweise, stehe ihrer Ausreise nichts mehr im Wege.
Ischags Anwalt Mustafa sagte, seine Mandantin habe keinen sudanesischen Pass. Der Geschäftsträger der südsudanesischen Botschaft in Khartum, Kau Nak, versicherte, dass Ischags Reisedokumente gültig seien. Er selbst habe sie ausgestellt und unterschrieben."
Aus: http://www.aargauerzeitung.ch/ausland/f ... -128117668
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Barbara4x4
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Jetzt habe ich diesen Satz mehrfach gelesen - und verstehe immer ihn immer noch nicht. Was bitte hat die Meinung eines nobody, der darüber hinaus noch unzureichend informiert scheint, mit den politischen Zuständen eines fremden, weit entfernten Landes zu tun?Mia hat geschrieben:Meinungen wie diese schaffen das Klima in dem Gewalt und Verfolgung gedeihen und die Not vieler Menschen entsteht und der sie sich nur durch Flucht nach Europa oder USA retten können.
Bitte diese Frage weder provokativ noch polemisch verstehen.
Gruß
Barbara
Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Der Mensch ist ein Herdentier.
Aus 1 werden 2, aus 2 werden 4,8,16,32 etc.
Und schon haben wir wieder eine Gruppe, die auf andere losgeht, weil untereinander gestärkt.
Das wäre nicht schlimm, wenn es um eine Gruppe geht, die dem Menschen Würde u. eigene Meinung zugesteht u. vor allem das Leben, auch wenn die eigene Meinung des anderen von der eigenen abweicht.
Irgendwo fing es ja auch mal z.B. mit "Isis" an.
Nicht die heutige Gruppe sehen, sondern zurückverfolgen, wie sie entstehen konnte.
Ich glaube das ist mit Mia's Aussage gemeint.
Aus 1 werden 2, aus 2 werden 4,8,16,32 etc.
Und schon haben wir wieder eine Gruppe, die auf andere losgeht, weil untereinander gestärkt.
Das wäre nicht schlimm, wenn es um eine Gruppe geht, die dem Menschen Würde u. eigene Meinung zugesteht u. vor allem das Leben, auch wenn die eigene Meinung des anderen von der eigenen abweicht.
Irgendwo fing es ja auch mal z.B. mit "Isis" an.
Nicht die heutige Gruppe sehen, sondern zurückverfolgen, wie sie entstehen konnte.
Ich glaube das ist mit Mia's Aussage gemeint.
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Wolfgang K
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Hallo Barbara
Maryfritzies Gegeifere gehört genau in diese Kategorie. Dass er/sie/es den Quark hier verbreitet ist lästig, aber nicht gefährlich.
Wenn ich mir aber vorstelle, dass so jemand durch Afrika tingelt und als „Kenner der westlichen Kultur“ seinen Müll verbreitet - wovon ich mal ausgehe, weil er selbst schon angedeutet hat zu „unterrichten“ - kann ich darin keinen Betrag zur Völkerverständigung erkennen, sondern einfach einen weiteren Beitrag, noch mehr Gift und Hass in der Welt zu produzieren.
Kuno, dass das alles nicht nur auf Blödheit, sondern auf echter Boshaftigkeit basiert hatte ich mit der Anspielung auf die Nichtgültigkeit von Hanlon’s Razor in diesem Fall schon mal angedeutet.
er weiß genau was er redetBarbara4x4 hat geschrieben: der darüber hinaus noch unzureichend informiert scheint,
Trotz aller Differenzen die Menschen unterschiedlicher Religion, Herkunft etc. haben, braucht es immer jemanden, der den Hass mit Polemik, Lügen und Verleumdungen schürt, bis es zur grassierenden Gewalt kommt. Also die garstigen Brandstifter, die es in jeder Kultur immer wieder gegeben hat.Barbara4x4 hat geschrieben:
Was bitte hat die Meinung eines nobody,[...] mit den politischen Zuständen eines fremden, weit entfernten Landes zu tun?
Maryfritzies Gegeifere gehört genau in diese Kategorie. Dass er/sie/es den Quark hier verbreitet ist lästig, aber nicht gefährlich.
Wenn ich mir aber vorstelle, dass so jemand durch Afrika tingelt und als „Kenner der westlichen Kultur“ seinen Müll verbreitet - wovon ich mal ausgehe, weil er selbst schon angedeutet hat zu „unterrichten“ - kann ich darin keinen Betrag zur Völkerverständigung erkennen, sondern einfach einen weiteren Beitrag, noch mehr Gift und Hass in der Welt zu produzieren.
Kuno, dass das alles nicht nur auf Blödheit, sondern auf echter Boshaftigkeit basiert hatte ich mit der Anspielung auf die Nichtgültigkeit von Hanlon’s Razor in diesem Fall schon mal angedeutet.
Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Ich hätte es auch weniger höflich ausdrücken können, aber um Dein Wort Nobody zu benutzen, am Anfang waren es immer Nobodys. In der Weltgeschichte hatten wir schon öfter einen "Niemand". Es fängt immer ganz harmlos mit einem an. Und er findet einige Zuhörer. Aus Zuhörern werden Gleichgesinnte. Es werden mehr Gleichgesinnte und sie werden mehr und mehr. Irgendwann eskaliert die aufgestaute Energie positiv oder negativ. Hat sich die Energie negativ entladen leiden alle beteiligten Täter nach erfolgten abscheulichen Vergehen an Amnesie.Barbara4x4 hat geschrieben:Jetzt habe ich diesen Satz mehrfach gelesen - und verstehe immer ihn immer noch nicht. Was bitte hat die Meinung eines nobody, der darüber hinaus noch unzureichend informiert scheint, mit den politischen Zuständen eines fremden, weit entfernten Landes zu tun?Mia hat geschrieben:Meinungen wie diese schaffen das Klima in dem Gewalt und Verfolgung gedeihen und die Not vieler Menschen entsteht und der sie sich nur durch Flucht nach Europa oder USA retten können.
So war das bei den Hexenverfolgungen, der Bartholomäusnacht, beim Völkermord der Indianer, Holocaust, der Völkermord in Ruanda, der Völkermord in Armenien, der Völkermord in Kambodscha, usw. usw. usw.
Je weniger Herzensbildung und Empathie bei den Menschen vorhanden ist, unterdrückt oder verleugnet wird, desto leichter finden solche Prozesse negativen Nährboden und nehmen ihren verhängnisvollen Lauf.
Es mag lästig, langweilig, belanglos erscheinen und egal sein, ob wir Gehässigkeiten hinterfragen oder nicht, aber lieber einmal öfter, als einmal zu wenig. Es gibt keinen Menschen, der nicht irgenwann einmal auf das Mitgefühl seiner Mitmenschen angewiesen wäre oder auch der Gnade vor dem Recht.
Vielleicht hätte das irgenwann in der Vergangenheit auch Marylin mal gut getan.
Auch wenn der Sudan noch so weit weg ist, diese Frau hat mein Mitgefühl. als wäre es meine Schwester.
Mia
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Kuno
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Die letzte Meldung aus dem Sudan:
"Erneute Wendung im Fall der zum Tode verurteilten Christin: Nach diplomatischen Druck, wurde die 27-jährige wieder auf freien Fuss gesetzt. Ob sie das Land verlassen kann, ist unklar." Aus 20.min
"Erneute Wendung im Fall der zum Tode verurteilten Christin: Nach diplomatischen Druck, wurde die 27-jährige wieder auf freien Fuss gesetzt. Ob sie das Land verlassen kann, ist unklar." Aus 20.min
Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Hallo,
Mariam Yahya Ibrahim Ishag befindet sich inzwischen in der US-Botschaft. Sie sei gegen Kaution freigekommen.
Eine Ausreise ist immer noch nicht möglich.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 13398.html
Mia
Mariam Yahya Ibrahim Ishag befindet sich inzwischen in der US-Botschaft. Sie sei gegen Kaution freigekommen.
Eine Ausreise ist immer noch nicht möglich.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 13398.html
Mia
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Alexander
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
Hier noch ein Artikel zum Thema:
Nach Todesdrohungen: Sudanesische Christin flüchtet sich in US-Botschaft
Sie wurde zum Tode verurteilt, freigelassen und wieder festgenommen. Nun ist die verurteilte Sudanesin Mariam Yahya Ibrahim wieder frei - aber wegen Todesdrohungen versteckt sie sich in der US-Botschaft, das Land darf sie nicht verlassen. mehr...
Grüsse
Alexander
Nach Todesdrohungen: Sudanesische Christin flüchtet sich in US-Botschaft
Sie wurde zum Tode verurteilt, freigelassen und wieder festgenommen. Nun ist die verurteilte Sudanesin Mariam Yahya Ibrahim wieder frei - aber wegen Todesdrohungen versteckt sie sich in der US-Botschaft, das Land darf sie nicht verlassen. mehr...
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Re: Christin im Sudan zum Tode verurteilt
die Christin Mariam Yahya Ibrahim durfte den Sudan zusammen mit ihrer Familie verlassen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 82643.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 82643.html
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