Sudan | Ein gescheiterter Staat - Proteste nehmen zu ...

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Birgitt
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Neue Regierung im Sudan | Aufbruch in eine Ära der Hoffnung

Beitrag von Birgitt »

Für die neue Regierung im Sudan gibt es einiges zu tun. Der Weg wird nicht einfach sein, und es bleiben zunächst nur drei Jahre für die Umsetzung ...
Zum ersten Mal in der Geschichte Sudans sind Frauen prominent in der Regierung [...] vertreten [...] Asmaa Abdalla ist jetzt die erste Außenministerin in Sudan. Die 73-Jährige hat bereits früher im Außenministerium gearbeitet, aber wurde gefeuert, als Bashir 1989 an die Macht kam [...] Noch keine 24 Stunden im Amt, forderte die neue Außenministerin bereits die USA auf, Sudan von der US-Liste der Terrorunterstützer zu streichen [...] Die Übergangsregierung ist Ergebnis eines Kompromisses [...] Abkommen über eine drei Jahre dauernde Machtteilung im Land [...] Diese Zeit bleibt dem neuen Regierungschef, um das Leben der Sudanesen zu verbessern [...] „Wir müssen in der kurzen Zeit die Preise von Grundnahrungsmitteln stabilisieren und die Lebenshaltungskosten senken [...] Wir sind zwar politisch und emotional frei geworden, aber wir werden wirtschaftlich noch immer unterdrückt.“
Neue Regierung im Sudan: Aufbruch in eine Ära der Hoffnung
09.09.2019 - taz

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Birgitt
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Militärputsch im Sudan | Das Ende der "Arabellion"

Beitrag von Birgitt »

Nirgends war die Demokratiebewegung im Nahen und Mittleren Osten erfolgreicher als im Sudan. Nun wurde die letzte Hoffnung der "Arabellion" zerschlagen - offenbar, weil die alte Elite nicht von der Macht lassen kann ...

Militärputsch im Sudan: Das Ende der "Arabellion"
25.10.2021 - tagesschau

Der Mut der Protestbewegung, die sich auch jetzt noch gegen den Putsch stemmt, ist beeindruckend und verdient mehr als nur verbale Solidarität. Aber wenn sich die Generäle durchsetzen, wird das sudanesische Volk bitter dafür büßen, jemals die Ordnung der Dinge in Frage gestellt zu haben ...

Putsch in Sudan: Die einsame Protestbewegung
25.10.2021 - taz

Khartoum hat zwischenzeitlich den Ausnahmezustand verhängt ...

Sudan’s military dissolves cabinet, announces state of emergency
25.10.2021 - Aljazeera

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Sudan | Wie geht es weiter?

Beitrag von Birgitt »

Nach monatelangen Spannungen zwischen Sudans militärischen und zivilen Fraktionen kommt es zum Putsch. Der Premierminister ist einer von vielen Festgenommenen, der Ausnahmezustand wurde verhängt und der Übergangssouveränrat und die Regierung wurden aufgelöst.

Wie geht es nun weiter im Sudan?



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landcruiser.
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Re: Sudan | Ein gescheiterter Staat - Proteste nehmen zu ...

Beitrag von landcruiser. »

Beim Lesen des Beitrages lief im TV gerade "Von altem Eisen und neuen Zügen im Sudan"

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZ ... ExMDI3MTQ/

Der Film ist aus 2018, also noch vor den "Putschen".

Eisenbahnlastig, da aus der Serie Eisenbahnromantik, aber, wie ich finde, nett anzuschauen.

Da die Gegend, wie inzwischen so viele andere, in naher Zukunft kaum erreichbar sein werden, bleibt kaum mehr als solche Bilder.
Birgitt
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Pulverfass Sudan | Der halbe Putsch

Beitrag von Birgitt »

Der weggeputschte Premier Abdalla Hamdok ist zurück in seinem Amt. Die Frage bleibt, wie es weitergeht im Sudan. Die Lage hat sich nur bedingt entspannt ...
Knapp vier Wochen nachdem das Militär im Sudan geputscht hat, ist der abgesetzte Premier Abdallah Hamdok wieder im Amt. Das Abkommen, das Hamdok am 21. November mit dem Militär unterzeichnet hat, sieht vor, dass er einem Kabinett vorstehen wird, das er – eigenen Angaben nach – selbst zusammenstellen kann. Auch Wahlen sind nun wieder auf dem Tisch und sollen vor Juli 2023 stattfinden [...] Die Rückkehr zur zivil-militärischen Machtteilung ist nur an der Oberfläche die Lösung einer politischen Krise. Sie birgt das Potenzial für weitere Konflikte. Welche, das hängt von einer ganzen Serie von Fragestellungen ab: Kann Hamdok die Straße und die fragmentierte Zivilgesellschaft für den politischen Kompromiss gewinnen? [...] Der Druck aus der internationalen Gemeinschaft darf nun nicht nachlassen. Sie hat durch ihr großes finanzielles und entwicklungspolitisches Engagement im Sudan seit der Revolution so viel Hebelwirkung wie noch nie. Zuwendungen müssen weiter abhängig gemacht werden von Reformen und Fortschritten bei der Demokratisierung des Staates.
Der halbe Putsch
22.11.2021 - IPG-Journal der FES


Abdalla Hamdok verspricht nach seiner Wiedereinsetzung im Rahmen eines Abkommens mit dem Militär einen Weg zur Demokratie. Es ist ein Deal, gepaart mit Optimismus und Unsicherheit. Wird das Abkommen im Sudan dieses Mal halten?



Gruß
Birgitt
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Sudan | Machtvakuum nach Hamdoks Rücktritt

Beitrag von Birgitt »

Die Staatskrise im Sudan spitzt sich weiter zu: Von Machtkämpfen zermürbt hat Regierungschef Hamdok sein Amt aufgegeben. Die Demonstranten wollen sich weiter gegen das Militär auflehnen ...
"Wir sind hier, um eine Botschaft an die ganze internationale Gemeinschaft zu senden", sagt ein anderer Demonstrant. "Wir sind auf der Straße, um ein demokratisches System in diesem Land durchzusetzen, ein politisches System, das keinen Platz für Militäranhänger hat." Doch die Realität sieht derzeit anders aus: Nach dem Rücktritt von Premierminister Hamdok befindet sich der Sudan jetzt in einem politischen Machtvakuum. Noch ist unklar, ob der Posten von einem zivilen Politiker oder von einem Militärvertreter besetzt wird. Beobachter befürchten, dass die Lage im Sudan eskalieren könnte. Das Land könnte in einen Bürgerkrieg abrutschen oder auf dem Weg in eine Militärdiktatur sein.
Staatskrise im Sudan: Machtvakuum nach Hamdoks Rücktritt
03.01.2022 - tagesschau

Rücktritt im Sudan: Militär lässt die Maske fallen
03.01.2022 - taz

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Sudan | Das Militär und die Unruhen

Beitrag von Birgitt »

Der Rücktritt von Premierminister Hamdok - weniger als zwei Monate, nachdem er im Rahmen eines Abkommens mit dem Militär sein Amt erneut aufgenommen hatte - und die wachsende öffentliche Wut haben den Sudan in weitere in politische Turbulenzen katapultiert.

General Abdel Fattah al-Burhan, hochrangiger Militärführer, fordert dringend eine Übergangsregierung und neue Maßnahmen zum Umgang mit Demonstrationen. Pro-demokratische Gruppen fordern, das Militär solle sich aus der Regierung heraushalten, und planen weitere Proteste.

Das Land ist seit der Absetzung des langjährigen Führers Omar al-Bashir im Jahr 2019 nicht in der Lage, von der Diktatur zur Demokratie zu wechseln.

Könnte ein neues Machtteilungsabkommen der Ausweg sein?
Wie wird das Militär im Sudan mit den Unruhen umgehen?



Gruß
Birgitt
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