Government, Rebels Conflict in Mineral-Rich Desert Region of Niger
By Phuong Tran - Air Mountains, Niger
01 April 2008
Government Rebels in Niger report / Broadband - Download (WM) video clip
Government Rebels in Niger report / Broadband - Watch (WM) video clip
Government Rebels in Niger report / Dialup - Download (WM) video clip
Government Rebels in Niger report / Dialup - Watch (WM) video clip
Over the past year, desert nomad rebels in northern Niger have renewed violence against government targets in the uranium-rich Saharan region because of what the rebels say is continued neglect and discrimination. The government blames the violence on drug smuggling. Phuong Tran traveled through this conflict zone, and filed this report to VOA ... weiterlesen und download hier
Tuareg rebels deny casualties April 02 2008 at 03:26PM
Niamey - Tuareg rebels on Wednesday denied losing 10 men during an offensive by the Niger military in the west African country's north, saying the dead had been civilians. "None of our fighters were killed or taken prisoner by the army," the Movement of Niger People for Justice (MNJ) said on its Internet site ... mehr
NIAMEY, (Reuters) - Niger's army has shot dead, tortured and abducted several civilians in recent weeks in a wave of retaliation for attacks by northern Tuareg rebels, Amnesty International said in a report on Thursday ... mehr
Regards croisés sur la question touarègue au Niger : L’Etat et les rebelles entre négociations et lutte armée 6 avril 2008, par temoust
Le bras de fer continue entre les touaregs et le gouvernement nigérien de Mamadou Tandja. Chez "les hommes bleu", les avis divergent quant aux moyens à adopter pour faire reconnaître leurs droits. Afrik.com a recueilli l’opinion de deux d’entre eux sur la problématique touarègue ... mehr
FACTBOX-Uprisings by Tuareg nomads in Mali and Niger Tue Apr 8, 2008 12:35pm EDT
(Reuters) - Tuareg-led insurgents have been fighting government forces in northern Mali and Niger. Following are facts about the Tuareg and their insurgencies ... mehr
Toubous open new front in Niger's Sahara conflict Tue 8 Apr 2008, 17:48 GMT - By Abdoulaye Massalatchi
NIAMEY, (Reuters) - Toubou tribesmen in the extreme southeast of Niger said on Monday they had killed seven soldiers, appearing to open up a new front in a growing conflict between Saharan nomads and the government. The Toubou-led Revolutionary Armed Forces of the Sahara (FARS) said it had also captured six more soldiers in fighting over the weekend in the region of Diffa, 1,400 km (870 miles) southeast of the capital Niamey ... mehr
In West Africa, ethnic nomad Tuareg rebels last year launched attacks in Niger's Saharan north, demanding more money and power for their desert communities. More than half the country is under a state of alert, making it easier for security forces to arrest anyone suspected of rebel ties. VOA reporter Phuong Tran recently accompanied two Nigerian university students on their clandestine trip to join the mountain rebellion ... weiterlesen und download hier
africasia.com 09-04-08 Three killed in fighting with rebels in Niger jeudi 10 avril 2008, par temoust
Two rebels and a soldier in the west African state of Niger have been killed in clashes between government forces and insurgents of the dissident Tuareg and Toubou ethnic groups, Niger officials said Wednesday. The clash involved a joint patrol of troops from Niger and its southern neighbour Nigeria which clashed with rebels near Nigeria’s border with Chad, local officials in the eastern Niger province of Diffa said Wednesday. Tuareg rebels were operating together with members of another group, the Toubou, in the Lake Chad area, which borders the frontiers of Niger, Nigeria and Chad ... mehr
Im „Schutz“ der Nachrichtensperre: Die Armee mordet weiter
Die Lage im Norden der Republik hat sich seit März 2008 wieder massiv verschärft.
Nach unbestätigten Berichten wurden in den Dörfern und Weilern von Dabaga, Sakafat, Tidène und Tamazlak zwischen dem 19. und dem 24. März 2008 insgesamt mindestens 11 Zivilisten, darunter Kinder, von nigrischen Soldaten hingerichtet (teilweise Hals aufgeschnitten), dazu gelten 7 Personen seither als vermisst (darunter vier hochbetagte Männer).
Weiter haben Soldaten in diesen Ortschaften zusammen ca. 67 Häuser, Hütten und Zelte geplündert und anschliessend niedergebrannt, sowie zusätzlich ein grosses Gemüselager, eine Frauenkooperative und zahlreiche Gärten. Mindestens 60 Tiere wurden erschossen oder verschleppt.
Die neue Serie von Gewalttaten begann am Samstag 1. März 2008, als bei Gougaram drei Tuaregzivilisten von Militärs ermordet wurden. Auch im unweit gelegenen Iferouane blieb die Bevölkerung nicht verschont: Aus Angst vor Übergriffen seitens der Armee haben viele Bewohner ihr Dorf verlassen. Weitere sollen vertrieben worden sein. Gemäss Augenzeugenberichten soll die Oasenstadt Iferouane derzeit bis auf die Regierungstruppen menschenleer sein. Im Weiteren sollen Soldaten damit begonnen haben, private Behausungen abzubrechen und aus den Mauerziegeln vor Ort eine Kaserne zu errichten.
Berichten von zivilen Nomaden zufolge, welche in Arlit Nahrungsmittel für ihre Familien beschaffen wollten, ist es zurzeit nicht mehr erlaubt, Nahrungsmittel aus Arlit auszuführen. Personen, die mit Einkäufen aus Arlit unterwegs sind, riskieren im Falle einer Kontrolle durch die FAN erschossen zu werden (so geschehen am 1. März 2008, siehe oben).
Am 24. Februar 2008 verlängerte der nigrische Präsident, Mamadou Tandja, den am 24. August 2007 erstmals verhängten Ausnahmezustand im Departement Agadez um weitere drei Monate. Seit der Inkraftsetzung des Notstandsgesetzes haben sich die Übergriffe auf die Zivilbevölkerung durch die Armee vervielfacht. Darauf haben die Menschenrechtsorganisationen Amnesty International und Human Rights Watch am 19. Dezember 2007 mit je einem Report reagiert, in welchem die Ermordungen und weitere Ausschreitungen gegenüber der Zivilbevölkerung scharf verurteilt werden.
Beide Organisationen riefen sowohl die nigrische Regierung als auch die Rebellenorganisation MNJ (Mouvement des Nigériens pour la Justice) dazu auf, Massnahmen zum Schutz der Einwohner zu ergreifen, wobei Amnesty International insbesondere die Einhaltung des Artikel drei der Genfer Konvention forderte. Weiter wurden die nigrischen Behörden dazu aufgerufen, Untersuchungen der aussergerichtlichen Hinrichtungen einzuleiten sowie deren Verantwortliche vor Gericht zu führen.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Für Journalisten ist die nördliche Region von Niger nach wie vor Sperrgebiet, die Berichterstattung über den Konflikt durch nationale und internationale Journalisten wird von der Regierung unterdrückt und mit Gefängnisstrafen geahndet.
Die arte-Reporter Thomas Dandois und Pierre Creisson, welche im Distrikt Agadez über den Konflikt recherchiert hatten, waren am 17. Dezember 2007 unter dem Vorwurf der Gefährdung der Staatssicherheit – worauf im Niger als Höchststrafe die Hinrichtung steht – festgenommen worden.
Im Januar 2008 kamen die beiden französischen Journalisten gegen die Kaution von € 15.000 frei. Der nigrische Journalist Moussa Kaka, u.a. Korrespondent für Radio France Internationale (RFI), sowie sein Berufskollege Ibrahim Manzo Diallo von der Agadezer Lokalzeitung Aïr Info sitzen weiterhin in Haft. Moussa Kaka, inhaftiert seit dem 26. September 2007, wurde trotz internationalen Bemühungen u.a. durch RSF (Reporters Sans Frontières) am 12. Februar 2008 eine provisorische Freiheit verweigert. Nun droht ihm lebenslängliche Haft.
Am 12. März 2008 wurden die FM-Sendungen von Radio France Internationale auf dem nigrischen Territorium erneut für drei Monate suspendiert, dies nachdem der Sender am 10. März verschiedene Sondersendungen zur Solidarität mit Moussa Kaka ausgestrahlt hatte. Es handelt sich bereits um die zweite, von der Regierung des Niger angeordneten Suspendierung, erstmals war RFI vom 19. Juli bis 19. Oktober 2007 für den Niger gesperrt worden.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum unsere Regierung(en) nicht mehr gegen diese Mörder unternehmen! Der Niger hängt doch am Tropf der Entwicklungshilfe! Und Uran können die europäischen Staaten sich doch auch anderswo beschaffen! Hat jemand eine Idee, wie man wirkungsvoll hier in Europa die Regierungen zum Eingreifen anspornen kann? Ich schreib jetzt mal als erstes eine Mail an die D-Botschaft in Niamey.
Roger-Tecumseh hat geschrieben:Stell doch bitte mal die e-mail-Adresse der Botschaft hier rein!
Ambassade de la République Fédérale d'Allemagne
B.P. 629
Niamey
Niger
Tel.: (00227) 72 35 10
Fax: (00227) 72 39 85
e-Mail: amballny@intnet.ne
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Beim Blick auf die Adresse, die Alexander hier eingestellt hat, ist mir aufgefallen, dass ich versehentlich mein Schreiben statt an die Deutsche Botschaft an die des Niger in Deutschland geschickt habe! Na ja, bin gespannt, ob das eine Reaktion gibt und vor allem, ob ich zukünftig noch ein Visum bekommen werde. Dann brauch ich wohl einen Künstlernamen!