Teilreisewarnung Benin 27.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 20.10.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Benin:
Stand 20.10.2016

Letzte Änderungen:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Allgemeine Reiseinformationen


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Vor dem Hintergrund der UN-Militärintervention in Mali und deren Unterstützung auch durch die beninische Regierung sowie der Beteiligung Benins an der regionalen Bekämpfung der Gruppe Boko Haram kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass es in Benin zu Aktivitäten terroristischer Gruppen kommt. Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit in Benin aufhalten bzw. einen Aufenthalt in Benin planen, werden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate hat sich in letzter Zeit deutlich erhöht. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, auf unbeleuchteten Straßen und im Zusammenhang mit den auch länger andauernden Stromausfällen, besteht die Gefahr, Opfer von Überfällen und Diebstählen zu werden. Dokumente sollten fotokopiert und gesondert von den Kopien aufbewahrt werden. Bei Überfällen wird dringend geraten, keine Gegenwehr zu leisten, die die Täter zu unkontrollierten Gegenreaktionen verleiten könnten. Im Norden Benins kommt es auf Landstraßen immer wieder zu Raubüberfällen, bei denen auch Personen verletzt werden. Das Auswärtige Amt rät, bei Reisen in diese Gegend besonders vorsichtig zu sein und insbesondere hier Nachtfahrten zu vermeiden. Der Strand von Cotonou und der Dantokpa Markt sollten in den frühen Morgen- und Abendstunden gemieden werden.

Vereinzelt kommt es zu bewaffneten Angriffen im Straßenverkehr (sog. „Carjacking“) und Überfälle auf Fahrzeuge aller Art – auch Reisebusse. Einbrüche und Überfälle mit Waffengewalt haben zugenommen.

Von nächtlichen Überlandfahrten, dies gilt auch auf der Strecke Cotonou – Porto Novo, wird angesichts der besonders hohen Unfallgefahr, aber auch der Überfallgefahr, dringend abgeraten.

Innerhalb Cotonous sollte in der Zeit nach 24 Uhr von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden. Es wird grundsätzlich geraten, stets mit verriegelten Türen zu fahren. Es wird grundsätzlich geraten, stets mit verriegelten Türen zu fahren.
Innerhalb Cotonous sollte in der Zeit nach 24 Uhr von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden.

Sonstige Hinweise
Baden im Meer ist aufgrund starker Strömungen und der hohen Brandung, außerhalb geschützter Bereiche, lebensgefährlich.
Angepasste und vorsichtige Fahrweise ist bei Teilnahme im Straßenverkehr wegen der großen Unfallgefahr dringend geboten.

Unfälle von Motorradtaxis („Zemidjan“) sind aufgrund der technischen Mängel der Motorräder, der mangelnden Ausbildung und risikoreichen Fahrweise der Fahrer sowie der hohen Verkehrsdichte oft mit Personenschäden verbunden. Die überwiegende Zahl der Verkehrstoten in Benin sind Fahrer und Passagiere von Motorradtaxis. Es wird daher dringend geraten, bei notwendigen Fahrten mit „Zemidjans“ einen Schutzhelm zu tragen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen
Porto-Novo ist die nominelle Hauptstadt Benins, wirtschaftliches Zentrum aber ist die Küstenstadt Cotonou mit ca. zwei Millionen Einwohnern. Die wichtigsten Volks- und gleichzeitig Sprachgruppen sind Fon, Adja, Yoruba und Bariba. Französisch ist Amtssprache.

Benin ist Mitglied der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA), der außerdem die Staaten Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo angehören. Zahlungsmittel ist der westafrikanische CFA, der zu einem Fixkurs an den Euro gebunden ist (1 Euro entspricht derzeit 655,957 CFA).

Beim Fotografieren sollte die gebotene Rücksichtnahme geübt werden, insbesondere in religiösen Kultstätten der in Benin verbreiteten Naturreligion ("Voodoo"). Das Fotografieren von Militär- und Grenzanlagen ist untersagt.
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 17.05.2017

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Benin:
Stand 17.05.2017

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise


Wegen des Risikos bewaffneter Überfälle wird bis auf weiteres von Reisen in den Naturschutzpark „W“ abgeraten. Auf nigerianischer und nigrischer Seite des Parks sind weiterhin terroristische Aktivitäten zu verzeichnen. Gleiches gilt für die im Norden des Landes gelegene Ortschaft Ségbana und Umgebung.
Bei Reisen in die Küstenstädte am Golf von Benin wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 06.02.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Benin:
Stand: 06.02.2018

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise (Kriminalität)


Kriminalität
Die Kriminalitätsrate hat sich in letzter Zeit erhöht. Seit Mitte 2017 wird im inneren Stadtgebiet von Cotonou vermehrt über Einbrüche berichtet. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, auf unbeleuchteten Straßen und im Zusammenhang mit den auch länger andauernden Stromausfällen, besteht die Gefahr, Opfer von Überfällen und Diebstählen zu werden. Von nächtlichen Fahrten auf den Motorradtaxis (SEMs) wird nicht nur aus Verkehrssicherheitsgründen, sondern auch wegen der erhöhten Überfallgefahr dringend abgeraten. Dokumente sollten fotokopiert und gesondert von den Kopien aufbewahrt werden. Bei Überfällen wird dringend geraten, keine Gegenwehr zu leisten, die die Täter zu unkontrollierten Gegenreaktionen verleiten könnten. Im Norden Benins kommt es auf Landstraßen immer wieder zu Raubüberfällen, bei denen auch Personen verletzt werden. Das Auswärtige Amt rät, bei Reisen in diese Gegend besonders vorsichtig zu sein und insbesondere hier Nachtfahrten zu vermeiden. Der Strand von Cotonou und der Dantokpa Markt sollten in den frühen Morgen- und Abendstunden gemieden werden.

Vereinzelt kommt es zu bewaffneten Angriffen im Straßenverkehr (sog. „Carjacking“) und Überfälle auf Fahrzeuge aller Art – auch Reisebusse. Einbrüche und Überfälle mit Waffengewalt haben zugenommen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 16.02.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Benin:
Stand: 16.02.2018

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise


Terrorismus
Benin beteiligt sich an der UN-Militärintervention in Mali und an der regionalen Bekämpfung der Terrorgruppe Boko Haram. Obwohl es derzeit keine Hinweise auf Aktivitäten terroristischer Gruppen in Benin gibt, können diese nicht völlig ausgeschlossen werden. Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit in Benin aufhalten bzw. einen Aufenthalt in Benin planen, werden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Kriminalität
Seit Mitte 2017 wird im inneren Stadtgebiet von Cotonou vermehrt über Einbrüche berichtet. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit und auf unbeleuchteten Straßen besteht die Gefahr, Opfer von Überfällen und Diebstählen zu werden. Von nächtlichen Fahrten auf den Motorradtaxis (SEMs) wird nicht nur aus Verkehrssicherheitsgründen, sondern auch wegen der erhöhten Überfallgefahr dringend abgeraten.

Dokumente sollten fotokopiert und gesondert von den Kopien aufbewahrt werden. Bei Überfällen wird dringend geraten, keine Gegenwehr zu leisten, die die Täter zu unkontrollierten Gegenreaktionen verleiten könnten. Im Norden Benins kommt es auf Landstraßen gelegentlich zu Raubüberfällen, bei denen auch Personen verletzt werden. Reisenden wird geraten, bei Reisen in diese Gegend besonders vorsichtig zu sein und insbesondere hier Nachtfahrten zu vermeiden.
Vereinzelt kommt es außerhalb Cotonous zu bewaffneten Angriffen im Straßenverkehr (sog. „Carjacking“) und Überfälle auf Fahrzeuge aller Art – auch Reisebusse.

Von nächtlichen Überlandfahrten, dies gilt auch auf der Strecke Cotonou – Porto Novo, wird angesichts der besonders hohen Unfallgefahr, aber auch der Überfallgefahr, dringend abgeraten.

Es wird grundsätzlich geraten, stets mit verriegelten Türen zu fahren.

Wegen des Risikos bewaffneter Überfälle wird von Reisen in den Naturschutzpark „W“ abgeraten. Auf nigerianischer und nigrischer Seite des Parks sind weiterhin terroristische Aktivitäten zu verzeichnen. Gleiches gilt für die im Norden des Landes gelegene Ortschaft Ségbana und Umgebung.

Innerhalb Cotonous sollte in der Zeit nach 24 Uhr von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden. Der Strand von Cotonou und der Dantokpa Markt sollten in den frühen Morgen- und Abendstunden gemieden werden.

Baden im Meer
Baden im Meer ist aufgrund starker Strömungen und der hohen Brandung, außerhalb geschützter Bereiche, lebensgefährlich.

Reisen über Land
Angepasste und vorsichtige Fahrweise ist bei Teilnahme im Straßenverkehr wegen der großen Unfallgefahr dringend geboten.

Unfälle von Motorradtaxis („Zemidjan“) sind aufgrund der technischen Mängel der Motorräder, der mangelnden Ausbildung und risikoreichen Fahrweise der Fahrer sowie der hohen Verkehrsdichte oft mit Personenschäden verbunden. Die überwiegende Zahl der Verkehrstoten in Benin sind Fahrer und Passagiere von Motorradtaxis. Es wird daher dringend geraten, bei notwendigen Fahrten mit „Zemidjans“ einen Schutzhelm zu tragen.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 30.07.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Benin:
Stand: 30.07.2018

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Ende Juni/Anfang Juli 2018 hat es bei Cobly und bei Tanguietá, nordwestlich von Natitingou, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Viehzüchtern der Volksgruppe der Fulani/Peul und der sesshaften, ackerbautreibenden Bevölkerung gegeben. Es wird von mehreren Toten und ca. 3000 Vertriebenen ausgegangen. Reisenden wird geraten, bei Aufenthalten in dieser Region die lokale Sicherheitslage genau zu beobachten und gegebenenfalls Ansiedlungen der Peuls zu meiden.

Terrorismus
Benin beteiligt sich an der UN-Militärintervention in Mali und an der regionalen Bekämpfung der Terrorgruppe Boko Haram. Obwohl es derzeit keine Hinweise auf Aktivitäten terroristischer Gruppen in Benin gibt, können diese nicht völlig ausgeschlossen werden. Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit in Benin aufhalten bzw. einen Aufenthalt in Benin planen, werden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Kriminalität
Seit Mitte 2017 wird im inneren Stadtgebiet von Cotonou vermehrt über Einbrüche berichtet. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit und auf unbeleuchteten Straßen besteht die Gefahr, Opfer von Überfällen und Diebstählen zu werden. Von nächtlichen Fahrten auf den Motorradtaxis (SEMs) wird nicht nur aus Verkehrssicherheitsgründen, sondern auch wegen der erhöhten Überfallgefahr dringend abgeraten.
Dokumente sollten fotokopiert und gesondert von den Kopien aufbewahrt werden. Bei Überfällen wird dringend geraten, keine Gegenwehr zu leisten, die die Täter zu unkontrollierten Gegenreaktionen verleiten könnten. Im Norden Benins kommt es auf Landstraßen gelegentlich zu Raubüberfällen, bei denen auch Personen verletzt werden. Reisenden wird geraten, bei Reisen in diese Gegend besonders vorsichtig zu sein und insbesondere hier Nachtfahrten zu vermeiden.
Vereinzelt kommt es außerhalb Cotonous zu bewaffneten Angriffen im Straßenverkehr (sog. „Carjacking“) und Überfälle auf Fahrzeuge aller Art – auch Reisebusse.

Von nächtlichen Überlandfahrten, dies gilt auch auf der Strecke Cotonou – Porto Novo, wird angesichts der besonders hohen Unfallgefahr, aber auch der Überfallgefahr, dringend abgeraten.
Es wird grundsätzlich geraten, stets mit verriegelten Türen zu fahren.

Wegen des Risikos bewaffneter Überfälle wird von Reisen in den Naturschutzpark „W“ abgeraten. Auf nigerianischer und nigrischer Seite des Parks sind weiterhin terroristische Aktivitäten zu verzeichnen. Gleiches gilt für die im Norden des Landes gelegene Ortschaft Ségbana und Umgebung.

Innerhalb Cotonous sollte in der Zeit nach 24 Uhr von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden. Der Strand von Cotonou und der Dantokpa Markt sollten in den frühen Morgen- und Abendstunden gemieden werden.

Baden im Meer
Baden im Meer ist aufgrund starker Strömungen und der hohen Brandung, außerhalb geschützter Bereiche, lebensgefährlich.

Reisen über Land
Angepasste und vorsichtige Fahrweise ist bei Teilnahme im Straßenverkehr wegen der großen Unfallgefahr dringend geboten.
Unfälle von Motorradtaxis („Zemidjan“) sind aufgrund der technischen Mängel der Motorräder, der mangelnden Ausbildung und risikoreichen Fahrweise der Fahrer sowie der hohen Verkehrsdichte oft mit Personenschäden verbunden. Die überwiegende Zahl der Verkehrstoten in Benin sind Fahrer und Passagiere von Motorradtaxis. Es wird daher dringend geraten, bei notwendigen Fahrten mit „Zemidjans“ einen Schutzhelm zu tragen.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 09.01.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Benin:
Stand 09.01.2019

Letzte Änderungen:
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Visum)


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Das Reisedokument muss noch mindestens drei Monate gültig sein und über ausreichend Platz für Visa und Ein- und Ausreisestempel verfügen.

Visum
Deutsche Staatsangehörige sind bei der Einreise in die Republik Benin visumpflichtig. Das Visum sollte rechtzeitig vor Reisebeginn beantragt und gegebenenfalls weitere Informationen bei der konsularischen Abteilung der Botschaft der Republik Benin in Berlin erfragt werden.
Seit Mai 2018 kann das Visum auch als eVisa beantragt werden. Die Bearbeitung erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Das beninische e-Visum kann anschließend selbst ausgedruckt werden und muss bei Einreise, sowie während des Aufenthalts auf Anforderung zusammen mit dem Reisepass vorgezeigt werden.
Bei der Beantragung des Visums müssen Flugticket und Impfpass mit gültiger Gelbfieberimpfung vorgelegt werden.
An der Grenze bzw. am Flughafen werden grundsätzlich keine Visa mehr erteilt.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Minderjährige sollten eine von beiden Eltern unterschriebene Erlaubnis in französischer Sprache mit sich führen. Es empfiehlt sich, dass Kinder, die nur von einem Elternteil begleitet werden, eine einfache Bestätigung des anderen Elternteils über die Zustimmung zur Reise in französischer Sprache dabei haben.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 12.03.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Benin:
Stand 12.03.2019

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise


Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische Hinweise
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Seit Januar 2016 sind in Benin mehr als 70 Lassavirusinfektionen verzeichnet worden. Betroffen ist vor allem Borgou (aber auch la Donga, Collines, l’Ouémé, le Plateau und le Littoral).
Lassa-Fieber gehört zur Gruppe der sog. hämorrhagischen (Blutung verursachenden) Fieber. Es handelt sich um eine Viruserkrankung, die durch Kontakt mit Ausscheidungen infizierter Nagetiere z. B. über kontaminierte Nahrung oder aerogen über zerstäubten Urin übertragen wird. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch über Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten ist möglich. Die Mehrzahl der Infektionen verläuft mild. Mögliche Symptome sind Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf- und Muskelschmerzen. In etwa 20 % der Fälle kommt es zu schwerwiegenderen Problemen bis hin zu neurologischen Erscheinungen (z. B. Taubheit) und Multiorganversagen. Eine Behandlung mit dem virushemmenden Medikament Ribavirin sollte möglichst frühzeitig erfolgen. Eine wirksame Impfung existiert nicht.
Reisende sollten die Nachrichtenlage verfolgen und sich von sichtbar Kranken fernhalten. Vorsicht ist insbesondere bei Reisen unter einfachen Bedingungen angezeigt. Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche in betroffenen Gebieten sind wenn irgend möglich zu vermeiden. Nähere Informationen zur Erkrankung, Übertragung und Vorbeugung des Lassa-Fiebers bietet das Merkblatt Lassa-Fieber.

Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen älter als 1 Jahr zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch indiziert. Die WHO-Empfehlung der einmaligen Impfung für eine lebenslange Immunität ist möglicherweise noch nicht an allen Grenzen umgesetzt.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. gegen Polio, Masern-Mumps-Röteln (MMR), Pneumokokken, Influenza und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Während der Trockenzeit (Dezember–April) kommt es in den Ländern des „Afri¬kanischen Meningitisgürtels“ regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert. Eine tetravalente Menin¬gokokken-Impfung kann bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll sein.
Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.
Der Nachweis einer Choleraimpfung wird gelegentlich bei Einreise über Land oder aus einem Land mit Choleraausbrüchen verlangt.

Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft diese gefährliche Malaria bei nicht-immunen Europäern in der Regel tödlich. Eine Malariaerkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung bei einem geeigneten Mediziner mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin und Doxyzyklin) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
- in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

HIV/AIDS
Die Prävalenz von HIV in der Altersgruppe der 15 bis 49 jährigen beträgt etwa 1,1 %. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, insbesondere immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Eine Infektion sollte nicht leichtfertig in Kauf genommen werden, da es (selten) zu schweren Krankheitsverläufen mit Befall von Leber, Gehirn oder Rückenmark kommen kann.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Land entspricht sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor bei weitem nicht europäischen Standards. Die medizinische Notfallversorgung ist – auch in größeren Städten – nicht sichergestellt. Eine Auslandskrankenversicherung und eine zuverlässige Rückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wen Sie aus anderen regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 03.05.2019

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Stand 03.05.2019

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Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Nach den Parlamentswahlen am 28. April 2019 kam es in mehreren Städten zu Protesten. Insbesondere in der Hauptstadt Cotonou kam es am 1. und 2. Mai 2019 im Stadtteil Cadjehoun und in der Straße Haie Vive zu Ausschreitungen, bei denen auch Schusswaffen eingesetzt wurden. Die Situation bleibt volatil.
Reisende werden gebeten, die lokalen Medien zu verfolgen, Menschenansammlungen unbedingt zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 08.05.2019

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Stand: 08.05.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise


Aktuelle Hinweise
Zwei europäische Besucher des Pendjari Parks im Norden Benins werden seit dem 1. Mai 2019 vermisst, ihr lokaler Führer wurde in unmittelbarer Nähe zur Grenze zu Burkina Faso tot aufgefunden. Von touristischen Reisen in den Pendjari Park wie auch in den Park W wird dringend abgeraten.

Nach den Parlamentswahlen am 28. April 2019 kam es in mehreren Städten zu Protesten. Insbesondere in der Hauptstadt Cotonou kam es am 1. und 2. Mai 2019 im Stadtteil Cadjehoun und in der Straße Haie Vive zu Ausschreitungen, bei denen auch Schusswaffen eingesetzt wurden. Das neu gewählte Parlament wird Mitte Mai 2019 erstmalig zusammen treten. Möglicherweise kommt es in diesem Zusammenhang zu neuerlichen Protesten.

Reisende werden gebeten, die lokalen Medien zu verfolgen, Menschenansammlungen unbedingt zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus

Von nicht erforderlichen Reisen in den Naturschutzpark „W“ und den Pendjari-Park im Norden Benins wird dringend abgeraten.

Auf burkinischer, nigerianischer und nigrischer Seite des Parks „W“ sind weiterhin terroristische Aktivitäten zu verzeichnen. Gleiches gilt für die im Norden des Landes gelegene Ortschaft Ségbana und Umgebung.

Benin beteiligt sich an der UN-Militärintervention in Mali und an der regionalen Bekämpfung der Terrorgruppe Boko Haram. Obwohl es derzeit keinen Beleg für Aktivitäten terroristischer Gruppen in Benin gibt, können diese nicht völlig ausgeschlossen werden. Reisende werden allgemein zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Innenpolitische Lage
Im Vorfeld der Parlamentswahlen am 28. April 2019 führten Proteste zu lokalen Ausschreitungen, da Oppositionsparteien nicht zugelassen waren.

2018 fanden bei Tanguietá, nordwestlich von Natitingou, Auseinandersetzungen zwischen Viehzüchtern der Volksgruppe der Fulani/Peulh und der sesshaften, ackerbautreibenden Bevölkerung statt.

Reisenden wird geraten, bei Aufenthalten in dieser Region die lokale Sicherheitslage genau zu beobachten und Ansiedlungen der Peulhs zu meiden.

Kriminalität
Im Stadtgebiet von Cotonou besteht insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit und auf unbeleuchteten Straßen die Gefahr, Opfer von Überfällen und Diebstählen zu werden. Von nächtlichen Fahrten auf Motorradtaxis (SEMs) wird nicht nur aus Verkehrssicherheitsgründen, sondern auch wegen erhöhter Überfallgefahr abgeraten. In der Zeit nach 24 Uhr sollte auch von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden. Der Strand von Cotonou und der Dantokpa Markt sollten in den frühen Morgen- und Abendstunden gemieden werden.

Im Norden Benins kommt es auf Landstraßen gelegentlich zu Überfällen, bei denen auch Personen verletzt werden. Reisenden wird geraten, bei Reisen in diese Gegend besonders vorsichtig zu sein.

Baden im Meer
Baden im Meer ist aufgrund starker Strömungen und der hohen Brandung, außerhalb geschützter Bereiche, lebensgefährlich.
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Benin 16.05.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Benin:
Stand 16.05.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweie
- Landesspezifische Sicherheitshinweise


Aktuelle Hinweise
Von nicht erforderlichen Reisen in den Pendjari Park wie auch in den Park W sowie das unmittelbare Grenzgebieten zu Burkina Faso und Niger wird dringend abgeraten.

Zwei europäische Besucher wurden Anfang Mai 2019 aus dem Pendjari Parks im Norden Benins nach Burkina Faso entführt, ihr lokaler Führer wurde in unmittelbarer Nähe zur Grenze tot aufgefunden. Für das gesamte Gebiet an der Grenze zu Burkina Faso besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko. Sicherheitskräfte wurden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Es ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.

Nach den Parlamentswahlen Ende April 2019 kam es in mehreren Städten zu Protesten und insbesondere in der Hauptstadt Cotonou zu Ausschreitungen, bei denen auch Schusswaffen eingesetzt wurden. Mit dem Zusammentreten des neu gewählten Parlaments können neuerliche Proteste nicht ausgeschlossen werden.

Reisende werden gebeten, die lokalen Medien zu verfolgen, Menschenansammlungen unbedingt zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus
Von nicht erforderlichen Reisen in den Naturschutzpark „W“ und den Pendjari-Park im Norden Benins sowie das unmittelbare Grenzgebieten zu Burkina Faso und Niger wird dringend abgeraten.
Auf burkinischer, nigerianischer und nigrischer Seite des Parks „W“ sind weiterhin terroristische Aktivitäten zu verzeichnen.
Benin beteiligt sich an der UN-Militärintervention in Mali und an der regionalen Bekämpfung der Terrorgruppe Boko Haram. Obwohl es derzeit keinen Beleg für Aktivitäten terroristischer Gruppen in Benin gibt, können diese auch nicht ausgeschlossen werden. Reisende werden allgemein zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Innenpolitische Lage
Im Vorfeld der Parlamentswahlen am 28. April 2019 führten Proteste zu lokalen Ausschreitungen, da Oppositionsparteien nicht zugelassen waren.
2018 fanden bei Tanguietá, nordwestlich von Natitingou, Auseinandersetzungen zwischen Viehzüchtern der Volksgruppe der Peulh und der sesshaften, ackerbautreibenden Bevölkerung statt.
Reisenden wird geraten, bei Aufenthalten in dieser Region die lokale Sicherheitslage genau zu beobachten und Ansiedlungen der Peulh zu meiden.

Kriminalität
Im Stadtgebiet von Cotonou besteht insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit und auf unbeleuchteten Straßen die Gefahr, Opfer von Überfällen und Diebstählen zu werden. Von Fahrten auf Motorradtaxis wird nicht nur aus Verkehrssicherheitsgründen, sondern auch wegen erhöhter Überfallgefahr abgeraten. In der Zeit nach 24 Uhr sollte auch von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden. Der Strand von Cotonou und der Dantokpa Markt sollten in den frühen Morgen- und Abendstunden gemieden werden.
Im Norden Benins kommt es auf Landstraßen gelegentlich zu Überfällen, bei denen auch Personen verletzt werden. Reisenden wird geraten, bei Reisen in diese Gegend besonders vorsichtig zu sein.

Baden im Meer
Baden im Meer ist aufgrund starker Strömungen und der hohen Brandung, außerhalb geschützter Bereiche, lebensgefährlich.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 06.06.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Benin:
Stand: 06.06.2019

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise (Dengue-Fieber)


Dengue-Viren werden durch tagaktive, infizierte Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt selten. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Mückenstichen.
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 05.03.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Benin
Stand 05.03.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Gesundheit (Impfschutz)


Aktuelles
Wahlen

Am 11. April 2021 finden in Benin Präsidentschaftswahlen statt. Es ist nicht auszuschließen, dass es im Zusammenhang mit den Wahlen zu Protestaktionen und Demonstrationen kommt.
  • Meiden Sie Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Am 11. April 2021 finden in Benin Präsidentschaftswahlen statt. Insbesondere in den größeren Städten kommt es gelegentlich zu Protestaktionen und Demonstrationen, die auch gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen auslösen können.

Im Zusammenhang mit den Parlamentswahlen Ende April 2019, kam es in mehreren Städten zu Protesten und insbesondere in Cotonou zu Ausschreitungen, bei denen auch Schusswaffen eingesetzt wurden.

2018 fanden bei Tanguietá, nordwestlich von Natitingou, Auseinandersetzungen zwischen Viehzüchtern der Volksgruppe der Peulh und der sesshaften, ackerbautreibenden Bevölkerung statt. Im Juni 2020 kam es in Malanville an der Grenze zu Niger ebenfalls zu Auseinandersetzungen zwischen Peulh und sesshafter Bevölkerung mit mehreren Toten.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, und verfolgen Sie genau die Sicherheitslage bei Aufenthalten in dieser Region.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Gesundheit
Impfschutz

Für alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Die Impfung ist auch aus medizinischen Gründen dringend empfohlen, da Benin Gelbfieberinfektionsgebiet ist.

Reisende unter 4 Wochen Reisezeit sollten einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre haben. Einwohner und Langzeitreisenden über 4 Wochen wird gemäß WHO eine Auffrischimpfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise empfohlen, siehe Merkblatt Poliomyelitis.

Der Nachweis einer Choleraimpfung wird gelegentlich bei Einreise über Land oder aus einem Land mit Choleraausbrüchen verlangt.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen .
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG .
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Benin siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 14.04.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Benin
Stand 14.04.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Wahlen

Es ist nicht auszuschließen, dass es im Nachgang der am 11. April 2021 stattgefundenen Präsidentschaftswahlen zu Protestaktionen und Demonstrationen kommt.
  • Meiden Sie Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Sicherheit
Von nicht erforderlichen Reisen in die Region Alibori nördlich der Straße Banikoara-Segbana einschließlich des Naturschutzparks „W“ und des Pendjari-Parks im Norden Benins sowie die unmittelbaren Grenzgebiete zu Burkina Faso und Niger wird dringend abgeraten.

Innenpolitische Lage

Im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen am 11. April 2021 kommt es insbesondere in einigen Städten im Landesinnern gelegentlich zu Protestaktionen und Demonstrationen, die auch gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen auslösen können.

2018 fanden bei Tanguietá, nordwestlich von Natitingou, Auseinandersetzungen zwischen Viehzüchtern der Volksgruppe der Peulh und der sesshaften, ackerbautreibenden Bevölkerung statt. Im Juni 2020 kam es in Malanville an der Grenze zu Niger ebenfalls zu Auseinandersetzungen zwischen Peulh und sesshafter Bevölkerung mit mehreren Toten.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, und verfolgen Sie genau die Sicherheitslage bei Aufenthalten in dieser Region.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Hinweise zum Corona-Virus in Benin siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 01.06.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Benin
Stand 01.06.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Entfall Wahlen)
- Sicherheit – Innenpolitische Lage (Entfall: Wahlen)


Sicherheit
Von nicht erforderlichen Reisen in die Region Alibori nördlich der Straße Banikoara-Segbana einschließlich des Naturschutzparks „W“ und des Pendjari-Parks im Norden Benins sowie die unmittelbaren Grenzgebiete zu Burkina Faso und Niger wird dringend abgeraten.

Innenpolitische Lage

In einigen Städten im Landesinnern kommt es gelegentlich zu Protestaktionen und Demonstrationen, die auch gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen auslösen können.

2018 fanden bei Tanguietá, nordwestlich von Natitingou, Auseinandersetzungen zwischen Viehzüchtern der Volksgruppe der Peulh und der sesshaften, ackerbautreibenden Bevölkerung statt. Im Juni 2020 kam es in Malanville an der Grenze zu Niger ebenfalls zu Auseinandersetzungen zwischen Peulh und sesshafter Bevölkerung mit mehreren Toten.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, und verfolgen Sie genau die Sicherheitslage bei Aufenthalten in dieser Region.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Hinweise zum Corona-Virus in Benin siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Benin 10.01.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Benin
Stand 10.01.2022

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Terrorismus)


Sicherheit
Terrorismus

Auf burkinischer, nigerianischer und nigrischer Seite der beninischen Landesgrenzen sind weiterhin terroristische Aktivitäten zu verzeichnen.

Zwei europäische Besucher wurden Anfang Mai 2019 aus dem Pendjari Park im Norden Benins nach Burkina Faso entführt, ihr lokaler Führer wurde in unmittelbarer Nähe zur Grenze tot aufgefunden. Für das gesamte Gebiet entlang der Grenze zu Burkina Faso besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko. Im Dezember 2021 sowie im Januar 2022 wurden im Departement Atakora zwei tödliche Anschläge auf Militärkonvois verübt. Sicherheitskräfte sind in Alarmbereitschaft. Es ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.

Benin beteiligt sich an der VN-Friedensmission in Mali und an der regionalen Bekämpfung der Terrorgruppe Boko Haram. Obwohl es derzeit keinen Beleg für Aktivitäten terroristischer Gruppen in Benin gibt, können diese auch nicht ausgeschlossen werden.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Benin siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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