Angola, zwei Reisen wert!
Moderator: Moderatoren
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo zusammen,
wünsche Euch allen schöne Weihnachten!
Heute mal wieder ein paar Bilder.
Hier wollten wir den einen oder anderen Tag verbringen.
Kam dann aber anders, dumm gelaufen.
Viele Grüße
Horst
wünsche Euch allen schöne Weihnachten!
Heute mal wieder ein paar Bilder.
Hier wollten wir den einen oder anderen Tag verbringen.
Kam dann aber anders, dumm gelaufen.
Viele Grüße
Horst
-
fordfahrer
- Beiträge: 149
- Registriert: Do 12. Jan 2012, 15:15
- Wohnort: 09573 kurz vor Moskau
Re: Angola, zwei Reisen wert!
böser Mann! Den Leser so hängen zu lassen. Was war da jetzt weiter?
Danke für die schönen Sandbilder .... .
Schöne Feiertage.
Gruss
Christian
Danke für die schönen Sandbilder .... .
Schöne Feiertage.
Gruss
Christian
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo Christian,
schuld an der erneuten Änderung unserer Planung war dieses kleine Arschloch, das ist bzw. war noch böser als ich!
Nach einem gemütlichen Frühstück habe ich mein Angelzeug ausgepackt und versucht, was Leckeres zum Grillen zu fangen. Mein erster Fang des Tages (siehe Bild) war gerade mal ca. 15 cm groß. Als ich ihn vom Haken lösen wollte, hat er nach mir geschlagen, ich hatte den Eindruck gezielt. Er hat mich direkt neben dem Fingernagel des Zeigefingers getroffen. Der hat gleich angefangen heftig zu bluten. Ich habe mich noch gewundert, so ein kleines Arschloch und soviel Blut.
Was soll´s, Pflaster drauf und weiter geangelt trotz zunehmender Schmerzen, die haben mich schon irritiert. Nach einer halben Stunde war mein Finger so geschwollen, dass ich mit dem Angeln aufgehört habe.
Wir haben dann schnell zusammengepackt und sind zügig Richtung Flamingo-Lodge zurückgefahren. Hier habe ich mir am ehesten das Wissen erhofft, wie damit umzugehen ist. Nach ca. 3 h waren wir dann dort, bis dahin war meine ganze Hand angeschwollen. Das kleine Arschloch hatten wir mitgenommen. Carlos hat es als Peixe Aranha identifiziert und hat mir gesagt, dass er eine gute und eine schlechte Nachricht für mich hat.
Zuerst die schlechte, der Aranha ist der Fisch mit dem Gift, dass einem die heftigsten Schmerzen beschert. Das hatte ich bereits bemerkt.
Die gute, das Gift ist in der Regel nicht tödlich. Darauf hatte ich vertraut, immerhin war der Stich bereits 4 Stunden her und ich stand noch.
Sie hatten so einen Fall einmal in der Vergangenheit, bei dem ist der Arm des Opfers wohl auf die doppelte Größe angeschwollen, der musste tagelang an den Tropf. Im Gegensatz zu mir hat´s bei dem nicht richtig geblutet, da hab ich ja noch richtig Schwein gehabt. Wenn´s nicht blutet, sollte man gleich mit dem Messer nachhelfen, aber wer weiß das schon.
Carlos hat mich gefragt, ob es mir schwindlig wäre oder ich Kopfschmerzen hätte, wenn eines von beidem der Fall wäre, würde er mich sofort nach Namibe in die Klinik bringen. Nachdem ich ´nur´ Schmerzen hatte, hat Carlos gemeint, ich könnte mich auch mit N´GOLA ´kurieren´.
Wollte ich erst nicht, weil ich vom Bier gern mal Kopfweh bekomme und dann würde er mich ja in die Klinik bringen.
Carlos hat gemeint, dass man vom Bier trinken nur Kopfschmerzen kriegt, wenn man aufhört und das fand ich gut. Ich habe dann zügig losgelegt, fand es bloß doof, dass keiner mit mir trinken wollte. Ich habe mich dann schnell gründlich betäubt und bin dann tatsächlich für 2 Stunden eingeschlafen. Hinterher war ich allerdings ordentlich durch den Wind und den restlichen Tag unter Beobachtung. Carlos und Chenelle haben sich wirklich ganz toll um mich gekümmert.
Und das Fazit der Geschichte? Es stimmt also, Angola ist gefährlich!
Viele Grüße
Horst
schuld an der erneuten Änderung unserer Planung war dieses kleine Arschloch, das ist bzw. war noch böser als ich!
Nach einem gemütlichen Frühstück habe ich mein Angelzeug ausgepackt und versucht, was Leckeres zum Grillen zu fangen. Mein erster Fang des Tages (siehe Bild) war gerade mal ca. 15 cm groß. Als ich ihn vom Haken lösen wollte, hat er nach mir geschlagen, ich hatte den Eindruck gezielt. Er hat mich direkt neben dem Fingernagel des Zeigefingers getroffen. Der hat gleich angefangen heftig zu bluten. Ich habe mich noch gewundert, so ein kleines Arschloch und soviel Blut.
Was soll´s, Pflaster drauf und weiter geangelt trotz zunehmender Schmerzen, die haben mich schon irritiert. Nach einer halben Stunde war mein Finger so geschwollen, dass ich mit dem Angeln aufgehört habe.
Wir haben dann schnell zusammengepackt und sind zügig Richtung Flamingo-Lodge zurückgefahren. Hier habe ich mir am ehesten das Wissen erhofft, wie damit umzugehen ist. Nach ca. 3 h waren wir dann dort, bis dahin war meine ganze Hand angeschwollen. Das kleine Arschloch hatten wir mitgenommen. Carlos hat es als Peixe Aranha identifiziert und hat mir gesagt, dass er eine gute und eine schlechte Nachricht für mich hat.
Zuerst die schlechte, der Aranha ist der Fisch mit dem Gift, dass einem die heftigsten Schmerzen beschert. Das hatte ich bereits bemerkt.
Die gute, das Gift ist in der Regel nicht tödlich. Darauf hatte ich vertraut, immerhin war der Stich bereits 4 Stunden her und ich stand noch.
Sie hatten so einen Fall einmal in der Vergangenheit, bei dem ist der Arm des Opfers wohl auf die doppelte Größe angeschwollen, der musste tagelang an den Tropf. Im Gegensatz zu mir hat´s bei dem nicht richtig geblutet, da hab ich ja noch richtig Schwein gehabt. Wenn´s nicht blutet, sollte man gleich mit dem Messer nachhelfen, aber wer weiß das schon.
Carlos hat mich gefragt, ob es mir schwindlig wäre oder ich Kopfschmerzen hätte, wenn eines von beidem der Fall wäre, würde er mich sofort nach Namibe in die Klinik bringen. Nachdem ich ´nur´ Schmerzen hatte, hat Carlos gemeint, ich könnte mich auch mit N´GOLA ´kurieren´.
Wollte ich erst nicht, weil ich vom Bier gern mal Kopfweh bekomme und dann würde er mich ja in die Klinik bringen.
Carlos hat gemeint, dass man vom Bier trinken nur Kopfschmerzen kriegt, wenn man aufhört und das fand ich gut. Ich habe dann zügig losgelegt, fand es bloß doof, dass keiner mit mir trinken wollte. Ich habe mich dann schnell gründlich betäubt und bin dann tatsächlich für 2 Stunden eingeschlafen. Hinterher war ich allerdings ordentlich durch den Wind und den restlichen Tag unter Beobachtung. Carlos und Chenelle haben sich wirklich ganz toll um mich gekümmert.
Und das Fazit der Geschichte? Es stimmt also, Angola ist gefährlich!
Viele Grüße
Horst
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo zusammen,
am nächsten Morgen haben wir uns entschieden, Richtung Iona zu fahren und zu schauen, ob der Curoca mittlerweile überquert werden kann.
Wir haben uns dann entschieden, in der Nähe zu übernachten und in der Frühe in den NP zu fahren, falls der Wasserstand nicht gestiegen ist.
Gruß
Horst
am nächsten Morgen haben wir uns entschieden, Richtung Iona zu fahren und zu schauen, ob der Curoca mittlerweile überquert werden kann.
Wir haben uns dann entschieden, in der Nähe zu übernachten und in der Frühe in den NP zu fahren, falls der Wasserstand nicht gestiegen ist.
Gruß
Horst
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo zusammen,
wieder mal rausgeflogen, deshalb in kleineren Portionen.
Gruß
Horst
wieder mal rausgeflogen, deshalb in kleineren Portionen.
Gruß
Horst
Re: Angola, zwei Reisen wert!
2. Teil
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo zusammen,
wir sind dann zum übernachten ca. 50 km zurückgefahren an eine Stelle, an der man gut an den Kunene rankommt und an der wir schon unsere Mittagspause verbracht hatten.
Wenn man von der Hauptpiste Richtung Fluss abbiegt, ist bald ein Dünengürtel zu sehen. Man fährt lange bergab darauf zu wie gegen eine Wand, meint immer gleich müsste der Fluss kommen, es zieht sich aber. Oberhalb des Kunene angekommen ist der Ausblick einfach genial. Wir sind gerade so zum Sonnenuntergang dran gewesen. Morgens haben wir uns auf einen ausgiebigen Spaziergang begeben, zuerst flussabwärts.
Jede Menge Spuren am heftig steilen Ufer, einmal haben wir einen Pavian runterkugeln sehen.
Gruß
Horst
wir sind dann zum übernachten ca. 50 km zurückgefahren an eine Stelle, an der man gut an den Kunene rankommt und an der wir schon unsere Mittagspause verbracht hatten.
Wenn man von der Hauptpiste Richtung Fluss abbiegt, ist bald ein Dünengürtel zu sehen. Man fährt lange bergab darauf zu wie gegen eine Wand, meint immer gleich müsste der Fluss kommen, es zieht sich aber. Oberhalb des Kunene angekommen ist der Ausblick einfach genial. Wir sind gerade so zum Sonnenuntergang dran gewesen. Morgens haben wir uns auf einen ausgiebigen Spaziergang begeben, zuerst flussabwärts.
Jede Menge Spuren am heftig steilen Ufer, einmal haben wir einen Pavian runterkugeln sehen.
Gruß
Horst
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo zusammen,
auch flussaufwärts war´s ganz nett.
Man kommt sich klein vor, und einsam ist es sowieso.
Gruß
Horst
auch flussaufwärts war´s ganz nett.
Man kommt sich klein vor, und einsam ist es sowieso.
Gruß
Horst
- Uwe Schmitz
- Moderator
- Beiträge: 2761
- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Angola, zwei Reisen wert!
hallo,
völlig faszinierend, diese dünen, dies massen von wasser, und nix (ja, fast nix) wächst da!
is der boden (der sand) so unfruchtbar, oder spült das wasser immer kräftig alles weg, was sich zwischen den felsen festsetzen könnte...
fragt sich und grüßt
uwe
danke, horst, fürs mitnehmen an die nordseite des von süden her bekannten kunene, sehr schöne bilder!
völlig faszinierend, diese dünen, dies massen von wasser, und nix (ja, fast nix) wächst da!
is der boden (der sand) so unfruchtbar, oder spült das wasser immer kräftig alles weg, was sich zwischen den felsen festsetzen könnte...
fragt sich und grüßt
uwe
danke, horst, fürs mitnehmen an die nordseite des von süden her bekannten kunene, sehr schöne bilder!
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo Uwe,
freut mich, dass dir meine Bilder gefallen.
Hallo zusammen,
nachdem es Richtung Ruacana kein Durchkommen gab sind wir über Virei und Chibia zurück.
Unterwegs haben wir uns noch auf die Suche nach Felsgravuren und auch -malereien gemacht. Vor allem deswegen, weil die sich meist in landschaftlich interessanter Gegend befinden.
Wir haben schon gegen Mittag an zwei Bergen Quartier bezogen und ich bin gleich das erste mal hochgestiegen. Auch am Abend und in der Frühe sind wir nochmal rauf, war faszinierend. Was von unten nach Steinen aussieht, hat schon eine ordentliche Größe, der Buckel hat schon eine gewisse Höhe.
Fast überall, wo die ursprüngliche Oberfläche noch erhalten ist, finden sich solche Gravuren.
Überall auch interessante Erosionsspuren.
Leute haben wir hier auch getroffen, da kommen später noch Bilder.
Gruß
Horst
freut mich, dass dir meine Bilder gefallen.
Hallo zusammen,
nachdem es Richtung Ruacana kein Durchkommen gab sind wir über Virei und Chibia zurück.
Unterwegs haben wir uns noch auf die Suche nach Felsgravuren und auch -malereien gemacht. Vor allem deswegen, weil die sich meist in landschaftlich interessanter Gegend befinden.
Wir haben schon gegen Mittag an zwei Bergen Quartier bezogen und ich bin gleich das erste mal hochgestiegen. Auch am Abend und in der Frühe sind wir nochmal rauf, war faszinierend. Was von unten nach Steinen aussieht, hat schon eine ordentliche Größe, der Buckel hat schon eine gewisse Höhe.
Fast überall, wo die ursprüngliche Oberfläche noch erhalten ist, finden sich solche Gravuren.
Überall auch interessante Erosionsspuren.
Leute haben wir hier auch getroffen, da kommen später noch Bilder.
Gruß
Horst
Re: Angola, zwei Reisen wert!
nicht nur uwe. schöner bericht, danke.horst.k hat geschrieben:Hallo Uwe,
freut mich, dass dir meine Bilder gefallen.
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo Horst, vielen Dank für die tollen Bilder und den Bericht über Angola. Klingt sehr spannend!
Ihr habt Euer Visum in Point Noir bekommen wenn ich richtig lese. Wann seid Ihr denn dort eingefahren?
Bzw. wann wart Ihr in Angola?
Wir sind gerade in Namibia und wollen dieses Jahr nach Angola, allerdings mit einem Truck.
Eventuell wollen wir die Westroute hoch fahren, da wir die Ostroute runter sind.
Grüße aus Windhoek,
Tina
Ihr habt Euer Visum in Point Noir bekommen wenn ich richtig lese. Wann seid Ihr denn dort eingefahren?
Bzw. wann wart Ihr in Angola?
Wir sind gerade in Namibia und wollen dieses Jahr nach Angola, allerdings mit einem Truck.
Eventuell wollen wir die Westroute hoch fahren, da wir die Ostroute runter sind.
Grüße aus Windhoek,
Tina
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo Tina,
wir hatten die Visas beide Male in Frankfurt beantragt.
Die beschriebene Reise war im Dezember 2014, ich war dann nochmal letzten November in Angola unterwegs.
Grüße aus dem verschneiten Deutschland, wäre auch lieber bei unserem Toyo in Windhoek
Horst
wir hatten die Visas beide Male in Frankfurt beantragt.
Die beschriebene Reise war im Dezember 2014, ich war dann nochmal letzten November in Angola unterwegs.
Grüße aus dem verschneiten Deutschland, wäre auch lieber bei unserem Toyo in Windhoek
Horst
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo zusammen,
als wir von einer der Wanderungen zurückgekommen sind, hatten wir Besuch. Wir haben dann an deren Brunnen und im Dorf vorbeigeschaut Für uns war dies ein magischer Ort, im Hintergrund die zwei Buckel, auf denen wir ausgiebig herumgestiegen sind. Damit will ich es auch gut sein lassen.
Wir sind von Chibia aus auf der Teerstraße nach Xangongo und von dort aus nach Ruacana. Wir haben uns noch etwas am Kunene herumgetrieben und sind dann zurück nach Namibia.
Für uns ist Angola mehr als eine Reise wert.
Viele Grüße
Horst
als wir von einer der Wanderungen zurückgekommen sind, hatten wir Besuch. Wir haben dann an deren Brunnen und im Dorf vorbeigeschaut Für uns war dies ein magischer Ort, im Hintergrund die zwei Buckel, auf denen wir ausgiebig herumgestiegen sind. Damit will ich es auch gut sein lassen.
Wir sind von Chibia aus auf der Teerstraße nach Xangongo und von dort aus nach Ruacana. Wir haben uns noch etwas am Kunene herumgetrieben und sind dann zurück nach Namibia.
Für uns ist Angola mehr als eine Reise wert.
Viele Grüße
Horst
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo Horst,
ich habe mich extra angemeldet, um mich für deinen Bericht zu bedanken
. Habe Ihn die letzten Woche aufmerksam verfolgt. Angola steht bei uns als nächstes auf der Liste. Von daher sind solche raren und ausführlichen Berichte über das Land natürlich goldwert. Er hat uns letztendlich überzeugt den nächsten Trip dorthin zu planen
Viele Grüße
Christoph
ich habe mich extra angemeldet, um mich für deinen Bericht zu bedanken
Viele Grüße
Christoph




