Tunesien | Campement Zmela
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Kuno
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Re: TN/ Campement Zmela
...wir waren nur zu viert und auch nur fuer eine Nacht in diesem Camp. Das Personal hat sich aber genau so um uns gekümmert, wie wenn wir eine Reisegruppe von 50 Personen gewesen wären. Daraus schliesse ich, dass Individualtiouristen ebenso willkommen sind wie eine grosse Gruppe. Gut.
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martin1101
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Re: TN/ Campement Zmela
Hallo Peter,PeterC hat geschrieben:Sollen wir ihnen vorscheiben, wir sie ihr Land zu nutzen haben ?
Peter
Danke für Deine interessanten Gedanken. Nichts liegt mir ferner, als den Tunesiern (oder auch Einwohnern anderer Länger) vorzuschreiben, wie sie ihr Land nutzen wollen. Meine ablehnenden Überlegungen hatten sich ja nicht auf die Tunesier sondern auf diese Art von Tourismus bezogen; aber wie immer hat alles viele Seiten.
Ich persönlich komme mit solchen Luxuscamps nicht so gut zurecht, auch nicht am Ende einer Wüstentour. Ich werde nie vergessen, wie wir 1994 mit zwei 4x4 am Sinai unterwegs waren und - zu "Erholungszwecken" die letzten 3 Tage im Hilton Taba eingebucht waren (war eine organisierte Reise). Nach der Rückkehr von der Tour haben wir uns alle (Gruppe = 8 Personen) mal ausgiebig geduscht und anschließend am Pool getroffen; nach einem kurzen Blick war klar: hier halten wir es nicht aus: Wir haben den Guide unserer Tour angerufen und mit ihm extra noch die 3 Tage in der wunderbaren Landschaft Israels (zb red canyon) verbracht.
Aber jeder kann damit umgehen, wie er/sie möchte.
Aber in einem Punkt kann ich nicht übereinstimmen: Als Individualtourist lasse ich sicherlich auch einiges im Land; wir kaufen - soweit das möglich ist- das Meiste vor Ort, wir gehen essen, engagieren gute Führer (sofern greifbar) usw.
Die Individualtouristen jetzt so hinzustellen, als kämen die alle nur mit den mitgebrachten Lebensmitteln ins Land und die einheimische Bevölkerung hätte gar nichts davon, kann ich nicht teilen. Sicherlich gibt es aber auch solche.
Und eines bin ich ganz überzeugt. es gibt bei unserer Art zu reisen wesentlich mehr Kontakt zu den Menschen vor Ort (ich meine Kontakt auf gleicher Ebene, nicht als Dienstboten) und dies trägt doch erheblich zur Verständigung der Kulturen bei.
Zu einem Tunesienurlaub vermutlich nicht; zu einer Reise in die Sahara meist wohl doch. Eine gewisses Verständnis für die Menschen vor Ort, deren Bedürfnisse und Sehnsüchte bekomme ich eher, wenn ich mich in einsamer Gegend individuell mit ihnen unterhalte, als wenn ich im Rahmen einer Autobusreise o.ä. in ein solches LuxuxCamp gekarrt werde und dort unseren Wohlstand heraushängen lasse (machen nicht alle, aber doch viele).PeterC hat geschrieben:Oder gehört zu einem "echten" Tunesien Urlaub Sandbleche und Endbehrungen?
Peter
Damit aber kein Missverständnis aufkommt: Wir fahren selbst gerne mal auf ein nettes campement; es kommt nur auf die Atmosphäre dort an. Ein Austausch mit anderen 4x4-Reisenen (natürlich auch Enduriste
Ich bin nicht sicher, womit wir die Menschen vor Ort mehr motivieren, ihre Kraft und Energie in ihr eigenes Land zu investieren statt ihr Heil in Europa zu versuchen.
Aber Du hast schon recht: die Menschen brauchen jedenfals eine wirtschaftliche Basis vor Ort !
Nachdenkliche Grüße
Martin
Zuletzt geändert von martin1101 am Mo 17. Okt 2011, 10:24, insgesamt 1-mal geändert.
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martin1101
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Re: TN/ Campement Zmela
Hallo Guido3,Guido3 hat geschrieben:Auf Touristen, die vom Auto bis zum Essen alles von zu Hause mitbringen und immer im eigenen Zelt irgendwo in der Pampa schlafen, hat man spätestens dann nur noch wenig Lust.
Guido
dazu siehe meinen vorigen Beitrag
Am Camp direkt bei den EpupaFalls war ich erst einmal im Sommer 2010, allerdings entlang des Kunene von Ruacana kommend. Der CP direkt an den Falls wird mit Beteiligung der einheimischen Bevölkerung betrieben, so haben die auch etwa davon. Wir haben -soweit möglich- immer versucht, Camps etc von locals anzufahren, wenn wir nicht irgendwo in der Landschaft geblieben sind.Guido3 hat geschrieben: Beispiel Epupa Falls Namibia: .... Dort angekommen hat er mittlerweile 5 Unterkünfte zur Auswahl. In den nächsten Jahren werden in Namibia auch die letzten abgelegenen Gebiete wie das Kaokoveld und der Khaudom NP "fallen"... Guido
Wovon die einheimische Bevölkerung on the long run mehr profitieren wird, sei mal dahingestellt.
Aber mir ist schon klar. Jagdgäste und Golfer bringen kurzfristig mehr Geld ins Land, deshalb haben die bei Air Namibia auch Sonderrechte in Sachen Fluggepäck.
Maritn
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Guido3
Re: TN/ Campement Zmela
Hallo Martin,
das war nicht als Kritik an Dir gedacht, sondern einfach nur eine nüchterne Beschreibung der Entwicklungen, die man so ziemlich überall auf der Welt sehen kann, ob Tunesien, Namibia, Oman, ..
Noch gibt es in Namibia recht viele Community-Campsites - mit schwankendem Standard von völlig heruntergekommen bis fantastisch (z.B. Khowarib, Purros)- und weitere entstehen. Langfristig wird man versuchen, mehr und mehr Projekte wie die Grootberg-Lodge zu etablieren. Schöne Campsites werden dafür weichen müssen und Gegenden nur noch Luxustouristen zugänglich sein.
http://www.zeit.de/2005/51/Namibia
Im Kaokoveld soll beispielsweise der Kunene Peoples Nationalpark entstehen. Für Teile davon sollen exklusive Konzessionen an Luxus-Lodges vergeben werden, dann sind die Teile für Individualtouristen zu. Immer wieder gibt es zudem im MET Überlegungen, die Trockenflussriviere im Kaokoveld grundsätzlich für Individualtouristen ohne Guide zu sperren. Lass die die Pisten nach Purros und Orumpembe noch etwas herrichten und Du findest das bald in den Rundreiseangeboten bei TUI und Tchibo, wodurch natürlich eine andere Klientel da einfällt. Man kann schon heute in Purros abends am Lagerfeuer sitzen und über das Mobiltelefon seine E-Mails abholen und ins Internet. Viele flüchten für "echte Wildnis" in weniger entwickelte Länder wie Sambia. Aber da werden diese Entwicklungen in absehbarer Zeit auch nachvollzogen werden.
Beste Grüße
Guido
das war nicht als Kritik an Dir gedacht, sondern einfach nur eine nüchterne Beschreibung der Entwicklungen, die man so ziemlich überall auf der Welt sehen kann, ob Tunesien, Namibia, Oman, ..
Noch gibt es in Namibia recht viele Community-Campsites - mit schwankendem Standard von völlig heruntergekommen bis fantastisch (z.B. Khowarib, Purros)- und weitere entstehen. Langfristig wird man versuchen, mehr und mehr Projekte wie die Grootberg-Lodge zu etablieren. Schöne Campsites werden dafür weichen müssen und Gegenden nur noch Luxustouristen zugänglich sein.
http://www.zeit.de/2005/51/Namibia
Im Kaokoveld soll beispielsweise der Kunene Peoples Nationalpark entstehen. Für Teile davon sollen exklusive Konzessionen an Luxus-Lodges vergeben werden, dann sind die Teile für Individualtouristen zu. Immer wieder gibt es zudem im MET Überlegungen, die Trockenflussriviere im Kaokoveld grundsätzlich für Individualtouristen ohne Guide zu sperren. Lass die die Pisten nach Purros und Orumpembe noch etwas herrichten und Du findest das bald in den Rundreiseangeboten bei TUI und Tchibo, wodurch natürlich eine andere Klientel da einfällt. Man kann schon heute in Purros abends am Lagerfeuer sitzen und über das Mobiltelefon seine E-Mails abholen und ins Internet. Viele flüchten für "echte Wildnis" in weniger entwickelte Länder wie Sambia. Aber da werden diese Entwicklungen in absehbarer Zeit auch nachvollzogen werden.
Beste Grüße
Guido
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martin1101
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Re: TN/ Campement Zmela
Hallo Guido,
habs auch nicht als Kritik verstanden (hätt ich aber auch vertragen
)
Ich fürchte, Du hast mit Deinen Prognosen recht.
Reisefreudige Grüße
Martin
habs auch nicht als Kritik verstanden (hätt ich aber auch vertragen
Ich fürchte, Du hast mit Deinen Prognosen recht.
Reisefreudige Grüße
Martin
Re: TN/ Campement Zmela
Hallo Gemeinde
Ist doch einfach eine Frage was man sucht.
Will man Ruhe und Abgeschiedenheit, so wird man die auch weiterhin, sogar im kleinen Tunesien, finden.
Will man aber Tiere an einem Wasserloch in Kenia, Namibia oder sonstwo beobachten, wird man eher nicht mehr alleine sein können.
Sobald eine Infrastruktur, Camps, Lodges und wie die alle genannt werden, Strassen oder gute Pisten gebaut werden ist fertig mit der Ruhe.
Logisch, das muss alles bezahlt werden und verdienen tun dann auch noch einige, die nichts dazu geleistet haben, ausser vielleicht Bewilligungen auszustellen.
Wir werden auch in Jahren noch die Stille der Wüste geniessen können, nicht jedoch an einem Wasserloch mit Elefanten.
Fahrt nur 5 km vom Zmela in die Dünen und man hat in der Regel den Frieden.
Die meisten suchen aber nicht die Ruhe sondern eben das genannte Wasserloch, kann auch Ksar Ghilane, der verlorene See, der gar nicht mehr so verloren ist, oder sonstwie heissen.
Wir geniessen am liebsten beides, ein paar Tage in der Nähe der Zivilisation mit allen ihren Nebenerscheinungen (wir gehören ja auch dazu), den Rest der Ferienwochen in der Abgeschiedenheit.
Hier die eine Seite, da die andere Seite
sandige Grüsse
Turi
Ist doch einfach eine Frage was man sucht.
Will man Ruhe und Abgeschiedenheit, so wird man die auch weiterhin, sogar im kleinen Tunesien, finden.
Will man aber Tiere an einem Wasserloch in Kenia, Namibia oder sonstwo beobachten, wird man eher nicht mehr alleine sein können.
Sobald eine Infrastruktur, Camps, Lodges und wie die alle genannt werden, Strassen oder gute Pisten gebaut werden ist fertig mit der Ruhe.
Logisch, das muss alles bezahlt werden und verdienen tun dann auch noch einige, die nichts dazu geleistet haben, ausser vielleicht Bewilligungen auszustellen.
Wir werden auch in Jahren noch die Stille der Wüste geniessen können, nicht jedoch an einem Wasserloch mit Elefanten.
Fahrt nur 5 km vom Zmela in die Dünen und man hat in der Regel den Frieden.
Die meisten suchen aber nicht die Ruhe sondern eben das genannte Wasserloch, kann auch Ksar Ghilane, der verlorene See, der gar nicht mehr so verloren ist, oder sonstwie heissen.
Wir geniessen am liebsten beides, ein paar Tage in der Nähe der Zivilisation mit allen ihren Nebenerscheinungen (wir gehören ja auch dazu), den Rest der Ferienwochen in der Abgeschiedenheit.
Hier die eine Seite, da die andere Seite
sandige Grüsse
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: TN/ Campement Zmela
Das gefällt mir am Wüschi:
eine gute Diskussionskultur und die Offenheit, eine andere Meinung gelten zu lassen.
Bitte weiter so.
Peter
Klitzkleine Ausnahme: es geht um die Vorteile von LR und LC
eine gute Diskussionskultur und die Offenheit, eine andere Meinung gelten zu lassen.
Bitte weiter so.
Peter
Klitzkleine Ausnahme: es geht um die Vorteile von LR und LC
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
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Kuno
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Re: TN/ Campement Zmela
Das sind doch keine Vorurteile 
Re: TN/ Campement Zmela
Darum fahre ich jetzt Iveco, da bleibt man in der Balance.Klitzkleine Ausnahme: es geht um die Vorteile von LR und LC
Man wird getreten von beiden Seiten
sandige Grüsse
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Kuno
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Re: TN/ Campement Zmela
Turi; ich habe kuerzlich gehoert, dass IVECO den 'Massiv' wieder aus dem Programm genommen habe... ist das was dran?
Re: TN/ Campement Zmela
Hallo Kuno
Der Massif ist schon vor einiger Zeit aus dem Programm genommen worden.
Angeblich sind in Lineares/Spanien die Prouktionsmaschinen abgebaut.
Gruss
Turi
Der Massif ist schon vor einiger Zeit aus dem Programm genommen worden.
Angeblich sind in Lineares/Spanien die Prouktionsmaschinen abgebaut.
Gruss
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Kuno
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Re: TN/ Campement Zmela
Tatsächlich. Die haben sogar das ganze Werk in Spanien geschlossen. Naja. War eh nur ein gefälschter Landrover 





