Iveco Massif mit Absetzkabine

Mit dem Allrad, Quad und der Ente ;) über Land und durch die Wüste

Moderator: Moderatoren

schu achbar ?

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von schu achbar ? »

Markus Zaiser hat geschrieben:Geber/Nehmerzylinder von der Kupplung nicht vergessen. Hat mich beim Santana schier zur Verzweiflung gebracht.
Schöne Zeit
Markus
Gleich am Anfang ?
Da brauch es doch ein paar tausend Pedaltritte, bis die klemmen oder siffen.

@Turi
Hab erst gedacht " warum verkauft er bloss das BT"" , aber inzwischen seh ich ja warum. Tolle Eierwollmilchsau !!
Viel Glück auf der Jungfernfahrt !!
Turi
Beiträge: 2264
Registriert: Di 14. Feb 2006, 21:49
Wohnort: Ostschweiz

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von Turi »

Zuerst einmal Danke für die guten Wünsche von Euch und dass mein Projekt nicht so ganz daneben ist.
Vor 30 Jahren hatte ich schon die Idee mit dem Wechselaufbau auf einem Pick UP, genauso wie das Reisen.
Nur leider war ich zu dieser Zeit noch nicht so flüssig und hatte Familie mit Kind.
Nun habe ich mir den Traum erfüllt, hoffe das "Büro" bringt mich mindestens um die halbe Welt.


Zu Algerien
Wir würden gerne Freunde in Timimoun besuchen und von dort aus eine Oasentour, die noch nicht genau festgelegt ist, machen.
Wir warten auf die Einladung von Claus und Khadidja und hoffen ohne Führer bis Timimoun zu kommen.
Claus, der mit Khadidja unten wohnt, meinte es sei kein Problem, wir werden sehen.
Wenn dies nicht funktioniert, bleiben wir in Tunesien, die Fähre am 19. Dezember ist in jedem Fall gebucht.
Zur eierlegenden Wollmilchsau
Das BT war sicher komfortabler und auf Pisten schneller zu fahren, nur das Leben muss sich drausen abspielen.
Man wird ja bequemer, die Koje ist immer parat , die Heizung lässt auch den Nachbarn schlafen und für Touren in Gebiete mit mehr Regen sicher idealer.
Meine beiden Toyota haben mich nie im Stich gelassen und ich hoffe der Iveco hält bei sorgsamer Wartung und Pflege ebenso.
Habe mir auch den 79er angeschaut für den Aufbau, das Fahrwerk ist sicher besser als beim Massif, hat ja auch den längeren Radstand und vorne Schraubenfedern.
Der Motor im Vergleich kann ich nur sagen "Schlaftablette", bei 3,5 to mit Kabine kann man sicher längere Dünenauffahrten vergessen.
Hatte in Libyen einige Male Probleme weil der HZJ, trotz wenig Zuladung, an längeren Auffahrten einfach "verhungert" ist.
Der Massif hat aus dem Keller viel mehr Dampf.
Und zum Preis muss ich hier nicht viel sagen, der 79er ist 1 1/2 mal so teuer!
Fazit: Für Pistenfahrten und leichte Dünen ist der HZJ sicher die bessere Wahl.
Fürs Grobe, vorausgesetzt die Technik hält, ist der Iveco meine Wahl.
Abwarten..... Tee drinken.
sandige Grüsse
Turi
Soenke
Beiträge: 86
Registriert: Do 20. Apr 2006, 19:51
Wohnort: Ostsee

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von Soenke »

na ja,
einen Alkovenaufbau hätte ich nicht gewählt wenn es grob werden soll. :mrgreen: .
.....dann hilft wirlich nur Gewichtsreduktion (und vielleicht vom 1HZ auf 1HD-T Aufrüsten)
Den Wunsch nach möglichem Kabinenkomfort kann ich -nach vielen durchwachten Nächten bei Sturm im Klapp-Schlafdach- gut teilen. Bei uns ist es aber wegen des Wunsches nach maximaler Geländegängigkeit eine Hubkabine (und ein 1HD-T :wink: )geworden...

Bin gespannt auf Deine Erfahrungen, gerade wenn es mal schräg wird...

Viel Spaß in Algerien !
Gruß Sönke
Turi
Beiträge: 2264
Registriert: Di 14. Feb 2006, 21:49
Wohnort: Ostschweiz

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von Turi »

Hoi Soenke
Mein HZJ war 2,35 m hoch mit Hubdach, dann noch Ersatzrad auf dem Dach. Nach meinen ersten Fahrten mit der leeren Alkovenkabine, allerdings auf der Strasse, hatte ich das Gefühl, dass der HZJ nicht weniger Seitenneigung hatte und das mit guten Dämpfern.
Werde vor der Abreise noch 130er Felgen mit 255/85-16 und Spurverbreiterungen hinten montieren, gibt vorne 4 und hinten zusätzlich 10 cm mehr Spurbreite.
Im Iveco sind noch die Originaldämpfer montiert, erst probieren, dann wechseln.
Wenn die Kabine geladen ist, alles schwere unten, denke ich, kein grosses Problem.
Das grössere Problem ist eine evtl. Verschiffung oder auf der Fähre, die Überhöhe kostet ein wenig mehr.
sandige Grüsse
Turi
Soenke
Beiträge: 86
Registriert: Do 20. Apr 2006, 19:51
Wohnort: Ostsee

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von Soenke »

Mein HZJ war 2,35 m hoch mit Hubdach, dann noch Ersatzrad auf dem Dach. Nach meinen ersten Fahrten mit der leeren Alkovenkabine, allerdings auf der Strasse, hatte ich das Gefühl, dass der HZJ nicht weniger Seitenneigung hatte und das mit guten Dämpfern.
das unangenehme Gefühl im HZJ mit Klappdach kenne ich, hier noch mit Kajaks und 9.00

26-3158639.jpg

nach mehreren unangenehmen Situationen haben wir uns dann für "breiter und flacher" entschieden und ohne Streß die gleichen schrägen Passagen gefahren, wo uns im HZJ die Muffe ging...



Sorry, will nicht ablenken von Deinem gelungenen Auto.

Vom Gefühl bringen 0.5" breitere Felgen schon was, die Spurverbreiterung sollte es dann erst recht. Wirst Du hinten breiter als vorne? Das kann zusammen mit mehr Gewicht auf der HA auch zu unangenehmen Fahreigenschaften führen? Die meisten haben doch eher vorne die breitere Spur?

Wenn die Kabine geladen ist, alles schwere unten, denke ich, kein grosses Problem.
ich habe einen riesen Respekt vor den dynamischen Kräften die auf das Auto wirken, nur durch die sich aufschaukelne leere Kabine...vielleicht sind wir aber auch nur zu ängstlich, haben immer abgebrochen bevor ein Auto auf der Seite lag... :mrgreen:
Die möglichen Kurvengeschwindigkeiten kann man sicher mit "tiefem" Schwerpunkt und straffen Dämpfern verbessern, den (dynamischen)Kippwinkel aber nicht so leicht...

es Reisen aber viele mit Alkovenkabine auch sehr anspruchsvolle Touren, es geht also ! Freue mich von Deinen Erfahrugen weiter zu lesen.
Gruß Sönke
AndreasHirsch
Beiträge: 60
Registriert: Di 4. Okt 2005, 12:03
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von AndreasHirsch »

Hmm, nu, das ist ein schönes Auto.
Wir haben unserem 78er (auch mit K-Dach) wegen der Kippeligkeit
auf 8x16er Felgen gestellt, sodaß die Spur deutlich breiter ist.

Ich würde mir aber wirklich überlegen, ob Du unterschiedliche
Spurbreiten haben willst, und dann noch Hinten deutlich mehr
als Vorne.

Da solltest Du vielleicht erst noch bischen mit dem Auto probieren.
GRuß aus Berlin
Gruß aus Berlin
Turi
Beiträge: 2264
Registriert: Di 14. Feb 2006, 21:49
Wohnort: Ostschweiz

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von Turi »

Meine Erfahrung mit Umkipperei ist, dass die Meisten der Mut verlässt bevor einer kippt.
Zu den Spurverbreiterungen hinten, der Grenzbereich wird enger bis er kippt, kippt aber auch später.
Hinten schmäler driftet man eher weg.
Das grösste Problem ist in den Dünen beim seitlichen Abrutschen.
Dann hat man hoffentlich Platz und genug "Dampf" um zu kehren.
Soenke, so wie der Toyo auf dem Foto dasteht fehlt noch sehr viel bis er umkippt, das Problem wäre auch hier, ein abrutschen und dann anhängen mit einem talseitigen Rad.
Hoffen wir auf die Standfestigkeit und auf die Vernunft des Fahrers.
sandige Grüsse
Turi
Soenke
Beiträge: 86
Registriert: Do 20. Apr 2006, 19:51
Wohnort: Ostsee

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von Soenke »

genau,unangenehm waren die Steine, dadurch rutschte das Auto immer gen See um dann von einem anderen Stein abgebremst zu werden, dazu die Schwingungen das Fahrwerks. Das meinte ich mit dynamischen Kippwinkel.

mit der neuen Kabine und dem breiten HDJ 80 Fahrwerk haben Schräglagen ihren Schrecken verloren... :mrgreen:

27-3163843.jpg

Bin gespannt wie es wird im Sand, wobei eher die kleinen Krüppel-Dünen in Tunesien ein Problem werden könnten als die langen Anstiege, wo Du notfalls in die Falllinie fahren kannst.
Gruß Sönke
Turi
Beiträge: 2264
Registriert: Di 14. Feb 2006, 21:49
Wohnort: Ostschweiz

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von Turi »

Hoi Sönke
Ganz "schön schräg" Dein Toyo.
Kannst Du dein Kabinendach heben?
Zu den Krüppel-Dünen in Tunesien, mit dem 78er auch nicht gerade ein Vergnügen, wir mussten viel zurücksetzen oder mit der Hinterachssperre um dîe Ecken driften, manchmal mit einem Bein in der Luft. Der Massif hat den kürzeren Radstand. Der lange Anstieg zum See brauchte auch manchen Anlauf. wir sind bei der letzten Tour 3 mal "verhungert", waren allerdings auch das letze von 4 Fahrzeugen in der gleichen Spur. Beim 4. Mal, mit sehr viel Anlauf, haben wirs geschafft, die Landung war jedoch ziemlich hart (siehe Foto). Beim ersten Versuch haben wir einen anderen Weg gesucht, der hat uns jedoch mangels Leistung ein wenig Sand schaufeln gekostet. und wir mussten rückwärts zurück.
sandige Grüsse
Turi

Bild

Bild

Bild
Horst der Wuestenindianer
Beiträge: 122
Registriert: Sa 15. Okt 2005, 08:30
Wohnort: Wiesloch Baden

der popo bremst

Beitrag von Horst der Wuestenindianer »

Hallo,
Das Thema mit der Seitenneigung wird bei Kabinen überbewertet. Habt Ihr mal ausgerechnet welche "Kopflastigkeit" ein Ausstelldach mit Rahmen und Dachlasten bringt? Mein 110er mit Ausstelldach oder Dachzelt hatte mehr Seitenneigungstendenz wie mein 130er mit Kabine in der alles Gewicht im unteren Bereich gelagert wird und oben nur die leere Hülle (der Luxus) verbleibt. - trotz schwerer Matratze! Die Dünen zum Tembaine waren kein Problem........ usw. usw. Der "Popometer" bremst lange bevor es wirklich gefährlich wird.......
Der Iveco mit der Kabine ist sehr schön geworden - wie hoch war der Komplettpreis? Mein Eigenbau hat mich 36.000,- Euronen gekostet Auto und Kabine - beides neu!!!

LG Horst :wink:

28-3172318.jpg
Meine Enkel sind goldiger als Deine !!!
Turi
Beiträge: 2264
Registriert: Di 14. Feb 2006, 21:49
Wohnort: Ostschweiz

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von Turi »

Hallo Horst
Wäre auch eine Variante für mich gewesen, mich hat einzig der Motor gestört, das Fahrverhalten des 130er ist sicher besser als der des Iveco.
Deine Kabine ist, denke ich, fest montiert? Ich wollte den Vorteil nutzen, das Fahrzeug auch mit Brücke zu fahren.
Der Preis den Du genannt hast war für mich in etwa der Kabinenpreis mit Komplettausstattung.
Die Preise sind sehr relativ, habe bei verschiedenen Kabinenbauern geschaut. Preisdifferenzen 300%????.
Die Kabine von Alfred ist äusserst robust und der Ausbau sehr professionell, wobei auf Pistentauglichkeit und Dichtigkeit grössten Wert gelegt wurde. Die Türe hat 3-Punkt Verriegelung alle Aussenklappen Kompressionsverschlüsse mit doppelter Dichtung.
Die Kabine ist so dicht, dass beim schliessen einer Klappe die Luft an einer anderen Dichtung langsam entweicht (Achtung Erstickungsgefahr).
Spezielle dicht schliessende Moskitonetze mit Magnetverschluss wurden verbaut. Also für mich stimmt das Preis- Leistungsverhältniss.
Die Kabine wurde nach meinen Plänen gebaut und ausgebaut und ist genau so geworden wie ich es mir vorgestellt habe.
Der Preis wurde zu 100 % eingehalten.
Also... von meiner Seite sehr zu empfehlen.
Der einzige bittere Nachgeschmack war die Auflastung.
Wenn man nicht mit Paragraph und Absatz erscheint, funktioniert gar nichts, schade!
Und das angeblich von der EU übernommene Gesetz mit der unterschiedlichen Bremsvorschrift für ein und das selbe Fahrzeug finde ich lächerlich, einem Fussgänger ist es schliesslich egal ob er von einem Lieferwagen oder einem PW/PKW überfahren wird.
Aber sei's wie's will, ist abgenommen, basta.
Und einem Nächsten bin ich gerne bereit bei dem Prozedere zu helfen.
sandige Grüsse
Turi
Soenke
Beiträge: 86
Registriert: Do 20. Apr 2006, 19:51
Wohnort: Ostsee

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von Soenke »

Kannst Du dein Kabinendach heben?
ja, das geht hydraulisch.

29-3173393.jpg

was wäre hier passiert wenn Ihr schon die Kabine gehabt hättet?

30-3173387.jpg

Mit der Leistung im Sand ging es eigentlich mit unserem 78ger, nur die ganz langen Anstiege zb im Tifernine hat er nicht gepackt. (mit 255/85) Später mit 9.00 und 4.11 Diffs war die Abstimmung besser, nur jetzt grubberte er hinten talwärts bei leicht schrägen Anstiegen...

Horst, vielleicht kannst Du besser fahren? :wink:
Wir haben unterwegs mit Freunden in alkovenkabinierten Geländewagen mehrfach die geplanten Strecken abbrechen müssen da sich Umkipper ankündigten...,
es war allerdings auf diesen Kabinen auch noch Dachlast, die dann einen schönen Hebel bekam....
Und Du hast Recht, unser 78ger mit Klappdach und 9.00, Höherlegung und schmaler Spur war auch nicht angenehm bei Schräglage zufahren und gab uns dann ja Argumente noch mal anzufangen :mrgreen: .

Die Komfort-Vorteile beim Wohnen sind halt erkauft mit einer geringen Sicherheitsmarge bei Schräglage.
..
Gruß Sönke
Turi
Beiträge: 2264
Registriert: Di 14. Feb 2006, 21:49
Wohnort: Ostschweiz

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von Turi »

Hallo Sönke
Wirklich schöne Sache, ist doch die im Allradler, oder, brachte aber auch sehr viel Arbeit mit sich, ich hätte dafür zu wenig Freizeit.
Deine Variante bringt sicher auch noch einiges an Gewicht auf die Räder.
Alfred hat auch so etwas ähnliches gemacht, das Hubdach liess sich um die Alkovenhöhe absenken.
Die Kabine ist im Moment, so viel ich weiss, in Südamerika unterwegs.
sandige Grüsse
Turi
Soenke
Beiträge: 86
Registriert: Do 20. Apr 2006, 19:51
Wohnort: Ostsee

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von Soenke »

ja, wir haben uns im Aufwand ganz schön verschätzt.

Mit einem seitlich angeschlagenem Klappschlafdach statt dem Hubdach mit Hydraulik und doppelten Wänden hätten wir wohl so um 100-130kg eingespart.
Hatten uns aber dann gegen maximale Gelände- bzw Dünengängigkeit zugunsten der besseren Sturm / Schlechtwetter-Tauglickeit entschieden.

Was wiegt Deine Kabine komplett mit Möbeln, Kühlschrank etc ?
Gruß Sönke
Turi
Beiträge: 2264
Registriert: Di 14. Feb 2006, 21:49
Wohnort: Ostschweiz

Re: Iveco Massif mit Absetzkabine

Beitrag von Turi »

Die Kabine kpl. inkl. Kühlbox und 11 kg Gasflasche 470 Kg.
Das Fahrzeug mit Fahrer und vollem Tank inkl. Kabine, Zusatztank, eingebautem Kompressor mit 10 l Tank 2820 kg.
Antworten