Libanon als nächster Krisenherd?

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Birgitt
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Libanon - Bombenanschlag in Beirut

Beitrag von Birgitt »

Bei einem Bombenanschlag in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Unter den Opfern sei auch der frühere Finanzminister Mohamed Schatah, berichten mehrere Agenturen unter Berufung auf Sicherheitskreise. Der Oppositionspolitiker ist enger Mitarbeiter des früheren Ministerpräsidenten Saad Hariri. Schatah gehörte einer Koalition an, die die größtenteils sunnitischen Rebellen im Nachbarland Syrien im Kampf gegen Präsident Baschar al Assad unterstützt.
Hariri-Vertrauter bei Anschlag getötet
27.12.2013 - tagesschau
Es ist ein Anschlag wie vor acht Jahren, als eine Autobombe den damaligen Ministerpräsidenten Rafik Hariri tötete. Damals geriet schnell die Hisbollah-Miliz in Verdacht, sich des politischen Führers entledigt zu haben. Denn dieser versuchte, den Einfluss des großen Nachbarlandes Syrien im Libanon einzudämmen und zurückzudrängen. Die radikalislamische Hisbollah bestreitet bis heute, hinter dem Attentat zu stecken. Nun ist es wieder ein Syrien-kritischer Politiker, der unter den insgesamt sechs Toten des Anschlags ist. Wie damals detoniert eine Autobombe neben einem Konvoi. Und wieder fällt der Verdacht auf die inzwischen im syrischen Bürgerkrieg an der Seite der Regierung kämpfende Hisbollah-Miliz.
Eine Bombe erschüttert den Libanon
27.12.2013 - tagesschau
Former Lebanese minister and opposition figure Mohamad Chatah has been killed by a car bomb in central Beirut. Four others were killed and at least 50 people were hurt in the attack. Mr Chatah, a Sunni Muslim, was an adviser to ex-PM Saad Hariri. He was also a staunch critic of Syrian President Bashar al-Assad and Lebanon's Shia Hezbollah movement that backs him. There has been a wave of attacks in Lebanon, linked to heightened Sunni-Shia tensions over the Syrian war. No-one has claimed responsibility for Friday's attack.
Beirut blast kills Sunni ex-minister Mohamad Chatah
27.12.2013 - BBC

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Libanon - Bombenanschlag in Beirut

Beitrag von Birgitt »

Der UN-Sicherheitsrat hat den schweren Anschlag in der libanesischen Hauptstadt Beirut verurteilt. Die 15 Mitglieder veröffentlichten eine Erklärung, in der sie "jeden Versuch der Destabilisierung des Libanon durch politische Anschläge" verurteilten. US-Außenminister John Kerry sprach von einem "abscheulichen Terroranschlag". Der getötete frühere Finanzminister Mohamed Schattah sei eine "Stimme der Vernunft, Verantwortung und Mäßigung" gewesen, sagte er.
Ban sieht Stabilität des Libanon bedroht
28.12.2013 - tagesschau

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Spannungen in Nahost

Beitrag von Birgitt »

Zwischen Israel und dem Libanon hat es ein Gefecht im Grenzgebiet gegeben. Israel meldete den Einschlag zweier Raketen aus dem Libanon nahe der Stadt Kyriat Schmona. Daraufhin feuerten israelische Panzer auf das libanesische Grenzgebiet, wie die staatliche libanesische Nachrichtenagentur meldet. Dort seien in der Gegend um Raschaja mehr als 20 Geschosse eingeschlagen.
Gefecht zwischen Israel und Libanon
29.12.2013 - tagesschau

Fire exchanged on Israel-Lebanon border
29.12.2013 - BBC

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Miki
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Libanon - Nächste Bombe in Beirut ...

Beitrag von Miki »

und schon wieder:

Nächste Bombe in Beirut: Zwei Tote
Die Detonation ereignete sich im schiitischen Vorort Harat Hreik im Süden.

https://www.oe24.at/welt/bombe-in-beiru ... /128864491

https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 44731.html
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Achim Vogt
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Re: Libanon als nächster Krisenherd ?

Beitrag von Achim Vogt »

Eigentlich könnte es ja ein gutes Zeichen sein, dass wir die Bomben im Libanon noch einzeln zählen und über sie berichten können. Im Irak oder in Syrien geht das schon lange nicht mehr. Und da müsste hier schon noch ergänzt werden, dass es zwischen dem Anschlag auf Ex-Finanzminister Chatah am 27. Dezember 2013 und dem heutigen Anschlag (also innerhalb von dreieinhalb Wochen) noch zwei weitere Attentate gab, einen in Hermel (nördliche Bekaa-Ebene) und einen in der gleichen Straße in den südlichen Vororten Beiruts, kaum 100 Meter entfernt vom heutigen Explosionsort.

Gut ist die Situation in der Tat nicht, die Stimmung unter den Libanesen ist schlecht, alle erwarten weitere Anschläge, Straßen und Shopping Malls sind weit weniger belebt als normalerweise. Der Beginn des Hariri-Tribunals STL in Den Haag (Leidschendam) vor einigen Tagen und der anstehende Beginn der Genf II-Konferenz zu Syrien sorgen auch nicht für eine Beruhigung.

Andererseits sind die Bomben nur ein Teil des Problems: In Tripoli wird seit inzwischen fünf Tagen wieder gekämpft, auch hier sind schon wieder mehrere Tote zu beklagen. Es handelt sich letztlich um einen Stellvertreterkrieg. So zynisch es ist, aber in Tripoli können sich die politischen Kontrahenten militärische "Signale" geben und dem Gegner klarmachen, wo die berüchtigten roten Linien erreicht sind. Von anderen Auseinandersetzungen, beispielsweise in und um Arsal (östlich von Baalbek) und in der weiteren Bekaa-Ebene gar nicht zu reden: Auch heute gab es wieder Überflüge syrischer Kampfflugzeuge, Raketenbeschuss gibt es über die Grenze regelmäßig.

Eine Regierung hat der Libanon übrigens seit dem 22. März des vergangenen Jahres nicht, als Premier Mikati zurücktrat, der die Geschäfte aber mehr schlecht als recht kommissarisch weiterführt. Das sind jetzt 304 Tage, bis zum Weltrekord von Belgien (540 Tage ohne Regierung) ist es also nicht mehr so weit hin :roll:

Viele Grüße
Achim
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Libanon - Bombenanschlag in Beirut

Beitrag von Birgitt »

Bei einem Doppelanschlag auf ein iranisches Kulturzentrum im Süden Beiruts sind mindstens vier Menschen getötet und rund 70 verletzt worden. Eine Al-Kaida-nahe Gruppe bekannte sich zu den Angriffen. Eigentlich hätte es keine Bekenner-Mitteilung gebraucht. Allein der Tatort des Anschlags war ein klarer Hinweis auf die Täter und ihre Agenda: Die beiden Autobomben explodierten im Süden der libanesischen Hauptstadt, vor dem iranischen Kulturzentrum - zwei Selbstmordattentäter brachten sie zur Explosion. Kurz darauf bekannten sich die Abdullah-Azzam-Brigaden zur der Tat, benannten nach einem der Gründer von Al Kaida, einem Weggefährten von Osama bin Laden.
Tote bei Bombenattentat in Beirut
19.02.2014 - tagesschau

'Twin suicide attack' in Beirut kills four
19.02.2014 - BBC

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Libanon - Bombenanschlag in Beirut

Beitrag von Birgitt »

Ein Sicherheitsbeamter wurde getötet, als ein Selbstmordattentäter in der libanesischen Hauptstadt Beirut in der Nähe eines Kontrollpunkts der libanesischen Armee eine Autobombe zündete. Die Explosion, die einen Großbrand auslöste, ereignete sich in einem südlichen Vorort, der hauptsächlich von schiitischen Muslimen bewohnt wird. Mindestens 12 Menschen, die in einem nahe gelegenen Café das Fußball-WM-Spiel verfolgten, wurden verletzt ...

Beirut suicide car bomb: Lebanon's capital shaken
24.06.2014 - BBC

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Achim Vogt
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Re: Libanon als nächster Krisenherd ?

Beitrag von Achim Vogt »

Danke, Birgitt, dass Du den Bericht über die Bombenexplosion gepostet hast. Aber ich würde das gerne ein wenig in den Zusammenhang stellen:

Ich habe bewusst das Wort Explosion und nicht Anschlag benutzt, weil der Täter versuchte, in die von Hizbullah kontrollierten südlichen Vororte Beiruts, die sogenannte "Dahiyeh" einzudringen. Das ist ihm aber nicht gelungen. Es mag bizarr klingen, aber er hat einen 50 Jahre alten Mercedes benutzt, der mitten auf der Straße nicht mehr weiterwollte. Das erregte die Aufmerksamkeit von zwei Polizisten. Während der eine die Armee alarmierte, blieb der andere beim Wagen, um den Verdächtigen an der Flucht zu hindern. Der hat dann die Bombe gezündet, wobei leider der zweite Polizist getötet wurde.

Tatsache ist, dass wir in den vergangenen sechs Tagen sieben Vorfälle dieser Art im Libanon gehabt haben. Die Situation ist in der Tat wieder schlechter geworden, nachdem wir seit Februar eine Phase der relativen Entspannung gesehen hatten. Seit März hatte sich auch die Situation in der seit drei Jahren von schweren Kämpfen erschütterten nördlichen Hafenstadt Tripoli gebessert, nachdem dort ein Sicherheitsplan in Kraft getreten war.

Das scheint nun vorerst vorbei zu sein, wobei die Entwicklungen im Irak sicher eine große Rolle gespielt haben. Aber es gibt eine - vorerst - recht gute Nachricht: Bei den sieben Vorfällen wurden in vier Fällen Verdächtige verhaftet, bevor sie etwas anrichten konnten, zweimal in Tripoli und zweimal in Hotels in Beirut. Beim fünften Fall zündeten zwei potentielle Selbstmordattentäter ihren Sprengsatz, als ihr Hotelzimmer durchsucht werden sollte. Beide (saudische Staatsbürger) kamen ums Leben, zwei oder drei weitere konnten bei der Razzia festgenommen werden.

Nummer sechs hatte seine Bombe am Freitag vergangener Woche (20. Juni) gezündet, nachdem er an einem Checkpoint auf dem Highway von Beirut nach Damaskus kontrolliert werden sollte. Hier handelte es sich offenbar um den schwerwiegendsten Vorfall, denn der Täter wollte wohl einen Anschlag auf einen ranghohen Sicherheitschef verüben. Nummer sieben schließlich war der Mercedes-Fahrer.

Fazit: Sieben Vorfälle, viermal Festnahmen, dreimal Bombe gezündet, um der Festnahme zu entgehen. Erfolgreiche Anschläge: Keine!

Es ist schon einigermaßen erstaunlich, wie der Libanon - der über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte als das fragilste Land der Region galt - die derzeitige Krise meistert!

Kleine Anekdote am Rande: Als ich am Morgen nach der Explosion des Mercedes ins Büro fahren wollte, war die Straße durch Polizei abgesperrt. NIcht schon wieder, dachte ich instinktiv - um dann festzustellen, dass auf der Straße eine Folge von "Arabien sucht den Superstar" (Arab Idol) gedreht wurde :roll: Ich habe schon eine Rubrik für diese "Fälle" in meiner Anekdotenbox gegründet: "Only in Lebanon" ...

Viele Grüße
Achim
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Libanon als nächster Krisenherd ?

Beitrag von Birgitt »

Bei Gefechten der libanesischen Armee mit islamistischen Extremisten in Tripoli sind mindestens fünf Menschen getötet worden. 13 weitere wurden laut Militär verletzt. Soldaten hätten bewaffnete Extremisten auf dem alten Markt der Stadt eingekesselt. Einige seien festgenommen worden, anderen sei es aber gelungen zu fliehen. Die Zusammenstöße in der zweitgrößten Stadt des Landes begannen den Angaben zufolge am Freitagabend und setzten sich den ganzen Tag über fort. Bewohner berichteten von Gewehrfeuer und Explosionen. "Es war eine harte Nacht", sagte ein Augenzeuge der Nachrichtenagentur AP. Die Straßen seien am Samstag weitgehend leer gewesen.
Tote bei Gefechten mit Dschihadisten
25.10.2014 - tagesschau

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Achim Vogt
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Re: Libanon als nächster Krisenherd ?

Beitrag von Achim Vogt »

Inzwischen scheint sich die Situation in Tripoli, nach den schweren Kämpfen zwischen Freitagabend und Sonntag, etwas zu beruhigen. Nach verschiedenen Medienberichten sollen bis zu 27 Menschen ums Leben gekommen sein. Viele Bewohner des sunnitischen Viertels Bab Tabbaneh brachten sich in andere Stadtteile in Sicherheit. Zwischen diesem Viertel und dem benachbarten Alawiten-Viertel Jabal Mohsen hatten bis zum April diesen Jahres mehrere Jahre lang schwere Kämpfe getobt.

Problematisch ist die angespannte Situation in Teilen der radikalisierten sunnitischen Bevölkerung insgesamt. So bezog die Armee am Sonntag und Montag Morgen vorsorglich Stellung in Teilen der südlibanesischen Stadt Saida (Sidon). Auch in anderen Landesteilen kam es zu Zwischenfällen. Hintergrund ist die Wahrnehmung bei vielen Sunniten, dass die Armee einseitig zugunsten der schiitischen Hizbullah und zu Lasten der Sunniten in Konflikte eingreife.

Hier einige Eindrücke vom September diesen Jahres:

Die Wunden der Kämpfe der vergangenen Jahre in Tripoli sind vor allem an der Grenze zwischen den Stadtteilen Bab Tabbaneh und Jabal Mohsen vielfach noch unübersehbar.
Die Wunden der Kämpfe der vergangenen Jahre in Tripoli sind vor allem an der Grenze zwischen den Stadtteilen Bab Tabbaneh und Jabal Mohsen vielfach noch unübersehbar.

Zuletzt wurde versucht, die Kriegsschäden zu beseitigen. Hier, an der Syria Street, auf der in den vergangenen Tagen wieder Kämpfe stattfanden, hatte der Milliardär Saad Hariri Fassaden neu verputzen lassen
Zuletzt wurde versucht, die Kriegsschäden zu beseitigen. Hier, an der Syria Street, auf der in den vergangenen Tagen wieder Kämpfe stattfanden, hatte der Milliardär Saad Hariri Fassaden neu verputzen lassen

Auch der in den vergangenen Jahren zum Teil liebevoll restaurierte Basar der Stadt war erneut Schauplatz von Konfrontationen zwischen militanten Sunniten und der Armee
Auch der in den vergangenen Jahren zum Teil liebevoll restaurierte Basar der Stadt war erneut Schauplatz von Konfrontationen zwischen militanten Sunniten und der Armee

Viele Grüße
Achim
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Libanon - Ausschreitungen in Beirut

Beitrag von Birgitt »

Stöcke, Steine und Flaschen auf Polizisten - Wasserwerfer, Tränengas und Knüppel gegen Demonstranten. Die Bilanz: Dutzende Verletzte auf beiden Seiten. Tausende Libanesen protestierten erneut, weil seit Wochen der Müll auf den Straßen stinkt ... es beteiligten sich etwa 20.000 Demonstranten an den Protesten und damit mehr als am Samstag, als mehr als 100 Menschen bei Zusammenstößen verletzt wurden. Sie skandierten "Revolution" und verlangten den sofortigen Rücktritt der Regierung. "Das Volk will das Regime stürzen!", riefen Protestierende. Diese Parole war während der Proteste des Arabischen Frühlings in der Region verwendet worden.
Mehr als 70 Verletzte bei Müll-Protesten
24.08.2015 - tagesschau

Lebanon rubbish protest shelved as crisis deepens
24.08.2015 - BBC

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Re: Libanon als nächster Krisenherd ?

Beitrag von Birgitt »

"Ihr stinkt" - aus Protesten gegen die Müllkrise im Libanon ist längst eine Staatskrise geworden. Seit Wochen kommt es immer wieder zu gewaltsamen Zusammenstößen. Nun wurde ein Aktionsplan beschlossen, der die Lage aber kaum beruhigen dürfte ...

Aktionsplan soll Müllkrise beenden
10.09.2015 - tagesschau

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Libanon - Unruhen in Beirut

Beitrag von Birgitt »

Mehrere Menschen erlitten leichte Verletzungen und über 40 wurden am Mittwoch festgenommen, als es während Anti-Regierungs-Protesten in der libanesischen Hauptstadt zu Zusammenstößen kam. Berichte stammen von libanesischen Krankenhäusern, Justiz- und Medienquellen, die angaben, dass nach einer ersten Runde von Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei 42 Menschen in der Nähe des Märtyrerplatzes in der Innenstadt festgenommen wurden, wo Demonstranten auf die Fahrzeuge des politischen Führers gewartet hatten, der an der zweiten Sitzung des „nationalen Dialogs” teilnahm [...] Kurz darauf kam es in der Nähe des Platzes, auf den das Parlament blickt, zu einer zweiten Runde von Protesten zwischen Berris Anhängern – bewaffnet mit Knüppeln – und Demonstranten und Journalisten. Am Abend bestritt Berris Amal-Partei jegliche Beteiligung an den Zusammenstößen ...

Over 40 arrested in Beirut clashes
16.09.2015 - ANSAmed

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Regierungskrise im Libanon

Beitrag von Birgitt »

In der libanesischen Hauptstadt Beirut sind am Abend tausende Menschen für vorgezogene Neuwahlen auf die Straße gegangen. Sie warfen der Regierung Korruption und Unfähigkeit vor. Seit Juli kommt es im Libanon immer wieder zu Protesten - Auslöser war eine Müllkrise ...

Tausende demonstrieren für Neuwahlen
21.09.2015 - tagesschau

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Libanon - Anschläge in Beirut in schiitischem Viertel

Beitrag von Birgitt »

Bei zwei Explosionen in einem Vorort von Beirut sind mindestens 37 Menschen getötet und fast 200 verletzt worden. Die Hintergründe sind bisher unbekannt. Der Ort wird vorwiegend von Schiiten bewohnt und gilt als Hochburg der radikalislamischen Hisbollah ...

Viele Tote bei Anschlägen in Beirut
12.11.2015 - tagesschau

Deadly Beirut blasts hit Hezbollah stronghold
12.11.2015 - BBC

Lebanon declares day of national mourning Friday after south Beirut bombings
12.11.2015 - Daily Star

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