Ukraine-Konflikt | Kommt es zum Krieg?

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Birgitt
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Re: Ukraine-Konflikt | Kommt es zum Krieg?

Beitrag von Birgitt »

Mauritius hat geschrieben:
Di 1. Mär 2022, 16:58
Jetzt hab' ich mir das alles noch mal durch gelesen: Das größte Land Europas ist klar: RUS - aber das zweitgrößte Land ist überfallen worden . . .? Du meinst doch nicht etwa die Ukraine?
Das ist und kann ja nun nicht das Zweitgrößte sein - oder irre ich mich so . . . ?
Ja, du irrst:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... er_Europas

Nummer Zwei für flächenmäßig größte Europäische Länder ist die Ukraine mit einer Fläche von 603.700 km².

Gruß
Birgitt
°Daniel
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Re: Ukraine-Konflikt | Kommt es zum Krieg?

Beitrag von °Daniel »

So langsam bekennen weitere Drittstaaten Farbe:

Türkei
Israel
VAE
Indien
Mauritius
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Ukraine-Konflikt | Kommt es zum Krieg?

Beitrag von Mauritius »

Birgitt hat geschrieben:Ja, du irrst: Nummer Zwei für flächenmäßig größte Europäische Länder ist die Ukraine mit einer Fläche von 603.700 km².
Gut, o.k.; das ist richtig.
Ich ging von den Einwohnerzahlen aus, da ist die UA mit 41 Mio weit hinten.
landcruiser.
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Re: Ukraine-Konflikt | Kommt es zum Krieg?

Beitrag von landcruiser. »

°Daniel hat geschrieben:
Mi 2. Mär 2022, 19:01
So langsam bekennen weitere Drittstaaten Farbe:

Türkei
Israel
VAE
Indien
Die Farbe von Israel scheint dabei eher blass ...

Die Farbe der Inder rabenschwarz .... wes Raketen ich habe, des Lied ich sing ...

Auch ein Fingerzeig für die Zukunft ist das Abstimmverhalten heute bei der UN-Vollversammlung
Mit großer Mehrheit hat die UN-Vollversammlung den russischen Angriff auf die Ukraine verurteilt. 141 Staaten stimmten für eine entsprechende Resolution und forderten den Abzug Russlands aus dem Land.
(https://www.tagesschau.de/ausland/ameri ... e-103.html), enthalten haben sich:

Algerien, Angola, Armenien, Bangladesch, Bolivien, Burundi, Zenralafrikanische Republik, China, Kongo, Kuba, El Salvador, Äquatorialguinea, Indien, Iran, Irak, Kasachstan, Kirgisistan, Laos, Madagaskar, Mali, Mongolei, Mosambik, Namibia, Nicaragua, Pakistan, Senegal, Südafrika, Südsudan, Sri Lanka, Sudan, Tadschikistan, Uganda, Tansania, Vietnam und Simbabwe.

Das sind die Länder, denen Völkerrechtsverstöße und Kriegsverbrechen nicht wichtig sind, wenn es andere betrifft.
Birgitt
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Ukraine-Konflikt | Wie wird es weitergehen?

Beitrag von Birgitt »

Was will Putin? Was will die russische Führung jenseits des Präsidenten? Wie lautet die politische Strategie Russlands? Das ist im Augenblick die Frage, die sich viele stellen. Es ist klar, dass sie niemand eindeutig beantworten kann ...

Eine Strategie für Putin: Weltmachtstatus durch "konstruktive Zerstörung"
28.02.2022 - heise telepolis

Wie wird es im Russland-Ukraine-Konflikt jetzt weitergehen?
Die Leiter der FES-Büros in Moskau und Kiew diskutieren verschiedene Szenarien:

„Der Krieg wird sich nur mit Verhandlungen beenden lassen“
01.03.2022 - IPG-Journal der FES

Gruß
Birgitt
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Re: Ukraine-Konflikt | Kommt es zum Krieg?

Beitrag von °Daniel »

Ergänzung nur der Vollständikeit halber:
landcruiser. hat geschrieben:
Mi 2. Mär 2022, 21:23
enthalten haben sich:

Algerien, Angola, Armenien, Bangladesch, Bolivien, Burundi, Zenralafrikanische Republik, China, Kongo, Kuba, El Salvador, Äquatorialguinea, Indien, Iran, Irak, Kasachstan, Kirgisistan, Laos, Madagaskar, Mali, Mongolei, Mosambik, Namibia, Nicaragua, Pakistan, Senegal, Südafrika, Südsudan, Sri Lanka, Sudan, Tadschikistan, Uganda, Tansania, Vietnam und Simbabwe.
Dagegen gestimmt haben:

Russland, Belarus, Syrien, Nordkorea und Eritrea


Interessant fand ich aber den Vermerk des chinesischen Delegierten:
China in der UN-Vollversammlung vom 02.03.2022:

„Um diese Krise zu bewältigen, müssen wir das Denken des Kalten Krieges aufgeben; die Logik, die Sicherheit eines Landes auf Kosten eines anderen aufzugeben.“
Verstehe ich das richtig? — Wenn ein Land angegriffen wird, dann sollte kein anderes Land zu ihm stehen? — Man sollte also seine Sicherheit nicht aufgeben, weil der befreundete Nachbar gerade platt gemacht wird?

Das kann nur einer befürworten, der einen solchen Überfall nicht zu befürchten hat, weil er er selbst der Stärkste seines Umfeldes ist.
Mit anderen Worten heisst das, man sollte die NATO auflösen, damit jeder einzelne sauber und problemlos einkassiert werden kann.
— Danke für das Gespräch! :kotz:

Aber das heißt auch, dass China Russland im Zweifel nicht unbedingt beistehen wird (sondern nur seine eigenen Interessen verfolgt). :twisted:

Gruß,
°Daniel
Surfy
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Re: Ukraine-Konflikt | Kommt es zum Krieg?

Beitrag von Surfy »

Es sind schon spannende Zeiten..

Menschen werden nach ihrer Herkunft diskriminiert, als hätten sie sich ihr Geburtsland ausgewählt.

Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz, weil Sie zumindest mal Putin nahestanden oder dies vermutet wird.

Diese Form der zusätzlich via social media beschleunigten Empörung hat das Potential auch andere Konflikte dieser Erde zu befrieden. Das nun jeder algorithmus basiert "seine" News abholen kann, in seiner Filterblase/Echokammer versorgt wird - dürfte dies noch weiterhin bestärken.

Bleibt zu hoffen dass sich dies ausbreitet und auch gegen diejenigen richtet, die sich in anderen Konfliktherden wie Lybien, Jemen oder dem Irak aktiv einbringen, oder aber Waffen, Geld oder Logistik liefern.

Da ist auch erst einer der genannten am Pranger - um mal ein Beispiel von vielen zu bringen :mrgreen:
https://www.tagesschau.de/ausland/eu-li ... o-101.html

Auch an dieser Entwicklung kann man durchaus positives sehen, finde ich. Auch wenn es für einzelne Betroffene sehr ungerecht ist. Die verlorene BvB Ehrenmitgliedschaft wird unseren Altkanzler sehr sehr hart getroffen haben, sind doch die Logenplätze ein tollen Umfeld für zwanglose Gespräche.

Das man diese Form der Algorithmus basierten Newsblasen auch bewusst steuern könnte, was dann eine sogenannte "Orchestrierung" wäre - dass ist ein ganz eigenes Thema - für mich die grösste Gefahr der heutigen Zeit. Dass ist dann die Meinungsbildung, wie sie üblicherweise die 4te Macht im Staate - die Print/Onlinemedien wahrgenommen hatten.
Diese erfolgt(e) via Medien durch lokale und regionle Verlagshäuser, was doch eine gewisse Kontrolle und Haftbarkeit beinhaltete, zumindest im Nachhinein. Die Philantropen aus der USA sind da wesentlich mehr "out of control", eine halbe Million Pfund Strafe für den Cambridge Analytica Skandal dürften da eher peanuts gewesen sein.

Surfy
landcruiser.
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Re: Ukraine-Konflikt | Kommt es zum Krieg?

Beitrag von landcruiser. »

Wie kann man angesichts des tausendfaches Leides in der Ukraine so einen Versuch pseudointelektuellen Wohlstandsgeschreibsels von sich geben ... :bang:
Bäärti
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Re: Ukraine-Konflikt | Kommt es zum Krieg?

Beitrag von Bäärti »

landcruiser. hat geschrieben:
Fr 4. Mär 2022, 08:31
Wie kann man angesichts des tausendfaches Leides in der Ukraine so einen Versuch pseudointelektuellen Wohlstandsgeschreibsels von sich geben ...
Um das hiesige Niveau wieder etwas abzusenken: Der Burggraf und Raubritter Erasmus von Luegg ist 1484 auf dem Scheisshaus vom Blitz erschlagen worden.

Deswegen habe ich immer einen Funken Hoffnung, dass sich plötzlich alles zum Guten wendet. Auch in Russland…

Gruss Bäärti
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
Barbara4x4
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Re: Ukraine-Konflikt | Kommt es zum Krieg?

Beitrag von Barbara4x4 »

Im Nebel des Krieges habe ich jetzt die ukrainischen Nazis entdeckt: Regiment Asow/Asov. Bestandteil der ukrainischen Armee, offen faschistisch, aber nicht offen antisemitisch.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Regiment_Asow

https://www.nzz.ch/schweiz/gewalttaetig ... ld.1671749

Aufmerksam wurde ich durch einen Artikel auf bladi, wonach die Asov-Gang ihre Kugeln zum Kampf gegen Muslime mit Schweinefett versieht. Wäre unappetitlich, sollte es stimmen.
https://www.bladi.net/ukraine-balles-gr ... 91052.html

Gag am Rande: auch auf der russischen Seite kämpfen Nazis. Gäbe es nicht diese fiesen Kollateralschäden könnte man das glatt witzig finden. Internationale Faschotrupps bekämpfen sich gegenseitig :shake:

Hier mal ein Statement, dem ich inhaltlich ziemlich zustimmen kann:
Die Revolyutsionnaya Rabochaya Partiya, RRP (Workers Revolutionary Party; russischer Trotzkist), sieht jedoch keinen Unterschied zwischen Russen und Ukrainern:

„Die Regierung der Russischen Föderation nutzte ihren sogenannten Schutz als Gelegenheit, um eine imperialistische Aggression durchzuführen. Die Verteidigung der friedlichen Bevölkerung von Donbass markierte keineswegs den Beginn des Krieges. Da die russischen Truppen jedoch nicht in die beiden Republiken einreisen konnten, überquerten sie die Grenze und betraten das Territorium der Ukraine. In diesen Minuten sind in Kiew, Kramatorsk, Odessa, Charkow, Berdjansk Explosionen zu hören. "Nazis" und "Banderistas" sterben dort nicht. Friedliche Einwohner der Ukraine, Proletarier der Ukraine sterben dort“, prangert die Partei an.
Keine Argumentation zur „NATO-Eindämmung“, keine Kritik am ukrainischen politischen Regime und kein anderer geopolitischer Unsinn kann dieses Massaker rechtfertigen! Putin spricht von einem „volksfeindlichen Regime“ und sagt, die Armee der Russischen Föderation versuche, die Ukraine von „Nazis“ zu befreien. Aber das russische Regime ist nicht besser als das ukrainische Regime. Nur das ukrainische Proletariat und schon gar nicht der russische Imperialismus hat das Recht, die Ukraine von der ultra-neoliberalen und nationalistischen Diktatur zu befreien! In diesem Krieg ist nichts richtig. Es gibt nur die imperialistischen Interessen der Bourgeoisie der Russischen Föderation und den schmutzigen Kommerz der Bourgeoisie der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union. Und im Namen dieser Interessen, die der Arbeiterklasse völlig fremd sind, fließt jetzt das Blut der Arbeiter der Ukraine und des Donbass"
Sprachlich köstlich alte Schule, automatisch übersetzt aus dem Spanischen von ecsaharaui.com, der Seite, bei der man keine Artikel verlinken kann :roll:

Weiterhin unter der Überschrift: "49. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats: Was wollen die USA und Europa, wenn sie die Ukraine bewaffnen?"
Die Schweiz hat den Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine scharf verurteilt. Dies war eine flagrante Verletzung des humanitären Völkerrechts. Russland habe die grundlegendsten Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen verletzt. Die Versuche der Russischen Föderation, ihr Vorgehen zu legitimieren, waren nicht glaubwürdig. Es gibt nichts, was diesen Eingriff legitimieren könnte. Die Schweiz ist bereit, alle Menschen in Not aufzunehmen und fordert die Konfliktparteien auf, das humanitäre Völkerrecht und die Bürgerrechte zu respektieren. Alle Zivilisten müssen geschützt und menschlich behandelt werden. Medizinische Einrichtungen, Infrastruktur und Personal müssen unter allen Umständen geschützt werden“, fährt Ignazio Cassis fort.
Die Worte des Bundespräsidenten, der noch vor wenigen Monaten die Einreise afghanischer Flüchtlinge verweigert hat, die auch Schutz und menschenwürdige Behandlung, medizinische Strukturen und angemessenes medizinisches Personal benötigt hätten, klingen sehr falsch. Warum die Ukrainer willkommen heißen und nicht die Afghanen? Könnte es sein, dass die Ukrainer von Russland angegriffen werden und die Afghanen von den Taliban, die von den Vereinigten Staaten selbst bewaffnet sind?
Und hier kommen wir zum Rassismus, der scheinbar auch im Krieg trefflich funktioniert. Diverse Berichte von muslimischen und afrikanischen Studenten liegen vor, wonach sie massiv gehindert werden, die Ukraine zu verlassen und Nachteile bei der Flucht allgemein erleiden. Alleine Marokko hat 12 000 Studenten in der Ukraine, von denen einige administrativ gehindert wurden, die Rückführungs-Sonderflüge zu erreichen.

Den Kommentar von Thomas Fischer im Spiegel möchte ich noch empfehlen. Und erwähnen, daß mich der in diesem Land ausgebrochen Kriegs- und Rüstungswahn ziemlich ratlos macht. :bang:

Viele Grüße
Barbara
°Daniel
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Re: Ukraine-Konflikt | Kommt es zum Krieg?

Beitrag von °Daniel »

Canadier hat geschrieben:
Fr 18. Feb 2022, 11:48
" ... Irgendnwer soll mal gesagt haben: "Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst." - Nicht nur im Krieg .... "

Da hast Du zu 100% Recht.
Wikipedia ist da sicher keine Ausnahme, wenn es um geostrategisch relevante Themen geht.
Das schöne bei Wikipedia ist, dass es ein Änderungslogbuch gibt. Oft stehen da nur Korrekturen von Rechtschreibfehlern und Grammatik darin, aber teilweise auch substanzielle Änderungen.
Setzt man die Änderungen in einen zeitlichen Zusammenhang mit der aktuellen politischen Interessenlage, so kann man sich sein eigenes Bild der teilweise unterstellten Manipulationsversuche und Scheinwahrheiten machen, indem man sich die Differenz zwischen zwei Versionen anzeigen lässt. Auch merkt man so, ab wann ungefähr eine (Kriegs-)Partei versucht, das Narrativ für seine Zwecke zu verändern, also wann in deren Köpfen die Aufheiz-Phase des Krieges begonnen hat. — Teils recht aufschlussreich.

Für Barbara's Wikipedia-Link bringt der Klick auf den Tab „Versionsgeschichte“ so ein paar interessante Aspekte auf den Tisch.

In der Zeit vor dem Start des Angriffs (aber während dem Zusammenziehen der russischen Truppen) wurde versucht, den Bezug des Asov'schen Regiments zur SS hervorzuheben. aber es wurden auch die jüdischen Themen ausgebaut.

Nicht vergessen sollte man, dass der Bericht 07.07.2014 erstellt wurde und dessen Original-Inhalt quasi nicht mehr in der aktuellen Version enthalten ist, aber natürlich in dieser Versions-Historie noch nachgelesen werden kann.

Und für den Skeptiker ganz besonders wichtig: Man sollte sich auch den Typen ansehen, der fragliche Änderungen einbringt bzw. rückgängig macht. — Was für anderen Edits oder Artikel wurden von ihm noch erstellt und mit welcher unterschwelligen Tendenz? Wann (zu welchem Anlass) wurde der Account erstellt/aktiv?

Viel Spaß bei der Suche nach der subversiven Manipulation.

Gruß,
°Daniel

P.S.: Kleiner Tipp für Erstversuche mit dem Wikipedia-Versionsvergleich:
  • Angezeigt wird die Differenz der beiden über die Markierung-Spalten ausgewählten Versionen.
  • Nach der etwas schwierigen zu lesenden, zweispaltigen Editor-Ansicht wird die in der rechten Markierungs-Spalte ausgewählte Textversion auch in Reintext angezeigt.
°Daniel
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Re: Ukraine-Konflikt | Kommt es zum Krieg?

Beitrag von °Daniel »

Das russische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das lange Haftstrafen und hohe Geldbußen für die Veröffentlichung von "Falschnachrichten" über die russischen Streitkräfte vorsieht.

Quelle: tagesschau.de
<Sarkasmus=ON>
Gilt das auch für den, der die Falschmeldung verursacht hat? — Dann müsste Putin ja zu 15 Jahren Haft (die Höchststrafe) verurteilt und weg gesperrt werden! :h:
<Sarkasmus=OFF>

Aber wer weiß ... Sollte Putin sich irgendwann mal vor einem russischen Gericht verantworten müssen, dann wär's tatsächlich möglich. :mrgreen:

Gruß,
°Daniel
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Krieg in der Ukraine

Beitrag von Birgitt »

Da das neue Gesetz auch Haftstrafe für Mitarbeiter ausländischer Medien vorsieht, tendiert die unabhängige Berichterstattung in Russland nun gegen Null. Wie landcruiser an anderer Stelle bereits geschrieben hat: Kurzwellenempfang kann man zwar stören, aber die Ausstrahlung aus dem Ausland nicht verhindern. Schade, dass die DW vor rd. 10 Jahren den Sendebetrieb eingestellt hat.

Putin hat nicht nur Gegner. In Serbien gehen Menschen auf die Straße und bejubeln seinen Feldzug: Putin wird in Belgrad gefeiert.

Die Söldner-Truppe Wagner und die Kadyrowzy, die tschetschenische Armee von Ramsan Kadyrow, sind lt. diverser Pressemeldungen aktiv gegen Kiew unterwegs.

Gruß
Birgitt
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Ukraine-Konflikt | Kommt es zum Krieg?

Beitrag von Mauritius »

Birgitt hat geschrieben:Putin hat nicht nur Gegner. In Serbien gehen Menschen auf die Straße und bejubeln seinen Feldzug:
Stimmt, hab' ich auch gelesen; bestätigt aber nur meine ablehnende Meinung den Serben gegenüber; große Sympathien seit Milosowic hatte ich für die Serben noch nie.-
Und, ja, ich habe starke Hoffnung, daß Putin, genau wie Milosowic, vor dem Kriegsgericht in Den Haag enden wird . . .!
Birgitt
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Ukraine-Konflikt | Russland und die Beziehung zu Lateinamerika

Beitrag von Birgitt »

Das IPG-Journal der FES gibt einen (Ein-) Blick in einen anderen Teil des Erdballs:

Sollte sich der Krieg in der Ukraine verhärten, besteht die handfeste Gefahr, dass Russland seine militärische Präsenz in Lateinamerika deutlich erweitert, um eine Drohkulisse gegen Washington aufzubauen. Das könnte den Frieden in der gesamten Region bedrohen: Russisches Roulette im Hinterhof der USA

Gruß
Birgitt
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