Hallo,
TTIP, CETA, JEFTA sind stark lobbygeprägt Themen, und es ist Strategie der Befürworter dieser Verträge, die eigentliche Brisanz dieser Handelverträge zu vernebeln.
Ein wesentliches Ziel der grossen Konzerne ist die Risikoverlagerung der Unternehmen auf den Steuerzahler, und zwar nicht nur das Risiko einer Investition, sondern auch das „Risiko“ für entgangene Gewinne soll von dem Vertragspartner „Staat“, also dem Steuerzahler übernommen werden. Das berühmte, unbeliebte „Unternehmerisches Risiko“ soll auf den Steuerzahler übertragen werden.
Das ist nichts Neues, die Großkonzerne wollen eigentlich auch nur das Prinzip der Risikoabwälzung auf den Steuerzahler kopieren, wie es die Finanzkonzerne bereits praktizieren.
Die o.g. Handelsverträge sollen die Grundlage schaffen, Staaten mit Milliardenklagen zu überziehen. Die Klagen werden von darauf spezialisierten Anwaltskanzleien organisiert.
/ZYN ON/
Aber einen Trost für den Steuerzahler gibt es :
Die Klagen müssen vorfinanziert werden, und an der Vorfinanzierung kann man sich finanziell beteiligen und erhält im Falle eines Klageerfolges eine entsprechend hohe Gewinnbeteiligung.
Renditen im 3-stelligen %-Bereich sind durchaus erwartbar. (Fakt!)
Also wer noch etwas für seine Rente tun muss - bitte für TTIP, CETA, JEFTA stimmen.
/Zyn OFF/
Gruss
Lothar