Marokko/Mauretanien ab November 2024

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Staaten: Marokko/Sahara, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten.

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Sandfisch
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Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von Sandfisch »

Ich plane langsam meine nächste Winterreise. Dieses Mal möchte ich bereits im März wieder zuhause sein. Meine Idee ist, von hier aus Ende Oktober/Anfangs November vom nächstgelegenen Hafen (Genua?) nach Tanger zu verschiffen und dann Nov.Dez.Jan.Feb. an der Wärme zu verbringen.

Da ich sehr einfach unterwegs bin, brauche ich dringend warmes Wetter🤣. Daher müsste ich wohl bis in den Süden oder nach Mauretanien reisen um genug Wärme zu finden.

Bereits bei meiner letzten Reise durfte ich von hier wertvolle Tips, Ideen, Wünsche untgegen nehmen. Ich bin wie immer dankbar und erfreut für jede Anregung/Idee.

Meine Informationen über Marokko, Mauretanien und Westafrika im Allgemeinen sind noch sehr dürftig😉.
Sandfisch
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Re: Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von Sandfisch »

Ciao Zäme

Ich krame meinen alten, etwas lustlosen und sehr vage gehaltenen Beitrag wieder mal etwas nach vorne und sehe nun etwas klarer und hoffe somit auf ein paar Ratschläge.

Das Wetter hier in der Schweiz hat umgeschlagen und ich bin bereits am Campingkisten packen💃🏻.

Ich habe jedoch ein Problem an meinem treuen Auto. Bei der Lastenumverteilung (zum Bsp. auch vom Gas weg „klopft/ruckelt“ mein Auto jeweils einmal. An sonsten läuft er wie ein Örgeli🙃.

Hier die genaue Beschreibung des lädierten Teils:

Nissan Ersatzteilnummer für das Verteilergetriebe.
Die Nummer wurde in den letzten Jahren ersetzt:
• 33100-EA70A alte Nummer
• 33100-EA70C neue Nummer

Mein Garagist meinte, dass das Teil, wenn ich das Auto normal gebrauche unter Umständen noch weiter 5 Jahre oder noch mehr hält. Neu ist das Teil sündhaft teuer und eh nicht lieferbar. Auf dem Internet fand ich bei eBay ein gebrauchtes in Frankreich, aber um ehrlich zu sein habe ich keine Ahnung von solchen Dingen.

Ich darf meinen Wagen morgen einem alten Schulkollegen bringen, der eine Nissangarage besitzt. Von ihm erhoffe ich mir eine weitere Einschätzung.

Daher plane ich meine Reise nach Marokko. Ist nicht soooo weit, und irgendwie könnte ich dort im Notfall das Auto auf eine Fähre bringen und dann nach Europa. Ich bin TCS Mitglied in ganz Europa😉.

Ich möchte von Sete nach Tanger mit der Fähre rüber setzen. Meine grössten Bedenken gelten momentan dem Klima🙈. Ist es in Marokko im Dezember, Januar und Februar genug warm? Ich bin mit meinem älteren Dachzelt und meinem normalen PW nicht wirklich für Kälte ausgerüstet🤪.

Vielleicht hat jemand hier Erfahrung mit dem Winter in Marokko? Und vielleicht hat ja jemand hier genau das oben genannte Teil bei sich im Keller😂? Auch für alle anderen auto- und wettertechnischen Ratschläge bin ich sehr dankbar.

Liebe Grüsse
Sandfisch
Sijahi
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Re: Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von Sijahi »

Hallo Sandfisch
Südlich des Atlas: Angenehm am Tag bei Sonnenschein und jedoch kühle Nächte. In Höhenlagen über 1000m (z.B. Rekkam: auch am Tag kühl).
Küste: Oft regnerisch, bewölkt und kühl, ab dem Zeitpunkt wo das Wetter auf Winter umstellt (ca. Mitte bis Ende Dezember).
Westsahara meist angenehm bis sehr warm je weiter man ins Landesinnere kommt, jedoch meist sehr windig je näher an der Küste.
Mauretanien wie bei uns im Sommer, etwas kühler (~25°) an der Küste wenn der Wind vom Meer her bläst.

Klima-Übersichten:
https://www.beste-reisezeit.org/pages/a ... arokko.php
https://www.travelklima.de/marokko/

Mit dem Nissan kann ich nicht helfen. Aber Ali Nassir in Zagora würde Dir sicher ein gebrauchtes Teil finden und einbauen.
Achtung: Fahrzeug abschleppen in Marokko ist nur aufgeladen auf einem Entpannungs-LKW erlaubt. Kann recht teuer werden. 2010 hätten wir dafür 10 Dh pro Kilometer bezahlen müssen (ab Smara!). Zum Glück konnte der Mech dann das Fahrzeug vor Ort reparieren.

Gute Reise
Andi
Sandfisch
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Re: Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von Sandfisch »

Ciao Andy

Vielen Dank für deine Infos. Genau das habe ich befürchtet🙈. Ich fahre wohl wieder gegen Osten. Ich bin wirklich ziemlich rudimentär unterwegs🙃.
Mein alter Schulfreund, den ich an der diesjährigen Klassenzusammenkunft getroffen habe, hat die beiden Silentblöcke hinten als Ursache gefunden. Dies wird einen Bruchteil kosten💃🏻🤪. Am 2. Oktober darf ich ihm das Auto für eine kleine OP geben inkl. neuer Reifen.
Dann wohl Venedig Igoumenitsa und dann ziemlich zügig gegen Osten (bin wohl Mitte Oktober ziemlich spät dran) und dann der Sonne entgegen. So wie etwa letztes Jahr. Es gibt sowohl Gründe die dagegen sprechen, so wie die Situation im Gaza und sicher auch weitere. Die Schweiz hat jedoch in Bagdad letzte Woche wieder eine Botschaft/Konsulat eröffnet.
Die Situation weltweit ist irgendwie komisch, speziell oder wie man das auch immer nennen darf.
Ich werde mit Marokko in meinem Inneren einfach nicht warm und Marokko ist def. zu wenig warm.
Liebe Grüsse
Sandfisch
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Re: Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von Sandfisch »

Liebe Alle vom Wüstenschiff

Ich bin tatsächlich nach Marokko gereist. Bis und mit Essaouira bin ich eigentlich immer wieder dem Regen davon gefahren. Aber dann wurde es besser. Ist schon viel passiert auf der Reise. Eine Katze unter der Vorderachse die mir dann ein Marokkaner raus zog und er hat sie tatsächlich in hohem Bogen weg geschmissen :kotz: .
Irgend ein grosser Ring/Reif aus Gumi hat sich dabei am Auto gelöst. War eh eine ganz komische Geschichte. Neben der Katze war auch ein sehr sauberes Kopftuch reingestopft. Im Nachhinein ist es mir ein Rätsel wie sauber das war bei meinem (damals) wirklich schmutzigen Auto. Und wie durch ein Wunder habe ich den Motor nur ganz kurz laufen lassen, ich hatte einfach ein komisches Gefühl im Bauch.

Jedenfalls hat mir ein französischer Camper das Gummi-Teil wieder rein gemacht und ich habe sogar die verletzte Katze gefunden. Hamdudillah.

Jeder Marokkaner sagte mir ich soll die Katze weg schmeissen. Auch das Argument, dass dies Haram sei zog nicht. Scheinbar zählen Katzen nicht bei Allah :shake: . Ich fand 5 km weiter eine Tierärztin in einem kleinen Dorf. Die Ärztin war nicht dort nur ihre Assistentin aber sie käme in ca. 10 Minuten retour.

Ich habe die Katze, etwas Geld und meine Telefonnummer dort gelassen. Der Katze geht es nun besser und die Tierärztin möchte, dass ich die Katze adoptiere oder mehr Geld bezahlen soll.

Ich hoffte, auch hier in Marokko tolle und starke Frauen kennen zu lernen. Tja, nun habe ich einen regen WhatsApp Kontakt mit dieser sehr sehr taffen Tierärztin. Über gut und böse, Gott und die Welt, Frauen und Männer usw. usw.

Anschliessend besuchte ich eine alte Schulfreundin die seit über 40 Jahren mit einem Marokkaner verheiratet ist. Per Zufall weilte sie und ihr Mann für ein paar Tage in Marrakech. Ich bin einfach ein Glückspilz💃🏻. Die beiden tingelten über Jahrzehnte in Europa als Artisten rum. Der Mann kennt JEDEN Musiker und Gaukler auf diesem berühmten Platz in Marrakech. Schon sein Vater war ein bekannter Berbermusiker.

Das Erdbeben hat viele der alten Lehmbauten in der Medina kaputt gemacht. Die Menschen kriegen keinen einzigen Cent Hilfe. Sogar im Iran gab die Regierung den Erdbebenopfern ein wenig finanzielle Hilfe. Die Menschen sind oft traumatisiert und stehen vor dem nichts. Bei mir kommen da Erinnerungen vom Irak auf.

Zum Campen ist es jedoch 1a. Überall sind Campingplätze.
Nun bin ich bereits in Tiznit und es ist seit zwei Tagen granatenheiss. Werde mich nun etwas akklimatisieren, heute Abend Tiznit besuchen und morgen ev. einen Platz mit Schatten und Pool in der Nähe suchen. Ich bin mitten in der Rentnercampingfront gelandet und die einzige ohne Wohnmobil :)
Jedenfalls macht es Riesenfreude wieder unterwegs zu sein.
Die erste Busse wollten die eifrigen Polizisten mir auch bereits anhängen. Aber ich bin standhaft geblieben. Ich bin wirklich nicht zu schnell gefahren und der junge Polizist hat sich dann (nach Rücksprache mit seinem Boss) tatsächlich bei mir entschuldigt.

Marokko ist ein sehr duales Land. Viel viel Armut und daneben ein Campingparadies. Die Rentner können hier von Campingplatz zum nächsten rollen, im Carrefour einkaufen und einen Quad oder so mieten. Wenn man so lebt, sieht man die Armut fast nicht. Auf den Nebenstrassen und beim Einkaufen in den kleinen Dörfern ist es eine komplett andere Welt.
Liebe Grüsse
Sandfisch

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Chrigu
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Re: Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von Chrigu »

Cooler Reisebericht! Danke! Nur weiter so!

Und es scheint, der Cyril ist auch schon wieder auf dem Weg nach unten... (Das ist der Typ mit dem weissen kleinen Auto, der da mehrmals auf den Bildern auftaucht.)

Grüsse
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
middeldorfklaus3
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Re: Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von middeldorfklaus3 »

Einfach nur cool der Typ
Sandfisch
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Re: Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von Sandfisch »

Ja der Cyril ist ein richtig kuuler Typ und ein herzensguter Mensch. Wir waren zusammen auf der Fähre und immer wenn ich etwas Pause von den drei Frauen in der engen Kabine brauchte (und das war öfters der Fall) setzte ich mich zu ihm. Wir redeten viel über die Wüste, Mauretanien, Gott und die Welt.
Er kann in sein Autöli tatsächlich 365 Liter Most tanken. Dafür schläft er auf dem Dach.
Er hat vor Jahren ein Buch geschrieben „Mauretanie par GPS“ nun will er dies nochmals machen.
Auf dem YouTube Kanal gibt es herrliche Videos von ihm:
YouTube - bei Suche „aventure2cv“ eingeben.
Ich werde ihn ev. in Mauretanien wiedersehen, Inshallah🙏
Birgitt
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Re: Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von Birgitt »

Wer sich für Cyril interessiert: Peter hatte dazu vor einiger Zeit einen Thread gestartet

BPfeilB Mauretanien, Allradente mit meinem Freund Cyril aus Marseille.

Liebe Sandfisch,

es macht wieder Spaß, mit dir zu reisen :) und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Viele Grüße
Birgitt
Sandfisch
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Re: Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von Sandfisch »

Und wieder mal Neuigkeiten von meiner Reise:

Mein nächster Halt ist Merzuga. Ich will unbedingt in die Wüste und habe auch hier im Forum und auf den Campingplätzen nach Menschen gesucht, die mich auf eine Tour mitnehmen. Leider habe ich auf der Suche kein Glück. Einmal scheitert es an meinen fehlenden Sandblechen, einmal am fehlenden Schnorchel und einmal merke ich, dass die Gruppe nur aus guten Freunden besteht und sie das wohl auch gerne so belassen möchten. Die Routenwahl und der Guide waren mir zu diesem Zeitpunkt eigentlich ziemlich egal, sicher hätte ich mich nicht an die grössten Schwierigkeiten gewagt, ich möchte ja kein Hindernis sein.

Von einem leidenschaftlichen Wüstenfahrer mit dem ich vor Jahren mit drei Autos (ich war nur Beifahrerin) in Tunesien in der Wüste war, kriege ich die Telefonnummer von Mohammed seines Wüstenguides und Freundes in Marokko.

Somit sende ich Mohammed per WhatsApp eine Nachricht und er ruft er mich umgehend zurück. Wir machen ein Treffen für den nächsten Tag in Merzouga. Ich befürchte jedoch, dass ich als Alleinreisende aus finanziellen Gründen wohl eher einen kleinen Ausflug von höchstens einem Tag machen kann. Ich denke mal, dass dieser Job einem Bergführer in unserer Schweiz ähnelt und viel Verantwortung beinhaltet.

Bei einem Tee schlägt er mir eine 4 tägige Tour vor zu einem sehr sehr fairen und guten Preis und nun startet der Ausflug meines Lebens. Zuerst muss Mohammed noch ein Auto und Campingausrüstung organisieren und in Kürze ist er wieder retour.

Ich erlebe eine fantastische Fahrt durch Dünen und an die neu entstandenen Seen. Am nächsten Tag machen wir eine längere Fahrt in die grösseren Dünen. Nach ein paar wundervollen Stunden im Sand Surfen, verlassen wir den goldenen Saharasand und trinken ein Tee bei den Nomaden, die sich mit den Touristen etwas Geld verdienen. Bezahlt wird was man geben will oder kann.
Gegen Abend mache ich von unserem Camp noch eine wundervolle Wanderung ganz alleine in die Dünen.

Letzten September hat es seit 8 Jahren wieder einmal richtig geregnet und die Natur ist atemberaubend schön und einmal mehr wird mir bewusst, dass die Welt nicht gerettet, sondern geliebt werden will.

Am nächsten Morgen machen wir uns auf die alte Strecke Paris Dakkar Richtung Zagora. Bereits kurz nach dem Start müssen wir ein Flussbett überqueren. Durch den Regen sind die gewohnten Pisten nicht befahrbar und nach einem Fahrfehler meinerseits, stecke ich tief im Matsch fest. Ich habe dummerweise noch kurz aber fest aufs Gas gedrückt als ich schon feststeckte und grabe mich somit tiefer ein🤪. Mit meinem Abschleppseil, das mir mein lieber Bruder auf die Reise mitgegeben hat, inklusive der passenden Schäkel, Mohammeds Seil auch noch drangehängt und etwas schaufeln, bin ich in Kürze wieder draussen.

Bei Ramila kommen drei Flüsse zusammen und auch hier ist es unmöglich die gewohnte Piste zu befahren. Mohammed erklärt mir, dass wir einen Weg ziemlich oberhalb nehmen müssen und so schnell als möglich durch das Fech Fech fahren müssen.

Ich weiss, aus Tunesien und dem Oman, dass ganz feiner Sand als Fech Fech bezeichnet wird. Was ich hier jedoch erlebe, übertrifft meine ganzes Vorstellungsvermögen. Wir befahren oder besser gesagt überfliegen für gut 15 Minuten eigentlich Mehl. Ich weiss, dass ich hier so fest wie möglich aufs Gas drücken muss und der Weg führt in Schlangenlinien. Eigentlich sehe ich nichts und alles ist weiss. Ich werde plötzlich eins mit diesem Mehl und Staub. Alles fliesst und harmonisiert irgendwie zusammen. Ein unglaublich schönes Gefühl. Nun weiss ich also was richtiger Fech Fech ist.

Die Route führt weiter, manchmal über Steine gegen die Berge und manchmal durch Sand. Abends beim Essen erzählt mir Mohammed, dass er bis 14 Jahre als Hirtenjunge in der Wüste lebte. Er hat nie eine Schule besucht und spricht heute durch seinen Job als Wüstenführer perfekt: Berber, Arabisch, Französisch, Deutsch, Englisch, Italienisch und Spanisch.

Wir beide verstehen uns auf Anhieb wunderbar und geniessen die Reise. Ich spüre seine grosse Zuneigung und Kenntnisse zu der Landschaft, den Tieren und den Menschen. Mit seinem jetzigen Beruf ernährt er ungefähr eine zwei Fussballmanschaft grosse Familie/Sippe.

Wir treffen unterwegs zwei wunderschöne Hirtenmädchen die wohl über Tage mutterseelenallein Ziegen hüten. Mohammed unterhält sich mit ihnen. Ich plündere meinen Gemüse und Früchtekorb und überreiche den Mädchen Mandarinen, Bananen, Tomaten usw. Die Mädchen freuen sich ungemein ob all der Dinge in ihren Händen und dem liebevollen Gespräch mit Mohammed.

Wieder retour in Zagora besuche ich eine Garage um mein Auto innen und aussen putzen zu lassen. Der Motor und Luftfilter wird ausgeblasen, der Auspuff wird wieder richtig aufgehängt, ein kaputter Türgriff hinten, bei dem das Plastik abgebrochen ist und sogar ein Fenster, das bereits zu Hause nicht mehr auf und zu ging, wird repariert. Ich habe ihm zwar zugeschaut, aber es ist für mich quasi Zauberei, wie er einen abgebrochenen spröden Plastiktürgriff wieder hinkriegt. Der andere Türgriff hinten war bereits vor über 10 Jahren bei meinem Mann gebrochen und wurde für teures Geld ersetzt. Auch die Pneus lasse ich für den Asphalt wieder richtig aufpumpen. Dazu lacht und erzählt Abdul, dass er seit Kind, alles von seinem Vater gelernt hat.

Als ich am Schluss frage, was ich zu bezahlen habe, lacht er mich an und sagt mir, was immer ich geben möchte. Ich bin für ihn wohl ein ziemlich kleiner Fisch, denn hier stehen überall riesige Expeditionsmobile die neben Reparaturen fast alle ein zusätzliches Federblatt zum höher stellen einfügen lassen. Mitten auf der Strasse werden die "Latten" aus Stahl zugeschnitten und in die richtige Form gehämmert.

Daneben steht auch ein ziemlich lädierter Hippiebus mit drei jungen Leuten, die bereits zwei Wochen in einer Garage in Tafraout verbrachten und nun seit Tagen in dieser Garage im aufgebockten Bus leben. Es ist ziemlich viel an diesem Bus kaputt, Kardanwelle usw. aber auch sie wollen ihr Büssli höher machen. Scheint wohl momentan in Mode zu sein. Jedenfalls war es ein ein tolles Erlebnis in dieser Garage mit viel Lachen, spannenden Gesprächen und feinem Tee.

Mein Auto und bester Freund ist wieder wie neu und ich werde noch Wäsche waschen und wohl übermorgen brav auf dem Asphalt Richtung Küste rollen. Das Wetter hier in Marokko ist mit meiner einfachen Campingausrüstung immer noch perfekt. Spätestens im Januar/Februar wird jedoch auch hier die Kälte einkehren und dann werde ich der Küste entlang nach Süden der Wärme entgegen fahren. Inshallah

Sollte jemand Interesse haben, hier seine Telefonnummer und der Standort wo dann das Treffen normalerweise stattfindet. Er hat jedoch kein Büro oder Geschäft dort.

0667-586925

+212667586925 Oder eher so per WhatsApp?

https://www.facebook.com/excursionsdanslesdunesmaroc/

ADMIN-NOTE:   Link war eine Google-Suche. Durch Ergebnis-Link ersetzt.

Nun rolle ich wieder gegen die Küste, ich habe Respekt vor dem Winter hier und bin nicht dafür ausgerüstet. Aber einmal an der Küste fahre ich dann einfach der Kälte davon, wenn sie denn kommt. Dies ist jedenfalls mein Plan.

Liebe Grüsse und gute Fahrt!

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Sandfisch
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Re: Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von Sandfisch »

Ciao zusammen

Ich bin nun wieder an der Küste, ich bin in der Nähe Agadir auf einem Campingplatz mit Pool und kann sogar mein Bikini hier gebrauchen💃🏻😎🙃.

Ich habe eine Frage an die Marokko-Erfahrenen Reisenden:
Weiss jemand von euch, wo ich meine Gasflasche auffüllen kann? Ein Foto habe ich angehängt.

Im Iran konnte man das an jeder Ecke, im Oman musste ich etwas suchen wegen Adapter usw. Aber auch dort habe ich einen gefunden der das ohne passenden Adapter konnte.

Meine Gasflasche kommt aus Griechenland, ich habe mal ein Foto angehängt. Ich bin dankbar für jeden Hinweis.

Gute Fahrt und liebe Grüsse
Sandfisch
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Re: Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von Sandfisch »

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Monika Lorenz
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Gas nachfüllen in Agadir

Beitrag von Monika Lorenz »

In Agadir gibts eine Gasfabrik zum Nachfüllen. Ob das für griechische Flaschen geht, weiß ich nicht, müßtest du nachfragen. Die Adresse des Gaswerkes kannst du sicher auf dem Camingplatz erfragen. Hab ich nicht parat.
Liebe Grüße und fröhliches Reisen
Monika
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat verloren.
Sandfisch
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Re: Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von Sandfisch »

Ciao Monika
Hab 1000 Dank für deine schnelle Antwort, soooo nett. Die Reception beim Camping kann da scheinbar auch nicht Helfen. Aber ich bin hier auf einem sehr grossen Campingplatz so quasi in Mitten der Wohnmobilfraktion. Alles nette Rentner wie ich😉. Naja, ich falle mit meiner Ausrüstung etwas aus der Norm, aber sie suchen untereinander nun einen Adapter oder so, bei GoogleMaps habe ich so was wie ein Gaswerk in der Nähe von Agadir gefunden. Werde das mal anfahren.
Liebe Grüsse
Marianne
Sandfisch
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Re: Marokko/Mauretanien ab November 2024

Beitrag von Sandfisch »

Bei Afri Gaz füllen sie mir nicht auf… war in Sidi Bibi… Ev. Hat noch jemand eine Idee? Oder Adresse?
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