Hallo zusammen !
1996 war ich auf der Suche nach einem kleineren wüstentauglichen Gefährt. Ein Land Rover, Toyota oder Mercedes sollte es sein, unter Zeitdruck viel die Wahl dann auf einen günstigen gebrauchten G.
Die Vorstellung, bei einer größeren Panne keine Ersatzteile für diesen Exoten zu bekommen bereitete mir aber während ein paar Touren in Libyen immer mehr komische Gefühle in der Magengegend. Ich wollte dann doch lieber ein Fahrzeug, was man auch mal dort sieht und es sollte nun ein Land Rover oder ein Toyo werden.
Die Entscheidung wurde mir abgenommen …
1999 versuchten wir ( 6 Personen mit 3 Fahrzeugen ) den Erg Murzuk von NO nach SW zu queren. Am vierten Tag kam plötzlich ein Landrover Pick Up über einen Dünenkamm zu uns ins Tal, wo wir gerade ein Müsli-Päuschen machten. Es war ein Ingenieur mit Fahrer einer englischen Ölfirma, die in einem benachbarten Tal eine Bohrstelle hatten und in Murzuk kurz mal frische Chops organisieren wollen (echt cool … wir 4 Tage Affentanz mit russ. Karten u. SW-Satellitenbildern und die fahren kurz mal Brötchen holen

). Der Ingenieur erzählte uns dann abends in deren Camp, dass sie verpflichtet seien Land Rover zu fahren, aber nach 30000 Km “Baguettedienst“ im sandigen Gelände in einem tiefen Loch komplett bestattet werden. Sie haben halt keine Zeit für die dann zahlreich auftretenden Reparaturen, meinte er.
OK... nach kurzer Zeit schon mit schwarzen Händen rumlaufen oder vielleicht sogar tiefe Löcher graben müssen wollte ich eigentlich nicht.
Welchen Marke ich immer noch voller Begeisterung nach nun 9 Jahren fahre ist wohl klar
Grüße, Robby