15916-57-13-26-01 und ein Motor...

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Chrigu
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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

Ich fahre nach einem reichhaltigen Mittagessen weiter Richtung Süden.

Sehr hinterhältgige Dünen muss ich befahren. Kein Weg fährt daran vorbei.

Plötzlich komme ich auf eine Ebene hinaus. Der Sand ist befahrbar, frisst aber viel Leistung. Ich kann trotzdem mit 80Km/h drüberbrettern.

Von weitem sehe ich einige Punkte. Sie bewegen sich offensichtlich.
Ich reduziere die Geschwindigkeit. Bald erkenne ich Kamele und Menschen.
Ein Vater geht mit seinem Sohn durch die Wüste. Beide gehen sie zu Fuss, die Kamele haben am Gepäck genug Last auf dem Rücken.

Ich halte an und lasse die geführten Tiere herannahen. Erwschrecken will ich sie nicht, so stelle ich den Motor ab.

Fragend sieht mich der Vater an. Er deutet mir, ob ich denn alleine unterwegs sei.
Erstaunt schaut er mich an. Was treibt einen Menschen dazu, freiwillig dieses lebensfeindliche Gebiet zu durchqueren. Das Erstaunen ist gross, als ich ihm meine bisherige Route und meine geplante nenne.

Ich biete den beiden Wasser an. Der Vater lehnt dankend ab, jedoch nimmt er gerne einen Becher voll für seinen Sohn.
Ich erkläre ihnen, dass das Wasser gut sei und aus Atar komme. Wie sollen sie einem fremden nun einfach vertrauen, der ihnen Wasser anbietet? Ich würde verstehen, wenn sie misstrauisch wären.

Die Gruppe will aber nicht weiter angehalten werden.
Bald gehen sie weiter in ihre Richtung.
Lange schaue ich den Punkten irgendwie mit einer grossen Sehnsucht hinterher.

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Die haben was, was ich niemals haben werde! Sie leben eins mit der Wüste. Die Wüste ist nicht ihr Feind. Sie lieben sie genau so, wie wir Schweizer die Alpen lieben...

Weitere Kilometer Sandiger Untergrund fahre ich relativ locker. Der Sand ist fest. Er ist berechenbar, wie in guten alten Zeiten.

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Eine zerfallene Hütte steht am Wegrand.

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Auf einen Schlag wird das Gelände sehr schwierig zu befahren. Mittlerweile bin ich längst nicht mehr den Spuren gefolgt.
Ich stehe vor einem Sandfeld, welches von Steinblöcken übersäht ist. Hier einen Weg durch zu suchen, kann Stunden dauern. es zu umfahren vielleicht noch länger?

Ich gehe mitten durch, wo mir der Weg am einfachsten scheint.

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Oftmals muss ich solche Blöcke überfahren. Dann die fehlende traktion im Sand, beim klettern.
Alles in allem sehr mühsam zu fahren. Nichts desto trotz faszinieren mich wieder die Kontraste.


Mehrmals sande ich nun ein. Schaufeln und Bleche legen ist unumgänglich. Hier ist wiederum von blossem Auge nicht erkennbar, wo die Stellen weich sind. Als ich mich in einem Trichterähnlichen Dünental eingrabe, muss ich zuerst mehrere Varianten ablaufen um zu sehen, wo der Sand meinen Patrol trägt. Ich markiere und fahre aus der Misere.
Ich muss mich 100% auf meine Ausrüstung verlassen können. Einzig den Hi-Jack habe ich nie gebraucht. Doch auch er gibt mir Sicherheit. Wozu man den alles brauchen kann, wird nur von der Fantasie begrenzt.

Am Nachmittag habe ich das Gefühl, nun das letzte Mal eingesandet zu sein und zurre die Sandbleche wieder fest. Tatsächlich ist für Heute aber nicht Schluss mit schaufeln.
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Chrigu
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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

Ich bin mir sicher, das Dakar Pajero Wrak werde ich finden. Ich finde wieder die Piste und folge ihr.
Schon von weitem sehe ich das weisse Wrack und bin mir sicher - das ist es!

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Eine Zeit lang war die Karosserie neben dem Rahmen. Alles was irgendwie brauchbar ist, wurde bereits von den Pistengeiern abgeschraubt. Irgend ein gute Herz hat die Karosserie wieder auf den Rahmen gehoben.

Eine eigene Düne besitzt der Pajero auch. Er wird einige in Europa laufenden Geländewagen rostmässig überdauern. Hier schmirgelt fast nur noch der Sand.

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Enorm geniesse ich die Einsamkeit. Kein Mensch begegnet mir mehr.
Ganz still wird es nie. Der Wind weht fast immer.
Die Fahrerscheibe geöffnet, zieht mir der Wind immer etwas um die Ohren. Der Motorensound geniesse ich Minute für Minute neu...

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Scheint eine Euphorbienart zu sein. Nicht tot ist dieser Busch. Nur laublos.
Wenn es mal wieder regnen sollte, kann er frisch austreiben und kriegt rötliches Laub.
Dass er noch lebt, sehe ich, als ich mit dem Fingernagel die rinde leicht verletze. Weisse Milch tritt aus.

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Wieder ein einsamer Baum in der Landschaft.
Er kann ein überrollt werden von einer Düne überleben.

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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

Nur langsam entferne ich mich von dem faszinierenden Objekt.

Meine Route steht für mich fest. Und doch ist sie felxibel. Die nächste Stadt wird angesteuert. Noch immer sind 100km zu fahren, bis ich wieder in der Zivilisation bin.

Schönste Momente versuche ich bildlich festzuhalten.

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Auch Dinge, die einen traurig stimmen können, nehme ich auf. Nicht nur die schönen Seiten werden gezeigt, auch wenn es so scheinen mag.

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Tüchtig arbeiten die Reifen und müssen jeden Untergrund ertragen. Nichts schenke ich ihnen. Noch quittieren sie die Anforderungen nicht mit Schäden. Wenngleich ich ihnen einen Kompromiss des Luftdruckes auflasten muss.

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Was ist denn das auch? Ein Kamel mit 2 Köpfen? ist die Gentechnologie doch weiter vorgerückt, als uns lieb ist? :unsure:

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Ich kann euch beruhigen. Es sind nur zwei fast synchron laufende Kamele. :shock:
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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

Immer häuffiger sehe ich den weissen Pudersand, der mit einer roten "Schaumkrone" versehen ist.
Dass der rote Sand eine gröbere Körnung hat und eigentlich tragen würde, stört den weissen, puderigen Sand unten dran nicht. Einsinken ist die Folge.

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Das Dünenlesen, frisch gelernt
Wieder muss ich mir eingestehen, dass ich die hellen Dünen nicht gleich fahren kann wie die roten oder braunlichen.
Jede Dünenart hat zusätzlich ihre eigenen Regeln, die befolgt werden müssen, um nicht in einem Schaufelwahn zu Enden.
Ich rege mich mal wieder köstlich auf. Festgesessen. Sperre rein, 1. Gang reduktion und gaaanz langsam anfahren. Ein wenig bewegt er, gräbt sich aber vorne viel schneller ein, weil der Sand aussen an der Kante noch weicher ist.

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Wie immer lohnt sich die Schaufelei.
Bald trägt mich der Sand wieder freiwillig.
Die wüste weiss wohl, dass sie mich nicht überstrapazieren sollte :rotfl:

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Bald gibts wieder gemischtes Gelände.

Man beachte neben dem Motorensound auch die Windgeräusche.

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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

Und wohl genau die Kombination dieser beiden Dinge beschert mir nun ein Problem.
Ich kann von mir ansich sagen, von guter Gesundeheit gesegnet zu sein.

Jedoch steige ich am Abend beim Nachtplatz aus. Wie immer, lasse ich den Patrol noch etwas im Standgas abkühlen.
Ich gehen am Schnorchel vorbei und spüre auf dem linken Ohr ein richtiges Bollern. was mag das sein?
Ich stelle den Motor ab. Koche, esse und gehe bald zu Bett.

Die Gefrierbox stelle ich auf -5°C ein. Für gewöhnlich beginnt sie dann am Morgen um ca. 07:00Uhr zu surren.
Ein tieffer Bass durchdringt dann immer den Innenausbau, begleitet von Vibrationen.

Nur, diesmal höre ich keine. Ich höre nichts von der Box, spüre aber die Vibrationen. Riecht mir nach einem Gehörsturz. Sowas ist ansich ja reparabel. Eine Behandlung müsste sofort erfolgen. Unmöglich hier!
Oder ist es nur eine Entzündung?

Nach einer Weile höre ich auf dem rechten Ohr wieder etwas besser. Mit dem linken kann ich nur hohe Töne wahrnehmen.
Hat mir der TD42T-Bass geschadet? Oder war es der Wind? Beides?

Ich starte den Motor. Schmerzen spüre ich im linken Ohr. Hören kann ich nichts. Ungünstig, dabei klingt der Reihensechser doch so toll... Was tue ich jetzt?
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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

Mein Patrol hat heute, dem 27. Dezember '12 nun 280'000km auf der Uhr. Bei der Belastung, die ich ihm auferlege schon mal eine gute Leistung finde ich. Noch ca. 8'000km warten auf mich.

Ich für meinen Teil hab nun Gleichgewichtsstörungen. Was nun?

Heute liege ich etwas auf dem Dach. Wenn ich nun runterfalle, ist wirklich was nicht ok mit dem Gleichgewicht. :unsure:

Ich esse mein Lieblingsfrühstück.
Dazu gibts Ahorn Sirup, Chockopulver und Zucker. Je eine davon und ich bin satt.

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Ich warte darauf, dass sich das mit dem Ohr wieder regelt. Nichts bessert.

Also fahre ich los. Das Gedröhn bei offenem Fenster schmerzt ziemlich, also muss ich schliessen und die Gegenseite öffnen.
Es wird trotzdem fast unerträglich. Anhalten. Ratlosigkeit.
Pamir habe ich keinen mit. Wozu auch?

Andere Idee. Ich befeuchte ein Papier und passe es in mein linkes Ohr rein. So ist erstmals gänzlich Ruhe.


Noch bin ich nicht in Tadjikdja. Ich muss meine Ressourcen einteilen und darf den Weg nicht verfehlen.

Wiederum gibts verschiedenste Landschaften zu sehen. Ein Ort, der tieff in meinem Herz verankert ist.

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Hier muss es Wasser in nicht allzu grosser Tieffe haben!

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Tatsächlich finde ich ein grosses Oued. Darin hat es ältere Spuren. Sie müssten einigermassen stimmen, führen sie doch nach Süden.


Sackgasse!

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Der Aufstieg gestaltet sich schwierig und muss mit einer Vollgasorgie erobert werden.

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Ich bin ein Mensch, der durchaus etwas verstärkt mit dem "Gehör fährt" und auf den Motor hört. Das will heute nicht so recht klappen!
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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

Mittlerweile gehe ich mit grossen Schritten auf die Stadt zu.

Exklusive Dinge kriege ich am Weg zu sehen.

Immer wieder muss ich aussteigen, um Bilder zu knipsen. So kann ich sie nun euch zeigen...

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Ich versuche zu gähnen. Vielleicht mag das etwas auslösen, damit ich wieder besser höre. Nichts tut sich.
Fahre ich eben weiter, deswegen lasse ich micht nicht beirren. Das geht vorbei. Oder nicht?

Eines meiner Lieblingsfotos

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Ich merke, wie ich auf mich selber fixiert bin. Das kanns nicht sein. Leute mit grösseren Problemen jammern auch nicht.
Reiss dich zusammen Chrigu :shake:

Fahr erstmal in die Stadt und melde dich bei der Gendarmerie.

Weiter durch den Sand. Wieder die Kontraste...

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Die Stadt kann nicht mehr weit sein.
Hier hat wer ein Duell gegen die Wüste gewagt - und verloren

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Von weitem sehe ich die Stadt schon. Eine Dunstglocke fehlt. Es ist der Wind, der sie immer wieder wegschafft.
Was erwartet mich wohl hier?

Ein Buschtaxi mit fehlendem Radpaar. Die Räder sind wohl grad in der Rep.

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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

Ankunft im Zentrum. Ich frage mich rum, wo denn die Gendarmerie wohnhaft sei.
Erst gibts einen kritischen Blick auf mein Ohr, dann fragt man, woher und wohin des Weges...

Die Antwort auf die ursprüngliche Frage kommt verzögert, und unvollkommen. Jedoch bietet der Mercedes Fahrer mir an, voraus zu fahren und mir den Weg zu zeigen.

Dies lehne ich dankend ab, ich würde es schon finden.

Naja, jedenfalls finde ich Michelin

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ein wenig Schrott...

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und jede Menge Häuser...

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Nur eben keine Gendarmerie.


Der Mercedesfahrer steht wieder da. Etwas rot im Gesicht, folge ich nun dem "Guide".
Die Gendarmerie erwartet mich schon.

Vor dem aussteigen nehme ich mein Papier aus dem Ohr, um nicht komplett dämlich zu wirken.

Ich werde von einem Unteroffizier zu einem "wichtigeren" gebracht.
Der will als erstes den Pass sehen und einige Fragen stellt er auch.

Offenbar ist aber der Kommandant noch nicht da. Er wird informiert, fährt recht schnell auf Platz.

Er ruft mich in sein Bureau.
Dies ist eher wie eine Gefängnisszelle. Jedenfalls wiederhallt es extrem da innen. Jedes Wort wirkt nun wie ein Hammerschlag aufs linke Ohr.
Nach 5min hämmerei halte ich es fast nimmer aus. Ich versuche möglichst wenig Aufwand zu verursachen, um schnellst möglich wieder aus dieser Räumlichkeit zu fliehen!
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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

Der Kommandant will noch mein Auto sehen. Er ist im Bilde, dass ich Richtung Tichit (Osten) weiterfahren will und dann etwas ins Erg Ouarane (x Mal so gross wie die Schweiz) fahren möchte. Dass ich Flashis Satellitentelefon dabeihabe, verheimliche ich nicht und kriege wieder Kontaktdaten.

Ich bin tatsächlich etwas angeschlagen. Kaum im Auto, kommt wieder ein Papier ins Ohr. Gebessert hat es kaum.

Richtung Osten fahre ich dann auch aus der Stadt heraus. Plötzlich stehe ich auf einem Flugfeld. Es landet zwar grad keiner, jedoch wittere ich Probleme. Sofort wenden und den Flugplatz umfahren. Südlich finde ich, mitten durch die Häuser, einen Weg. Einige Kinder laufen mir entgegen und dann hinterher. "Cadeau, Cadeau" klingt ja fast schon wie ein Hilferuf, ähnlich dem "Mayday"...

Ganze 35km schaffe ich heute noch auf der Piste, Richtung Tichit. Schon früh suche ich mir einen Nachtplatz. Das Gelände ist sehr flach, verbergen kann ich mich wohl nur hinter Akazien und Büschen. Der Weg ins Nachtlager wähle ich sorgfältig. Dennoch hinterlasse ich Spuren.
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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

Der 20. Tag im Alleingang, bald das Jahresende. 29. Dezember 2011.
Tatsächlich hat sich das Ohr etwas erholt. Ich höre die Gefrierbox wieder, die für mich die Pommes & Chcken Nuggets kühl hält!
Der Körper ist schon was geduldiges, nicht?
So kann ich heute ja wieder mit offenem Fenster fahren!!! :mrgreen:

Ach, dieser Tag...
Dürfte man wirklich streichen. Rückblickend muss ich das feststellen. Am besten wäre ich heute nicht aufgestanden und würde eine Pause einlegen und einfach den Motor laufen lassen.

Irrfahrten noch und noch.
Reifenschaden..
1000X Achsanschlag...

Das Terrain ist einfach nicht befahrbar.

Auf der halben Strecke nach Tichit biege ich nach Norden ins Erg Ouarane ab.
Was mich hier erwartet, erhoffe ich mir, sollte sich verändern.

Lauter Büsche, trohnend auf Sandhügeln darf ich nun umfahren. Oft ist der Sand weich und ich kann mich nur knapp durchwühlen.
Solche Spuren hinterlasse ich in der Folge

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Nach gut 30 Kilometer Richtung Norden, mache ich Halt. Ich hätte doch schon längst in den schönen Dünen sein sollen?!

Die Ernüchterung ist gross, als ich feststellen muss, dass sich das Gelände einfach nur immer wiederholt. Wars das jetzt?
Einfach Büsche umfahren im Weichsand über 30km hinweg?

Meine Stimmung ist ungefähr wie die der Kadaver auf den zwei Fotos

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Frustriert wende ich und fahre wieder etwas zurück. Ich habe vor gut einer Stunde einen Wegpunkt gesetzt, bei dem ich Autospuren gekreuzt habe. Die will ich nun erforschen. Vielleicht führen sie mich auf eine Piste, um dann weiter ins Erg vordringen zu können. Wer weiss!

Die Spuren gleichen den meinen, die ich gelegt habe. Also leider sinnbefreit. Wieder suche ich mir einen eigenen Weg, will so schnell wie möglich die alte Piste zwischen Tadjikdja und Tichit wiederfinden.
Dann, denke ich, kann ich weitere Entscheidungen fällen.

Eine lustige Begegnung habe ich dennoch.
Wer sich noch an frühere Reisebericht erinnern mag, erkennt vielleicht das Wort "Springbusch" wieder.
:rotfl:
Auf dem Viddeo ist gut ersichtlich, mit welchem Terrain ich mich auseinandersetzen muss.



Demotiviert fahre ich wieder Richtung Westen, nachdem ich einen Nebenarm der wichtigen Piste wiedergefunden habe. Das ist nichts für mich in diesem Moment, dieser Sandkasten. Ein anderes Mal werde ich wieder in dieses grosse Erg reinfahren. Diesmal hätte ich aus fehlender Selbstbeherrschung sicher noch was am Fahrzeug kaputt gemacht und dann teuer dafür bezahlen müssen. Das habe ich nicht nötig. Andere Abenteuer warten nämlich noch auf mich!

Wer kennt das kribelige Gefühl, zusammenkneifende Ar***backen, hochroter Kopf, überall kneifts einem, der Haarboden fühlt sich an, wie wenn er mit Nadeln bearbeitet wird? Wenn einem einfach etwas nicht gelingen will? Und das über Stunden hinweg? Ja, so fühle ich mich im Moment. Da hilft nur eine Pause und etwas Filmwechsel.

So entschliesse ich mich dann, den alten Schlafplatz wieder aufzusuchen. Mir fällt auf, dass ich an einem Schlafplatz tatsächlich immer ein Objekt in Form eines grossen Baumes, Busches, oder zur Not auch einen felsen haben muss.
Interessant, suche ich hier etwas Geborgenheit in den kühlen Weiten der nächtlichen Wüste?
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Chrigu
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Beitrag von Chrigu »

Erneut ein solcher Tag?

Nein, der 30. Dezember beginnt ruhig. Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück, begebe ich mich wieder auf die Piste, zurück nach Tadjikdja.

Pistenmarkierung

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Erstmals in Mauretanien sehe ich Kühe. Zwar haben sie keine saftigen Kräuter, aber Wasser muss es trotzdem geben. Sie sind dessen starkt bedürftig.

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Sonst sieht es dann sofort so aus. Schade um die schönen Tiere. Eigenständig legen sie den Weg vom Weideland zu den "Stallungen" zurück. Hier und da fällt dann eine um und bleibt liegen. Eine Blähung, gefolgt von fürchterlichem Geruch untermalen den Tod des Wesens.

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Bald komme ich wieder in Tadjikdja an. Ein, zwei Gespräche mit Einheimischen wertet den Tag schon auf.

Erneut Volltanken bei der selben Tankstelle. Reifenreparatur beim "Fachmann".
Die Reparatur kostet 2x Nichts... Oft ist mir hier schon passiert, dass, wenn ich nach dem Preis frage, erwiedert wird: "Was ist es Dir wert?" Individuelle Preisbildung.
Ein Spassvogel würde gerne seinen Serie III auf meine Kosten volltanken.
Er ist nicht begeistert von meinem Kontern. Wenn ich seinen fülle, muss er meinen füllen (310l Diesel)

Brot kriege ich ebenfalls. Jedoch sieht es nicht mehr soo toll aus. Fliegen schwiren drum herum, sandkörner hat es ebenso drauf, wie Haare. Ungünstig. Es wird mir am Abend halt etwas Durchfall bescheren, schätze ich die Situation ein - so sei es dann auch.

ich melde mich erneut bei der Gendarmerie ab. Sie fragen mich x Mal, ob ich denn nun schon in Tichit gewesen sei.
Sie verstehen nicht, warum ich nur einfach ein wenig im Sandkasten spielen gehen wollte. Ebenso haben sie keine Meldung von Tichit erhalten, dass ich losfahren würde, so ist die Verwirrung gegeben und ihr Sicherheitssystem erfordert ein Überdenken.
Wer also zuhören kann, ist klar im Vorteil.

Dass auch bei Ortsausfahrtstafeln nicht auf frisches, verzinktes Metall geschrieben werden sollte, lernen sie durch Erfahrung ja auch.

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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

Was macht nun ein Chrigu der entäuscht die Richtung wechseln muss?

Er geht etwas suchen. Es muss ein wenig gefährlich sein, ja, zugegeben.
Es versteckt sich, ist scheu. Es befindet sich in einer Schlucht.
Was mag es nur sein?

Huch, zu weit bin ich schon.
Ich muss ja zuerst da hingelangen!

Dies kann ich mittels sehr guter Teerstrasse, die ständig "en train d'ensablement" ist. Nun ja, oftmals gibts dann auch Dünen mitten auf der Strasse. Mannshohe.

Immer wieder gehen Kuhherden in die selbe Richtung, wie ich sie bequem mit 60km/h fahren kann. Sie trampeln ins Leere und doch scheinen sie ein Zeil zu haben.

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Noch nie vorher habe ich Kühe über Sanddünen stapfen sehen. Für mich interessant, dass sie nicht einfach einsinken!
Auch das gibts...

Die Strasse führt weiter nach Westen. Die Temperatur nimmt zu, die Sahara hat mich noch immer. Sandwind erschwert die Sicht oftmals.

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Näher komme ich dem gesuchten Objekt. Werde ich finden, was ich sehnlichst suche?
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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

Richtung Westen fahre ich weiter der Hauptstrasse entlang.
Abfahrt von der Teerstrasse, Mittagsplatz gesucht.

Schon beim Zubereiten des Fondues werde ich von Dutzenden Fliegen umschwärmt. Muss das? :evil:

Gerne würde ich mich ihnen in Form von Tötungsversuchen annehmen - jedoch würde in der Zeit der Käse anbrennen und Fliegen gibts dann sowieso neue. Also versuchen, mich gar nicht erst aufzuregen.

Etwas Zeit nehme ich mir noch, um das Lenkspiel nachzustellen. Besser gehts dann mit dem höheren Schwerpunkt bei Seitenwind. Dummerweise hat sich die Kontermutter selber gelöst. Verständlich bei dieser Prügelei. Ganz abfallen konnte sie jedoch nicht - zum Glück.
Etwas ummantelten Draht nehme ich als Stopper und kann zufrieden weiterfahren.

Ich biege von der Strasse ab. Will das "Objekt" selber finden, buche keinen Führer, wie mir vom Kommandanten empfohlen wurde.

Einem Fluss fahre ich entlang. Fruchtabares Gebiet, das Matmata.
Wieder eines diese interessanten Tiere. Verdutzt schaut es mich an.

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Die Fahrt zur Schlucht führt schliesslich durch einen Sandkasten. Ähm, Weichsandkasten mit üblen Dünentrichtern.
Auch führen die teilweise erkennbaren Spuren oft ganz nahe an Akazien vorbei. Schlimm für die Reifen.

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Am Abend finde ich endlich den Eingang zu dieser saagenumwobenen Schlucht. Was sich darin wohl so alles verbirgt?
Ich fahre auf eine Anhöhe, um dann von Oben in die Schlucht absteigen zu können. Von vorne hineinzufahren ist, ich sag mal, eher ungünstig bis hin zu lebensgefährlich.

Ich versuche den Wagen auf einer schrägen Felsplatte mit Steinen so zu nivelieren, dass ich dann einen einigermassen guten Schlafkomfort habe.

Die Sonne neigt sich dem Horizont zu, ganz gelb, jedoch blass versteckt sie sich hinter dem staubhaltigen Wind. Sie verfärbt sich rötlich und verschwindet langsam hinter dem Horizont.

Die Gelegenheit, um noch etwas die Schlucht zu erkunden. Ich merke mir, wo der Patrol steht, dass ich ihn später wiederfinden werde, schliesse ihn ab und lasse ihn allein.

Nun geht es an die Suche, einen Abstieg in die Schlucht zu finden. Über grosse Felsbrochen kann ich absteigen und komme bis einige Meter übers Wasser in die Schlucht herunter. Soweit so gut. Par hundert Meter klettere ich in die Schlucht hinein und schaue mcih genau um. kein Mensch, Kein anderes Lebewesen, nur Sand, Felsen, Wasser und einige schöne Palmen.

Gut, hier ist nichts. Zurück zum Fahrzeug, welches mittlerweile schon von einem Esel bewacht wird.

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Etwas scheu ist das Tier aber schon. Wohl ist ihm die Kamera doch etwas suspekt.
Etwas feines koche ich mir zu Abend und lege mich dann schon früh hin. Etwas Musik in den Ohren rundet den Interessanten Tag ab.
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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

In der Nacht werde ich überrascht.
2 Geländewagen fahren direkt vor mir durch, ich schrecke auf und bin sofort hell wach!

Sie halten an und zünden mit ihren Scheinwerfern in der Gegend herum. Fahren ein Stück weiter nach unten und das Spiel wiederholt sich. Ob sie etwas suchen?

Unruhiger Schlaf folgt.

Das nächste, was mich anleuchtet, ist zum Glück die Sonne!

Sofort packe ich alles zusammen, was ich brauche und mache mich auf den Weg.
Den Abstieg finde ich wieder und klettere über die Felsbrocken in die Tieffe zurück.

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Sieht doch heute alles etwas besser aus als gestern. Nur ist ein ziemlicher Dunst in der Luft.

Auf der anderen Seite öffnet sich die Schlucht. Keine Fahrzeugspuren sind zu sehen.

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Überall sind solche Dümpel zu sehen.

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Was sich darin verbirgt?
Es sind die äusserst seltenen und auch scheuen Wüstenkrokodille!
Die Jahrhunderte haben sie in dieser Schlucht überdauert, weil sie sich im Wasser und in den Felsspalten verstecken konnten.
Genau diese suche ich.

Auf dem Weg finde ich seltsame Steine.

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Ausgewaschen vom sandhaltigen Wasser, welches von den hohen Felsen hinunterplätschert, bilden sich richtige Waschbecken oder Hocker in der Schlucht.

Ich dringe bis ans Limit vor, keine Krokodille.
Ich setze mich hin. Halte mich still und warte.

Grosse Vögel fegen den Felskanten entlang. Sie bemerken mich, warnen andere und verschwinden sofort wieder.

Eine Stunde vergeht. Es tut sich nichts im grossen Dümpel.
Geduld ist gefragt. Oder bin ich hier am falschen Ort?
Ich sitze auf einer hohen Felskante und kann nur noch mit einem Sprung zur nächsten vordringen. Knapp hats gereicht.
Warten - nichts.

Das zurckklettern gestaltet sich als schwieriger. Der Sprung zurück, in die andere Richtung, will mir sogar etwas Kniezittern verursachen. Aber zurück muss ich ja doch...

Entäuscht steige ich zum Fahrzeug zurück. Da kommt mir in den Sinn, gelesen zu haben, dass andere Leute schon an die 3 Tage warteten, um solch ein Vieh zu sehen.
Was willst Du nun so schnell aufgeben?
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Chrigu
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Re: 15916-57-13-26-01 und ein Motor...

Beitrag von Chrigu »

Rückzug.
Fahrt oberhalb der Schlucht weiter Richtung Quelle.

Wieder will ich über Weichsand da hin gelangen können, wo die Camper niemals hinfahren werden...
Es gelingt!

Ich stehe wieder in der Nähe der Schlucht. Weiterfahrt unmöglich.
es ist bereits Mittag. Habe ich so viel Zeit gebraucht?

Kleine Dünen hat es am Weg zur Schlucht.

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Sehr schöne Gebilde zieren den Zugang.

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Wieder sehe ich einige dieser Streifenhörnchen. Sie tollen sich auf dem Baum. Erstaunt über deren Wendigkeit vergesse ich, dass ich doch vielleicht etwas aufpasse sollte...
Denn ich habe keine Ahnung, wo die Krokodille genau sind. Ich weiss auch nicht, ob es einen einfachen Weg vom Gewässer auf die Anhöhe, auf der ich mich befinde, gibt.

Tatsächlich finde ich nach langem Suchen einen Felsvorsprung, der mir den Blick direkt auf das trübe Gewässer erlaubt.
Ich setze mich hin, die Kamera knipsbereit. Sollte sich doch eines dieser scheuen Tiere blicken lassen, muss ich die Gelegenheit nutzen können.

Interessante Formationen bieten sich geradezu an, fotografiert zu werden. Die EOS läufft schier heiss...

Im Wasser sehe ich tatsächlich nach kurzer Wartezeit einen Krokodillkopf. Das Tier bewegt sich nicht.
Es schaut sich wohl um. Lange kann es ohne Nahrung überleben, wenns dann aber einmal was zu futtern gibt, muss es zugreiffen. Ich bin nicht prädestiniert für den Futternapf, soll es einfach im Dümpel bleiben - sinniere ich.
(leider ist mir keine bessere Aufnahme gelungen, das Tier kam nicht aus dem Wasser heraus)

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Das Krokodill taucht ab. Bald sehe ich seinen Rumpf. Es schwimmt direkt auf mich zu.
3-4m lang ist es etwa. Eigentlich ein Riesentier. Ungern möchte ich mit der Todesspirale in Berührung kommen um dann aufgeteilt zu werden.
Interessiert beobachte ich aber das Krokodill, bis es schlussendlich abtaucht und verschwidnet.

Wenigstens habe ich eines gesehen.
Nachdenklich gehe ich zurück zum Auto. Ich koche mir etwas Reis. In der Bratpfanne angebraten mit einem Stück Fleisch schmeckt es mir vorzüglich...
Was es wohl beim Krokodill zu essen gibt? Oder ist heute mal wieder Fasten angesagt?
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
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