Meinungen zu Sicherheitslage im Maghreb (Ja/Nein)

In diesem Bereich kannst du deine persönlich Meinung zur Sicherheitslage im Sahara/Sahel Gebiet sowie für die übrigen Regionen veröffentlichen. Sie kann, neben Presse und behördlichen Auskünften, zur Meinungsbildung und Entscheidungshilfe dienen.

Moderator: Moderatoren

winter
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Re: Meinungen zu Sicherheitslage im Maghreb (Ja/Nein)

Beitrag von winter »

Hallo,

...da muss ich aber noch eine Kleinigkeit anmerken: selbst "altegediente" Wüstenfahrer sehen es häufig als nicht notwendig an, sich im Rahmen des "Respekts" mit ein paar Brocken arabisch vertraut zu machen... Ich bin schon mehrmals gefragt worden "woher kannst denn Du so gut arabisch?" - obwohl ich's wirklich nicht kann sondern lediglich vielleicht 120 Worte "im Fundus" habe, um zumindest zu signalisieren, dass man versucht, sich in der Landessprache "durchzuwursteln".

Schlechte Ausrüstung, mangelnder Respekt im Gastland und teilweise "von oben herab"-Gehabe ("hier, hast ein paar Zigaretten.... TOLL) haben nichts mit 1 Monat oder 30 Jahren Wüstenerfahrung zu tun. Sondern jeweils mit der Person und deren Verhalten.

Herzliche Grüße! Klaus Winter
Christian Windfeder
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Die Suche nach Alternativen

Beitrag von Christian Windfeder »

Liebe Forenteilnehmer,

ich habe jetzt alle Beiträge der letzten Tage zu diesem Thema gelesen und die Presse verfolgt. Und es zeichnet sich schon seit längerem ein Sicherheitsproblem für Eurpäer in Nordafrika ab. Ob nun die Absage der Dakar oder die nun aktuelle Entführung.

Fahren oder nicht fahren? Wer nun recht hat oder nicht, spielt doch eigentlich keine Rolle mehr. Alleine die Notwendigkeit der Diskussion zeigt als Tatsache alleine, die Problematik auf. Urlaub bleibt Urlaub.

Aber wenn es nun einmal ein steigendes Sicherheitsbedürfnis auf der einen Seite und eine zunehmend schwierigere Sicherheitslage auf der anderen Seite in Nordafrika gibt, was ist die Alternative? Südamerika kann es ja wohl nicht sein. Wohin können wir "Abenteurer" denn fahren, ohne eine unendliche Sicherheitsdiskussion führen zu müssen. Zu klein scheint mir die Welt nicht zu sein. Vielleicht unser Fokus auf ein kleines Gebiet mitten in der Sahara, einer der größten Wüsten dieser Welt.

Ich würde mich freuen, konstruktive und positive Beiträge zu lesen, die helfen eine Krise zu überwinden und nicht zu dramatisieren.

Gruß. Christian
Franz (UNI)Murr
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Re: Meinungen zu Sicherheitslage im Maghreb (Ja/Nein)

Beitrag von Franz (UNI)Murr »

Hallo Klaus,

die Menge der arabischen Worte im Fundus ist für mich kein Kriterium.
Es gibt sprachbegabte Reisende und Nichtsprachbegabte.
Reisen mit Respekt und Toleranz kann auch ohne Kenntnisse der Landessprache stattfinden.

Es ist die Geisteshaltung und nicht der arabische Wortschatz.
Dass Kenntnisse der Landessprache die Bewohner erfreuen, steht außer Frage.

Gruß

Franz
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
HJ61
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Re: Meinungen zu Sicherheitslage im Maghreb (Ja/Nein)

Beitrag von HJ61 »

Franz (UNI)Murr hat geschrieben:Hallo Gerhard,

ich kann Dich mit der wenigen Info Deines Profils nicht zuordnen. HJ61 bezieht auf Dein Auto, nehme ich an und Gerhards kenne ich Einige.
Da ich nicht mal genau weiß, wie ein HJ61 aussieht, mußt Du mir auf die Sprünge helfen. Vielleicht mit Mail.

Gruß

Franz
Hallo Franz,

Blauer Lancruiser, TN 2007 auf dem Campingplatz in Nabeul. Wir standen hinten rechts.
Wobei das mit unserer wohl unterschiedlichen Meinung in diesem Bereich nicht viel zu tun hat.
Mein Ziel war deutlich zu machen das ich das nicht als persönlichen Angriff sehen will.
Menschen haben Stärken und Schwächen. Gott sei dank nicht alle die Gleichen. Ich finde das nicht weiter schlimm. Daher verstehe ich auch die Aufregung nicht.

Ich habe Dir die Hand gereicht weil Du dich wohl persönlich angegriffen gefühlt hast, was nicht meine Absicht war. Ob Du Deine entegegen streckst ist Deine Entscheidung.

Grüsse Gerhard
carpe diem
Franz (UNI)Murr
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Re: Die Suche nach Alternativen

Beitrag von Franz (UNI)Murr »

Christian Windfeder hat geschrieben:Liebe Forenteilnehmer,

ich habe jetzt alle Beiträge der letzten Tage zu diesem Thema gelesen und die Presse verfolgt. Und es zeichnet sich schon seit längerem ein Sicherheitsproblem für Eurpäer in Nordafrika ab. Ob nun die Absage der Dakar oder die nun aktuelle Entführung.

Fahren oder nicht fahren? Wer nun recht hat oder nicht, spielt doch eigentlich keine Rolle mehr. Alleine die Notwendigkeit der Diskussion zeigt als Tatsache alleine, die Problematik auf. Urlaub bleibt Urlaub.

Aber wenn es nun einmal ein steigendes Sicherheitsbedürfnis auf der einen Seite und eine zunehmend schwierigere Sicherheitslage auf der anderen Seite in Nordafrika gibt, was ist die Alternative? Südamerika kann es ja wohl nicht sein. Wohin können wir "Abenteurer" denn fahren, ohne eine unendliche Sicherheitsdiskussion führen zu müssen. Zu klein scheint mir die Welt nicht zu sein. Vielleicht unser Fokus auf ein kleines Gebiet mitten in der Sahara, einer der größten Wüsten dieser Welt.

Ich würde mich freuen, konstruktive und positive Beiträge zu lesen, die helfen eine Krise zu überwinden und nicht zu dramatisieren.

Gruß. Christian
Hallo Christian,

ich weiß nicht, ob Du den Wüstenvirus kennst. Ein großer Teil der Leute, die hier lesen und posten, sind davon befallen.

Es ist einem Nichtinfizierten schwer zu erklären, welche magische Anziehungskraft die Wüste entwickelt und dass bei längerer Abstinenz sich schwere Symptome von Sehnsucht bis zur depressiven Verstimmung sich einstellen.

Ein Reisen in andere Regionen ist kein Ersatz und lindert nur ungenügend die Sehnsucht. Für Wüsten in anderen Regionen fehlt meistens Zeit oder Geld, oder Beides, eine Reise zu realisieren.

infizierte Grüße

Franz
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
Michael Escher
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Re: Meinungen zu Sicherheitslage im Maghreb (Ja/Nein)

Beitrag von Michael Escher »

Hallo zusammen,
was Franz eben präzisiert hat ist der eine Teil.
Der andere Teil, den ich meinte, ist die Risikobereitschaft. Ich habe nicht von unerfahrenen Leuten gesprochen, sondern von leichtsinnigen. Die denken, dass sie die Gefahren, in die sie sich begeben, einschätzen können. Oder sie sind sich der Gefahren gar nicht bewusst. Bei einer Entführung ist ihnen aber klar, dass sie dieses Risiko nicht einschätzen können - kann niemand!! Dann bricht Panik aus (ui,ui, ich kann nicht mehr im Sand rumackern) und dabei vergessen sie die Risiken aus Eigenproduktion, denen sie sich bereits ausgesetzt haben und die viel grösser sind. Ich möchte hier bei dieser Gelegenheit auch mal erwähnen, dass in den letzten 10 Jahren mehr Reisende in TN aufgrund von Verhaltensfehlern in der Wüste umgekommen sind, als entführt wurden.
@Martin: auch meine Frau und ich sind nur noch alleine in TN unterwegs, dabei beachten wir, wie du, gewisse wüstengemachte Regeln. Deshalb verzichten wir auch auf das eine oder das andere Ziel und passen unser Equipment, unser "Sicherheitsdispositiv" und unsere Vorhaben den Regeln der Wüste an. Wir wurden auch schon belächelt, weil wir in den vielen Jahren nochnie da oder da waren. Aber uns wird man auch in Zukunft in der Sahara antreffen. Wer weiss vielleicht ergibt sich mal die Gelegenheit mit Franz und dir einen "Côte de Mornag" zu killen.
Gruss Michael
Franz (UNI)Murr
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Re: Meinungen zu Sicherheitslage im Maghreb (Ja/Nein)

Beitrag von Franz (UNI)Murr »

Hallo Gerhard,

klar reiche ich dir ebenfalls die Hand. Ich sah eigentlich keinen Grund, dass Du dich entschuldigen musst.
Ich wollte nur nicht in eine solche Ecke gestellt werden. Wenn das Dementi zu heftig war, ist es an mir, um Entschuldigung zu bitten.

Ich denke, wir lassen es als Meinungsaustausch so stehen.

Gruß

Franz
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Christian Windfeder
Beiträge: 2
Registriert: Fr 14. Mär 2008, 14:20

Re: Die Suche nach Alternativen

Beitrag von Christian Windfeder »

@Franz

Hallo Franz, ich war 1990 das erstemal mit dem Motorrad in Algerien und seid dem immer wieder. Ich weiß schon was es heißt infiziert zu sein.

Dennoch zeichnet sich hier ein Problem ab, was wir nicht lösen können werden. Die Rallyescene wandert nach Südamerika oder Osteuropa/Asien aus. Und wir diskutieren nur darüber, ob man fahren kann oder nicht. Und mal ehrlich, es gibt wohl kaum etwas, was so subjektiv zu entscheiden ist, wie diese Frage. Das heißt wir diskutieren so zum Zeitvertreib ohne eine konkrete Zielorientierung. Denn dass ich das ganz alleine entscheiden muss, wußte ich schon 1990.

Die Welt scheint sich massiv zu verändern, unser Reiseziel nicht?
Kann das?

Gruß. Christian
MartinDerAustralier
Beiträge: 11
Registriert: Mo 10. Mär 2008, 23:49
Wohnort: Bodensee

Re: Meinungen zu Sicherheitslage im Maghreb (Ja/Nein)

Beitrag von MartinDerAustralier »

Michael Escher hat geschrieben: ...
@Martin: auch meine Frau und ich sind nur noch alleine in TN unterwegs, dabei beachten wir, wie du, gewisse wüstengemachte Regeln. Deshalb verzichten wir auch auf das eine oder das andere Ziel und passen unser Equipment, unser "Sicherheitsdispositiv" und unsere Vorhaben den Regeln der Wüste an. Wir wurden auch schon belächelt, weil wir in den vielen Jahren nochnie da oder da waren. Aber uns wird man auch in Zukunft in der Sahara antreffen. Wer weiss vielleicht ergibt sich mal die Gelegenheit mit Franz und dir einen "Côte de Mornag" zu killen.
Gruss Michael
hi michael,

dann will ichs mal nicht falsch verstanden haben, ich sehe, wir sind uns einig.

für den mornag musste nichtmal nach tunesien, wir haben noch eine flasche hier ;)

gruss,
martin
4x4traveler
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Re: Meinungen zu Sicherheitslage im Maghreb (Ja/Nein)

Beitrag von 4x4traveler »

"Meinungen zu Sicherheitslage im Maghreb (Ja/Nein)"

darum ging es doch oder nicht ?

die beiträge gleiten sichtlich ab vom ursprünglichen.

es geht doch nicht um bekehrung einzelner foristi sondern um die persönliche einstellung, momentan in den maghreb zu fahren oder nicht. da hat jeder seine meinung die höflich aus respekt vor dem anderen akzeptiert werden sollte.

ich halte es für stärke, einfach zu sagen ich fahre, oder ich fahre nicht.
man wird nicht zu einem schlechten menschen wenn man anders darüber denkt als man selber.

--------

bitte denkt bei den antworten auch an die leutchen, die nicht registriert sind und nur lesen !

ich habe es mehrfach erlebt, dass leute nur in foren mitgelesen haben, kein richtiges hintergrundwissen hatten und sich auf grund von lapidaren aussagen einiger in gefahr begeben haben. unter "alten hasen" kann man über das für und wieder sprechen und jeder kann damit etwas anfangen. die neulinge können es nicht weil sie nicht in der materie stehen. siehe die oben genannten beispiele.

deshalb bitte ich um etwas rücksicht.

gruß rafael
PeterM
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Re: Meinungen zu Sicherheitslage im Maghreb (Ja/Nein)

Beitrag von PeterM »

Ich versuche es mit ein paar Hinweisen für die strukturierte Eigenanalyse:

Es gibt unter den Risken technische Pannen, medizinische Probleme, Fahrfehler, etc. Die sind vom Einzelnen beeinflussbar und damit ein kalkulierbares Risiko - gehen wir davon aus, dass wir im Gegensatz zu Lieschen Müller nicht unspezifiziert Angst haben, sondern kalkulierbare Risken für "beherrschbar" halten.

Die Statistik gibt uns recht: Die letzten Opfer aufgrund o.a. Kategorien liegen Jahre zurück, waren unter alleinfahrenden Autoschiebern zu finden, so gesehen passiert wenig.

Ein allgemeines Kriminalitätsrisiko betrifft Raub/Diebstahl. Wer da nicht den Helden spielen will, überlebt mit einigen Wertgegenständen weniger. Kommt statistisch manchmal vor, aber wer sich davor fürchtet, fährt nicht nach Nordafrika.

Eine Entführung ist eine <5% Chance, oft unkalkulierbar, weil sich der Aufenthalt "zur falschen Zeit am falschen Ort" nicht vorausberechnen lässt...

Wirklich nicht? Den Schwenk vom Fahrzeug- zum Menschenraub 2002/03 konnte man in algerischen Medien nachlesen, nur hat das kein Reisender getan - einige Monate hindurch vorbereiten war/ist nicht üblich. Der damals unheimlich schnell hochgezogenen Webseite mit diesen ausgewählten Berichten nachträglich Dank - alle Achtung, auch wenn eine Recherche über die Domaininhaber/Betreiber dem interessierten Leser auch die Herkunft erklärt hat (nein, ich löse das Rätsel nicht, wer's weiß - gut, wer nicht: die Infos stehen heute ohnehin nicht mehr dort)

Die Berichterstattung zu Tunesien ist strengeren Restriktionen unterworfen, und da ging in öffentlichen Quellen glatt unter, dass seit rd. einem Jahr die algerischen Bombenleger neue Taktiken entwickelt haben, u.a. die Nutzung Tunesiens als Rückzugsraum. "Al Quaeda des Maghrebs" haben wir - richtigerweise - für eine neue Trademark für vorhandene Gruppen gesehen... aber wie vernetzt die wirklich sind? Wer die Anführer sind und wo die Erfahrung gesammelt haben? Wollte bis vor ca. 2 Wochen niemand wissen.

Und deshalb bleibt die Frage: Ist der bewußt planende Sahrareisende tatsächlich ausreichend informiert, um seine persönliche Risikobereitschaft richtig einzuschätzen?

Die bittere (no na einfache) ex-post-Betrachtung: Die Entführungen waren/sind vermeidbar, aber dem Einzelnen fehlt die richtige Anzahl loser Enden zum vollständigen Verknüpfen.

Schlussfolgerung klar?

Grüsse,
Peter
Kuno
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Re: Meinungen zu Sicherheitslage im Maghreb (Ja/Nein)

Beitrag von Kuno »

"Bsp. 2: Im Dahar treffe ich 4 Schweizer im gemieteten Pickup - "Könnt ihr uns sagen, wo die Sahara ist?" Einzige Ausrüstungsgegenstände waren 4 1.5-Liter Wasserflaschen und eine gemalte Touristenkarte mit Kamelen, Pälmchen etc. drauf."

Hey; die waren aber doch mindestens originell :mrgreen:

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Mir ist auch mal eine überausgerüstete schwere 4x4 Kolonne an der Tanke in ZILLAH begegnet. Die haben auch dum geschaut, als ich auf ihre Frage geantwortet hatte, dass ich einen Tag "in den Dünen da hinten verbracht hatte" - damals war ich noch VW-Passatfahrer.

(Ich habe allerdings verschwiegen, dass ich einen nicht ganz unerheblichen Teil des Tages damit verbracht hatte, das schön tiefliegende Wägelchen wieder aus dem Sand rauszubringen).

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Ok; aber grundsätzlich ist TU ja schon "kleiner" geworden, seit alles geteert wird - da wirken die vollausgerüsteten Heavy4X4 ja oft bereits ziemlich deplatziert...schon vor 13 Jahren ist mir der erste Peugeot 205 mit einem D-Pärchen in KG begegnet (die haben wir aber NIEMALS auf's Foto genommen :evil: )
ursula
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Beitrag von ursula »

Den Schwenk vom Fahrzeug- zum Menschenraub 2002/03 konnte man in algerischen Medien nachlesen, nur hat das kein Reisender getan - einige Monate hindurch vorbereiten war/ist nicht üblich. Der damals unheimlich schnell hochgezogenen Webseite mit diesen ausgewählten Berichten nachträglich Dank - alle Achtung, auch wenn eine Recherche über die Domaininhaber/Betreiber dem interessierten Leser auch die Herkunft erklärt hat (nein, ich löse das Rätsel nicht, wer's weiß - gut, wer nicht: die Infos stehen heute ohnehin nicht mehr dort)
Peter, die Liste der Vorbereitungen für die Entführung 2003 habe ich noch, da ich bei der Zusammenstellung mitgearbeitet habe. Damals mussten wir die Presse ja noch davon überzeugen, dass es sich bei den Verschwundenen nicht um Verirrte handelte, sondern um Entführte.
Melde dich, falls du sie willst

Grüsse
Ursula

PS ein Teil der Webseite existiert schon noch
PeterM
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Re: Meinungen zu Sicherheitslage im Maghreb (Ja/Nein)

Beitrag von PeterM »

Sorry Ursula,

near miss - wir sprechen von unterschiedlichen Seiten. Aber zurück zum aktuellen Thema: Die Nutzung von Tunesien als Rückzugsgebiet algerischer Bombenleger samt allen "innertunesischen" Implikationen gibt es schon eine Zeit lang, aber darüber hat niemand geschrieben: Kein öffentliches Medium, natürlich auch kein Reisender (die ersten, die näheres erlebt haben, sitzen zur Zeit in Mali), aber wenn wir es hätten wissen wollen...

Grüsse,
Peter
Klaus
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Registriert: So 31. Jul 2005, 21:40

Re: Meinungen zu Sicherheitslage im Maghreb (Ja/Nein)

Beitrag von Klaus »

PeterM hat geschrieben:Sorry Ursula,

near miss - wir sprechen von unterschiedlichen Seiten. Aber zurück zum aktuellen Thema: Die Nutzung von Tunesien als Rückzugsgebiet algerischer Bombenleger samt allen "innertunesischen" Implikationen gibt es schon eine Zeit lang, aber darüber hat niemand geschrieben: Kein öffentliches Medium, natürlich auch kein Reisender (die ersten, die näheres erlebt haben, sitzen zur Zeit in Mali), aber wenn wir es hätten wissen wollen...

Grüsse,
Peter
Die bösen Buben sitzen näher als du denkst.
http://www.faz.net/s/RubF359F74E867B46C ... ntent.html

Bei Großveranstaltungen in D werden die vor Ort Mitwirkenden jeweils durch die Sicherheitkräfte entsprechend unterrichtet.Desweiteren sind oft Polizeihundertschaften in Zivil anwesend um Anshläge zu verhindern.
Nur auch darüber wird kein Wort verloren,die Bedrohung ist oft schon vor der Haustür.
Klaus
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