Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Kuno
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Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von Kuno »

Robuste Mandate ist auch so ein toller Begriff 8)
schu achbar ?

Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von schu achbar ? »

Was passiert, wenn deutsche Blauhelme mit robustem Mandat die Grenze von Gaza sichern ?
Nach Merkel & Steinmeier sollen sie ja den Waffenimport
für die Hamas verhindern.
Wenn aber Zahal sich nicht an die Regeln hält, wird dann auch robust reagiert ?
Der Scheinangriff israelischer Jets auf die deutsche Marine wurde
ja leider / zum Glück .. (bitte ankreuzen).. nicht mit Abwehrfeuer
beantwortet.
Jürgen
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Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von Jürgen »

Syrien für Schließung arabischer Botschaften

Syriens Staatschef Baschar al Assad hat alle arabischen Staaten aufgefordert, ihre diplomatischen Beziehungen zu Israel abzubrechen. Arabische Länder, die Beziehungen zu dem jüdischen Staat unterhielten, sollten ihre Botschaften schließen und alle direkten und indirekten Kontakte zu Israel abbrechen, sagte Assad bei einem Gipfeltreffen der Arabischen Liga in Doha. mehr...

Quelle:tagesschau.de
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schu achbar ?

Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von schu achbar ? »

Es wäre sinnvoller, wenn die Ägyptischen Juweliere ihre Diamanten nicht bei Juden kaufen würden und ihren arabischen Kunden das auch noch verschweigen.
Sowas kann man auch selbst in Johannesburg einkaufen.

Was störts die Israelis, wenn da `ne Botschaft zumacht.
Die würds nicht mal stören, wenn sie aus der Uno rausfliegen würden.

Wer glaubt, dass nur die Hamas ihre Kinder verkorkst, der schaue sich mal das an. Da fehlen einem die Worte...




Und hier noch etwas Gesindel, dass leider von der Kassam nicht getroffen wurde

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Achim Vogt
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Nachdenkenswerter Artikel: Der böse, böse Nachbar

Beitrag von Achim Vogt »

Bild
Dieses Foto habe ich am 8. Januar am Strand von Netanya aufgenommen, Flugrichtung war Süden

Zum Gaza-Krieg ist viel geschrieben worden. Für mich einer wichtigsten kritischen Texte stammt aus der Feder eines jüdischen Mitbürgers, Rolf Verleger:

http://www.hintergrund.de/content/view/335/66/

Gaza: Der böse, böse Nachbar
Von ROLF VERLEGER, 5. Januar 2009 -

Was würden Sie tun – so schrieb am 31.12. die israelische Geschichtswissenschaftlerin Prof. Fania Oz-Salzberger in der FAZ – wenn Ihr Nachbar immerzu Steine und Molotowcocktails auf Ihre Wohnung wirft? Würden Sie nicht irgendwann zum Gewehr greifen, um diesem Treiben ein Ende zu machen? Und wenn sich der Nachbar mit seinen Kindern umgibt, damit Sie ihn nicht treffen, würden Sie dann nicht irgendwann ein Gewehr mit Zielfernrohr nehmen?
Just so wie dieser Nachbar verhalte sich die Hamas in Gaza, wenn sie israelische Städte mit ihren Sprengstoffraketen beschieße. Daher sei der jetzige Krieg Israels gegen Gaza ein gerechter Krieg.

Ich bin Frau Oz-Salzberger für dieses Beispiel mit dem Nachbarn sehr dankbar. Denn daran kann man vieles anschaulich klarmachen. Nennen wir der Einfachheit halber Sie und Ihre vom bösen Nachbarn so gemein terrorisierte Familie die Hausbesitzer und betrachten nun die merkwürdigen Verhältnisse im Wohnblock. Die Nachbarswohnung ist Gaza.

1) Sie haben vor drei Jahren dem Nachbarn die Schlüssel abgenommen

Ohne Ihre Zustimmung als Hausbesitzer darf die Nachbarsfamilie nicht aus ihrer Wohnung heraus, weder zum Arbeiten noch zum Studieren noch zum Verreisen noch zum Einkaufen. Ohne Ihre Zustimmung als Hausbesitzer bekommt der Nachbar keine Post, nichts zu essen, keinen Strom, kein Gas und keinen Besuch: Die Wohnung ist abgeschlossen, Sie als Hausbesitzer haben den Schlüssel, und der böse, böse Nachbar ist eingeschlossen. Und zwar seit 2006, seit fast drei Jahren.
Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

Der Fehler des bösen, bösen Nachbarn und seiner Freunde im anderen Wohnblock: Diese Leute haben die falsche Partei gewählt.

Dabei waren Sie doch so nett zu dem Nachbarn gewesen, dass Sie vor vier Jahren, 2005, freiwillig von seinem Balkon mit Seeblick ausgezogen waren, den Sie ihm mal früher abgenommen hatten. Allerdings eines Blickes oder Wortes gewürdigt hatten Sie diesen Typen bei Ihrem Auszug natürlich auch nicht. Und die Balkonmöbel haben Sie demoliert. Wo kommen wir denn da hin, wenn wir mit unseren Nachbarn reden würden?
Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

2) Sie haben vor zwei Jahren dem Nachbarn eine Schlägergang geschickt

Sie und Ihre nordamerikanischen Freunde vom Hausbesitzerverband hatten 2007 eine Schlägertruppe in der Nachbarswohnung einquartiert, die Mohamed-Dahlan-Gang. Die sollte dem bösen, bösen Nachbarn die Wohnung wegnehmen. Gemeinerweise wehrte sich der Nachbar gegen diesen Putsch. Da waren Sie ganz schön sauer. Danach haben Sie allen weiszumachen versucht, der böse, böse Nachbar habe nun ohne jeden Grund gewaltsam die Macht in seiner Wohnung übernommen und sei dazu nicht legitimiert. Sie waren selbst überrascht, wie viele Journalisten diese Lüge gerne verbreitet haben. Bei Silke Mertins aus der taz war es ja vielleicht noch zu erwarten, aber dass auch Torsten Schmitz von der Süddeutschen diesen Unsinn schreiben würde, war verblüffend.
Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

3) Sie haben dem Nachbarn die Betriebskosten der Wohnung nicht korrekt abgerechnet.

Seit Jahren werden die der Wohnungs-Autonomiebehörde zustehenden Zölle und Abgaben nicht termingerecht und vollständig ausgezahlt.

4) Sie haben schon viele Personen aus der Nachbarswohnung umgebracht.

Das war im Jahre 2006. Es waren Hunderte Tote. Übrigens war dies ein Auslöser des Libanonkriegs, da die Hisbollah für diese Taten an Israel Vergeltung üben wollte.

5) Sie haben dem Nachbarn schon lange sein Auto weggenommen.

Der Nachbar hatte mal einen Flughafen – gebaut von EU-Geldern. Den haben Sie kaputtgemacht: Böse Nachbarn brauchen keinen Flughafen.
Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

6) Sie haben dem Nachbarn seine Arbeit weggenommen.

Der Nachbar ging mal auf Fischfang. Das haben Sie ihm verboten. Er hatte mal Fabriken. Die haben Sie ihm 2006 zerbombt. Er hatte mal Landwirtschaft. Die haben Sie ruiniert, indem Sie den Export verboten haben. Der böse Nachbar, der nur schießen will, soll nicht fischen, nicht arbeiten, nicht Boden beackern: Der böse, böse Nachbar soll auf Sie schießen, damit Sie zurückschießen können.
Das tat er denn auch.

7) Gerichte geben dem bösen Nachbarn Recht

Viele Fachleute für Nachbarschaftsrecht, wie Amnesty International, UN-Experten, Friedensnobelpreisträger haben klar gesagt, dass Ihr Vorgehen als Hausbesitzer gegenüber Ihrem Nachbarn seit Jahren gegen Recht und Gesetz verstößt. Glücklicherweise haben diese Leute keine Polizei, um Recht und Gesetz durchzusetzen. „Wie viele Divisionen hat der Papst?“ spottete Stalin.
Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

8) Sie vertreiben seit Jahren die Freunde des bösen Nachbarn aus deren Wohnungen

Leider hat der böse Nachbar immer noch Handys und Telefone. Daher erfährt er tagtäglich, wie Sie die Freunde und Verwandten des bösen Nachbarn, die im Wohnblock Westjordanland leben, aus ihren Wohnungen vertreiben. Ein wesentliches Mittel dazu ist die große Wand, die Sie mitten durch den Wohnblock gebaut haben. Denn Sie haben diese Wand, die eigentlich zu Ihrem Schutz dienen sollte, nicht um Ihre Wohnung gebaut, sondern quer durch die Wohnungen dieser Freunde. Was brauchen die auch zwei Wohnzimmer? Eins reicht völlig, im anderen können doch lieber Ihre Freunde wohnen. Und dass die auch in ihrer eigenen verkleinerten Wohnung durch eine Sicherheitskontrolle müssen, bevor sie vom Wohnzimmer ins Bad gehen, da ist doch nichts dabei: Das ganze Leben ist schließlich ein Wartesaal! Und wer dagegen friedlich demonstriert, der bekommt zwar in Deutschland den Ossietzky-Preis, aber zuhause wieder Tränengas, und wenn er Pech hat, wird er wegen Demonstrierens in Putativnotwehr erschossen. Natürlich gingen die Freunde des bösen Nachbarn wegen der Wand durch ihre Wohnung vors Gericht, der damalige deutsche Außenminister, ein bräsiger Mann namens Fischer, nannte dies „nicht hilfreich“, sie bekamen selbstverständlich Recht, aber wieder ist keine Polizei da, die dieses Recht durchsetzt.
Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

9) Sie haben dem Nachbarn vor 60 Jahren den Hausbesitz weggenommen

Vor langer, langer Zeit war der Großvater des Nachbarn Besitzer des ganzen Hauses gewesen. Damals sind Ihre Großeltern in das Haus gekommen, verzweifelt, verfolgt, es war ein guter Schutz vor dem Sturm, Sie haben bald auf dem Hof eine Wohnung gebaut, der Hof gehörte ja schließlich keinem, nicht wahr, dass die anderen dann nicht mehr von einer Wohnung zur andern kamen, nun ja, sind ja nur Araber. Gelegentlich kamen ein paar humanistische Spinner vorbei, die hießen Achad ha’Am, Martin Buber, Hannah Arendt, es waren noch ein paar mehr, die sagten, man müsse mit den Hausbesitzern in Freundschaft leben, aber um Marx’ Willen, diese Araber waren doch zu primitiv für den Aufbau des Sozialismus, mit solchen Landpomeranzen kann man nicht Freund sein. Und später als Marx nicht mehr in Mode war, da sagte man um Gottes Willen, diese Araber haben ja die falsche Religion, was wollen die überhaupt hier im Heiligen Hause? Gibt doch genug andere Häuser hier, sollen sie doch dahin.
Und dann, ab 1947, haben Ihre Eltern den Eltern des bösen, bösen Nachbarn die meisten Wohnungen und das ganze Haus weggenommen, als die vor Angst geflohen waren, in Panik vor dem bewaffneten Terror Ihrer Eltern. Und nun leben viele Nachkommen dieser Leute in der einen Wohnung, im dichtest besiedelten Fleckchen der Erde, in Gaza. Ja warum ist es jetzt nur so dicht besiedelt?
Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

Und so sagte die deutsche Bundeskanzlerin und auch Frau Prof. Oz-Salzberger: Die Alleinschuld an diesem Krieg hat nur der böse, böse Nachbar.

10) Nachwort.

Als die ersten jüdischen Zionisten um 1890 in das heutige Israel kamen, da waren sie auf der Flucht vor Diskriminierung im Zarenreich, vor Brandschatzung und Ermordung in Pogromen, auf der Suche nach einem freien, selbstbestimmten Leben, das ihnen in ihrer alten Heimat nicht ermöglicht wurde. Dies war nicht ein Konflikt von Gut gegen Böse, sondern der Streit um ein Stück Land, das den palästinensischen Arabern Heimat war und den Einwanderern als einzig mögliche Heimat erschien.

Gewonnen hat diesen Streit die jüdische Seite, um den Preis des ständigen Kriegszustands. Jedoch der Friedensplan liegt längst auf dem Tisch. Dieser besteht in der Zwei-Staaten-Lösung auf den Grenzen von 1967, in einer einvernehmlichen Regelung des Problems der palästinensischen Flüchtlinge, in einer einvernehmlichen Regelung über Jerusalem. Dies haben die Mitgliedsstaaten der arabischen Liga Israel 2002 vorgeschlagen und in jüngster Zeit nochmals bekräftigt. Israel ist damit nicht einverstanden, weil Israel sich nicht entscheiden kann, ob es das widerrechtlich besetzte Land im Westjordanland nicht lieber behalten und erweitern will. Solange Israel nicht sagt, ja, wir wollen lieber Frieden, wir geben das Besatzungsregime auf, so lange wird es keinen Frieden geben.

Die Position Deutschlands in diesem Konflikt ist zwiespältig. Aber kann die Tatsache, dass wir europäischen Juden Opfer eines von Deutschland verübten großen Unrechts wurden, dem jüdischen Staat das Recht geben, nun anderen Unrecht zu tun? Glauben deutsche Politiker wirklich, es sei eine Wiedergutmachung der Ermordung meiner jüdischen Verwandtschaft, dass nun Israel haltlos und bindungslos alles machen darf, was ihm so gerade einfällt?
Es würde im Gegenteil Israel unendlich gut tun, wenn es aus seiner fantasierten Position, das ewige Opfer zu sein, herausgeführt würde, und wie jeder andere Staat auch fest in das internationale Regelsystem eingebettet würde. Das heißt, dass die widerrechtliche Besetzung des Westjordanlands und die völkerrechtswidrige jahrelange Belagerung Gazas sanktioniert und boykottiert werden müssen. Die EU sollte Israel ebenso an seinen Fortschritten in Beachtung von Völkerrecht und Menschenrechten messen wie die Türkei und Serbien. Die rechtliche Bewertung des Falles Olmert sollte ebenso wie im Fall Milosevic in Den Haag erfolgen.

Der Autor: Prof. Dr. Rolf Verleger ist Psychologe an der Universität Lübeck. Er baute die Jüdische Gemeinde Lübeck und den Landesverband Schleswig-Holstein mit auf und ist seit 2006 Delegierter des
Landesverbands im Zentralrat der Juden in Deutschland.
Alexander
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Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von Alexander »

Nahost: Israel spricht erstmals von Aussicht auf Kriegsende

Der Krieg im Gazastreifen könnte bald ein Ende haben. Bei Verhandlungen in Ägypten und den USA will Israel einen Waffenstillstand mit der Hamas aushandeln. Regierungssprecher Mark Regev stellt eine schnelle Entscheidung in Aussicht. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon fordert Israel zu einer einseitigen Waffenruhe auf. mehr...

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Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von Alexander »

Brüchige Waffenruhe - Israel erwidert Raketenbeschuss mit Luftangriff

Im Gazastreifen ist am Sonntagmorgen eine von Israel verkündete einseitige Waffenruhe in Kraft getreten. Hamas erklärte dies allerdings für bedeutungslos, solange sich Israel nicht aus dem Gazastreifen zurückzieht und die Blockade des Gebietes aufhebt. Prompt trafen erneut palästinensische Raketen die israelische Stadt Sderot. Israel schlug zurück.
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Jürgen
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Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von Jürgen »

Das Ende der Zweistaatenlösung

Die Palästinenser werden absehbar keinen eigenen Staat bekommen – und der Nahe Osten damit keinen Frieden. Das ist einer der bitteren Schlüsse aus dem Gaza-Krieg

mehr...

Quelle:zeit.de
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Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von Alexander »

Israel fordert Freilassung von verschlepptem Soldaten

Israels Außenministerin Zipi Livni hat für die Öffnung der Grenzübergänge zum Gazastreifen eine Freilassung des verschleppten israelischen Soldaten Gilad Schalit zur Bedingung gemacht. Das eine könne nicht getrennt von dem anderen betrachtet werden, erklärte Livni. Nach israelischen Angaben wurden 80 Prozent der Schmugglertunnel der Hamas nach Ägypten während der Militäroffensive zerstört. mehr...

Hatten die Israelis nicht zuerst bestritten, daß Soldaten verschleppt wurden? :roll:

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schu achbar ?

Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von schu achbar ? »

Nee, der Schalit ist doch schon vor dem Angriff auf den Libanon
als Geisel genommen worden und diente damals als Aufhänger
für diesen Angriff.
Die Aussage, die Du meinst, bezog sich imho auf das jetzige
Kampfgeschehen.

Selbst als Leichnam ist er den Israelis noch wichtig.
Da laut jüdischem Glauben man bei der Auferstehung tatsächlich
als ehemaliger Körper des ersten Lebens aufersteht, ist es wichtig möglichst komplett zu sein.
Deshalb sammeln nach den Selbstmordangriffen so eigens dafür
zuständige Spezialisten ja auch jeden Fetzen genauestens ein.

Als Geiselnehmer ( ich sage: Kriegsgefangenen-Nehmer) hat man es da leicht, da man für eine Leiche nahezu gleiche Forderungen wie für eine lebende Person stellen kann.

Sogar der gemäßigte Abbas war bei Merkels Besuch damals enttäuscht, da sie mit ihm nicht über wichtige Sachen, dafür aber nur über diesen
israelischen Soldaten reden wollte.

Ich finde, sie sollte die israelische Staatsbürgerschaft beantragen,
da sie offensichtlich "wichtigere " Interessen, als die unseren
vertritt.
Hermann
Beiträge: 94
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Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von Hermann »

Hallo "schu achbar",
Du hast schon recht mit der Merkel.Die würde am liebsten noch mehr Geld nach Israel "schaffen",damit sie sich noch besser bewaffnen können.
Soll die Merkel doch mal auf den Tisch hauen und von den Israelis fordern
das ALLE Siedler arabischen Boden in der Westbank verlassen müssen,weil es sonst keinen Frieden geben wird!
Das Ziel der Juden ist doch klar! Man will kurz über lang ein "Groß-Israel"
haben und dafür muß man die Palästinenser systematisch vertreiben oder vernichten.Welchen Schikanen die Palästinenser in der Westbank und in Gaza ausgesetzt sind, wurde sehr gut in einem Doku-Film auf "Arte" gezeigt.Da kann nur Hass aufkommen.Ich selbst habe diese Schikanen miterlebt,bei meinen Besuchen in der Westbank.

Der Wüstenfuchs
schu achbar ?

Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von schu achbar ? »

Heut abend war das Thema bei Plasberg dran.
Hier der Stream von -Hart aber fair- , abrufbar ab Mitternacht, also in etwa 10 Minuten.
War ne fetzige Sendung unter anderem mit Kienzle versus Friedman.
Glitt dann aber wie gewohnt in eine Antisemitismus-Debatte ab.

http://www.wdr.de/themen/global/webmedi ... ?p=4&b=215

Viel Spass....
Jürgen
Beiträge: 3555
Registriert: Mo 1. Aug 2005, 12:37

Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von Jürgen »

Ich hab gestern Abend einen Teil dieser Sendung gesehen.

Die FAZ schreibt heute zu diesem Thema:
So führt das zu nichts. So schaukelt man sich bloß hoch, kaum anders und kaum besser als die Parteien jenes Konflikts, der wieder und wieder die Wunden aufreißt und die Fanatiker mobilisiert, auf allen Seiten. Drei Wochen dauerte es, bis die Redaktion einer der populären deutschen Polit-Talkshows den Mut dazu fand, das israelische Unternehmen im Gaza-Streifen zu diskutieren.
Mehr hierzu unter: FAZ.net
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Jürgen
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Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von Jürgen »

Der Focus berichtet:
Mutig, der Mann. Als erster prominenter TV-Talker hat Frank Plasberg den Gaza-Krieg zum Thema gemacht. Seine Runde brachte zwei Erkenntnisse: Nein, es gibt kein Tabu in Deutschland, Israel zu kritisieren. Und dennoch gleitet die Kritik allzu oft unbewusst in Antisemitismus ab.
weiterlesen bei Focus.de
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schu achbar ?

Re: Gaza - Auf Gewalt folgt mehr Gewalt

Beitrag von schu achbar ? »

Danke für die Links, Jürgen.
Jetzt hab ich endlich gelernt, dass ich ein Antisemit bin und im
"Schlamassel des Unbewussten stecke" :D

Es gibt ja auch wirklich bewundernswerte Jahweanhänger, wie zB.
Frau Hecht-Galinski.
Und man kann ja auch Gründe finden, warum Israel hier und da
kaum anders kann...naja, wenn man will.
Friedman allerdings ist für mich eine persona non grata.
Eine Schande ihn überhaupt einzuladen.
Zugute halten muss man ihm sein unerschütterliches
Standing u. die wirklich guten Anzüge....

Kienzle dagegen wie immer furchtlos u. auch mit dem nötigen
Hintergrundwissen.
Blüm ist natürlich symphatisch , aber der weiss von allem ein bisschen und leider von nix mal was richtig.

Egal, wie man zu dem Konflikt steht:
Es ist komplizierter als es aussieht und man sollte sich hüten mit Halbwissen in öffentliche Diskussionen zu gehen.
Gerade von schlimmen Bildern entsetzte Studenten mit
Schwerpunkt Menschenrechte und Pali-Tuch um den Hals kann man nur warnen.
Ein gewiefter und belesener Israel- Freak kann eine ganze
Diskussion kippen.
Einfach, weil die sich besser vorbereiten u. gerade Viele von der Gegenfraktion kaum Ahnung haben.
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