Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Unterwegs zu Fuß, mit Kamel oder Muli, mit dem Drahtesel

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schu achbar ?

Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von schu achbar ? »

Bald soll es von Berenice aus losgehen Richtung Jemen.
Vorrausgesetzt es wurden genug alte Kuchenbleche als Ruderfläche
zusammengebrutzelt.
Guter Zeitpunkt, da die Piraten gerade mit dem T 72 Handbuch in kyrillischer Schrift beschäftigt sind :mrgreen: :mrgreen:

Daumen drücken !!
Alexander
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von Alexander »

Habt ihr im Blog http://www.phoenicia.org.uk/inspiring-blog.htm die gleichen Probleme wie ich? Der Text ist kaum zu lesen :-( , oder liegt das an meinem Browser?

Bild

Grüsse
Alexander
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schnorr
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von schnorr »

nein, bei mir ist alles gut sicht- und lesbar. 8)
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Birgitt
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von Birgitt »

Hi Alex,

meine Optik ist ähnlich verbogen wie deine ;-)
ich seh auch alles verschwommen und durcheinander ...
aber nur mit Firefox, mit Explorer ist alles klar lesbar

Gruß
Birgitt
Alexander
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von Alexander »

Birgitt hat geschrieben:Hi Alex,

meine Optik ist ähnlich verbogen wie deine ;-)
ich seh auch alles verschwommen und durcheinander ...
aber nur mit Firefox, mit Explorer ist alles klar lesbar

Gruß
Birgitt
Puuuuuhhhhh, dann liegt es doch nicht an meiner altersbedingten Sehschwäche :oops:
Es scheint am Firefox zu liegen. Bei den anderen Browsern funktioniert es.

Grüsse
Alex
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Kuno
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von Kuno »

...wenn die so weitertrödeln, dann wird's wohl noch etwas dauern, bis sie wieder zuhause sind...
trapperjoe
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von trapperjoe »

Immer noch in Port Sudan, aber es gibt was neues, eigentlich auch wieder nicht.
mit freundlichen Grüßen
trapperjoe
schu achbar ?

Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von schu achbar ? »

Ich möchte nicht borniert erscheinen, da meine Erfahrung auch nur aus einigen Törns auf Charteryachten in Ost,Nordsee u Karibik besteht.
Aber ehrlich gesagt finde ich diese selbst gefrickelten Aktionen vom sudanesischen Schrottplatz haarsträubend.
Natürlich kann man als guter Mechaniker, Schweisser so einiges machen.
Aber dieses Teil da wiegt beladen 50 Tonnen und wenn ich mir die Schilderungen durchlese, wie die ankern, bzw. eher haufenweise Kette am Grund auftürmen, da man mit dem Ding ja kein vernünftiges Ankermanöver fahren kann.... und was dann natürlich passiert, wenn
man auffrischenden , oder ständig drehenden Wind hat....

Irgendwie ist das was ich da lese ziemlich schräg und zwischen den Zeilen kann man leicht erkennen, dass sie wohl ziemlich angepisst sind.

Vom Gefrickel, von der Port authority, den Mücken, kleinen Verletzungen, durchnässten Klamotten....
Und die Sudanesen denken wahscheinlich auch " Gott , bitte schenk Ihnen
ein vernünftiges Ruder und viel achterlichen Wind, damit sie endlich
abhau.. äh ..weitersegeln können
:mrgreen:
mikepiller
Beiträge: 952
Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
Wohnort: Berlin

Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von mikepiller »

Hi schu achbar ?

Nun ja, ich verfolge das Ganze ja auch täglich- und wie Du habe auch ich das deutliche Gefühl, die haben sich da ein mühsames Ding vorgenommen...
Du siehst, meine Ausdrucksweise ist hoffnungsvoller, aber wenn ich den Kopf ein wenig drehe, dann hast Du natürlich völlig recht.

Aber eines würde ich doch als Argument einwerfen:
Sollten die Phoenizier damals tatsächlich geschafft haben, Afrika zu umrunden, dann haben sie das NICHT mit einem Prototyp gemacht, sondern mit einem Boot, welches als ausgereifte Fortentwicklung erfahrener und hoch qualifizierter Bootsbau- Fertigkeit anzusehen ist.

Dieses Boot hier, welches versucht, den Spuren von damals zu folgen, ist entstanden auf Basis eines verrotteten Wracks- des einzigen, welches je gefunden wurde- sowie Abbildungen auf Scherben von Gefäßen etc.

Und so gesehen zeigen die Leute echten Biss mit jedem Tag, an dem sie nicht aufgeben und weiter pfriemeln, basteln...nicht aufgeben.

Und so stirbt auch meine Hoffnung zuletzt... Deine negative Einstellung ist demoralisierend, demotivierend-
editiert- Deiner eigenen Signatur folgend: Schiess Dir in den Sack und stirb tanzend, lach!!


Grinsender Gruß an Dich
Micha
mikepiller
Beiträge: 952
Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
Wohnort: Berlin

Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von mikepiller »

Hi,

allen Unkenrufen zum Trotz:

Sie ist wieder unterwegs!
Der Kahn zickt immer wieder rum, aber er will nicht untergehen,
die Besatzung kämpft mit allerlei Problemen- aber auch sie gibt nicht auf!

Bei so viel Kampfgeist von Pferd und Reiter ist es doch das mindeste, hier wieder in stiller, geistiger Motivation die Daumen zu drücken für das ehrgeizige Projekt- oder?
Komm schon, schu achbar?...think positive! Poste was Nettes, streu ein bisschen gutes Karma...smile


Bild


gleich folgt eine kurze Zusammenfassung für Legastheniker, grins!

Gruß Micha
mikepiller
Beiträge: 952
Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
Wohnort: Berlin

Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von mikepiller »

Lockere Zusammenfassung:

Am 23 August verließ die Phoenician unter großem Jubel den Hafen von Tartous in Syrien-
ein Schiff, gebaut nach den Vorlagen des einzigen, jemals gefundenen, nahezu völlig verfaulten; phönizischen Schiffswracks sowie ein paar Abbildungen auf archäologischen Artefakten- der versuchte Nachbau eines der Schiffe, mit denen die Phönizier vor über 2000 Jahren den gesamten Mittelmeerraum dominierten und kontrollierten- nicht militärisch, sondern durch Handel.

Ziel der Phoenician ist die Umrundung Afrikas- eine Leistung, welche die Phönizier etwa 600 v..Chr. erbracht haben sollen und auf die einzig durch den Geschichtsschreiber Herodot hingewiesen wird.

Der nächste, der den Mumm hatte, Afrika zu umrunden war
Vasco da Gama
1497- 1498
also über 2000 Jahre später!

Die erste Etappe zum Eingang des Suez- Kanals verlief noch weitgehend reibungslos....
aber im Golf von Suez zeigten sich dann ein paar kleine Unzulänglichkeiten- insbesondere die Ruderanlage betreffend-
zahlreiche Reparaturversuche schlugen immer wieder fehl.

Höhepunkt dieser vermutlich etwas aufregenden Zeit war wohl der Kollisionskurs des völlig steuerlosen Schiffes mit einer Bohrinsel und die erforderliche Rettungsaktion der Küstenwache.

Im Blog der Phoenician kann man genauer nachlesen, welche Verblüffung diese und andere Kleinigkeiten bei der Besatzung hier und da hervor gerufen haben.....

http://www.phoenicia.org.uk/inspiring-blog.htm

Am 14 Oktober erreichte die Phoenician den NICHT geplanten Hafen von Port Sudan, um dort für eine explizitere Beseitigung der Unpässlichkeiten ins Dock zu kommen....

und dort lag sie dann....
und lag......
und lag.....

über zwei Monate lang!

Keine Ahnung, wie viele der lesend begleitenden Menschen nun nach und nach ihr Interesse an dem Projekt verloren-
schaffen die nie....
die pfriemeln ja nur rum....
lasst den Kahn endlich untergehen..


Nö!!!!

Am 22 Dezember um 18.30 Uhr verließ still und leise ein Schiff mit seiner Besatzung GRINSEND den Hafen von Port Sudan-
Kann ein Schiff grinsen???
Ich denke ja, es kann gar nicht anders sein, lach!

Es geht weiter, der nächste Hafen ist Aden im Jemen- DIESER Hafen war von Beginn an auch geplant-

Daumen drückender Gruß an die Frauen und Männer auf dem Schiff
Micha
trapperjoe
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von trapperjoe »

Moin moin Micha

Deine Euphorie für dieses Unternehmen scheint ja grenzenlos zu sein. Auch ich habe immer mal wieder reingeschaut, um den Fortgang der Reise nicht zu verpassen. Man kann ja die beste Meinung über dieses Unternehmen und die Mannschaft haben. Aber eine gewisse Naivität legen alle Beteiligte (Sponsoren + Mannschaft) an den Tag. Offenbar wurden auf ausgiebige Probefahrten in Reichweite des Heimathafens, möglichst auch bei schwerer See, verzichtet. Denn dann hätte man die Probleme mit dem Ruder schon dort beheben können. Und die Entscheidung, dass ein Diesel eingebaut wird, hätte man auch vor dem Stapellauf treffen können. Mit dem Einbau eines Motors degradieren sie doch das gesamte Unternehmen zu einer schlecht vorbereiteten Urlaubsreise.

Den Beweis, die Phönizier hätten Afrika umrundet, lässt sich auf diese Weise nicht mehr erbringen.
mit freundlichen Grüßen
trapperjoe
mikepiller
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von mikepiller »

Hi Joe,

ich bin ja nun nicht beteiligt an dieser Expedition und somit eigentlich unbefangen, auch wenn ich natürlich ein eigenes Interesse für Unternehmungen dieser Art nicht leugnen kann.

Deine Argumente finde ich absolut nachvollziehbar. Die Videoaufnahmen der Probefahrten lassen an verschiedenen Stellen zumindest vermuten, dass die Phoenicia auch bei schwerer See unterwegs war und getestet wurde- keine Ahnung, ob das gemogelt war. Ich für meinen Teil kann auch nicht nachvollziehen, weshalb es immer wieder zu diesen Schwierigkeiten kam, ob diesen dann sinnvoll begegnet wurde unter Einbeziehung der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten....hinterher und aus der sicheren Entfernung ist man immer klüger....ich wage da, kein Urteil abzugeben.

Und selbst wenn eine gehörige Portion Unbedarftheit im Spiel ist- solange die Teilnehmer der Expedition daran wachsen, nicht aufgeben, die Dinge letztlich in den Griff bekommen....ist es nicht immer so, wenn man neues Terrain betritt?

Mit dem Motor triffst Du einen Nagel, der auch tief in meinen Kopf dringt. Irgendwo habe ich im Blog gelesen, dass dieser ausschließlich dazu dienen soll, in die jeweiligen Häfen zu kommen, da dort segeln nicht möglich ist und die Schleppgebühren sehr hoch sind.
DIESEN Grund könnte zumindest ich noch nachvollziehen.

Darüber hinaus hast Du in jedem Falle völlig Recht. Dann wird der eigentliche Charakter dieser Expedition völlig aufgeweicht zu einem " Durchkommen mit allen verfügbaren Mitteln"-

da geht auch mein Enthusiasmus merklich verloren.

Er ist nicht so grenzenlos, wie es Dir erschien, grins- lediglich getragen von dem Wissen, dass JEDES Projekt SOFORT stirbt, wenn die Motivation stirbt.

Gruß an Dich, Joe, bereichere diesen Fred bitte auch weiterhin, er hat scheinbar ein paar Leser!

Micha
trapperjoe
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von trapperjoe »

Das Projekt ist noch nicht gestorben. Es wird nur bis zum Herbst gewissemaßen auf Eis gelegt. Dann sollen die Winde günstiger werden. Das Schiff liegt wieder sicher im Hafen.

Wer noch Interesse an dem Projekt hat, hier der Originaltext.
mit freundlichen Grüßen
trapperjoe
Alexander
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Beitrag von Alexander »

Wie ist der Segeltörn eigentlich ausgegangen?

Grüsse
Alexander
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